Neuer Bußgeldkatalog -> Zustimmung oder mehr Konfliktpotenzial?

@mkossmann aber sie werden nachträglich dafür zur Kasse gebeten bzw zur Verantwortung gezogen. Der Radfahrer, wegen dem ich meinen Bus stark abbremsen muss, weil er ohne Licht aus einer Seitengasse ballert (und dabei noch das STOP-Schild ignoriert), ist meistens weg bevor ich überhaupt meinen Hintern aus der Karre bewegt habe um ihn zu stellen. Ende vom Lied ist dann dass ICH eine auf die Finger bekomme. ICH hab ja stark gebremst und dabei hat sich ein Fahrgast dann was angehauen. Alles schon gehabt. Anzeige gegen unbekannt könnte man noch stellen, ja. Bei uns gibt's aber gefühlt mehr Rad- als Autofahrer... Da einen im Nachhinein zu erwischen ist fast unmöglich. Mit einem Kennzeichen hat die Dashcam was zum festhalten. So dreisten scheiss wie ihn hier die Radfahrer abziehen, sieht man von Autofahrern vielleicht 1x im Jahr.
Erst letzte Woche wurde hier ein Radfahrer fast getötet. Der ist über das Stopschild drüber und über die doppelspurige Straße. Pech für ihn das da ein Auto kam.
 
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Relak schrieb:
So dreisten scheiss wie ihn hier die Radfahrer abziehen, sieht man von Autofahrern vielleicht 1x im Jahr.

Wenn nicht sogar nie... Autofahrer halten sich aufgrund des Kennzeichens natürlich an die Regeln, sie sind ja eindeutig erkennbar. Ein neuer Bußgeldkatatlog ist da durch auch kein Problem, der kommt ja nur zum tragen wenn man sich nicht an die Regeln hält.
 
Die Strafen tun gerade denen, die sich die hochpreisigen und hochmotorisierten Autos leisten können, überhaupt nicht weh. Was jucken mich dann 30€ für falschparken wenn ich im Monat 5-Stellig verdiene?
Geschwindigkeitsverstöße werden da auch erst relevant, wenn man mehrfach erwischt wird und deshalb eine gewisse Zeit zu Fuß unterwegs sein wird.

Mir persönlich ist wichtig, immernoch eine Unterscheidung zwischen Innerorts und Außerorts zu machen. Innerorts ist eine Geschwindigkeitsüberschreitung meist durchaus riskanter als Außerorts.
Ob ich jetzt auf der leeren Bundesstraße 120 statt 100 fahre halte ich für weitaus weniger Gefährlich für meine Umwelt als wenn ich in der 30er-Zone mit 50 durchschüssel.

Ggf. könnte man gerade hier den Katalog noch weiter verschärfen zum Schutz von Radfahren und Fußgängern.

Aus subjektiver Sicht ist für mich viel öfter als die reine Geschwindigkeit aber vor allem der eingehaltene Abstand zum Vordermann mit eine der Hauptunfallursachen überhaupt. Gerade im Autobahnbereich.
Mir wird z.B. immer ganz anders, wenn manch LKW bis auf 4, 5 Meter auf den Vordermann auffährt bei gut und gerne 80-90kmh.
Was ist da der Gedanke? Wenn der Vordermann hart bremst fahre ich wenigstens mit geringerem Überschuss auf? Man spart Sprit durch Windschatten? Sind LKWs Rudeltiere und wärmen sich Gegenseitig?

Was noch konsequenter bestraft gehört ist Drängeln und äußerst dichtes Auffahren. Ganz gleich ob auf der Autobahn oder im Stadtverkehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
FrankenDoM schrieb:
Wenn nicht sogar nie... Autofahrer halten sich aufgrund des Kennzeichens natürlich an die Regeln, sie sind ja eindeutig erkennbar.

Autofahrer brechen die Regeln kalkulierter, aber sie brechen sie.

Mit 109 statt 100 km/h zu fahren oder bei "Dunkelgelb" über die Ampel zu "huschen" ist doch eher der Normalfall, als die Ausnahme.
 
