Netzteil Lüfter wechsel

ID3As

Cadet 4th Year
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Feb. 2013
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Hallo Community.

Ich hab das be quiet Pure Power L7-530W netzteil.
Bei diesem ist mir jedoch der Lüfter zu laut.

Ich hab das Netzteil schon aufgeschraubt und auf dem Lüfter steht:

12V
0.30A

Mein Problem:

Ich möchte gerne den be Quiet silent Wings 2 einbauen. Auf der Packung steht jedoch:

Voltage Range: 4-14V
Fab Speed: 1500rpm
Airflow: 85.8m³/h 50.5cfm
Air pressure: 1.63mm/H2O
Input power: 2.4W
Input current: 0.2A


1: Reicht der Luftumsatz oder ist er zu gering im Gegensatz zum alten?
2: beim anderen Lüfter steht 0.3A beim solent Wings jedoch 0.2A. Was genau bedeutet das und gibt es vll Probleme damit?


Vielen Dank schonmal!!
 
Gebe dir den Rat nicht weiter am Netzteil herumzuwerkeln da es auch ausgeschaltet immernoch genügend lebensgefährliche Spannung hat welche du problemlos abbekommen könntest.
 
Anscheinend hast du ja recht wenig Ahnung was Strom ect. angeht...... LEBENSGEFAHR!!!
Die Garantie ist auch schon weg da du das NT bereits geöffnet hast.. ´Selbst wenn alles klappt und einige Tage funktioniert, können Bauteile durch ggf. Überhitzung auf Dauer stark beschädigt werden was auch zum Defekt der restlichen Hardware führen kann!
 
Technisches Wissen vorausgesetzt kann man den Luefter selbst wechseln, da Du natuerlich keine Angaben zum Luftdurchsatz des originalen Luefters hast wird es schwierig zu sagen ob der Luefter geeignet ist. Von den elektrischen Angaben her funktioniert der erst mal auf jeden Fall.
Da Du das Netzteil sowieso schon geoeffnet hast hat sich die Garantie oder Gewaehrleistung(wie auch immer) erledigt, ich wuerde es einfach probieren.
 
Habe bei meinem Netzteil @SilverStone Strider Gold Series 750W ATX 2.3 (SST-ST75F-G) auch ohne pro den SilverStone AP141, 140x140x25mm, 1500rpm, 108.73m³/h, 30.1dB(A) verbaut.Sehr wichtig,netzteil lüfter sind fast immer über 2 pin geregelt.Also eine gute kabel isolierung bitte.Mein Netzteil geht seit 1,5jahren viel leisser,mit dem lüfter.

PS: Der be Quiet silent Wings 2 recht dicke,für das netzteil.

Überhitzungsschutz, Überstromschutz, Überspannungsschutz, Over Power Protection, SLI-fähig, Unterspannungsschutz, Kurzschlussschutz.Also reich der lüfter nicht.Macht so oder so der Überhitzungsschutz das netzteil aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Guter Rat - lass die Finger weg und hol Dir ein Neues.
 
einfach mal aufschrauben und schauen, was da so drin ist... NICHT wirklich gut, wenn man gar keine ahnung hat...

aber zu 2... :
wenn der lüfter nur max 200mA benötigt, dann hast da noch 0,1A zum jetzigen - sprich weniger geht immer

zum luftdurchsatz- keine ahnung
 
hallo, ich habe schon mal am 23.01.2013, hier im Forum, zu sowas geschrieben, und hier mal ein LINK zu dem Post, da kannste dir mal Fotos ansehen,
wenn so ein Netzteil abraucht, was dann mit deiner Wohnung passieren könnte.

und wenn du dann noch einen Guten Versicherungsfachmann hast, der das feststellen könnte,
das du den Lüfter getauscht hast, tja, dann wirst du nie mehr glücklich werden.
 
Danke erstmal für die vielen Antworten.

Aber an die vielen Kritiker, danke erstmal für die gut gemeinten Räte, aber einen Lüfter zu wechseln sollte nicht so schwer sein. 2 Kabel ablöten und anderen Lüfter anschließen.

Und wie schon jmd. aufgelistet hat, hat das Netzteil ausreichend Schutzmaßnahmen (Quelle bequiet)

Aber etwas verunsichert habt ihr mich dann doch muss ich sagen :P


Meine einzige Befürchtung war halt das ich nicht wusste, ob der halt diese 0.1A MEHR durch den Lüfter schickt
 
Die Stromstärkeangabe auf dem Lüfter bedeutet, dass er bei 12 Volt 0,3 Ampere aufnimmt — das macht 3,6 Watt. Da Netzteillüfter i. d. R. immer gedrosselt betrieben werden (typisch sind 3 bis 4 Volt), ist die tatsächliche Leistungsaufnahme geringer.

Was passiert nun, wenn du einen Lüfter mit 0,2 Ampere anschließt? Nichts Besonderes. Der Lüfter wird weiterhin mit der vom Netzteil gelieferten Spannung betrieben und hat eben eine leicht geringere Leistungsaufnahme. Da wird nichts "mehr durch den Lüfter" geschickt.


