Netzteil zu schwach?

Muschelschubser

Cadet 1st Year
Registriert
Juni 2009
Beiträge
13
Moin, ich hab ein kleines Problem mit meinem Computer und vermute, dass es an einem zu schwachem Netzteil liegt. Aber erstmal mein System:

CPU: AMD Phenom II X4 Quad-Core 955 BE
Mainboard: ASRock M3A790GXH/128M 790GX
Graka: GTX275 896 MB KFA² OC Artctic Cooling
RAM: 2 x 2GB OCZ Platinum DDR3-1333
Netzteil: ATX CoolerMaster Silent Pro M 500W KM

Laufwerk: Pioneer DVR-216DBK
Gehäuse: Xigmatek Midgard
CPU-Kühler: EKL Alpenföhn Groß Clockner
Monitor: 22" LG L227WTP-PF
Festplatte: 2x 640GB Western Digital WD6400AAKS
Gehäuselüfter(optional): 2x 140x140mm Xigmatek XLF-F1453 LED Lüfter

Ich hatte gedacht, dass 500 Watt eigentlich reichen müssten, da ich mein System nicht übertakten wollte. Als ich aber meine Graka ausgepackt habe, stand auf der Verpackung, dass mindestens ein 550 Watt Netzteil benötigt wird. Zwar sind die Angaben für einen Core i7 System mit 3,2 GHz gemacht worden, aber bei den Tests von Computerbase zeigt sich, dass der i7 nur unwesentlich mehr Watt verbraucht. Also jedenfalls keine 50 Watt. Allerdings soll das Netzteil auch Peakleistungen von 620 Watt leisten können.
Ein weiteres Problem sehe ich darin, dass die Graka min. 40A auf der +12V Leitung benötigt, während laut der Verpackung meines Netzteils dieses nur 34A auf jener Leitung liefert. Da ich befürchtete, dass das Netzteil zu schwach ist hab, hab ich das System gleich mal mit Crysis testen wollen. Hab auf höchsten Einstellungen keine Probleme gehabt. Lief alles flüssig. Der einziger Fehler waren so komische flackernde Verdunklungen die teilweise im Hintergrund zu sehen waren (schwer zu beschreicben). Ich hielt das nur für einen Bug, aber bin mir da jetzt nicht mehr ganz so sicher. Hab dann mal ein paar Benchmarks ausprobieren wollen, um das System richtig zu testen. Tja und dabei hängt sich der Rechner irgendwie auf. Bei "3DMark06" drück ich auf Start und dann bleibt das Bild einfach stehen, allerdings überall mit blinkenden Pixelfehlern und komischen Mustern. Der Rechner reagiert dann auf garnichts mehr, lediglich der Mauszeiger lässt sich noch bewegen. Da hilft dann bloß noch Reset. Bei "GPU Caps Viewer" genau das gleich Problem. Nur "FurMark" hat funktioniert und gab eine GPU-Temperatur von 80°C an. Liegt das noch im normalem Bereich?
Was haltet ihr davon? Ist es einfach nur das Netzteil oder kommen noch andere Ursachen in Frage?

Gruß Muschelschubser.
 
Also, was auf der Packung stand, kannst erstmal ignorieren. Eigentlich sollte das Netzteil ausreichen, der Rechner futtert unter Last weniger. Ich hab grad diesen Test zur Hand, da braucht ein Phenom II 955 + GTX 285 380W unter Vollast.
Bei cb beim zocken wird auch ~320W angezeigt. NAtürlich an der Dose und nicht das, was das NT abgeben muss ans System. Und ein Billig-Mist ist das NT ja auch nicht-

Probier mal aus, ob Orthos (zwei Instanzen, jeweils auf 2 verschiedene Kerne aufgeteilt und schauen ob alle 4 Kerne auf Vollast laufen) und dazu dann Furmark. Die 80°C würden mir bei der Graka keine Sorgen bereiten. Schau mal, ob der PC dann abschmiert/einfriert/neustartet. Mehr Last als so geht nicht (ok, vllt Intel BurnIn, aber egal) und wenn er das längere Zeit packt, würd ichs auf den Vram der Karte schieben...
 
Zuletzt bearbeitet:
also 34A reichen für das system , nebenbei verursacht ein zu schwachse Netzteil keine Grafiikfehler ;)

ich vermute eher das es ein Treiber Bug ist , bei NVdia hab ich schon von sowas gelesen !

Also versuch andere treiber und wenn was würde ich aufgrund der Pixelfehler defekten RAM bzw SPAWA überhitzung vermuten!

mach mal das Gehäuse auf!
 
Also ich mal noch andere Programme installiert und die haben mir alle sehr seltsame Werte für die +12V Schiene ausgespuckt. Die Wert schwanken ständig zwischen 2 und 5 Volt. Das kann doch nicht normal sein. Selbst wenn sie von der falschen Schiene ablesen sollten da doch nicht solche Schwankungen auftreten. Wenn ich den Computer wriklich komplett ausschalte mit Netzteil aus und so und dann wieder neu starte funktionieren die Tests plötzlich wieder. Hab FurMark angemacht und laufen lassen. Die Temp. der GPU steigt dann langsam bis auf 83°C bevor die genannten Fehler auftauchen. Wenn ich jetzt neu starte und den Test erneut laufen lassen will, tauchen die Fehler sofort auf. Die Temperatur der GPU liegt da aber schon wieder bei geschmeidigen 43°C. Deswegen vermute ich mal, dass es zumindestens nicht an der Temperatur der GPU liegt. Auch alle anderen Temperaturfühler haben keine beunruhigende Werte angezeigt.
Nachdem ich hier im Forum noch bisschen gelesen haben, befürchte ich nun auch, dass es sich wohl um einen Fehler des VRAM handelt, da jemand die selben Fehler beschrieb, nur dass ich keinen Bluescreen zu sehen bekomme.
Ich suche jetzt ein Programm mit dem ich den VRAM durchchecken kann. Hab außer SiSoftware Sandra nichts anderes gefunden, doch das funktioniert bei mir nicht, da das Modul angeblich nicht meinem System nicht kompatibel ist.
Wer kann mir helfen und tut es dann auch? ;)
 
GPU-Z liet die VRAM Temps aus

und zu Spannungen ,die meisten tool lesen derben mist aus , bei mir alle von Speedfan bis HWmonitor , da schwankt die 12V von -2V bis 15V :lol: , das Gigabye tool zeigt als einziges normale werte!

aber ist sowieso egal , wenn du sicher gehen willst brauchst ein Multimeter!
 
Zurück
Oben