News Neue Behörden zum Schutz der „Cybersicherheit“

DvP schrieb:
Wenn das was bringen soll, sollte der Rat aus einer unabhängigen Expertengruppe aus verschiedenen Fachgebieten sein und regelmäßig Berichte abliefern und die Regierung/das Parlament mit konkreten Vorschlägen beraten.

Eine unabhänige Expertengruppe besteht dann aber mehrheitlich aus Zivilisten.
Auf solche Menschen kann sich eine Regierung im Notfall nicht verlassen.
Es MÜSSEN also Staatsbürger in Uniform sein, die durch Gesetze ihre Pflichten aufgetan bekommen. So ist es beim MAD und beim BND, zumindest in bestimmten Ebenen.
Die SATCOM Satelliten der Budeswehr zb. werden zwar auch teilweise von Zivilpersonal betrieben, aber zur Absicherung des Ernstfalles(und somit das Verschwinden der zivilen Mitarbeiter, gibt es zusätzlich noch Soldaten die die Technik weiter betreiben können).
Bei oben thematisierter Frage, spart man sich diese Stufe gleich direkt ein. Zumal es hier um die nationale Sicherheit geht, und gewisse Informationen nicht an ziviles Personal perisgegeben werden darf.
Das nun verschiedene Bundesbehörden, wie die Nachrichtendienste, Polizei, BMVg usw. involviert sind, halte ich für gut um angemessen in kurzer Zeit reagieren zu können.
Ausserdem wird eine solch neugeschaffene Behörde nur meldend und beratend tätig werden, das sagen ja schon alleine die im Beitrag genannten Personalstärken.
Diese neu geschaffene Behörde bricht also nur die Informationen für andere Behörden herunter.
Zum Schluss sei gesagt, dass sich die "Nerds" hier im Forum nicht zu sehr profilieren sollten, was die Namensgebung der neuen Behörde betrifft, denn an einem Namen kann man noch lange nicht die Quallität der Arbeit ausmachen.

Danke fürs lesen :)
 
@ bytzmaster
Gerne! Ich widerspreche dir nur minimalst mit einem Beispiel: Sogar die Exekutive braucht "selbstständig agierende" Spezialisten, weil man sichs nicht leisten kann solche Experten auf Dauer passend zu entlohnen und der Staat bietet keine Ausbildungen an, welche diesen Anforderungen gerecht werden. Gleiches sehe ich hier. In Ö werden des Öfteren gesetzesentwürfe von Expertengruppen ausgearbeitet bzw. ein Auftrag erteilt, dies zu tun. Halte ich für mehr als sinnvoll.
 
Behörde und IT? mh dann werden da wieder viele Leute rein gesetzt aus der herkömmlichen Politik und die werden dann dafür Bezahlt das sie keine Ahnung haben was sie eigentlich machen! Bei sowas sollte man zumindest zu einen bestimmten Teil(mind. 50%) Leute einsetzen die wirklich Ahnung haben und in diesen Bereich zu den besten gehören ... sonst ist es die reinste Geld und Zeit Verbrennung
 
Och ich denke da werden schon en paar Käpselchen drin hocken.
Unterschätzt mal nicht BND und KriPo.

Ist doch von Vorteil wenn so etwas installiert wird.
 
Wiederum ein Millionengrab, besetzt mit den üblichen korrupten Politikern.

@gabber113
Terroranschläge gibt es im Prinzip nur in Ländern, deren Politiker "ihre" Soldaten in Gebiete schicken, in denen sie nichts zu tun haben und dort am Tode von hunderttausenden von Menschen schuld sind (z.B. Irak, Afghanistan etc.).

Bedroht wird Deutschland doch erst, seit die imaginären Grenzen unseres Reiches in den Nahen Osten und sogar bis nach Asien ausgedehnt wurden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was, in Kanada wurden Server komprimiert? Wann kommt die Technik zu uns?
(Wenn so was mehrfach passiert bleibt nur noch ein Atom übrig *SCNR*)
 
Sublogics schrieb:
Weil das ja auch so "Cyber" ist. :rolleyes: Aber Hauptsache mal wieder ne Anglizisme benutzt!
Und den Amis gefolgt...

Sicher gibt es auch andere Begriffe, die man nutzen könnte, aber diese unglaubliche Abneigung gegenüber Neuem, in diesem Fall Anglizismen, die man hier öfters beobachtet, kann ich einfach nicht verstehen...
 
Genau^^

Mir gefällt der Begriff zwar auch nicht direkt, aber das ist wohl Geschmackssache - subjektiv.

Es ist nur immer wieder erstaunlich, wie sehr sich manche an altes (zwecks Sicherheit?) klammern...natürlich ist ein wenig Kulturgut auch schön, aber hey, wenn man immer so gedacht hätte, würden wir heute noch mit Keulen und ausschließlich germanischen Begriffen um uns werfen...die Welt bleibt halt nicht stehen - ebenso sollten das die Menschen...

Kulturgut achten oder sich damit identifizieren ist ja schön und auch wichtig, aber Übermäßiges klamern und bloß jede Veränderung verteufeln um es zwanghaft auf ewig auf einem bestimmten Stand zu halten..halte ich für wenig sinnvoll.

