neuer Desktop-PC für Video-Bildbearbeitung (Hobby)

Kurzes Update - auch für einen kurzen push.

Ich habe nun die Produkte in eine Wishlist bei Geizhals gesetzt.
https://geizhals.de/wishlists/3388837

Bei CPU, CPU Kühler und Gehäuse gibt es noch mehrere Auswahlmöglichkeiten.
Da bin ich für Feedback immer dankbar.

Allerdings wird auch noch das Raptor Lake Refresh in 10 Tagen abgewartet und dann wird die CPU wohl in eine 14600(i5) oder einen 14700 (i7) umgewandelt. Ich hoffe mal, dass der Rest trotzdem so bestehen kann und nicht alles in moderne Hardware umgewandelt werden muss.

Grüße und ein angenehmes WE
Newbie
 
Schaut gut aus.

Ich würde den Fortis 5 bevorzugen und das 500DX. (+14700k)

Hier die News zu dem Refresh: https://www.computerbase.de/2023-07...sh-der-core-i9-14900k-soll-mit-6-ghz-protzen/

Gerüchten zufolge kommen auch neue Chipsätze für MBs.

Wenn du wirklich bis Anfang 2024 warten kannst/willst ändert sich die Marktlage nochmal komplett.

i.d.R. gibts später mehr Leistung für weniger Geld

Ob sich eher ein i5 oder i7 lohnt kannst nur du entscheiden, wenn das Budget da ist warum nicht.
 
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Herzlichen Dank fürs Feedback @Giggity
Ich habe die Wishliste entsprechend angepasst (Fortis 5, Gehäuse 500DX und den i7) und mit der aktuellen Konfiguration landet man dann bei ~1500€. Denke das ist ein sehr nettes Set.

Das mit dem Warten bis Anfang 2024 ist kein Problem...
Nur wann weiß man als Laie, dass man genug gewartet hat, bzw der richtige Moment eingetreten ist?
Auf was wird konkret gewartet oder soll ich Mitte Januar/Februar das Forum einfach nochmal ausführlich begutachten und sehen, welche MBs und ggf. RAM zum i7.14700K empfohlen werden?

Danke und nettes WE
Newbie
 
@Newbie87 Es gilt die Regel: man kauft wenn man braucht. Ausnahmen bestätigen die Regel und wenn der 14700k für dich relevant ist würde ich auf den warten, das ist ja nicht mehr lange hin.

Aber mehrere Monate zu warten lohnt sich eigentlich nicht.

Neue Releases kommen eigentlich regelmäßig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin @Giggity
Danke fürs Aufklären, dann habe ich das nur falsch interpretiert.
Das hier klang für mich als sollte ich auch so lange warten, weil ich es kann.
"Wenn du wirklich bis Anfang 2024 warten kannst/willst ändert sich die Marktlage nochmal komplett."

Man kauft wenn man braucht ist natürlich nen guter Punkt. Ich hab nen funktionierenden PC vor mir und hätte gern nen Update, da ist "brauchen" ein dehnbarer Begriff ;) ist eher ein "wollen".
Auf den 14700K warte ich gern. Der soll ja nen kleines Update sein ggü. dem 13700K, wenn auch nicht weltbewegend aber ist ja in einer Woche soweit.
Der Rest wird ja vmtl erstmal so bleiben? Soll ich schon mal die ersten Komponenten kaufen?
Morgen/Übermorgen könnten wohl auch einige Grafikkarten bei Amazon in cybermonday deal kommen.
Vielleicht kann man auch eine 4070 "günstig" schießen oder eben eine 3060/3060ti.
https://www.gamestar.de/artikel/ama...ebote-nvidia-amd-rtx-4k-wqhd-fhd,3395000.html

Best Regards
Newbie
 
Ahoi @Newbie87 und ein verspätetes, herzliches Willkommen hier im Forum.

Kurzer Disclaimer für die anderen: @Newbie87 hat @Technico und mich per PN angeschrieben und um unseren direkten Ratschlag für sein Vorhabgen gebeten - ich halte es gemäß der Übersicht und Hilfe für andere für sinnvoll, das dennoch weiterhin hier im Thread zu thematisieren.

Deinen Eröffnungsbeitrag habe ich mir sehr genau durchgelesen - die nachfolgenden Beiträge jedoch nicht, weshalb ich in meiner nachfolgenden Zusammenfassung davon ausgehe, dass sich deine allgemeine Meinung in den letzten zwei Wochen nicht großartig geändert hat.

