Neue Teile... und nix läuft.

Sun-Devil

Lieutenant
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Apr. 2008
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Hallo erstmal. Bin neu hier und wie sollte es anders sein, mit nem Problem in der Tasche.

Hab mir n bisl neue Hardware zugelegt, aber nach dem Zusammenbau will das System absolut nicht starten. System besteht aus:

- Asus P5N32-SLI Premium WiFi
- Intel Core 2 Duo E6600
- Corsair Twin2X (2 x 1GB, 800 MHz, CL4)
- Zotac nVidia GeForce 8800GT AMP!-Edition (PCIE)

Das Problem: Nach dem Einschalten drehen sich problemlos alle Lüfter und die Stromversorgungs-LED auf dem Board zeigt auch an, dass Spannung anliegt (wird mit 550W Netzteil BeQuiet DarkPower versorgt) Allerdings meldet der Bildschirm "kein Signal", der Rechner gibt keinerlei Piepen von sich, was die Fehlersuche vereinfachen würde und auch ein CMOS-Clear brachte keinen Erfolg.

Hab bereits probiert zu Testzwecken ne andere GraKa einzusetzen (nur ne PCI-Version, aber hätte ja dennoch funzen sollen, wenn die Zotac defekt wäre) hat aber nichts gebracht.

Dass der Speicher defekt ist, möchte ich eigentlich auch ausschließen, da weder mit einzelnen Riegel noch im Verbund ein anderes Ergebnis zu verzeichnen war.

Mainboard und CPU kann ich leider net austauschen, da keine passenden Ersatzteile zur Verfügung stehen, vieleicht liegt das Problem aber auch ganz woanders und ich bin nur zu blind um es zu finden.

Hab zwar in den letzen Jahren schon viele Rechner neu zusammengebastelt, aber die waren im Falle eines Fehlers immer mitteilsamer als mein neues System.

In der Hoffnung, dass einer ne Lösung findet...

Sun-Devil

P.S. Hab versucht das System ohne sämtliche anderen Komponenten zu starten also ohne Laufwerke, Zusatzkarten und ähnliches. Nur MB, CPU, RAM und GraKa (und natürlich Tastatur)
 
hat dein board evtl. einen weiteren strom-anschluss ausser dem grossen (müsste in der näche der graka sein), der mit nem kleineren viererstecker quadratisch) gespeist werden will?

hatte das problem auch mal, damals hatte ich den stecker einfach nur vergessen ...

gruß
 
Stecken die Rams auch 100%ig in den Steckplätzen? Die Symptome die du beschreibst lassen auf die Rams schliessen!
Ansonsten, hast du überprüft ob auch alles angeschlossen ist, Strom an der Graka, cpu usw...
Desweiteren überprüfe ob vielleicht irgendwo ein Kabel/ Stecker irgendwo am Gehäuse an liegt, sowas ist auch oft ein Grund dafür das ein Pc nicht starten will!
Und die Rams vielleicht mal von den gelben in die schwarzen Plätze stecken bei bedarf halt anders rum!

gruss
 
Der RAM steckt eigentlich so fest wie es nur geht. Kabel kann ich auch ausschließen, da aufgrund des modularen Kabelmanagements nur die benötigten Kabel angeschlossen sind (in diesem Fall díe Stromversorgung für Board und GraKa)

Auch das Wechseln der RAM-Slots war bisher nicht von Erfolg gekrönt und die anderen PCIE-Steckplätze hab ich auch schon probiert.
 
Mach nochmal alles raus ind wieder rein, und sei diesmal besonders genau!
Ich hatte mal das gleiche Problem mit einem Q6600 damals saß die CPu aus welches Grund auch immer nicht 100% richtig auf den Pads, aufjeden Fall als der Prozzi dann nochmal eingebaut wurde lief alles!!
Gruß Kane
 
ich hatte so einen ähnlichen fehler, bei mir lag es an den schrauben mit dennen das mainboard am gehäuse festgemacht wurden nachdem ich andere genommen habe ging es dann, hört sich merktwürdig an war aber so :)
 
Bei so einem Fehler können es viele sachen sein. Wenn die Rams ok sind und du alle Kabel noch mal überprüft hast, kann es eigentlich nur die CPU oder das Mainboard sein. Wahrscheinlich ist eine der beide Komponenten defekt.
Ich würde auf das Mainboard tippen.
Hatte mal ein ähnliches Problem mit einem Asrock Mainboard und einem Athlon 64 X2.
Gleiche Symptome . Ich hab am Ende das Mainboard und die CPU zurück geschickt. Beides wurde inerhalb von ein paar Tagen ausgetauscht.
 
