Netzwerkplanung

vazuias

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Ich habe eine Frage zur Planung eines Netzwerkes innerhalb einer Whg.:
Im HWR ist der Sicherungskasten und außerhalb darunter oder nebendran sollen Doppel-Netzwerkdosen angebracht werden. Sind diese Netzwerkdosen die Endpunkte der Netzwerkkabel, die z.B. an die Netzwerkdose ins Wohnzimmer, ins Schlafzimmer, in den Flur gehen? Werden die Netzwerkkabel demnach im HWR gebündelt und laufen direkt auf die Netzwerkdosen? Ohne Panel? Ist das so üblich? Verbinde ich die Netzwerkdosen im HWR mittels Netzwerk-Kabel mit den Anschlüssen LAN1-LAN4 der FritzBox ? Ist die FritzBox dann der Switch bzw. reicht dort ein Switch (also nur Switch ohne FB)? Kann ich an der Netzwerkdose im Flur eine FritzBox als AP aufstellen um WLAN zu haben?
 
Bei kleineren Installationen kann man das ruhig so machen und ja die einzelnen Dosen verbindest du per Switch. Und natürlich kannst du am anderen Ende im Flur auch einen AP anschließen. Unterhalb und oberhalb des Sicherungkasten würde ich keine Dosen setzen, da dort vermutlich die Stromkabel liegen <- unbedingt klären!
 
Wenn ich den Text richtig verstehe (mach am besten mal ne Zeichnung)
Die Dosen ersetzten im HWR (ich nehme an das heißt Hardware Raum?) das Patch-Panel. Ist nicht die sauberste Lösung aber immer noch deutlich besser als auf die Verlegekabel direkt RJ45 Stecker zu crimpen.
Ja, von dort kannst du direkt in LAN1-LAN4 der FritzBox, der dann seine Switch-Funktion ausübt. Und ja ans andere in im Flur kannst du dann einen WLAN-AP hängen.
 
Hwr = Hauswirtschaftsraum
 
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im HWR Netzwerkdosen zu setzen ist Blödsinn da gehört ein Patch Panel hin.

Gibts auch als Mini Patch Panel für 12-16 Anschlüsse muss kein 19" Ding sein.

eine Netzwerkdose rund 7-10 € so ein Mini Patch Panel gibts für 25 € rum.
 
Die Verteilung kannste entweder im 19Zoll Server/Netzwerkschrank machen, 10Zoll (würd ich aber net empfehlen), direkt auf ne Wand, oder im Multimediafeld im Stromverteilerkasten.
Wenn der Stromverteiler dafür aber ursprünglich nicht vorgesehen würde fällt das idr aus Platzmangel schonmal raus.
An der Wand hat den Vorteil es ist eben flach und nimmt kaum Tiefe ein, allerdings stehste dann vor einem Problem falls so Dinge wie NAS,Server mal hinzukommen.

Wird eh kernsaniert oder wie kommen die Kabel her? Die verlegen sich ja net von allein, oder soll alles Aufputz?
 
sorry für meine späte Rückmeldung, war so viel los. Den Elektriker konnte ich nicht erreichen, puh... Ich glaube, von einem eigenen Serverschrank oder einem externern Patchpanel (Wandanbringung) werde ich Abstand nehmen. Der HWR ist eh so klein und dann noch einen Schrank oder ein Aufputz-Patchpanel ist auch nicht so der Brüller. Was wäre denn der Vorteil mit der Verkabelung über ein Patchpanel zu gehen?
conf_t schrieb:
Bei kleineren Installationen kann man das ruhig so machen und ja die einzelnen Dosen verbindest du per Switch. Und natürlich kannst du am anderen Ende im Flur auch einen AP anschließen. Unterhalb und oberhalb des Sicherungkasten würde ich keine Dosen setzen, da dort vermutlich die Stromkabel liegen <- unbedingt klären!
ok, dann bin ich beruhigt, man weiß ja nie, wieviel Ahnung der Elektriker hat ;) Ich brauche nur 2x Netzwerk im Wohnzimmer jeweils neben SAT, 1x im Schlafzimmer neben SAT, 1x im Flur für WLAN-AP, dann wären im HWR 2 Doppel-Netzwerkdosen notwendig. Wenn ich noch im Flur einen AP anschließe, dann brauche ich ingesamt 2 FritzBoxen, oder, also eine im HWR in der Funktion als Modem u. Switch plus eine als AP im Flur, korrekt? Könnte ich das irgendwie umgehen? Sollte man die Netzwerkkabel im Leerrohr verlegen lassen? Wieviel kostet so was in der Regel? Erfolgt die Verkabelung auf dem Rohfußboden? Geht das Kabel dann quer durch den Raum oder muss es parallel zur Wand verlaufen? Welches CAT-Kabel sollte man nehmen?
 
