Nationalsozialistischer Untergrund und die NPD

jedem/jeder Geld in den Popo zu schieben?

Wohin das führt, sieht man seit einiger Zeit in Griechenland.

Deswegen geben wir unseres nur der Wirtschaft die seit in den letzten 10 Jahren ne um 400 % steigende Gewinnquote während die Bürger immer weniger Reallohn bekommen,

Übrigends kann genau diese Verhalten dazu führen das sich Personen einer extremistischen Vereinigung zuführen.

V-Frau hat für Ihre Spitzel-Tätigkeit 1000 € bekommen und kauft nun für die anderen in ihrer Gruppe beim allabendlichen Zusammensitzen eine Kiste Bier & nen Döner = Untestützung der Gruppe!

Makaberer Vergleich mit dem Döner wenn man die Situation der Morde sich anschaut, nur denke ich das besonders diese V-Leute da sie schon die Gruppe ausspionieren sich nicht mit ihr identifizieren, außerdem ist man sich selbst immer am nächsten.


Für mich ist das ganze Mediengeheische wieder nur von der Politik inziniert um die nächste Steuern- , EU-Kosten- , Diäten- , Rettungspaket- , Steuererleichterung für Firmen und welche Kosten auch immer abzulenken.
Vielleicht wird auch wieder die Vorratsdatenspeicherung ausgegraben, fällt doch langsam auf das jedes mal wenn der Verfassungsschutz sie wieder abgelehnt hat und es grade still wird immer was passiert worauf die Politiker pochen können und sie wieder aus der Versenkung holen, bis der Verfassungsschutz mürbe gemacht wurde.
 
Second Nick schrieb:
...der letzte Mord an einen Ausländer/Migranten durch diese Leute war vor 5 Jahren. Also aktuell passiert da gar nichts.

Laut Wikipedia gab es das letzte Todesopfer "aus islam- und ausländerfeindlichen Motiven" vor zwei Jahren:

http://de.wikipedia.org/wiki/Marwa_El-Sherbini

Second Nick schrieb:
...Denn entweder ist das Zentrum überfällig oder überflüssig, weil es kann nicht sein, dass die Politik erst eine solche Mordserie braucht um funktionierende Strukturen zu schaffen.

Stimmt, das mutet fragwürdig an.

Allerdings war ja die oben bereits aufgeführte Argumentation, dass diese Taten tatsächlich ein Weckruf war, die Versäumnisse der Vergangenheit aufzuarbeiten. Dazu gehört auch ein NPD-Verbot, das lange überfällig ist.

Second Nick schrieb:
Anderserseits, wenn neue Strukturen nötig sind, wieso wird dann nun nur ein Zentrum gegen Rechtsextremismus gegründet?

Weil es eine reaktiv, politische Handlung ist. Zur Blütezeit des islamischen Terrorismus hat man eben das GTAZ gegründet, nun wird es eben eine weitere Behörde geben. Auch hier sehe ich wieder viel symbolische Politik. Denn es mangelt uns nicht an Behörden in Deutschland, nur an einer strukturellen Vernetzung und angemessenen Ausstattung dieser.

Aber ich kenne den öffentlichen Dienst und seine Behördenstrukturen nur zu gut. Da ist es einfacher, eine neue Behörde aus dem Boden zu stampfen, als eine bestehende mit dem notwendigen Equipment auszustatten.
 
Hans-Uwe schrieb:
Ja von einem Russen. Aber immer schön den Wikipedia Blödsinn nachplappern.

Es ist egal, ob der Mörder Russe oder sonst was war, als viel mehr, dass seine "Gesinnung" zählt. Wenn er den Mord aus irgendwelchen falschen Idealen gemacht hat, gehört er auch zu solchen Morden.

Von wem diese Morde begangen wurden, ist dabei relativ egal.