Trotzdem rate ich vom Lüftertausch ab. Der Originallüfter Protechnik MGA12012LS-A25 hat bei 12 Volt eine Drehzahl von 1800 min−1 bei einem Volumenstrom von 93 m³/h, dein Austauschlüfter nur 1500 min−1 bei 85,8 m³/h. Zusätzlich gedrosselt ist die Luftförderleistung des Austauschlüfters noch geringer.
 
Kausalat schrieb:
Die Stromstärkeangabe auf dem Lüfter bedeutet, dass er bei 12 Volt 0,3 Ampere aufnimmt — das macht 3,6 Watt. Da Netzteillüfter i. d. R. immer gedrosselt betrieben werden (typisch sind 3 bis 4 Volt), ist die tatsächliche Leistungsaufnahme geringer.

Was passiert nun, wenn du einen Lüfter mit 0,2 Ampere anschließt? Nichts Besonderes. Der Lüfter wird weiterhin mit der vom Netzteil gelieferten Spannung betrieben und hat eben eine leicht geringere Leistungsaufnahme. Da wird nichts "mehr durch den Lüfter" geschickt.


Trotzdem rate ich vom Lüftertausch ab. Der Originallüfter Protechnik MGA12012LS-A25 hat bei 12 Volt eine Drehzahl von 1800 min−1 bei einem Volumenstrom von 93 m³/h, dein Austauschlüfter nur 1500 min−1 bei 85,8 m³/h. Zusätzlich gedrosselt ist die Luftförderleistung des Austauschlüfters noch geringer.

Danke sehr für die kompetente Antwort!

Wüsstest du denn einen Lüfter den ich verwenden könnte? Weil mir der momentane leider zu laut ist.

Danke erstmal!!



Edit:// Da fällt mir ein, ich könnte den Lüfter ja manuell steuern, also mit meiner Lüftung Steuerung. Dadurch wäre der Luftumsatz dann immer recht hoch, aber trotzdem leise. Heißt ich kappe den jetzigen und setz den anderen hin
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine externe Regelung eines Austausch-Netzteillüfters ist meines Erachtens der netzteilinternen Regelung vorzuziehen. So regle ich meinen Netzteillüfter schon seit Jahren. Der Lüfteranschluss in meinem Netzteil ist seitdem unbelegt.

Bevor ich aber ruhig schlafen konnte, habe ich die Temperaturen der Netzteilabluft gemessen und die Lüfterdrehzahl entsprechend angepasst.

Bei meinem Netzteil (Corsair HX450, 80 Plus Bronze, bei Volllast kaum zu 30 % ausgelastet) haben etwa
700 min–1 zu befriedigenden Temperaturen geführt (um 33 °C bei 22 °C Raumtemperatur und Leerlauf; bei "Volllast" etwa 39 °C).

Bei höheren Temperaturen der Hardware regelt Speedfan den Lüfter samt Gehäuse- und CPU-Lüfter automatisch hoch.

Verwendest du eine manuelle Lüftersteuerung, müsstest du dich ständig um die Lüfterdrehzahl kümmern. Ein Versäumen ist hier sehr leicht möglich. Daher rate ich in dieser Konstellation von manuellen Lüftersteuerungen ab. Besser wäre eine automatische Lüftersteuerung mit mehreren wohl platzierten Temperatursensoren oder eben eine softwaregestützte Steuerung wie Speedfan.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kausalat schrieb:
Eine externe Regelung eines Austausch-Netzteillüfters ist meines Erachtens der netzteilinternen Regelung vorzuziehen. So regle ich meinen Netzteillüfter schon seit Jahren. Der Lüfteranschluss in meinem Netzteil ist seitdem unbelegt.

Bevor ich aber ruhig schlafen konnte, habe ich die Temperaturen der Netzteilabluft gemessen und die Lüfterdrehzahl entsprechend angepasst.

Bei meinem Netzteil (Corsair HX450, 80 Plus Bronze, bei Volllast kaum zu 30 % ausgelastet) haben etwa
700 min–1 zu befriedigenden Temperaturen geführt (um 33 °C bei 22 °C Raumtemperatur und Leerlauf; bei "Volllast" etwa 39 °C).

Bei höheren Temperaturen der Hardware regelt Speedfan den Lüfter samt Gehäuse- und CPU-Lüfter automatisch hoch.

Verwendest du eine manuelle Lüftersteuerung, müsstest du dich ständig um die Lüfterdrehzahl kümmern. Ein Versäumen ist hier sehr leicht möglich. Daher rate ich in dieser Konstellation von manuellen Lüftersteuerungen ab. Besser wäre eine automatische Lüftersteuerung mit mehreren wohl platzierten Temperatursensoren oder eben eine softwaregestützte Steuerung wie Speedfan.



Habe das jetzt so gemacht.

Da mein Mainboard aber nicht sehr gut in Sachen Lüfterregulation ist, habe ich die manuelle Steuerung.

Ich hab es jetzt hoch genug laufen, ich meine, so viel Luft muss ja auch nicht umgewälzt werden.




Vielen Dank noch mal!
 
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