Neue Sat-Anlage - Frage zu den Dosen und Anzahl der Anschlüsse

TheManneken

Wokie Ultra Pro
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Hallo!

Ich installierte zurzeit eine neue Sat-Anlage bei mir zu Hause, Schüssel, Quattro-LNB und Multischalter von Fuba, Koax-Kabel von Kathrein, 100dB, 4-fach Schirmung. Hier auch noch kein Probleme. Doch an den jeweiligen Endpunkten fehlen mir noch die Dosen und wie genau klemme ich die Kabel an die Dosen an?
Aus meiner Mietwohnung kenne ich noch die "normalen" Kabel-Anschluss-Dosen mit TV und UKW, also die beiden Steckanschlüsse, trotz Sat. Dazu musste ich ein Adapterstück für den Koax-Schraubanschluss verwenden.
Jetzt in meinem Haus überlege ich natürlich, ob man diese Dosen dort auch verwenden kann, oder ob es einen Vorteil hat, gleich auf die etwas teureren Dosen mit den Koax-Schraubanschlüssen zu setzen. Vor allem, da es ein Übergang bis zum Receiver weniger wäre, da das Adapterstück dann wegfiele.

Eine weitere Unklarheit herrscht noch über die Anzahl der Leitungen pro Dose. Zurzeit sehe ich vor, in zwei Schlafzimmer, ein Arbeitszimmer und die Küche jeweils eine Leitung zu legen und ins Wohnzimmer 2 Leitungen, um da ggf. die Option zu haben, gleichzeitig aufnehmen und ein anderes Programm schauen zu können bzw. PIP. Mit dem 8-fach Multischalter prinzipiell kein Problem. Dazu brauche ich dann "lediglich" eine Twin-Dose und das Kabel eben doppelt, korrekt?

Muss ich eigentlich noch irgendwelche (Abschluss-)Widerstände verwenden, oder erübrigt sich das bei einer Stern-Verkabelung?
 
Passt soweit eigentlich alles. Ich würde jedoch wirklich Dosen mit Schraubanschlüssen verwenden, die Adapterlösung hat man eigentlich nur verwendet, falls die Dosen bereits vorhanden waren und diese nicht umgerüstet werden sollten. Die Dämpfung der Adapterlösung ist immer höher als bei echten Dosen für Satellitenempfang und die Stabilität des Aufbaus ist bedenklich. Wichtig ist, dass die Dosen mit DC-Pass gekennzeichnet sind - es gibt auch DC-Block Dosen, diese lassen keine Gleichspannung durch und sind ausschließlich für Einkabelsysteme geeignet und dort auch nötig. Abschlusswiderstände sind generell nicht nötig, aus EMV-Gründen werden ungenutzte Ausgänge am Multischalter jedoch mit Abschlusswiderständen versehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab die VIALUNA DSE655 (mit ca. 5€ pro Dose relativ günstig, dafür ist die Plastikabdeckung auch nicht wirklich hochwertig) im Einsatz. Die Unterschiede bezüglich Signaldämpfung sind jedoch gering, daher muss man selbst entscheiden, ob man die Kathrein oder Hirschmann Dosen für das Doppelte kauft.
 
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