@Fleshed, du solltest auf den geistigen Dünnpfiff von CHAOSMAYHEMSOAP nicht viel geben. Der wirft gerne mit extremen und oft sehr unfundierten Meinungen um sich, lass ihn reden. ;)

Ob ein Verbot der NPD hilft? Das bleibt abzuwarten. Allgemein ist der Extremismus, egal ob Links oder Rechts, ein Problem. Vor Jahren war es der Terror von Links, heute ist es der Terror von Rechts, ich frag mich echt, wann wieder Rechts sein salonfähig ist und Links sein es nicht mehr ist. Wechselt sich ja ständig ab.
 
Hans-Uwe schrieb:
Ja von einem Russen. Aber immer schön den Wikipedia Blödsinn nachplappern.

Auch wenn Dein "Diskussions-"Stil nicht akzeptabel, da unhöflich ist, will ich darauf eingehen.

Der Mörder Alex W. ist Deutsch-Russe, d.h. er hat einen deutschen Elternteil, in diesem Fall seine Mutter. Zudem gehört er zu dem Bevölkerungsanteil der Russlanddeutschen und ist deutscher Staatsangehöriger.

Darüber hinaus geht es in der Diskussion um "rechten Terror", also Taten, die einen rechtsradikalen Hintergrund haben. Und Rechtsradikalität ist wiederum keine Bezeichnung für eine ethnische Zugehörigkeit, sondern für Ideologien bzw. Aktivitäten.

Es ist also völlig irrelevant, ob der Mord von z.B. einem Deutschen, einem US-Amerikaner oder einem Südafrikaner begangen wird. Damit er als Beispiel für diese Diskussion dienen kann, muss er lediglich rechtsradikal motiviert sein. D.h. das Motiv ist entscheidend.
 
Laut Wikipedia gab es das letzte Todesopfer "aus islam- und ausländerfeindlichen Motiven" vor zwei Jahren:
http://de.wikipedia.org/wiki/Marwa_El-Sherbini
Mir ging's um das Nazi-Trio und deren Morde, denn deren Taten führen zu der jetzigen Hysterie. Der verlinkte Mord war mir nicht bekannt. Aber auch dieser Mord ist schon Jahre her und mit Terrorismus hatte dieser Mord nichts zu tun.

Es gibt aktuell keinen "rechten Terror".

Was mir auch missfällt: Man bekommt den Eindruck vermittelt, dass diese Morde nun schlimmer sind wie angenommen, weil man jetzt herausgefunden hat, dass die Ausländer/Migranten durch Nazis ermordet wurden. Dabei ist ein niederer Beweggrund so schlimm wie der andere. Wäre rausgekommen, dass die Mörder alle Mafiosi waren, dann würde man den Hinterbliebenen vermutlich keine Entschädigung anbieten, oder? Sowas ist doch lächerlich. Damit wertet man Nazi-Morde nur noch auf. Der Medienrummel zieht ein paar Irre vielleicht nur noch mehr an und macht solche Taten interessanter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was mir auch missfällt: Man bekommt den Eindruck vermittelt, dass diese Morde nun schlimmer sind wie angenommen, weil man jetzt herausgefunden hat, dass die Ausländer/Migranten durch Nazis ermordet wurden.
Richtig, das ärgert mich auch an der Diskussion!

Dabei ist ein niederer Beweggrund so schlimm wie der andere.
Auch richtig!

Wäre rausgekommen, dass die Mörder alle Mafiosi waren, dann würde man den Hinterbliebenen vermutlich keine Entschädigung anbieten, oder?
Offensichtlich Richtig! Und was für ein Fehler! Jetzt etwas zu zahlen bedeutet doch nur, der ganzen Welt zu zeigen, das Deutschland ein Problem hat und die Regierung nichts dagegen unternommen hat!
Nicht falsch verstehen, ich finde es generell richtig, wenn der Staat seinen Verpflichtungen gegenüber dem Bürger nicht nachkommt, dass er dafür auch mal zur Kasse gebeten werden kann!
Aber was heißt das jetzt? Wenn jemand umgebracht wird und es wohl Rechte Idioten waren, dann zahlt ab jetzt der Staat immer?
Waren es Linke gibts nix?
Oder zahlt er nur, wenn er Fehler macht? Wie soll das dann zukünftig laufen? Der Staat findet den Mörder nicht in Zeit xy und dann hat der Hinterbliebene Anspruch auf Entschädigung?