Newbie87 schrieb:
Insbesondere bei den Videos kommt mein Rechner extrem schnell in die Knie und zeigt lediglich eine Ruckelparty. An eine Bearbeitung mag ich gar nicht erst denken.
Hier die Frage: mit welchem Codec arbeitest du bzw. willst du arbeiten? Vermutlich AV1 H.265, ist das korrekt? Ich kann dir nur soviel sagen: der Geschwindigkeitsunterschied auf meinem 12600K (integrierte Intel-GPU, die den Codec nativ rendern kann) ist gegenüber Software oder gar nVidia's NVENC gigantisch. NVENC sieht zudem sogar deutlich schlechter bei gleichen Einstellungen aus.

Von daher würde ich dir QuickSync (also AV1 über eine Intel-GPU) an's Herz legen.

Newbie87 schrieb:
Ansonsten wird er zum Großteil auf dem Schrottplatz landen ,wenns nicht anders geht.
Naaaaaaaaaaaaaaaieeeeeeeeen bitte nicht ^^ Dann spende ihn mir :D Hier stehen ja noch nicht genug PCs rum :) Davon abgesehen: dein alter PC ist kein schlechter, den kannst du auch durchaus am Stück veräußern via Kleinanzeigen. Die Datenträger würde ich jedoch herausnehmen (und ggf. weiterverwenden).

Newbie87 schrieb:
Sollte ich aber am PC spielen, dann eher kleinere Sachen und auch nur auf 1080 bis 1440p. 60fps wären aber schön bei mind. mittleren bis hohen Settings.
Du hast einen 1440p-Monitor, da würde ich auch 1440p als Renderauflösung bei Spielen empfehlen. 1080p wäre kein sauberer Teiler, da sieht dann alles matschig und mit etwas Pech sogar geometrisch falsch bzw. "sägezahnig" (wie ohne AntiAliasing) aus. Was bei 1440p wiederum Sinn macht, ist DLSS oder AMD's FSR (letzteres geht auch auf Intel- und nVidia-GPUs). Dabei wird das Bild zwar intern niedriger aufgelöst gerendert, aber anschließend ohne mess- oder spürbare Zeitverzögerung wieder in nativer Auflösung auf den Monitor geworfen. Das Ergebnis ist oftmals sogar besser als die native Auflösung.

Newbie87 schrieb:
Videobearbeitung DaVinci Resolve (Skill dafür muss ich mir erst aneignen, mein bestehender Rechner ist mit meinem Videomaterial derzeit leider noch überfordert.)
Alternativ kann ich dir auch Shotcut als freie Alternative an's Herz legen. Aber zu beiden gibt es viele Tutorials im Netz, die Entscheidung liegt also ganz bei dir.

Newbie87 schrieb:
Bildbearbeitung erfolgt über Lightroom Classic
Das wird mit keiner CPU, die man dir empfiehlt, ein Problem sein.

Newbie87 schrieb:
keine besonderen Ansprüche. Wäre natürlich schön wenn er einigermaßen ruhig wäre und auch etwas effizienter.
Und auch das, also ein leiser und effizienter Betrieb, ist selbstverständlichfür heutige, gut zusammengestellte PCs.

Newbie87 schrieb:
Gerne eine Intel CPU und eine Nvidia GPU
Newbie87 schrieb:
- GPU: Bei GPUs wird für Video/Bildbearbeitung tendentiell eher die Geforce 3060 mit 12GB empfohlen. Ich finds nicht verkehrt, wenn die Graka am Ende auch nicht mehr Strom verballert als nötig 😉
Vermutlich die Intel-CPU wegen dessen Quicksync-Technologie? Die nVidia-Grafikkarte, weil sie im Desktop-Betrieb sowie auch in Spielen tendenziell weniger Strom wie ein gleichschnelles AMD- oder Intel-Derivat benötigt bzw. auch, damit NVENC vielleicht doch noch eine Option bleibt? Das ist generell kein Thema - aber ob ich mich (besonders bei 1440p) auch als Gelegenheitsspieler mit einer doch recht trägen RTX 3060 zufrieden geben würde? Ich weiß ja nicht.

Die 12 GB VRAM nutzen dir übrigens auch bei Videobearbeitung gar nichts, wenn du den schnellen QuickSync-Prozess von Intel nutzt. Bei Bildbearbeitung bin ich raus - ich weiß nicht, ob Lightroom von nVidia-Grafikkarten bzw. VRAM profitieren kann und über die GPU beschleunigt wird.

