News Neue Consumer-Modelle: Die USA verbannen alle ausländischen Router vom Markt

DrillSgtErnst schrieb:
Unironische Frage.
Müssen die Hersteller dann ne Backdoor einbauen nach dem CLOUD ACT und sind dann zertifiziert?

Nein muessen sie nicht. Die US Behoerden koennen einen einzelnen Mitarbeiter bei einem Hersteller kontaktieren, der muss mit den Behoeren zusammenarbeiten und darf seinen Arbeitgeber nicht darueber informieren.

Zum Thema generell. Gut so!
Wer will schon TPLink und andere Chinabomber mitlauschen lassen? Von deren Unsicherheit reden wir noch garnicht!
Fritzbox ist sowieso lachhaft, schaffen die es nach 20 Jahren mal die Memory Leaks zu fixen? ;)
 
Schinken42 schrieb:
Aber diese eigene Regierung kann mir viel gefährlicher werden als eine am anderen Ende der Welt.
Polizei, Geheimdienste und Militär in meiner Nähe kriegen ihre Befehle immernoch von der deutschen und nicht von der chinesischen Regierung. N
Du meinst, der Tiergartenmord wäre für den Ermordeten noch tödlicher gewesen, die explodierenden Pager bei der Hisbollah noch verheerender, wenn sowas von einer jeweils inländischen Regierung veranlasst worden wäre??
 
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"So gewährt die FCC eine bedingte Genehmigung für neue Modelle, wenn der Hersteller zugleich daran arbeitet, seine Router in Zukunft in den USA zu fertigen. " Wenn man bedenkt, dass die USA sich im Krieg befinden, eigentlich ein logischer Schritt. Wäre da nicht dieser hirnverbrannte Clown, der versucht die Welt zu erpressen.
 
In Kern ja richtiger Gedanke, in der Praxis aber genauso eine Null Nummer wie das Trump Phone.
 
saintsimon schrieb:
Du meinst, der Tiergartenmord wäre für den Ermordeten noch tödlicher gewesen, die explodierenden Pager bei der Hisbollah noch verheerender, wenn sowas von einer jeweils inländischen Regierung veranlasst worden wäre??
Nein.
Ich meine was ich sage: Die eigene Regierung ist für den Bürger gefährlicher als andere Regierungen.
Insbesondere aber nicht nur beim Thema Überwachung. Das ist ne historische Lektion, keine Meinung.
Man beachte die Formulierung: Gefährlicher.

Statistisch werde ich viel eher von einem deutschen Polizisten abgeknallt als vom russischen Geheimdienst.
Statistisch werden Daten die über mich gesammelt werden am ehesten von meiner Regierung genutzt um mich zu manipulieren, auf Listen zu setzen oder letztendlich als Grundlage für Repressionen gegen mich.
Statistisch gesehen ist die Chance, dass die chinesische Regierung dazu bei mir (!) die Veranlassung sieht nunmal bedeutend geringer, ausserdem hat sie schlicht nicht die Mittel in Deutschland massenhaft gegen Bürger vorzugehen.
Dazu braucht es Repressionsorgane und die hat der Staat nunmal meist nur in seinen eigenen Grenzen.

Das hat nichts damit zu tun, dass irgendein Staat gut wäre oder nicht, es ist nur schlicht historisch der Normalfall, dass die eigene Regierung einen unterdrückt.
Für Chinesen gilt das natürlich ebenso, würde ich dort leben würd ich meine Daten lieber bei Google als bei Beidou haben.
Wenn denn schon irgendwo.
Am besten wärs natürlich immer, Niemand hätte die Daten.
 
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Micha- schrieb:
In Kern ja richtiger Gedanke, in der Praxis aber genauso eine Null Nummer wie das Trump Phone.
Made in China. Wie der meiste (aller?) Maga Merch.
 
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Schinken42 schrieb:

Es mag für die einzelne Person zutreffen, aber bei Übernahme einer autoritären Regierung kommen im digitalen Zeitalter noch ganz andere Sachen zum Tragen. Das sieht man gerade in Russland in Bezug auf das Internet.

Was ist aber mit den ganzen Unternehmen, den Universtäten und Forschungsinstituten in Deutschland? Hätte China vielleicht hier Interessen?
Was ist mit unserer gesamten Infrastruktur inklusive Energieversorgung und Transportwesen?Hätte China vielleicht hier Interesse?
Schaut man sich die geopolitische Weltlage und Bündnisse an, dann finde ich einige Reaktionen in diesem Forum schon etwas naiv.
Das Problem in der digitalen Welt ist halt, wenn die Kacke am Dampfen ist und die Situation außer Kontrolle gerät, ist es zu spät über die veräumte Sicherheit zu reden. Wir müssen unsere Netze schützen können und sollten uns Gedanken machen wie man das bis zu einem gewissen Punkt erreichen kann.

Ich fände es schon gut, wenn es zumindest ein Unternehmer in Deutschland gibt, welches eine akzeptable Hardwarefirewall für kleine und mittelständische Unternehmen produziert und dieses auch von solchen Unternehmen in D umgesetzt wird.
 
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Mit der bald erzwungenen "Alterskontrolle" bis auf Betriebssystem-Ebene und dem jetztigen Phase-Out von nicht staatlich zertifizierten Routern/Modem kann man sich auch ohne Aluhut ausmalen welches Potential sich da ergibt: Volle Transparenz wer wo wie wann was mit wem im Internet macht.

