News Neue Consumer-Modelle: Die USA verbannen alle ausländischen Router vom Markt

Was heißt denn "in den USA hergestellt"? Endmontage, oder was?
Die Komponenten für solch einen Router kommen doch aus aller Welt. Die können die Amis gar nicht alle im eigenen Land fertigen.
 
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Klingt nach einer Massnahme Ciscos Verkäufe anzukurbeln, kommen zwar auch aus CN, aber es geht ja nur um die Milliardärs-Selbstbedienung...
 
Nur der nächste logische Schritt. Nachdem man der Chipindustrie Milliarden an Subventonen in aussicht gestellt hat, um Fertigung wieder in die USA zu verlegen, macht man es an dieser Stelle halt mit unmittelbarerem Zwang.

Alter Wein in neuen Schläuchen.
 
estros schrieb:
Erstmal haben wir darüber keine Souveränität, sondern haben diese an die EU abgetreten. Das ginge gar nicht.
Naja, abgeben ist ein großes Wort, dafür das Deutschland dann in der Regel in der EU die Hosen an hat und dann ein paar Hinterbänkler von CDU und SPD dann in der EU alles durchdrücken, was die Leute in der ersten Reihe sich gar nicht trauen zu fordern… aber ja, Binnenmarkt und so, und Rechtsstaat, so ginge das hier gar nicht.
 
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Alles nur Sturm im Wasserglas. Wer kauft sich denn hier privat einen Router / Accesspoint mit echten Made in Germany?, da gibbet nur noch Lancom. Ich glaube kaum, dass hier jemand für seine "Freiheit" Router / Wlan-Accesspoints von Lancom ab 500 Euro kauft. Also mal die Kirche im Dorf lassen. :heilig: :schluck: :daumen: als Accesspoint habe ich einen
Huawei AX3 Quadore. Damals für umme 50 Euro incl. Versand im Angebot, direkt beim Hersteller.
https://consumer.huawei.com/de/routers/ax3-quad-core/
Vielleicht bekomme ich ja so schneller / einfacher die Chinesische Staatsbürgerschaft oder PASS. :rolleyes:
Über mangelnden Datenschutz weinen aber Whatsapp und Co benutzen. In Foren die Freiheitskämpfer und zu Hause der Couch-Potato-Hobby-Revoluzer :schluck: :heilig:
 
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Wenn der Trottel so weiter macht, dann Reiten die bald wieder auf Pferden als Haupt Verkehrsmittel! 🤣
Wie man nur ein Land unter der Aussage "make America great again" so in den Ruin treiben kann und die Leute lassen es sich gefallen...

Menschen und vor allem die USA sind sowas von strunzdumm... bezeichnen sich selbst aber als intelligenteste Spezies... 🤣🤣

RedPanda05 schrieb:
Gibt es überhaupt Router made in USA?
Crifty schrieb:
Spontan würde mir nur Netgear einfallen.
  • Cisco
    (Einer der größten Netzwerktechnik-Hersteller weltweit),
    Der name kommt sogar von... San Fran cisco

  • Ubiquiti
    (nochmal einer der größten Netzwerktechnik-Hersteller weltweit)

  • Asus
    Kennt wohl jeder

  • Netgrear
    Auch ziemlich groß

  • Linksys
    Selten gesehen bei uns, aber dennoch...

  • Amazon
    Tja, was bauen die nicht "zusammen"

  • Google
    siehe Amazon 😉

  • eventuell gibt es noch mehr...
Also ja, die haben genug, wenn es darum geht ^^

Die Fritz!Box ist nur hier in der Umgebung bekannt und beliebt und auch nur als Enduser Gerät.
Wer aber "Advanced" haben will, nimmt keine Fritz!Box und Unternehmen sowieso nicht!

Aber die Chips kommen trotzdem aus ALLE China, Taiwan oder sonst wo in Asien.
Wenn die so sind wie Nvidia, dann sind da sowieso Tracking Chips oder anderes Spionage Zeug verbaut "im Chip selbst" schon!
 
Zuletzt bearbeitet:
Also wenn man die gleichen Geräte mit Ausspähfunktion, sonstiger Spyware, Killswitch etc. in Amerika fertigt, dann sind die plötzlich sicher?
Was für ein Verkaufsargument für sämtliche Herstelelr aus China, inklusive Huawai! :-P
Das ist also nur wieder eine faule Ausrede, die Produzenten dazu zwingen zu wollen, ihre Produktion sehr teuer nach Amerika zu verlegen, oder aber ausgeschlossen zu werden.
Dieses lohnt sich für keinen Hersteller, denn der Aufbau einer neuen Produktionsstätte in den USA ist viel zu teuer, zudem ist der Unterhalt zu teuer, die Arbeiter zu teuer, die Zusatzzölle setzen dem die Krone auf, die Komponenten dann vermutlich aus der eigenen Region oder dem eigenen Land noch mit Doppelsteuer erst einmal einführen zu müssen.
Der Wettbewerbsvorteil ist so oder so dahin, denn diejenigen, die schon in Amerika sind, haben dann zumindest nicht mehr die sehr hohen Baukosten zu tragen.
Man baut nur im Ausland, wenn es billiger ist und man damit mehr Gewinne einfährt.
Warum sonst baut ganz Amerika seine Betriebe in Asien und Affrika hin?
Hat nicht Intel gerade erst ein Werk in Malysia neu aufgemacht? Statt in den USA, wie gefordert?
Ein teilverstaatlichtes Unternehmen wohlgemerkt, die auch Netzwerktechnik machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gähn…

Dieselbe Interessenpolitik, die es schon immer und in allen Ländern dieser Welt gegeben hat und immer geben wird.