Man fragt sich wirklich, ob unsere Politiker nur von 12 bis mittags denken können.......
 
Ich halte es für verfehlt zu glauben, dass Entschädigungszahlungen angedacht sind, weil es sich um Opfer rechter Gewalt handelt und man solche Morde anders behandeln würde als "normale" Morde. Der Unterschied hier ist doch, dass die "Döner-Mord" Serie durch grandioses Versagen und/oder bewusstes Wegsehen der staatlichen Sicherheitsbehörden ermöglicht wurde. Nossi hat in Post #3 schon die passenden Fragen aufgeworfen:
Wie kann es sein, dass man sich mitten in Deutschland mehr als ein Jahrzehnt lang verstecken und bis zu 10 Morde begehen kann? Nicht ohne Grund kommen ja nun Gerüchte auf, die von einer Verwicklung des Verfassungsschutzes berichten. Es ist eigentlich nicht vorstellbar, dass es den Ermittlern so lange nicht gelungen ist, eine Spur zu finden.
Meiner Meinung nach ist das ein Ablenkungsmanöver oder zumindest begrüßt man auf staatlicher Seite den ablenkenden Effekt offensiver Solidaritätsbekundungen und Gesten. Schwerpunkt (auch der öffentlichen Diskussion) müssen die dubiosen Zustände bei Verfassungsschutz & co sein. Aber sobald man Geld ins Spiel bringt werden viele Leute halt kritischer als wie bei anderen Fragen und so lässt sich die Diskussion in eine für den Staat angenehmere Richtung steuern.
 
Hi

na, zum Nazi-Bafög vom Verfassungsschutz hatte ich ja oben was geschrieben, bin dann aber gleich ein Verschwörungstheoretiker :D
Sie bauen doch mit finanziellen Mitteln erst einen Gegner auf, den sie dann bekämpfen können. Wie der Feuerwehrmann, der nichts zu tun hat und deshalb aus langer weile zum Brandstifter wird um seine eigene Daseinsberechtigung bestätigt zu sehen. ;)
Hier ne Parteigründung NPD finanziert:
http://daserste.ndr.de/panorama/aktuell/nazis115.html

Der Sumpf, der dahinter steckt ist vermutlich noch viel tiefer als alle annehmen.

In der Tagesschau stand, sie wurden mit Gewehren erschossen, die Leichen seien verkohlt aus dem Wohnwagen gezogen worden.
http://www.tagesschau.de/inland/rechtsterrorfragen100.html
Hier stellt sich die Frage, haben sie den Wohnwagen in Brand gesetzt und sich gegenseitig im brennenden Wohnwagen erschossen? Hat eine einen Überblick, wo die Beute vom Banküberfall ist?

Ach und der Friedrich möchte noch längere Datenspeicherzeiten.
http://www.golem.de/1111/87864.html
Offensichtlich soll der Verfassungsschutz noch an paar Daten von Rechtsextremisten kommen, damit denen auch Nazi-Bafög gezahlt werden kann. ;)

Cu
 
Fleshed schrieb:
Deswegen geben wir unseres nur der Wirtschaft die seit in den letzten 10 Jahren ne um 400 % steigende Gewinnquote während die Bürger immer weniger Reallohn bekommen
Na und? Höhere Unternehmensgewinne = mehr Dividende für die Aktionäre. :evillol:

Fleshed schrieb:
Übrigends kann genau diese Verhalten dazu führen das sich Personen einer extremistischen Vereinigung zuführen.
Das müssen aber ziemlich blöde Personen/Vereinigungen sein, die dann deswegen ein paar arme Dönerbudenbesitzer abknallen.
Selbst dem dümmsten BLÖD Zeitung Leser ist schon aufgefallen, daß es keine Dönerbudenbesitzer waren, die die Milliarden verzockt haben. :rolleyes:
 
Hi
Lars_SHG schrieb:
@ longi
Zunächst mal, Deine Aussage hat nichts mit meiner zu tun!

