Moin,
die Karte funktioniert nach dem selben Prinzip wie auch die bisherige Killer-NIC.
Natürlich ist eine Intel Karte auch sehr gut, allerdings macht sie eins nicht.
Die Bigfoot Karten kontrollieren über den eigenen (nicht Windows) Netzwerkstack was da für Pakete erzeugt werden und können diese priorisieren. Das gilt für die Geschwindigkeit der Verarbeitung zum Kabel, aber auch der Verarbeitung an der hardware-integrierten Firewall, welche die Karte hat.
Zusätzlich kann durch die eigene CPU und RAM die Haupt-CPU entlastet werden (was allerdings bei heutigen Prozessoren keine spürbare bessere Performance bringt), aber Teamspeak z.B. kann direkt auf der Karte laufen und wird zudem direkt nach dem Game-Paketen priorisiert.
Ein plötzlich startender Steam-Update oder Viren-Update kann einem "Gamer" schon die Zornesröte ins Gesicht treiben.
(oder es ist die eigene Frau, die während ER spielt, sie mit nem Hörbuchdownload auf ihr iPhone die bestehende 2-Mbit-Leitung für 40 Minuten lahmlegt, da hilft aber auch eine Killer-NIC nicht)
Nachweislich bringen die Karten was, allerdings ist die Ausbeute maximal 5ms.
Diese kann man ohne Killer-NIC auch fast hinbekommen, wenn der Router aktuell ist (Traffic Shapping), die Windows-Protokoll-Einstellung optimiert ist und man nen aktuellen PC hat.
90% der Käufer sind allerdings Spieler, die mit einer solchen Karte auch keine Vorteile haben.

Das sind aber auch die, die den Preis dafür bezahlen, welcher .. immer noch zu hoch ist.
Würde das Geschäft sich nicht lohnen, würde Bigfoot keine neue Karte bringen
Die Technik der Karte funktioniert und es stimmt, die Pings und der "gefühlte" Anschluß werden besser - aber ob der schmale Gewinn, den Preis rechtfertigt? :?