Problem ist gelöst. Der Ansatz mit den Schrauben war ganicht so verkehrt. NAchdem ich das komplette System im ausgebauten Zustand getestet habe, lief es nahezu ohne Probleme an. An den Schrauben selbst lag es jedoch nicht. Da das Kabel von meinem Power-Schalter nicht lang genug war, um bis zum ausgebauten Board zu kommen, war ich gezwungen einen anderen Schalter zu nutzen, was immer problemlos funzte. Nach dem Einbau (und dem Gehäuse-Schalter) hat das System wieder rumgezickt. Also testweise wieder den externen Schalter genommen, funzt. Gehäuse-Schalter... funzt net. Zum Test den Reset-Schalter genommen: funzte auch net. Nochmal den externen... läuft.

Das Ende vom Lied Ich hab die von ASUS gelieferte Steckbrücke, die ja eigentlich als Einbauhilfe dienen sollte, entfernt und siehe da: Der Rechner schnurrt wie ein Kätzchen. Oder besser gesagt, er schnurrt garnicht, so leise ist er :D
 
Neues Spiel... Altes Problem

Nachdem das neue System nun 1 Woche ohne jegliche Mucken lief, habe ich seit heute Früh wieder exakt das selbe Problem, obwohl nichts am System geändert wurde. Ein Abklemmen aller unnötigen Komponenten wie auch ein CMOS-Clear haben nichts gebracht. Auch im ausgebauten Zustand startet das System diesmal nicht.

Angefangen hat es mit einem Bluescreen beim Starten von Windows. Leider konnte ich nicht erkennen, was die Fehlermeldung war, da das System zu schnell neustarten wollte.

Nach 5 vergeblichen Startversuchen hat dann das System garnix mehr gesagt. Also bin ich wieder am Anfang: Alle Lüfter drehen, aber es kommt kein Signal zum Monitor. (Nach spätestens 7 Sekunden müsste sich der Lüfter der GraKa runterregeln und der Monitor anspringen)
 
Ok...ich vermute mal das irgend ein Bauteil defekt ist. Ich tippe mal auf CPU, Speicher oder Mainboard.
Man müsste die teile ausbauen und einzeln durch teste. Auch wenn du die Möglichkeiten nicht so hast. Was anderes bleibt dir nicht übrig.

Außer es sind seid dem Eingang deiner Komponenten bei dir zu Hause noch keine 2 Woche vergangen.
Dann schick dir Teile zurück und du bekommst auf der Stelle neue.
 
Leider lagerte das MB bereits 2 Monate bei mir, bevor ich die ersten Tests machen konnte... Geldmangel is immer blöde :p Der Speicher sogar 3 Monate. Wie gesagt, dass es am Speicher liegt, möchte ich ausschließen, da auch einzelne Riegel nicht laufen. Hab mir jetzt erstmal n neues Board bestellt, da ich davon ausgehe, dass dieses Teil das Problem verursachte (is ja schon komisch mit dem Brückenteil).

Sollte sich herausstellen, dass es der Prozessor ist, hab ich so wenigstens schonmal nen Board für den PC meiner Freundin.

Das entsprechende defekte Teil werd ich trotzdem mal zurückschicken. Denn soweit ich weiß, muss ja der Hersteller (bzw. Händler) nach dtsch. Gesetz innerhalb der ersten 6 Monate nachweisen, dass der Fehler nicht bereits von Anfang an bestand. Erst danach ist der Kunde in der Nachweispflicht.

Und das Beste an der Misere ist, dass ich somit gleich noch Hardware der etwas besseren Stufe bekomme.
 
Problem ist gefunden und gelöst. Das Mainboard schien ne Macke zu haben. Hab mir jetzt n P5N32-E SLI zugelegt und der Rechner läuft wieder. Muss jetzt nur irgendwie wieder Vista installieren, da es mir wohl die letzte Installationen mit dem MB-Defekt zerschossen hat.
 
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