Neue abstrakte Sachen/Stoff für Prüfung lernen

Gerade das eben nicht (IMO), wozu sollte man Mindmaps machen, wenns wenig zu lernen gibt
Vielleicht meint er auch einfach, dass es bei Mindmaps zu unüersichtlich wird, wenn man viel Stoff behandelt.
Aber naja habe noch keine Erfahrungen damit gemacht, vielleicht sollte ich es mal versuchen.
Was mir noch einfällt. Ich habe heute mich auf meine in 3Monaten anstehende Cambridge Prüfung vorbereitet und in dem Beispiel Prüfungen gab es auch so einen Text zu Merkmethoden. Da stand halt was mit stell die es als Haus vor oder ein bestimmtes Bild und Rahme ein und blabla. Ich frage mich ob man damit wirklich lernen kann.
Schon jemand Erfahrungen damit gemacht?
 
Bei viel Stoff hilft bei Mindmaps folgendes:

- Haupttstoff in eine handvoll Unterthemen/Bereiche aufteilen
- 1tes Mindmap mit dem Hauptthema in der Mitte und der Übersicht der Unterthemen mit ersten Stichworten
- 2tes bis n-tes Mindmap jeweils mit einem Unterthema und den Stichworten/Inhalten.

So hat man die Übersicht und die speziellen Inhalte. Damit habe ich mein komplettes BWL Studium durchgezogen.
Karteikarten sind auch gut, sie unterstützen aber nicht das Lernen mittels Verschrenkung von Symbole und Inhalten (beide Gehirnhälften), sondern unterstützen das listenhafte auswendig lernen. Einziger Vorteil IMO ist die Möglichkeit, diese Karten überall mit hinzunehmen. Das wird dann oft mit "guter Lernhilfe" verwechselt.

Airbag schrieb:
...Da stand halt was mit stell die es als Haus vor oder ein bestimmtes Bild und Rahme ein und blabla. Ich frage mich ob man damit wirklich lernen kann.
Schon jemand Erfahrungen damit gemacht?

Ja, sehr gute. Allerdings mit einem "Aber". IMO hilft es, um sich kurzfristig viele Dinge zu merken. Ich hatte mal einen Test mitgemacht, bei dem 20 Gegenstände genannt wurden in 75 Sekunden. Am Ende sollte man alle Gegenstände auf einen Zettel schreiben. Und genau hier habe ich mir meine Wohnung vorgestellt (die kennt man auswendig) und die Gegenstände mit der Einrichtung meiner Wohnung verknüpft. Und egal wie lächerlich - es klappt. Bsp: 1. Gegenstand "Eisbär". Den habe ich vor die Tür gestellt, damit blockiert er die Wohnung und ich komme nicht mehr raus. 2. Gegenstand "Fahrrad". Das steht auf dem guten Lamitat und zerkratzt es mit den dreckigen Reifen. 3. Gegenstand "Apfel", die liegen auf dem Tisch usw. Das hilft aber nur bei Listen von Fakten und auch nicht wirklich langfristig, wie für Klausuren. Vor allem brauchst du dann viele "Orte", die du mit Fakten belegen kannst, oder du bist so weit und nimmst anstatt Orte bekannte Geschichten oder Filme, Abläufe/Prozesse und Bilder, die du damit verknüpfen kannst. Das ist dann reine Übungssache.

Im Test konnte ich übrigens alle 20 Gegenstände danach auflisten. :)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
so ein kleines update

Durch reines Lesen eines Textes kann ich mir hardcore Fakten überhaupt nicht mehr merken. Da schwirrt so viel blabla im Kopf herum und die Kernaussage fehlt...
Könnte schwören, dass das vor paar Jahren ohne Probleme ging! Mir kommt es vor, als ob mit immer mehr und mehr ähnlichen Informationen über ein Gebiet alles schwammiger und unpräziser wird. Jetzt muss ich mir zu einer Gruppe von Fakten, jeweils ne kleine Geschichte ausdenken.
Was super funktioniert (wenn man wohl informatik studiert):
zu jeder Zahl ein Objekt assoziieren und zu jedem Objekt eine Aussage/Fakt

Ein Text wird nur noch gelesen um besseres Verständnis zu bekommen oder um die Fakten "feiner" auszuformulieren.
 
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