Relak schrieb:
o dreisten scheiss wie ihn hier die Radfahrer abziehen, sieht man von Autofahrern vielleicht 1x im Jahr
Ja, z.B. ganz klassisch bei Rotlichtverstößen. Ich denke jeder kennt die Faher, die bei Gelb noch schnell drüber schlüpfen wenn die Ampel gerade umstellt.
Ist mMn auch garnicht so das Problem. Ganz selten sehe ich eigentlich mal, dass ein PKW ganz bewusst mitten in der Rotphase über Rot fährt.
Dagegen bei Fahrradfahrern.... Insbesondere bei Kurrierfahren oder allgemein denen mit den schmalen Reifen habe ich das schon oft bewundern können.
Ist halt einfach der Umstand das in dem Moment schon eine Fahrradstreife direkt daneben sein muss um die Person überhaupt zu erwischen. Ansonsten ist die Chance erwischt zu werden nahe 0.
 
Relak schrieb:
@mkossmann aber sie werden nachträglich dafür zur Kasse gebeten bzw zur Verantwortung gezogen. Der Radfahrer, wegen dem ich meinen Bus stark abbremsen muss, weil er ohne Licht aus einer Seitengasse ballert (und dabei noch das STOP-Schild ignoriert), ist meistens weg bevor ich überhaupt meinen Hintern aus der Karre bewegt habe um ihn zu stellen
Und wie oft werden Autofahrer zur Verantwortung gezogen, die Radfahrer auf einem Radweg überholen und dann direkt vor Ihnen rechts abbiegen und sie damit zur Vollbremsung zwingen ?
 
Lord_Dragon schrieb:
Wenn wir schon dabei sind bitte auch alle E-Scooter und E-Bikes. Die Dinger haben einen Motor und gehören auf die Straße. Was auf der Straße ist, ist versicherungspflichtig m.m.N

Relak schrieb:
Für Radfahrer haben m.M.n die selben Regeln wie für Autos, LKWs und KOMs zu gelten. Man teilt sich den selben Verkehrsraum, da braucht es keine Sonderregelung für die Radfahrer.

mkossmann schrieb:
( wo sie auch am sichersten unterwegs sind)

Ich bin ausschließlich mit dem Rad unterwegs und allein zur Arbeit und zurück könnte ich täglich (!) mit den Autofahrern abklatschen, weil die extrem nah überholen.
1,5m Abstand zum Radfahrer? Warum denn, es reichen auch 10cm.

Schön ist auch wenn die nicht überholen können und einen anhupen oder auch von hinten einen kleinen Schubser geben.

Ich fahre jährlich ~2000km mit dem Rad, fast ausschließlich Straße und es wundert mich kein Stück das viele Radfahrer genau das nicht machen.
Wenn ich die Wahl hab wähle ich auch immer den Gehsteig, ist sicherer für mich.

Und nicht zu vergessen:
Rechts vor Links gilt nur für Autofahrer. Der Radfahrer muss natürlich immer warten. Vorfahrtsstraße? Gibt es nur für Autofahrer, der Radfahrer hat gefälligst zu warten. Soll froh sein den gleichen Asphalt befahren zu dürfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kenne nun ja beide Seiten recht gut, früher während der Schulzeit und Studium Radrennen und gute 20.000 km mit dem Rennrad bzw. MTB pro Jahr, heute weniger Rad, dafür ebenfalls ca. 20.000 km mit dem Auto, recht gut motorisiert und eher sportlich unterwegs, wo möglich.

Was ich in all den Jahren gelernt habe? Idioten gibt es überall, egal mit welchem Gefährt. Höhere Strafen bewirken auch nicht unbedingt ein besseres Verhalten. Bin die letzten Jahre recht viel mit dem Rennrad in der Schweiz unterwegs, da wirst du aber nochmal deutlich knapper und risikoreicher überholt wie hier im Süden bei uns in Deutschland. Trotz deutlich höherer Strafen.

Halte ich mich immer an die Regeln? Ich versuche es zumindest. Aber wer noch nie einen Fehler gemacht hat oder unaufmerksam war, für den dann vielleicht andere aufgepasst und mitgedacht haben, der werfe den ersten Stein.

Man mag es kaum glauben, aber auch auf dem Rad ärgere ich mich über andere rücksichtslose Radfahrer, Innenstädte meide ich soweit es geht komplett, da dort gefühlt eh viele Radfahrer komplett irre sind. Genauso rege ich mich aber auch über Autofahrer auf, die grundsätzlich jedem Radfahrer das schlechteste der Welt wünschen, knapp überholen, vor mir gefährlich abbiegen oder sonstige Späße. Genauso wie ich mich als Autofahrer über andere Autofahrer aufrege, weil sie gefährlich überholen wo ich es mich mit deutlich mehr Leistung nicht mal mehr traue oder weil sie unnötig schleichen, linke Spur blockieren, etc.