Was für ein Patchpanel spricht?
Man muss nicht die Wand mit zig Unterputzdosen löchern
Patchpanel benötigt ab einer gewissen Anzahl an Ports weniger Fläche also UP-Steckdosen
Das Auflegen ist einfacher, weil eine UP-Steckdose wenig Platz für das recht starre Verlegekabel bietet, hier kann es beim Einbau eher mal zu einem Kabelbruch kommen.
Ab einer gewissen Anzahl an Ports ist ein Patchpanel deutlich günstiger.

Die Lösung mit UP-Steckdosen ist halt nicht die Reine Lehre, aber nicht weniger funktional als ein Patchpanel.

Aber solange du einen Elektriker hast, der dir das macht, kann es dir ja egal sein, wie ätzend das Auflegen von UP-Steckdosen im Gegensatz zu Patchpanels ist :evillol:

Zu der Ausstattung,

ja du brauchst 2 Fritzboxen, betreibe sie dann im "Mesh"-Verbund.
Die Unterputzkabel (Cat7) habe ich bisher immer im Leerrohr verlegt, nie direkt im Putz.
Wenn gleich das beste Kabel, was verfügbar ist nehmen, denn du wirst so schnell das Kabel nicht mehr austauschen und die Geschwindigkeiten nehmen ja stets zu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt auch Patchpanel für Aufputz an der Wand. Es gibt sogar 19er Rahmen für die Aufnahme von 1-2HE an der Wand. Ist zB aufreichend für 1 Patchpanel plus 1 Switch. Der Abstand von der Wand beträgt dann 2 HE, was sind das? um die 10cm.
 
hier mal ein kleines 12er Aufputz Patch Panel

Reicht für ein normales 4-5 Zimmer Haus vollkommen aus da brauchts keinen 19" Rack.

W7653705-01[1].jpg
 
conf_t schrieb:
Was für ein Patchpanel spricht?
Man muss nicht die Wand mit zig Unterputzdosen löchern
Patchpanel benötigt ab einer gewissen Anzahl an Ports weniger Fläche also UP-Steckdosen
Das Auflegen ist einfacher, weil eine UP-Steckdose wenig Platz für das recht starre Verlegekabel bietet, hier kann es beim Einbau eher mal zu einem Kabelbruch kommen.
Ab einer gewissen Anzahl an Ports ist ein Patchpanel deutlich günstiger.

Die Lösung mit UP-Steckdosen ist halt nicht die Reine Lehre, aber nicht weniger funktional als ein Patchpanel.

Aber solange du einen Elektriker hast, der dir das macht, kann es dir ja egal sein, wie ätzend das Auflegen von UP-Steckdosen im Gegensatz zu Patchpanels ist :evillol:
brauche nur 2 Doppelnetzwerkdosen im HWR, wäre optisch u. vom Platzverbrauch verkraftbar. Aber manche haben da 3 Netzwerkdosen von ihm gesetzt bekommen, da wird es dann schon viel.
Wie ist das mit dem möglichen Kabelbruch, den der Elektriker beim Auflegen verursachen kann? Macht er später einen Funktions-Test? Ich meine nur, wenn dann alles irgendwann mal unter dem Estrich verschwindet u. sich danach herstellt, dass irgendwo Murks gemacht wurde .... ok auf eine Verlegung im Leerrohr werde ich achten, somit könnte man bei Murks austauschen ... aber kann ich seine Arbeit selber testen - Durchgangsprüfung?

conf_t schrieb:
Zu der Ausstattung,

ja du brauchst 2 Fritzboxen, betreibe sie dann im "Mesh"-Verbund.
Die Unterputzkabel (Cat7) habe ich bisher immer im Leerrohr verlegt, nie direkt im Putz.
Wenn gleich das beste Kabel, was verfügbar ist nehmen, denn du wirst so schnell das Kabel nicht mehr austauschen und die Geschwindigkeiten nehmen ja stets zu.
Das mit dem Leerrohr werde ich so machen lassen. Muss man bei dem Leerohr auf was achten, Material?

Mesh? Du meinst 2 FritzBoxen mit selber SSID auf unterschiedlichen Kanälen?
Ergänzung ()

Ilsan schrieb:
Es gibt auch Patchpanel für Aufputz an der Wand. Es gibt sogar 19er Rahmen für die Aufnahme von 1-2HE an der Wand. Ist zB aufreichend für 1 Patchpanel plus 1 Switch. Der Abstand von der Wand beträgt dann 2 HE, was sind das? um die 10cm.
wie sieht so was aus?
xxMuahdibxx schrieb:
hier mal ein kleines 12er Aufputz Patch Panel

Reicht für ein normales 4-5 Zimmer Haus vollkommen aus da brauchts keinen 19" Rack.