Die Unterstellung, der Staat / Verfassungschutz steckt Geld direkt in den Aufbau ist doch sehr abwegig! Es muß nicht immer eine Verschwörung hinter jeder Aktion stecken!
Ich denke Du gleitest da ab in Deinen Gedanken.....

.....vermute wäre der richtige Ausdruck.

Aber, da bin ich wohl nicht mehr so allein, geht nämlich schon los:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/geheimdienste-hauptsache-es-macht-peng-11534221.html
"Die Spur des Terrors führt zu einem Dienstgebäude" oder
"Die großen, durch niemanden kontrollierten Apparate schaffen sich den Gegenstand, der ihre Existenz rechtfertigt, irgendwann selbst"

Gut zu lesen, der Artikel und eine Richtung die zu gefallen vermag.

Cu
 
Irgendwie stößt mir diese ganze Dönermord Sache gewaltig auf:

Ich zieh' mal eben ein Vergleich zu dem umgelegten US-Amerikaner am Frankfurter Flughafen. Die Quintessenz damals war:

Der Fall Arid U.

  • Es handelte es sich um einen Einzeltäter
  • Die zugrundeliegende Ideologie ist nicht schuld an den Morden
  • Der Tod muss nicht durch Geld kompensiert werden. Dass ein Armeeangehöriger der USA auf deutschem Boden umgelegt wird ist nicht weiter tragisch
  • Es gibt keine Gedenkfeier

Die Döner-Morde:

  • Die zugrundeliegende Ideologie ist schuld an den Morden
  • Der Tod muss unbedingt mit Geld kompensiert werden, um zu zeigen, dass die Opfer mehr wert sind als jedes andere Mordopfer!
  • Wir machen eine pompöse Gedenkfeier :)

Und noch eine kleine Statistik zum Linksextremismus:

wikipedia schrieb:
Das Bundeskriminalamt erfasste 4.734 (2008: 3.124) vollendete oder versuchte Straftaten, darunter 1115 Gewalttaten, davon 2091 Sachbeschädigungen, 502 Körperverletzungen, 271 Fälle von Landfriedensbruch, 173 Widerstandsdelikte, 56 Nötigungen oder Bedrohungen, 113 Brandstiftungen, 18 gefährliche Eingriffe in den Verkehr, 4 Sprengstoffexplosionen und 7 versuchte Tötungsdelikte.

Na wer merkt was? Warum wird rechtsextremismus in unserer Gesellschaft so viel schlimmer bewertet als links- oder islamischer Extremismus? Kann mir das mal wer erklären? Warum verurteilen wir Extremismus nicht mit einerlei Maß, egal aus welcher Richtung er kommt? An unserer besonderen Vergangenheit mit rechtem Terror kann es kaum liegen, denn der linke Terror der 70er und 80er Jahre war auch nicht ohne und sollte im Kopf eigentlich noch wesentlich präsenter sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Solltest dir mal die Deutsche Geschichte ansehen dann weisst du warum es wesentlich härter bewertet wird als alles andere.
Es schlägt auch wesentlich grössere Wellen.
 
Nein ich denke nicht, dass das was bringen würde. Man hat mir versucht beizubringen, dass jedes Menschenleben den gleichen Wert hat. Das was da jetzt abläuft ist das genaue Gegenteil davon. Je nach Täter/Opfergruppe wird unterschieden, wer welchen Wert hat. Opfer von Nazimorden haben augenscheinlich einen höheren Stellenwert als die Opfer anderer faschistoider Weltanschauungen.

Und die deutsche Geschichte ist - der Name sagt es - Geschichte. Wir sitzen nicht mehr im Wald am Lagerfeuer, haben keine Pickelhauben mehr auf und Plattenspieler benutzen wir auch keine mehr. Irgendwann ist es dann auch mal gut mit der "ewig gestrigkeit".
 
