Netzwerkschrank Bewertung

Aurich02

Cadet 3rd Year
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Hallo. Ich bin mir nicht ganz sicher ob das hier die richtige Rubrik ist. Wenn nicht dann entschuldige ich mich dafür.

Jedenfalls. Vor längerer Zeit habe ich damit begonnen mir ein Netzwerkschrank aufzubauen. Das Projekt ist soweit nun beendet. Aber irgendwas sagt mir das an der Anordnung noch Verbesserung besteht. Daher mal die Frage an den Experten. Sieht das so gut aus? Was könnte sonst vielleicht in der Anordnung verbessert werden?

Anordnung von unten nach oben. Synology NAS, Temperaturanzeige, USB ISDN Adapter, Heizmodul getrennt geregelt (Kühlung/Heizung), Switch, Patchpanel, Erdungsleiste, Steckdosenleiste, Dachlüfter.

Den Patchpanel kann ich jedenfalls nicht versetzen weil sich die Kabel sonst mit dem Dachlüfter beißen. Den Fühler für die Temperaturanzeige habe ich heute nochmal versetzt und ganz oben in Bild3 hinter dem Rahmen geklebt. Ursprünglich hatte ich den erst unter der Platte wo die Switch aufliegt dran. Nur habe ich heute gemerkt das der Switch die Abwärme direkt auf die Platte abstrahlt wodurch das Messergebnis gefälscht wird. Eine Blindplatte (2 HE) möchte ich noch gerne unter der mit der Bürstenleiste.
 

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Sieht doch gut aus... wenn Temperaturen passen warum was anpacken.
Auch wenn es schwer ist, man muss ja nicht alles tot optimieren. ;)

Aber wenn was zum verbessern ist, dann den ollen 100Mbit Switch gegen irgendwas aus dem 21 Jahrhundert tauschen. :D
 
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Solange alles Funktioniert und die Temperaturen in Ordnung sind gibts kein Handlungsbedarf.
 
eRacoon schrieb:
Aber wenn was zum verbessern ist, dann den ollen 100Mbit Switch gegen irgendwas aus dem 21 Jahrhundert tauschen. :D
THIS!

Ansonsten würd ich sagen sieht das ganze gut aus 👍
 
Ich bin mir nur immer noch beim Dachlüfter unsicher. Dieser ist so angeordnet das die Luft nach außen transportiert wird. Woanders habe ich gelesen das Lüfter für Server/Netzwerkschränke die Luft von außen ansaugen sollten. Was ist denn richtig?
Auch das Heizmodul könnte vielleicht so angeordnet werden das es umgedreht wird. Nur komme ich dann nicht mehr an den Drehreglern ran ohne alles abbauen zu müssen.
Was meint ihr? Es ist nicht so das ich mich bei Verbesserungen verschließe. Sofern sie umsetzbar sind.
 
Im Prinzip ist es völlig wurst wie rum die Lüfter rein/raus blasen solange im Schrank die Temperaturen im Rahmen sind.
 
OT Frage: Heizen? Einen Serverschrank?

Eine USV fehlt.
 
Heizen deshalb weil der Netzwerkschrank bzw. Serverschrank (ist übrigens einer mit 12 HE) unter dem Dachboden steht wo es im Sommer schon mal sehr warm und im Winter sehr kalt werden kann. Momentan zeigt der Temperaturanzeiger etwa 37 Grad. Daher ist der Lüfter eingestellt bei etwa 35 Grad und der Heizlüfter bei etwa 20 Grad. Je nach über oder Unterschreitung schaltet sich eines von beiden ein oder aus.
 
Im Winter kannst du dir das heizen sparen, wenn die Geräte durchlaufen. :-)

Beim neuen (Gigabit) Switch würde ich darauf achten, dass die Ports möglichst links sind am Gerät, dann kann man mit kürzeren Patchkabeln arbeiten. Sieht schöner aus, technisch egal.
 
Mir gefällt das 230V Kabel nicht, dass da ohne Zugentlastung an den braunen Adern vom Thermostat befestigt ist.
Da kann ggf. Nachbearbeitet werden.


Der Rest sieht soweit doch gut aus.
 
Das Heizmodul wurde so fertig geliefert von it-budget.de (Hutschiene, Modul, Thermostat usw)
Hm. Viel Verbesserung sehe ich da jetzt nicht mehr irgendwie. Ich könnte höchstes die braunen Kabel vielleicht mit Kabelbinder fixieren wenn du das als Zugentlastung meinst.