Das wäre der worst-case im freiheitlichen Sinne. Im good-case ist man wirklich um die Resilienz der Infrastruktur besorgt. Wir werden sehen.
 
Fujiyama schrieb:
Wär auch hier in Deutschland nicht schlecht sowas einzuführen, wir haben hier zu viele Chinesische IT Produkte im umlauf, das tut uns in verschiedener Hinsicht nicht gut.
Das schlimme ist ja eher das wir im privaten viele chinesische IT Produkte haben und im professionellen Bereich viele Produkte aus USA. Das heißt wir sind von beiden Seiten angreifbar.
Alleine wie viele Firmen Cisco Switche verwendet oder MS LDAP, MS Exchange, usw.

Finde muss nicht gleich Verbote kommen, aber es wäre toll an EU eigenen Lösungen von Hardware bis Software.
 
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Schinken42 schrieb:
Ja. Meine Privatssphäre.
Ausserdem will Niemand auf einer Liste des Staates stehen.
Irgendwann kommt immer jemand an die Macht der Menschen wegen Dingen verfolgt, die man besser verborgen hätte, selbst als es noch legal war.
Ein Drittel der Deutschen wählt eine offen faschistische Partei und ich soll mir Sorgen machen was China über mich weiss?
Ich bitte dich!
Meine Aussage war sarkastisch gemeint. Ich bin voll und ganz bei dir.
 
derchris schrieb:
Wenn "Fritz" Merz und die Bundesregierung auf die Idee kommt das hier zu machen, dann können wir glücklich sein, dass wir hier schon eine "Fritz!" Box haben.

Edit: ja, habe Ironie Tags vergessen zu setzen
Sehr gelungener Gag, vielen Dank!! :D
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paganini schrieb:
Wird die denn auch hier gebraut?
Mensch, das wäre DIE Idee gewesen: Hätten wir die Halbleitertechnik nicht gebaut, sondern gebraut, hätte uns Frau Merkel unseren Leuchtturm Qimonda bestimmt nicht zugemacht!
Ergänzung ()

Mcr-King schrieb:
dann nur noch Mac Books oder Deutsche Laptops komisch gibt ja keine;)
Wir hatten mal eine große Fujitsu-Siemens-Fabrik in Augsburg. Ich habe noch einen Laptop von dort, Baujahr ca. 2009 oder 2010, gebraucht über Ebay. Das Ding ist zwar schwer, aber funktioniert wie am ersten Tag und sieht fast aus wie neu. Lenovo schafft eine solche Qualität schon lange nicht mehr.

Aber die 1800 Arbeitsplätze waren, wie so manches andere mit Elektronen statt petrochemischen Molekülen darin, laut damaliger Regierung "nicht systemrelevant".
 
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Hornblower schrieb:
Ich fände es schon gut, wenn es zumindest ein Unternehmer in Deutschland gibt, welches eine akzeptable Hardwarefirewall für kleine und mittelständische Unternehmen produziert und dieses auch von solchen Unternehmen in D umgesetzt wird.

Wäre da Lancom nicht eine Antwort auf deine Frage?
 
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Floorp schrieb:
Hab ich neulich auch erst erfahren über folgendes Video. Ich meide Temu aktiv, wusste es also auch nicht (Edit: dass es dort Billigrouter gibt), aber logisch ist es dennoch.
 
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Wilfriede schrieb:
Sicher eine gute Massnahme, sollten wir auch so handhaben.

Dann klemm dich schonmal vom Internet ab, den wenn weder Cisco, Huawei oder Broadcom die Geräte liefern dürfen ist das Internet bei dir sofort weg.
 
Floorp schrieb:
Meine Aussage war sarkastisch gemeint. Ich bin voll und ganz bei dir.
Achso.
Du weisst aber, dass wir hier im Internet sind?
Hier erzählen mir Leute was von Echsenmenschen aus der hohlen Erde und meinen es Todernst.
Insofern hatte ich keine Chance deinen Sarkasmus zu erkennen 😉.
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Hornblower schrieb:
Es mag für die einzelne Person zutreffen,
Na dann ist ja gut, dass ich von einer einzelnen Person sprach. Nämlich mir.
 
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Spock37 schrieb:
(...)
Wir hatten mal eine große Fujitsu-Siemens-Fabrik in Augsburg. Ich habe noch einen Laptop von dort, Baujahr ca. 2009 oder 2010, gebraucht über Ebay. Das Ding ist zwar schwer, aber funktioniert wie am ersten Tag und sieht fast aus wie neu. Lenovo schafft eine solche Qualität schon lange nicht mehr.
(...)
Da misachtest du leider die Zeitachse: 2009 und 2010 hatten nicht nur Fujitsu-Siemens und ThinkPad diese Qualität im Programm, sondern sogar weitere Hersteller. Von HP gibts nicht nur Pavillon, es gibt auch eine z-Series. Bei den ThinkPads muss man auch nach dem Buchstaben unterscheiden. Man ist bei der höheren Qualität in einer höheren Preisklasse - unabhäöngig vom Hersteller.

@ denjenigen, der über AVM und TPlink lästert US-Router unbenannt lobt

Linksys-Belkin-Netgear ist jawohl kaum besser und wenn man Cisco mit etwas aus Deutschland vergleichen will, nimmt man LANCOM.
 
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