Newbie87 schrieb:
Ende des Monats soll es ja auch den 14th-Gen Raptor Lake Refresh geben. Ist das interessant oder bereits over the top aus Eurer Sicht?
Mittlerweile steht der Test auf ComputerBase, was sagst du denn? Ich bin heilfroh, den 12600K zu besitzen - die perfekte Mischung aus Arbeitstier, Spielegeier und Idle-Champion für mich. Dir würde ich hingegen zum 13600K oder 13700 Non-K raten, keinesfalls jedoch zur 14000er Serie.

Newbie87 schrieb:
- RAM: gerne 32GB RAM DDR5 6000?
Hier stand ja bereits was mit 64 GB RAM im Raum. Ist das noch relevant? Ich weiß nicht, wie umfangreich deine Batch-Vorgänge in Lightroom sind und wie umfangreich deine Videoprojekte ausfallen. RAM lässt sich aber bei Bedarf problemlos nachkaufen. Du musst jetzt also keinesfalls auf Biegen und Brechen schon direkt mit 64 GB RAM einsteigen. Die Belastung des in der CPU integrierten RAM-Controllers hält sich zudem auch bei RAM-Vollbestückung (also alle vier Bänke belegt) in Grenzen, mittlerweile nicht nur bei Intel, sondern auch bei AMD. Instabilitäten bei "normal" getaktetem RAM (DDR5-6000 würde ich als solchen bezeichnen) sind da also keinesfalls zu erwarten. Mein Ratschlag: erstmal "nur" 32 GB RAM.

Newbie87 schrieb:
Gehäuse: Fractal Define R5 gedämmt Midi Tower
Falls du geplant hast, das evtl. weiterzuverwenden: tu's nicht. Wenn du einen leisen und problemfreien Rechner mit durchaus viel Performance haben willst, ist von Silent- (Gedämmt) Gehäusen abzuraten. Bei Büro-PCs mit wenig Abwärme ist das okay, nicht jedoch bei einer sehr flotten (und unter Last durchaus heißen) CPU und ebenso flotter Grafikkarte.

Letztlich wandelt sich dann der Effekt in's Gegenteilige: das Silent-Gehäuse staut die Wärme auf und die verbauten Lüfter aller Komponenten laufen auf Hochtouren.

Der Umkehrschluss hingegen ist der richtige Weg:
Gehäuse mit Mesh-Front, vorne zwei bis drei Lüfter, die reinblasen und hinten im Heck einer (oder noch ein zusätzlicher oben über dem Heck) zum Rausblasen. So lassen sich im Idle- und leichten Desktop-Betrieb auch im deutschen Hochsommer unterm Dach lautlose PCs realisieren.

Newbie87 schrieb:
Festplatten: Crucial MX200 500GB + 3000GB WDBlack
Die könntest du z.B. noch verwenden, die WD Black würde ich dir aber nicht mehr zum Einbauen raten - höchstens als externes Datengrab. Man will heute keine *rödel *klacker *krrrk Festplatten mehr im PC :)

Newbie87 schrieb:
Ich rechne mit ca. 1500€
Damit sollte sich doch ordentlich etwas anfangen lassen.

Newbie87 schrieb:
Ein fertiger Komplett-PC hat seinen Charme, man kann direkt losstarten. Aber im Notfall kann ich den bestimmt auch iwie zusammenbauen. Vielleicht brauche ich dann aber wieder das ein oder andere Erklärvideo.
Ein fertig gebauter Komplett-PC hat seine Vor- aber eben auch Nachteile. Du sparst definitiv viel Geld, wenn du selbst baust und kansnt äußerst individuell alle Teile exakt so zusammenwählen, wie du es benötigst.

Aus diesem Grund werde ich gerne versuchen, dir eine Liste mit auf deine Ansprüche zugeschnittener Hardware zusammenzustellen.

Gib du bitte dafür vor, bei welchem Shop du gerne bestellen möchtest (oder meinetwegen maximal zwei). Es macht meiner Meinung nach keinen Sinn, wegen 30 Euro Ersparnis auf fünf verschiedene Händler zurückzugreifen, da hat man bei Reklamationen nur wieder Scherereien.
 
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Moin @DJMadMax

vielen herzlichen Dank für deinen Post und für deine Unterstützung bei meinen leidigen Fragen.