Ansonsten was gaym0r meint. Vielleicht brauche ich auch das ganze Heizmodul im Winter wirklich gar nicht weil sich der Netzwerkschrank durch die Abwärme der Geräte warmhält. Da muss ich sonst für mich noch Erfahrung sammeln jetzt im Winter.

Über eine USV mach ich mir auch schon seit längeren Gedanken. Ich hatte mal eine von Trust (Diese hier: https://www.amazon.de/Trust-15598-PW-4065T-650VA-USV/dp/B0012PX7WA) Nur der hatte irgendwann eine technische Macke. Vielleicht waren die Akkus auch hin. Jedenfalls würde ich eine USV haben wo ich die Akkus im laufenden Betrieb wechseln kann wenn es notwendig ist. Ich denke 800 bis 1000 VA wären ausreichend. Zumindest sollte auch die Überbrückungszeit etwa 10 bis 15 Minuten sein. Welche würdet ihr sonst empfehlen?
 
35 Grad oder mehr. Hoffentlich machen die Geräte das lange mit.

Synology gibt zwar 40 Grad an, aber es verringert doch die Lebensdauer.

Bei vielen Geräte ist eher bei 30 Grad schon Schluss.

Kältr stört eigentlich gar nicht, meine Technik im Garten übersteht auch -20 Grad. Allerdings keinerlei bewegliche Teile.

Das Problem ist Feuchtigkeit.
 
So ernst mit den Temperaturen würde ich es auch nicht nehmen, gibt auch viel Hardware die bei hohen Temperaturen über Jahre betrieben wird. Man müsste generell mal schauen wie empfindlich die Hardware ist, 40 Grad ist nicht unbedingt proklitisch.
 
Die Hitze würde ich jetzt auch nicht als KO Kriterium sehen, meine DS, Router und Switch sitzten auch in einem Raum der im Sommer 30°C+ hat. Läuft seit 9 Jahren problemlos durch.

Bei der USV würde ich zu bekannten Marken greifen, bin jetzt kein USV Profi aber für unter 100€ bekommt man schon Markenware:
Zb sowas:
https://geizhals.de/eaton-5e-850va-5e850iusb-a1085680.html?hloc=de
 
paar Verbesserungsmöglichkeiten, wenn du es ganz genau haben willst:

Auf gar keinen Fall Kabelbinder einsetzen. Lieber Klett, denn sobald du ein Patchkabel mal umstöpseln musst ärgerst du dich darüber, dass du keinen Kabelbinder, Seitenschneider, Schere o.ä. dabei hast um es erneut schick zu machen.

Die Tür vom Schrank mit erden (nein es reicht in bestimmten Fällen nicht nur die Schiene innen im Schrank zu erden)

Kabelführungspanel noch zwischen Switch und Patchpanel einsetzen (erspart dir in Zukunft das verkabeln; ein KFP oberhalb und unterhalb jeder aktiven Komponente und immer vom Switch Hälfte links, Hälfte rechts weg - gemessen von der Mitte der aktiven Komponente - verkabeln)

Mach dir eine Dokumentation! Selbst wenn es nur eine einfache Excel mit zwei Spalten ist. Welcher Port vom Switch geht auf welchen Port vom Patchpanel und kleb dir den ausgedruckten Zettel in die Innenseite des Schranks.

Definiere einen Standard für unterschiedliche Dienste/Anschlüsse und benutze dementsprechend farbige Kabel (Telefon blau, Heimnetz der PCs grau und PV-Anlage grün).

Luxus-Variante: QR-Codes generieren und mit Labels an den Kabeln befestigen damit du sofort weißt, welches Kabel wohin gehst.

Du hast nach Verbesserungen gefragt: hier sind sie ;) Alles in allem aber schaut es doch echt gut aus :)
 
Shoot... Jetzt hats meinen Entwurf gefressen...
Zum Schrank haben ja einige schon was gesagt. Sieht gut aus, aber tausch Kabelbinder gegen Klettband.

Aber der "Switch" muss weg. Denn das ist kein Switch, sondern ein Hub, und ueber 20 Jahre alt.
Technisch mag der funktionieren, aber der ist eine unglaubliche Bremse in deinem Netzwerk.
Ein Hub verteil saemtlichen Netzwerktraffic auf alle Ports. Dann ist dein Netzwerk komplett ausgelastet, wenn nur ein einzelner Client 100 Mbit/s Traffic erzeugt.
So ein Geraet hat, auch wenn es kompatibel ist, in einem modernen Netzwerk nichts mehr verloren.
 
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