Und gefühlt will eh jeder, dass der mit dem anderen Gefährt noch eine mehr auf den Deckel bekommt als man selbst. Autofahrer am besten nur noch mit 30 km/h unterwegs, Radfahrer am besten komplett von der Straße weg, aber bitte auch nicht dort wo Leute laufen und Kennzeichenpflicht. Manchmal versteh ich es einfach nicht. Als ob man irgendetwas gewinnt, wenn dem anderen eine reingedrückt wird. Bisschen mehr Rücksichtnahme und Verständnis für andere Verkehrsteilnehmer wäre oft zielführender.
 
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Khaotik schrieb:
Mir wird z.B. immer ganz anders, wenn manch LKW bis auf 4, 5 Meter auf den Vordermann auffährt bei gut und gerne 80-90kmh.
Was ist da der Gedanke? Wenn der Vordermann hart bremst fahre ich wenigstens mit geringerem Überschuss auf? Man spart Sprit durch Windschatten? Sind LKWs Rudeltiere und wärmen sich Gegenseitig?
Das spart Sprit, und zwar deutlich. Viele LKW haben ja inzwischen automatische Abstandsassistenten, die einen solchen geringen Abstand tatsaechlich sicher halten koennen. Ist aber trotzdem kacke, denn wenn der Vordermann bremst hast du schnell Stau :D
Ich sehe aber auch genug Autos die quasi hinter LKW kleben und weniger als eine fahrzeuglaenge Abstand halten. Das waere mir alleine schon deswegen zu doof weil man so ja mal so garnichts mehr sieht, ausser der LKW-Wand vor sich...
 
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Persönlich finde ich, dass die Bußgelder immer noch viel zu lasch sind.
Die Teilnahme am Strassenverkehr ist Charaktersache... Leider meinen in zu vielen Bereichen die Bürger, sie hätten das Recht es sich aussuchen zu dürfen, wann sie sich an irgendein Recht / Ordnung halten zu brauchen und wann nicht. Persönliche Faulheit, Bequemlichkeit, Ignoranz, Arroganz und LMAA Verhalten. Aber wehe man stört die Leute in ihren heiligen Rechten... :hammer_alt:

Es müsste tatsächlich so sein wie in Norwegen.... selbst Ordnungswidrigkeiten sind an das Einkommen geknüpft.
Da zahlt auch ein Millionär schon mal umgerechnet 75.000 Euro für ein Knöllchen :D
Es muss viel viel mehr weh tun... anders ist diese Dummheit nicht in den Griff zu bekommen!
 
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omavoss schrieb:
[...]Nach meiner Meinung nicht im öffentlichen Verkehrsraum, denn der wird von allen Steuerzahlern finanziert, viele Steuerzahler verzichten aber schon auf einen PKW und fahren mit Öffis oder dem Fahrrad. [...]

Dann bezahle doch die ganze Verkehrsinfrastruktur aus den Steuereinnahmen der Fahrradfahrer und Öffentlichen.


Zum Bußgeldkatalog:
100 Euro für Poser. Total lächerlich wenig. Immer noch keine harten Strafen für Mittelspurschleicher und Rechtsfahrgebotbrecher.


Ich fahre weiterhin meine 20% zu schnell. Wer sich Benzin für 1,75€ pro Liter leisten kann, der preist auch 1-2 Blitzer pro Jahr ein, die nicht in einer App angezeigt werden.



Relak schrieb:
@mkossmann aber sie werden nachträglich dafür zur Kasse gebeten bzw zur Verantwortung gezogen. Der Radfahrer, wegen dem ich meinen Bus stark abbremsen muss, weil er ohne Licht aus einer Seitengasse ballert (und dabei noch das STOP-Schild ignoriert), ist meistens weg bevor ich überhaupt meinen Hintern aus der Karre bewegt habe um ihn zu stellen. [...]

Hmmm. Also hättest du die Probleme nicht, würdest du nicht bremsen? :D



mkossmann schrieb:
Und wie oft werden Autofahrer zur Verantwortung gezogen, die Radfahrer auf einem Radweg überholen und dann direkt vor Ihnen rechts abbiegen und sie damit zur Vollbremsung zwingen ?

100% derer, die ich deshalb angezeigt habe.
 