Stichwort „5G“.

Die USA hat jetzt einfach ein weiteres Interessenfeld für sich ausgemacht und bespielt dieses entsprechend.

Weckt mich, wenn es was neues gibt.
 
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Ripcord schrieb:
Ähnliches hat die EU schon vor Jahren für den 5G-Ausbau beschlossen...

Mit dem Unterschied dass es beim 5G Ausbau um das Netz ansich ging und nicht wie hier um einfache Router für Privatpersonen... :rolleyes:
 
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@d3nso Das macht keinen Unterschied, die Begründung war die Gleiche und bis heute gibtes keinen einzigen Nachweis dafür.
 
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LikeHike schrieb:
Nur der nächste logische Schritt. Nachdem man der Chipindustrie Milliarden an Subventonen in aussicht gestellt hat, um Fertigung wieder in die USA zu verlegen, macht man es an dieser Stelle halt mit unmittelbarerem Zwang.

Alter Wein in neuen Schläuchen.
Für logische Schritte ist das deutlich zu kurzfristig. Entwicklung/Fertigung von Komponenten bis Endprodukt zu etablieren dauert bei solchen Produkten normalerweise 1..2Jahre unter massivem Zukauf von IP und Risikoinvestitionen[1]. Alles was an bindenden Auflagen kurzfristiger wirkt ist einfach nur schädlich, da es eine Verfügbarkeitslücke schafft.

[1] 1..2 Jahre sind nur schaffbar, wenn man jetzt anfängt die komplette Fertigung aktiver RF-Komponenten in den USA aufzuziehen und jeden Aufpreis zahlt um etwaige Fertigungskapazitäten zu schaffen. Hier sind Milliarden fällig um allenfalls 10 Millionen Router im Jahr abzusetzen unter der Annahme, dass sich an der Regelung hoffentlich nichts ändert.
 
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quakegott schrieb:
Ich bin davon überzeugt dass in vielen Chinesischen Produkten Backdoors eingebaut sind

Überzeugt sein bedingt doch auch Beweise zu haben. Die würde ich gerne mal sehen.
Ich arbeite in der Telekommunikationsbranche als - einfach gesagt - technischer Angestellter.
Hier wird auch seit Jahren (von immer den gleichen nichtsnutzigen Ideologen) behauptet, dass die Chinesen in ihre Hardware (und ich meine jetzt nicht Consumer Produkte) Backdoors einbauen.
Aber es gibt keine Beweise - niemand hat sowas bisher in den Netzausrüsterprodukten gefunden.
Und glaub mir, da suchen seit Jahren die besten Leute aus allen möglichen westlichen Ländern.

Ich kann dir aber sagen wo du überzeugt sein darfst, dass du Backdoors findest - in Produkten aus den US und Israel z.B.
Und da ist es kein "Gefühl" was man so hat weil man gelernt hat wer die Guten und wer die Bösen sind, sondern da ist es bewiesen.
Also wenn Deine "Überzeugung" zutreffen würde, dann sind uns die Chinesen vom Know-How her und technisch wohl noch viel weiter voraus, als manche befürchten.

Und die Aussage dass Du lieber von deinem Land als von den Chinesen ausspioniert wirst, ist doch hoffentlich ein (schlechter) Witz? So naiv kann doch wirklich niemand sein!? 😅

Ich mein, du bist sicher ein durch und durch sauberer Bürger, der sich niemals nie nicht auch nur einen Funken Regelbrüche leistet. Aber falls doch, würdest du diese Informationen dann lieber bei einem Staat wissen der nichts mit deiner Regierung zu tun hat (und somit keinerlei Einfluss auf dein persönliches Leben nehmen kann/wird) oder bei der Regierung, die dich zur Verantwortung ziehen kann?

Das hat wirklich so "Wer nichts zu verbergen hat, braucht sich ja nicht vor Überwachung zu fürchten" Niveau - nichts für ungut. 🤷‍♂️
 
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Fujiyama schrieb:
Wär auch hier in Deutschland nicht schlecht sowas einzuführen, wir haben hier zu viele Chinesische IT Produkte im umlauf, das tut uns in verschiedener Hinsicht nicht gut.

In welcher Hinsicht?
Hast du irgendwelche Beweise oder ist das nur Schwurbeln?
 
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Durchaus nachvollziehbar. Anderweitig bekommt man bei der heutigen digitalen Welt keine Gewissheit, wobei Aggressoren natürlich auch inländische Produktionen infiltrieren können.

Der positive Blick wäre aber, das lokales know how und Produktionen wieder gefördert werden und auch eine gesicherte Nachfrage/ Abnahme besteht.

Aus der Sicht ein wirklich guter Synergie Effekt.
Würde ich mir auf EU Ebene auch wünschen.
Mehr lokale Wirtschaft. Schwächt zwar den internationalen Handel und damit gerade DE als Exportland aber so werden auch ungleiche Wirtschaftsstärken ausgeglichen ( Lohnsektor ).
 
Mensch_lein schrieb:
Nationale Sicherheit... damit kann man auch jeden Dummfug rechtfertigen...
Bei der Überwachung funktioniert ja auch: "Denkt denn keiner an die Kinder?" oder im Zweifel das Urheberrecht...
 
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