DJMadMax schrieb:
Hier die Frage: mit welchem Codec arbeitest du bzw. willst du arbeiten? Vermutlich AV1 H.265, ist das korrekt? I
Damals hatte ich noch eine GoPro 10/11, allerdings war mein PC nicht mal in der Lage, die Videos in maximaler Bildqualität abzuspielen. Von der Videobearbeitung möchte ich gar nicht erst anfangen.
Aktuell würde ich die Videos mit meiner Sony Alpha 7 IV aufnehmen. Nach kurzer Recherche stieß ich auf folgende Angaben dazu:
Format: XAVC-HS ; XAVC S mit Codec H.265; (Codec H.264) ginge aber ebenso
bei 10 Bit bei 4:2:2 Farbabtastung
Da mein Rechner nie wirklich in der Lage war mit dem Bildmaterial anständig umzugehen, habe ich auch keinerlei Erfahrungen mit der Bearbeitung. Auf jeden Fall soll der Rechner einigermaßen in der Lage sein, dass alles sauber abzuspielen.
Die Bildbearbeitung hat mein Rechner hingegen immer ganz gut hinbekommen, gerne dürfte das aber stark beschleunigt werden, insbesondere das hin und her skippen zwischen den Bildern als auch der Export.

DJMadMax schrieb:
Bei Bildbearbeitung bin ich raus - ich weiß nicht, ob Lightroom von nVidia-Grafikkarten bzw. VRAM profitieren kann und über die GPU beschleunigt wird.
Bei Lightroom gibt es zumindest die Funktion die GPU zusätzlich zu aktivieren um zu supporten. Ich glaube aber auch dass Entrauschen unheimlich GPU lastig ist, aber Vorsicht... bei mir herrscht gefährliches Halbwissen in diesem Satz ;)

DJMadMax schrieb:
Naaaaaaaaaaaaaaaieeeeeeeeen bitte nicht ^^ Dann spende ihn mir :D Hier stehen ja noch nicht genug PCs rum :) Davon abgesehen: dein alter PC ist kein schlechter, den kannst du auch durchaus am Stück veräußern via Kleinanzeigen. Die Datenträger würde ich jedoch herausnehmen (und ggf. weiterverwenden).
Was mit dem alten PC passiert, entscheide ich wenn es denn erstmal einen neuen gibt :) Aber falls ich keinen Abnehmer finde, spende ich Ihn dir gerne wobei Transport sicher das größte Problem an der gesamten
Maßnahme wäre.

DJMadMax schrieb:
Du hast einen 1440p-Monitor, da würde ich auch 1440p als Renderauflösung bei Spielen empfehlen.
ja das ist schon wahr, damals war meine 390 von AMD auch eine 1440p Grafikkarte. Die Frage ist nur, wie lange bleibt das so und wann reicht die Grafikkarte nicht mehr für mittlere Details. Aber ja, das war auch der Gedanke ob ich statt einer 3060 mit 12GB (die soll Preis/Leistung für Bild/Videobearbeitung die Beste sein?) direkt auf eine 4090 hüpfe. Die wird zwar gerne mangels Ram gerüffelt, aber ich würde für den regulären Verbrauch außerhalb des Gamings gern auf eine AMD Karte verzichten.

DJMadMax schrieb:
Mittlerweile steht der Test auf ComputerBase, was sagst du denn? Ich bin heilfroh, den 12600K zu besitzen - die perfekte Mischung aus Arbeitstier, Spielegeier und Idle-Champion für mich. Dir würde ich hingegen zum 13600K oder 13700 Non-K raten, keinesfalls jedoch zur 14000er Serie.
Es hat sich ja leider schon abgezeichnet. Der Mehrwert ist gering und für Leute die ein Upgrade suchen sehr gering. Allerdings ist die spannende Frage... was machen Neukäufer. Die 13Gen ist jetzt auch nicht viel günstiger (aktuell) und zumindest der 14700K soll ja schon einen ganz brauchbaren Leistungszuwachs bekommen haben.
Die Frage ist nur... 13600K, 14600K oder 14700K.
Theoretisch hätte ich mit Release der neuen Hardware auch iwie einen Preissturz der 13ner Gen erwartet oder kommt da noch was? ;) BlackFriday soll ja leider auch gar nicht so'n großer Brecher sein in DE.

schwierig schwierig und welches Mainboard.
Soll ich ein günstiges (z.B. ASROCK) MB von den neuen refreshed ones nehmen oder die bewährten wie ich auch noch eines in meinem Wunschzettel stehen hab? Geht da beim RAM jetzt noch spürbar mehr? An sich bin ich recht anspruchslos was das MBoard angeht. Lanport muss keine 10Gb haben, WLAN brauche ich nicht, 2 M2 Ports für SSDs reichen mir...
DDR 5 wäre vmtl schon nett, aktuelle Technologie schadet auch nicht und natürlich genügend Power für den gewünschten Prozessor.
PCIEx5 würde ich für die Graka in 7-8 Jahren vorsichtshalber auch noch mitnehmen ;)
Soundchip ist minimal wichtig. Ich hab hier noch ein Apoogee groove für meine HD 660S Kopfhörer und meine regulären lautsprecher am PC sind nichts besonderes.