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Hylou schrieb:
Ich fahre jährlich ~2000km mit dem Rad, fast ausschließlich Straße und es wundert mich kein Stück das viele Radfahrer genau das nicht machen.
Wenn ich die Wahl hab wähle ich auch immer den Gehsteig, ist sicherer für mich.
Ich fühle mich mit dem PKW auch auf der Bundesstraße auch unwohl, darf ich deshalb durch die Spielstraßen heizen? Nur weil es für Dich auf dem Fußweg gefühlt sichrer ist darfst Du trotzdem die Fußgänger nicht umklingeln oder platt fahren (was hier sehr viele Radfahrer tun). Ja Du hast dort Dein Rad sogar in der Regel zu schieben.

Ich freue mich schon auf den Herbst/Winter. Dann laufe ich häufiger mit dem Schirm durch die Gegend und der geht halt ab und zu mal unerwartet auf.

Tiu schrieb:
Persönlich finde ich, dass die Bußgelder immer noch viel zu lasch sind.
Ich finde zuerst einmal, dass viel zu weing kontrolliert wird.

Idon schrieb:
Ich fahre weiterhin meine 20% zu schnell. Wer sich Benzin für 1,75€ pro Liter leisten kann, der preist auch 1-2 Blitzer pro Jahr ein, die nicht in einer App angezeigt werden.
Und genau deshalb hoffe ich, dass wir hier endlich mal Schweizer Verhältnisse bekommen. Die Leute, die sich an die Regeln halten, sind die Deppen.

Khaotik schrieb:
Die Strafen tun gerade denen, die sich die hochpreisigen und hochmotorisierten Autos leisten können, überhaupt nicht weh. Was jucken mich dann 30€ für falschparken wenn ich im Monat 5-Stellig verdiene?
Würde konsequent jeden Tag/Abend/Nacht kontrolliert, wären die Kosten für die Kontrolleure schnell wieder drin. Da aber nur alle paar Monate mal jemand rum geht (und bei Stadtfesten u.Ä. überhaupt keiner, dann müssten die ja Sonntags arbeiten anstatt mit zu feiern) müssen die Leute halt nicht täglich 30€ zahlen sondern nur 1-2 mal pro Jahr.
 
gymfan schrieb:
darf ich deshalb durch die Spielstraßen heizen?

Du vergleichst ernsthaft "ich fahr auf dem Gehweg mit einem Fahrrad (!)" mit "ich fahr vollgas durch eine Spielstraße"?
 
Je nach dem, wie die jeweilige Person "Mit dem Fahrrad auf dem Gehweg fahren" definiert ist dieser Vergleich nicht so falsch. Für viele ist halt "Fahren" eher gleichbedeutend mit "Rasen", und Sicherheitsabstände zu Dritten werden erschreckend oft einfach ignoriert.

Es gibt eine Vielzahl an Radfahrern, die mit straff über 30km/h so knapp an Passanten vorbei heizen, dass deren Lenker die Jacke streift. Wenn da ein Kind vors Fahrrad rennt ist das genauso gefährlich wie bei einem PKW, bzw. sogar gefährlicher, da ein Fahrrad keine für den Personenschutz geformte Motorhaube, kein ABS und keine Notbremssysteme besitzt. Da trifft sofort Stahl auf Kopf, und der dann auf Asphalt.
 
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Ich finde die Bußgelder immer noch zu lasch, aber gleichzeitig finde ich die Verkehrsüberwachung völlig unterrepräsentiert. Vermutlich kommt das vom Personal kaputtsparen, wer weiß. Ich erinnere mich noch gut an meine Anfangszeit vor immerhin schon bald 18-20 Jahren (erst M, dann B), da gab es an unterschiedlichen Stellen in meiner Umgebung regelmäßige Fahrzeugkontrollen, oft auch nur zum Thema Licht, später auch Handy am Steuer, als hier ein Verbot beschlossen wurde. Es gab markante Stellen, da wurde darauf geachtet, dass Autos nicht ohne Halt übers Stoppschild fahren.

Heute seh' ich komm noch Verkehrsüberwachung: Stoppschilder sind für die meisten Autofahrer offenbar nur noch eine Empfehlung, Blinken optional, auf dem Arbeitsweg kommen mir wochen- oder monatelang die immer gleichen Autos mit dem kaputten Licht entgegen und auch was Abstand, Überholen und Abbiegen betrifft... hör' mir auf. Die "Kontrollen", sofern man sie noch so nennen kann, beschränken sich doch mittlerweile auf mobile und stationäre Blitzer, ggf. noch Ampelblitzer... und damit soll es erledigt sein?