Anhang anzeigen 728051
werde ihn mal daraufhin ansprechen, sofern er mal wieder erreichbar ist.
 
Naja, Mesh ist mehr als "nur die gleiche SSID auf unterschiedlichen Kanälen. Das geht auch ohne Mesh. Hauptvorteil ist, dass jetzt so Roaming zwischen den Accespoints möglich ist, denn dafür reichen zwei gleiche SSIDs alleine nicht aus. Der Rest wie Übernehmen der Konfiguration vom Mesh-Master ist nur Benefit.

Bei Leerohren einfach handelsübliche nehmen. Natürlich auf den Querschnitt achten. Wenn nur 1 Leitung durch soll reicht der kleinste, bei mehr Leitungen einen entsprechend größeren Querschnitt nehmen. Man sollte sie nicht in die Leerohre quetschen, aber das mögen die Netzwerkabel sowieso nicht.
 
vazuias schrieb:
Macht er später einen Funktions-Test?

Wenn er Netzwerkinfrastruktur verlegt, wird auch wohl auch entsprechendes Testequipment haben. Allerdings kommts mir schon etwas komisch vor, dass er unbedingt Dosen in den Verteilerraum setzen will. Gibt ja auch kleine Patchpanels wie dieses hier: https://www.amazon.de/deleyCON-CAT-...TF8&qid=1543227448&sr=8-3&keywords=patchpanel

Das ist günstig und nimmt nicht viel Platz weg.

vazuias schrieb:
... aber kann ich seine Arbeit selber testen - Durchgangsprüfung?

Grundsätzlich testen, ob alle Leitungen verbunden sind kannst du mit sowas hier: https://www.amazon.de/Patchkabel-Te...qid=1543227494&sr=8-3&keywords=netzwerktester
 
conf_t schrieb:
Naja, Mesh ist mehr als "nur die gleiche SSID auf unterschiedlichen Kanälen. Das geht auch ohne Mesh. Hauptvorteil ist, dass jetzt so Roaming zwischen den Accespoints möglich ist, denn dafür reichen zwei gleiche SSIDs alleine nicht aus. Der Rest wie Übernehmen der Konfiguration vom Mesh-Master ist nur Benefit.

Bei Leerohren einfach handelsübliche nehmen. Natürlich auf den Querschnitt achten. Wenn nur 1 Leitung durch soll reicht der kleinste, bei mehr Leitungen einen entsprechend größeren Querschnitt nehmen. Man sollte sie nicht in die Leerohre quetschen, aber das mögen die Netzwerkabel sowieso nicht.

ok, Mesh ist also was anderes, bin nicht auf der Höhe der Zeit ;-) werde mich mal reinlesen.

Leerrohr - handelsübliche - wie sehen die aus? Wie heißen die für Netzwerk-, Koaxkabel? Habe gerade vorhin irgendwo gelesen, dass einer Wellrohr für seinen Neubau genommen hat :o wie will man da was durchziehen? Das sollte doch eher bremsen, nimmt man nicht eher innen glatt? Was hat es mit Zugseilen auf sich?

Neben die SAT-Dose soll die Netzwerk-Dose kommen - wird der Elektriker beide Kabel - Netzwerk u. Koax - durch 1 Leerrohr ziehen? Sollte ich auf zwei getrennten Leerrohren bestehen? Welchen Durchmesser nimmt man für 1 bzw. 2 Kabel?
Ergänzung ()

startaq schrieb:
Wenn er Netzwerkinfrastruktur verlegt, wird auch wohl auch entsprechendes Testequipment haben. Allerdings kommts mir schon etwas komisch vor, dass er unbedingt Dosen in den Verteilerraum setzen will. Gibt ja auch kleine Patchpanels wie dieses hier: https://www.amazon.de/deleyCON-CAT-...TF8&qid=1543227448&sr=8-3&keywords=patchpanel

Das ist günstig und nimmt nicht viel Platz weg.



Grundsätzlich testen, ob alle Leitungen verbunden sind kannst du mit sowas hier: https://www.amazon.de/Patchkabel-Te...qid=1543227494&sr=8-3&keywords=netzwerktester

ich spreche ihn, sofern erreichbar, darauf an, warum er kein Patchpanel nimmt u. ob er so ein kleines verwenden würde. Was ich aber immer noch nicht so recht verstehe: auf der Dosen-Seite muss das Verlegekabel sowieso ran, da könnte es ja auch schon zu Kabelbruch an dem recht starren Verlegekabel kommen - warum ist das dann so "problematisch" an das andere Ende, im HWR, das Verlegekabel ebenfalls direkt an eine Dose anzuschließen?