Zuletzt bearbeitet:
Schön geschrieben! Und um Dein Zitat auszuweiten:

Ein unsichtbarer Feind ist‘s, den ich fürchte,
Der in der Menschen Brust mir widersteht,
Durch feige Furcht allein mir fürchterlich.

Nicht, was lebendig, kraftvoll sich verkündigt,
Ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz
Gemeine ist‘s, das ewig Gestrige,
Was immer war und immer wiederkehrt
Und morgen gilt, weil‘s heute hat gegolten!

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ewiggestriger

Welche Effekte dieser "unsichtbare Feind" hat, sieht man in dieser Diskussion. "Symbolische Politik", "Versäumnisse", "Unterschwellige Sympathien", "Überzogene Akte", "Ungleichbehandlung" etc.

Das Dritte Reich wirft augenscheinlich noch immer seine Schatten und zwar dergestalt, dass die Gesellschaft noch immer nicht ausgeglichen damit umgehen kann. Und mit "ausgeglichen" meine ich, dass eine Tat eine Tat ist, ein Opfer ein Opfer und Terror Terror. Ganz gleich, woher es kommt.
 
Hi
Deliberation schrieb:
Welche Effekte dieser "unsichtbare Feind"......

Es geht doch aber eher nicht um den Effekt sonder darum, wer das ist.

Bruce Riedel (Terrorexperte) sagt:
„Wenn sich jemand über viele Jahre einer intensiven Fahndung entziehen kann,
dann genießt er staatlichen Schutz.“

Es gilt doch zu versuchen dies zu bestätigen oder zu widerlegen.

Nazigewalt im dritten Reich ging vom "Staat" aus.

Terrorgewalt heute, wird durch V-Männer-Zahlungen finanziert (nicht immer)
und zusätzlich konnten sie sich der Fahndung 15-20 Jahre :freak: entziehen.

Eine Entschädigungszahlung wirkt eher wie ein Schleier der auf Aufklärungsversuche gelegt wird um Angehörige in Zurückhaltung bewegen zu können.

Bei Tat-Opfer-Terror fehlt dir aber immer noch der Täter, oder ist der nicht so wichtig, Hauptsache man hat "ein Täter".

Cu
 
Es ist doch so, dass in viele extremistische Gruppierungen Geld vom Staat fließt. Bei den Rechten über die V-Männer, bei den Linken im "Kampf gegen Rechts". Wie es bei den religiösen Fanatikern aussieht weiß man nicht, vermutlich gibt es da auch den ein oder anderen V-Mann.

Aus gutem Grund verlangt der Staat neuerdings, dass Empfänger von Geldern im Kampf gegen rechts sich zur Einhaltung demokratischer Handlungsspielregeln verpflichten. Wer dies verweigert, bei dem kann man schon mal hinterfragen, wie genau dieser Kampf gegen rechts aussieht. Für mich spielt es keine Rolle, ob es ein rechter oder ein linker ist, der öffentlich oder versteckt, Parteien und deren Mitglieder bedroht, die auf den Grundprinzipien der hiesigen Demokratie basieren. Das gibt es sowohl bei rechten und linken. Mir ist es auch egal, ob es ein rechter oder linker ist, der Gastronomen bedroht, die eben jenen Parteien ihren Gastraum für eine Tagung zur Verfügung stellen. Wer so etwas macht, der handelt undemokratisch, gehört weggesperrt und nicht noch finanziell unterstützt, sei es durch "V-Männer" oder durch Mittel im "Kampf gegen Rechts".
 
Bisle OT vllt, aber die NPD schreibt auf ihrer Seite:

Gegen Türken in der Türkei haben wir nichts.[...]
Gegen Nichtdeutsche in ihren Heimatländern hat hingegen keiner von uns etwas.
http://www.npd.de/html/1939/artikel/detail/2096/

Das muss doch aber im Umkehrschluss dann heissen:

Gegen Nichtdeutsche in ihren Nicht-Heimatländern hat jeder von uns etwas.