Warum nun genau der Begriff Cyber gewählt wurde...irgendjemand wird der wohl besser gefallen^^
 
Mir riechts hier zu sehr nach Polemik. Und der Konservatismus-Vorwurf ist auch äußerst unangebracht. Besser könnte ich es nicht beschreiben.
Alles im Rahmen ist ja völlig ok und so ist ja mein Name hier u.a. auch im Grunde eine Anglizisme. Aber bitte nicht zur völligen Selbstveralberung; Und:
ascer schrieb:
Mir gefällt der Begriff zwar auch nicht direkt, aber das ist wohl Geschmackssache - subjektiv.
da sind wir ja einer Meinung. Woran das wohl liegt?
 
numenor schrieb:
Gebraucht wird ein Schutz schon, aber die Frage bleibt ob die Behörde effektiv sein wird oder nicht. Nur als Beispiel, Kanada wurde vor einigen Tagen angegriffen, dort wurden Regierungsserver komprimiert.
Wie groß sind die denn jetzt? :D Sorry 4 OT

Ne im Ernst: Eine solche Behörde kann höchstens als zentrale Beratungs- und Prüfungsstelle für die IT von anderen Behörden Sinn machen. Wer denkt dass so etwas die innere Sicherheit eines Staates schützen kann, der hat wohl keine Ahnung von der technischen Infrastruktur (Politiker halt...)
 
Sublogics schrieb:
Mir riechts hier zu sehr nach Polemik. Und der Konservatismus-Vorwurf ist auch äußerst unangebracht. Besser könnte ich es nicht beschreiben.
Alles im Rahmen ist ja völlig ok und so ist ja mein Name hier u.a. auch im Grunde eine Anglizisme. Aber bitte nicht zur völligen Selbstveralberung; Und:

da sind wir ja einer Meinung. Woran das wohl liegt?

Nun, also, wenn man meinen Post schon als Polemik bezeichnen mag, dann könnte man selbiges aber durchaus auch von dem Link, den du gepostet hast, behaupten..

Sicher, einige Argumente des Düsseldorfer Professors sind wahrlich nicht an den Haaren herbeigezogen, aber es ist eben der Lauf der Dinge.
Früher brüsteten sich allerorts Leute mit Zitaten, Sprichwörtern oder anderen lateinischen Ausdrücken, um Aussagen einen gewissen zusätzlichen Glanz zu verschaffen.

Heutzutage macht man es eben mit Englisch.

Ob das nun wirklich allein aus den zwei Gründen, die von ihm genannt werden, passiert, wage ich zu bezweifeln.

Ich würde, abgesehen von sicherlich noch weiteren existierenden Minderheitsgründen, zumindest noch einen weiteren, angelehnt an einen deutschen Werbespruch, anführen: Weil einfach, einfach einfach ist.

Und wie in dem Text schon folgerichtig erläutert wird, gibt es eben viele Englische Begriffe, die aus Medien weitläufig bekannt sind.
Wenn ich also minuziös diskutieren möchte, in einer vernünftigen Debatte wie beispielsweise gerade mit dir, dann drücke ich mich natürlich auch weitläufiger aus...schreibe ich aber z.B. ein Plakat, wo einfach weniger mehr ist, oder spreche ich mit einem Freund am Bahnhof, dann habe ich weder die Intention noch die Zeit mich ausführlich auszudrücken.

Insofern, weil eben weitläufig bekannt, werden viele deutsche Begriffe kurzerhand mit englischen zusammengefasst.
Um ein Ereignis kurz & knapp grob zusammen zu fassen und allgemein hinreichend verständlich, reicht es eben vollkommen aus, von einem Statement des Professors, oder dem Highlight des Tages zu sprechen...

Und mal ganz abgesehen davon: wenn eine ganze Kultur eben weniger nationalstolz, oder vielleicht auch richtiger, mehr über den eigenen Tellerrand agierend auch auf andere Kulturen blickt und diese teilweise adaptiert, wenn es also quasi allgemeiner Wille ist, die eigene Kultur zu erweitern, zu verschmelzen, dann sehe ich ehrlich gesagt keinen Nachteil darin..


Was der Professor meines Erachtens vollkommen unterschlägt, ist nämlich gerade, dass es ebenso keinen plausiblen Grund für übertriebenen (rein auf die Sprache bezogenen) Chauvinismus gibt...warum soll ich fortwährend auf ewig in Deutschland deutsch sprechen und alles patu immer "eindeutschen" respektive deutsche Synonyme erfinden?
Weil man es ein paar Generationen so gemacht hat? Oder umgangssprachlicher formuliert, weil man es immer so gemacht hat?
In meinen Augen ein schwaches Argument...

Kulturen vermixen sich nunmal, Kulturen erweitern sich und Kulturen sterben aus bzw. werden wie Latein mehr gelehrt als gelebt - das ist der Gang und Wandel des Lebens, warum man sich diesem ebenso vehement versperrt, wie einige Leute (zugegebenermaßen übertrieben) euphorisch Anglizismen benutzen, bleibt mir persönlich ein Rätsel...



EDIT: Im übrigen bin ich 22 Jahre alt und ich denke, ohne mich selbst loben zu wollen, dass an meinem Text erkennbar ist, dass ich mich durchaus noch in deutsch ausdrücken kann (obwohl ich, wie erwähnt, in gewissen Lebenslagen durchaus Anglizismen nutze).

Bei Personen, welche dies nicht mehr vermögen bzw. noch nie vermochten, wird das wohl auch weniger am "Anglizismen-Enthusiasmus" liegen, sondern vielmehr daran, dass die Medien heutzutage allgemein die Bevölkerung, besonders unter 50, systematisch verblöden...aber das ist wohl noch ein anderes Thema^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Darf ich dies als Kompliment verstehen?^^
 
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