Danke, so ein Test-Gerät werde ich mir dann auf jeden Fall kaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Handelsübliche Leerohre? Noch nie im Baumarkt in der Elektro-Abteilung gewesen? Einfach die gleichen wie für 230-400V nehmen.
Einfach ein glattes Leerrohr eben. Kein Wellrohr/-schlauch. Da ist nach wenigen CM Schluss. Geht dann nur, in dem man den Wellschlauch über die ganze Länge aufschneidet
Hatte meinen geraten Bruder bei seinem Haus sich Leerrohre zu kaufen, was hat er gemacht? Kam mit Wellschlauch um die Ecke, war ja günstiger *Facepalm*.
 
Sorry aber das ist nonsens was du da schreibst. Dieses Wellrohr ist Standard und wird auf quasi jeder Baustelle eingesetzt. Diese flachen glatten Stangenrohre sind für Aufputz gedacht, wie zB Kellerräume. Das Wellrohr kannst verputzen, einbetonieren usw. außerdem ist es flexibel. Durch die Wellenform hat das Kabel auch nicht durchgängig Kontakt auf der gesamten Länge. Die Fläche ist kleiner und damit auch die Reibung.
Von Fränkische gibts auch Wellrohr mit spezieller Innenbeschichtung, damit es noch weniger Reibung hat.

Weitaus wichtiger sind hier Durchmesser, Länge und Anzahl der Kurven.
Für 2 Cat7 brauchste mindestens M25. Verlegste das Wellrohr nicht in der Wand sondern zB auf der Decke ein Stück, so sollste du grade in den Kurven darauf achten dass du es alle paar cm fixierst. Falls nicht bewegt es sich beim einziehen und dann bekommste wirklich kaum noch was durch.
Kurven sollten immer möglichst großzügig ausgelegt sein. Nach 2 90grad Kurven wirste auch ne Zugmöglichkeit vorsehen müssen.

Willst es Aufputz auf der Wand machen, nimm halt diese Stangenrohre, diese sind steif und dadurch dann auf der Wand einfacher zu verlegen.

vazuias schrieb:
warum ist das dann so "problematisch" an das andere Ende, im HWR, das Verlegekabel ebenfalls direkt an eine Dose anzuschließen?

Kann jeder machen wie er will. Ein Patchpanel ist im Grunde dasselbe wie ne Dose nur mit mehreren Anschlüssen. Mal andersherum gefragt: Findest du 12 Dosen auf der Wand praktischer? Denkst du 12 Dosen zu setzen ist weniger arbeit als ein 24fach Patchpanel beispielsweise?
Zumal preislich sehe ich da auch keinen großen Vorteil. Was kosten denn die billigsten 12fach Patchpanel auf ebay oder amazon, 15euro? Und da biste mit 2 Löchern dabei, und nicht mit 2 Löchern pro 2 Kabel.
Dosen kann man vllt noch verstehen wenn man 2 bis 4 Kabel nur hat. Aber selbst dann tut man sich da im Sinne der Erweiterung auch keinen gefallen mit.
 
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Ilsan schrieb:
Dieses Wellrohr ist Standard und wird auf quasi jeder Baustelle eingesetzt.
Von Fränkische gibts auch Wellrohr mit spezieller Innenbeschichtung, damit es noch weniger Reibung hat.

Für 2 Cat7 brauchste mindestens M25.
Nach 2 90grad Kurven wirste auch ne Zugmöglichkeit vorsehen müssen.
habe mich noch durch ein paar Bilder gegoogelt, da ist in der Tat immer das Wellrohr im Einsatz. Das "Fränkische" habe ich mir angesehen. Danke für den Tip.
Zugmöglichkeit?

Ilsan schrieb:
Findest du 12 Dosen auf der Wand praktischer? Denkst du 12 Dosen zu setzen ist weniger arbeit als ein 24fach Patchpanel beispielsweise?
kann man vllt noch verstehen wenn man 2 bis 4 Kabel nur hat. Aber selbst dann tut man sich da im Sinne der Erweiterung auch keinen gefallen mit.
ne, nicht praktischer, aber 12 Kabel brauche ich nicht, ist was für ein EFH. Gibt bei mir max 4. Kabel, also 2 Doppel-Dosen. So ein kleines Pachtpanel für die Wand wäre wirklich professionell, aber optisch ist es eben Aufputz und was macht man mit den 4 ankommenden Netzwerkkabeln - Kabelkanal hoch zum Patchpanel mit seitlicher Ausleitung zum Patchpanel? Oder Anbringung des Patchpanel in Bodennähe?
 
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