Zeitweise bin ich auch in NRW auf den Autobahnen unterwegs - ich erinnere mich an Berichte von ziemlich fieser Autobahnpolizei, meist in Zivilfahrzeugen. Doch so, wie viele Autofahrer in NRW unterwegs sind, scheint das Schnee von gestern zu sein.

Soviel von meiner subjektiven, persönlichen Wahrnehmung. Hohe Bußgelder bringen halt nix, wenn's keine Kontrollen gibt.
 
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Gab es früher nicht noch die Verkehrspolizei? Sowas bräuchten wir wieder. Hier wurde alles kaputt gespart was ging. Das Ordnungamt bei uns ist dermaßen unterbesetzt, dass man die selben 3 Mitarbeiter hier 2x im Monat durch die Innenstadt flanieren sieht. Ab und zu wird mal einer aufgeschrieben und weiter geht's... Langsam. Dann ist die Straße zuende und die anstrengende Schicht zum Glück auch. Abgeschleppt wird hier auch nicht, weil die Polizei scheinbar in Vorkasse gehen zu muss (hat mir einer der Jungs hier erzählt) , und auf das ewige gemache um das Thema "Wer zahlt noch gleich das Abschleppen?" haben die auch keinen Bock. Die schleppen nur wenn es wirklich nicht mehr anders geht.

Wer bekommt eigentlich die Bußgelder? Der Bund oder die Gemeinden?

gymfan schrieb:
Und genau deshalb hoffe ich, dass wir hier endlich mal Schweizer Verhältnisse bekommen.
Das muss aber sauber ausgearbeitet sein. Ein Typ der 200k im Monat netto raus bekommt, stört sich an 75000 Eur bestimmt auch nicht wirklich. Pauschal zu sagen "kostet 7% vom monatsnetto" ist auch nicht das Wahre.
 
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omavoss schrieb:
der ein Auto kaufen will, vorher einen Stellplatz für sein Auto nachweisen muss, bevor er überhaupt ein Auto kaufen kann.
Fänd ich nicht verkehrt. Gegenüber der Wohnung meiner Mutter in der Stadt wurde ein neues Haus gebaut mit feinen Wohnungen und einer Tiefgarage. Wofür aber haben die feinen Herrschaften, die sich für teuer Geld eine neue Wohnung mieten oder kaufen (k.a. was davon), nun kein Geld mehr? Richtig, einen Tiefgaragenstellplatz. Stattdessen stellen sie lieber die ohnehin überfüllte Straße weiter zu oder "klauen" den anderen beiden Mietshäusern die dort schon ewig stehen die einzigen angrenzenden Parkmöglichkeiten. Irgendwie asozial sowas.

Ich weiß gar nicht wie Leute so sein können, ich hatte weder ein super teures Auto noch hatte ich Unmengen an Geld, aber trotzdem habe ich mir feste Plätze zum Parken gesucht. Alleine die Tortur immer auf die Suche gehen zu müssen, nur weil man zu geizig für die paar zusätzlichen Euro ist.
 
Einen Wechsel hin zu einkommensbezogener Strafe fände ich auch gut. Die Reichen interessieren die Peanuts nicht und die unteren Einkommensschichten beißen sich in den Allerwertesten bei einem Verstoß.

Die Parkplatznot ist ja hausgemacht durch unsere gewählten Volksvertreter. Persönlich allerdings würde ich mir auch einen festen Stellplatz besorgen.
 
Ich warte ja drauf, dass die Bußgelder für Radfahrer mal deutlich (!) angehoben werden. Wenn man sie schon schlecht kontrolliert bzw. kontrollieren kann, muss ein Verstoß umso mehr weh tun.

Aber vielleicht kommt das ja noch. In 4 Jahren oder so.

Zum aktuellen Katalog:
Rettungsgassenmissbrauch und -blockade ist mMn immer noch zu billig. Da gehört noch ne Null dran und die Punkte verdoppelt. Hier gehts direkt um Menschenleben! 😡

Ansonsten stimmt die Relation nicht immer. DDG hat da ein gutes Video zu gemacht:

Ergänzung ()

hallo7 schrieb:
und sich alle an die Regeln halten
Das dürfte das Hauptproblem sein.

Jedem das Seine, mir das Meiste… bis es eben knallt 🤷🏼‍♂️
 
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