Oder hab ich da zu viel rein interpretiert? :)
 
d00d schrieb:
bei den Linken im "Kampf gegen Rechts".

Was ist denn das für ein Vergleich?
Das würde ja bedeuten, dass illegale Machenschaften des Verfassungsschutzes gleichzustellen sind mit staatlichen, offiziellen Fördermitteln beim Kampf gegen Rechtsextremismus. Desweiteren behauptest du, dass dieser "Kampf gegen Rechts" lediglich von Linksextremen geführt würde. Damit pauschalisierst du automatisch jeden als Extremisten, der sich in solchen Projekten betätigt. Desweiteren bekommen ironischerweise Projekte "Gegen Links" einen wesentlich höheren Zuschuss (90% der benötigten Gelder) als Projekte gegen Rechts (50% der benötigten Gelder).

Bitte mal nachdanken, bevor man was schreibt.

Aus gutem Grund verlangt der Staat neuerdings, dass Empfänger von Geldern im Kampf gegen rechts sich zur Einhaltung demokratischer Handlungsspielregeln verpflichten.
Japps und es ist eine Frechheit.
Verlangt der Staat auch das gleiche von "Projekten gegen Links" ? Hier sieht man mal wieder ganz deutlich, dass der Staat auf dem rechten Auge blind ist. Man muss nur mal sehen wieviel von Staatsorganen relativiert wird, sobald Kennzahlen rechten Extremismuses genannt werden. Sofort ist der Zeigefinger oben - "Aber die linken..."

Aber du bist ja auch schon hier im Thread kräftig am relativieren, dir brauch ich das also sicher nicht verraten. Zumindest die entsprechende Rhetorik beherrscht du ganz gut, immerhin ist man es aus dem rechten Lager gewohnt, dass der "Gegner" immer genau jener Attribute bezichtigt wird, die eigentlich vorallem für die Rechten selbst gelten, Stichwort "andere faschistoide Extremisten", was übersetzt wohl soviel heißen soll wie "Moslem" und "Linker".
 
Zuletzt bearbeitet:
Nossi schrieb:
Japps und es ist eine Frechheit.
Verlangt der Staat auch das gleiche von "Projekten gegen Links" ? Hier sieht man mal wieder ganz deutlich, dass der Staat auf dem rechten Auge blind ist. Man muss nur mal sehen wieviel von Staatsorganen relativiert wird, sobald Kennzahlen rechten Extremismuses genannt werden. Sofort ist der Zeigefinger oben - "Aber die linken..."

Ja verlangt er und das ist auch gut so, nachzulesen u. a. hier: http://www.politikexpress.de/demokr...ement-gegen-extremismus-notwendig-526317.html

Das notwendige Bekenntnis zur Demokratie gilt für alle Gruppen und für alle Programme, seien sie gegen Rechtsextremismus oder gegen Linksextremismus oder islamistischen Extremismus gerichtet. Wir können uns nicht vorstellen, dass etwa Islamisten den Rechtsextremismus mit öffentlichen Geldern bekämpfen oder umgekehrt rechtsradikale Splittergruppen öffentliches Geld dafür bekommen, dass sie vor Salafisten warnen. Genau das aber könnte passieren, wenn man der Logik der Opposition folgt, auf ein solches Bekenntnis zu einer Demokratischen Grundeinstellung zu verzichten.

Und wenn dann Leute Geld bekommen, die Gastwirten drohen, ihrer Kneipe werde etwas passieren, wenn Sie Partei xyz die Tagung dort genehmigen, dann ist das nicht nur undemokratisch sondern sogar Kriminell, solche Leute haben kein Geld verdient. Das ist tatsächlich so passiert und ebenfalls nachlesbar (man beachte die letzten beiden Absätze):

http://imageshack.us/f/38/brps.jpg/
 

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