DJMadMax schrieb:
Hier stand ja bereits was mit 64 GB RAM im Raum. Ist das noch relevant
Tatsächlich gibts kein wirkliches Geldproblem.. und ob nun 32 oder 64GB RAM... dafür ist der RAM aktuell einfach zu günstig zu haben :) Die Frage ist nicht ob ich es kaufen kann sondern viel eher ob ich es kaufen sollte und es einen Mehrwert hat.
Mir würde eine 4090 auch nicht soo viel bringen wenn ich zB kaum spiele.. Das wäre halt auch schade um die Hardware die ungenutzt in der Ecke stünde.
DJMadMax schrieb:
alls du geplant hast, das evtl. weiterzuverwenden: tu's nicht.
keine Sorge, das alte Gehäuse bleibt das alte Gehäuse ;) Der neuen PC wird nur aus neuen Komponenten bestehen.
DJMadMax schrieb:
Ein fertig gebauter Komplett-PC hat seine Vor- aber eben auch Nachteile.
Für den Spaß und die Erfahrung werde ich Ihn selbstständig zusammenbauen, wie auch meinen Alten.
DJMadMax schrieb:
Gib du bitte dafür vor, bei welchem Shop du gerne bestellen möchtest (oder meinetwegen maximal zwei
Die Hardware für meinen alten PC hatte ich primär von mindfactory (was hier auch standardmäßig empfohlen wird) und alternate zusammengekauft.
Hatte keine schlechten Erfahrungen damit und würde wohl auch dabei bleiben.
Bin sehr gespannt, was du mir da zusammenstellen wirst und freue mich sehr von Dir zu hören!
 
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Doppelgemoppel via PN und hier ^^

Wieder der Reihe nach:
Newbie87 schrieb:
Format: XAVC-HS ; XAVC S mit Codec H.265; (Codec H.264) ginge aber ebenso
bei 10 Bit bei 4:2:2 Farbabtastung
Das schreit förmlich nach einer Intel-CPU mit iGPU. Siehe das Video, das ich dir per PN verlinkt habe. Intels QuickSync ist ein echter Segen.

Newbie87 schrieb:
Bei Lightroom gibt es zumindest die Funktion die GPU zusätzlich zu aktivieren um zu supporten. Ich glaube aber auch dass Entrauschen unheimlich GPU lastig ist, aber Vorsicht... bei mir herrscht gefährliches Halbwissen in diesem Satz ;)
Hast du den subreddit hier gesehen?
https://www.reddit.com/r/Lightroom/comments/125843f/which_graphics_card_are_you_using_lr_im_looking/

Ganz offensichtlich macht Lightroom sich die CUDA Cores der nVidia-Grafikkarten zu Nutzen, allerdings nicht in dem Maße, wie es bei Spielen oder speziell auf CUDA zurechtgeschnittenen Anwendungen der Fall ist.

Sprich: eine RTX 3060 scheint genauso schnell zu sein wie eine RTX 4090. Wichtiger ist wohl eher das Zusammenspiel aus a) schneller CPU und b) vernünftiger Grafikkarte. Wenn beides zusammen den Batchprozess abarbeiten darf, kannst du wohl nebenher sogar noch wunderbar Videos schauen, im Netz surfen oder gar Spiele spielen.

Newbie87 schrieb:
Was mit dem alten PC passiert, entscheide ich wenn es denn erstmal einen neuen gibt :) Aber falls ich keinen Abnehmer finde, spende ich Ihn dir gerne wobei Transport sicher das größte Problem an der gesamten
Maßnahme wäre.
Na, lass mal ^^ Ich wüsste das sehr zu schätzen, aber der würde hier auch nur rumstehen oder als overpowered Windows 7 "Retro" Maschine dienen (Windows 7 ist retro... uff... die Zeit rast ^^). Vielleicht aber findest du jemanden in deinem Verwandten/Bekanntenkreis, der ins Gaming einsteigen möchte - es müssen ja nicht gleich die neuesten, dicksten Titel auf höchster Einstellung sein. Mit einem 6600K und einer R9 390 kann man in Full HD durchaus noch das ein oder andere Spiel spielen, da freut sich der Neffe, der kleine Bruder oder der Sohn des besten Freundes (sofern deren Papas einverstanden sind ^^).

Mit einer R9-270, einer deutlich schwächeren Grafikkarte, genießt meine Mutter derzeit z.B. die Discovery Tour in Ägypten von Assassins Creed Origins, die ist total hin und weg von dieser interaktiv geführten Museumstour :)

Newbie87 schrieb:
ja das ist schon wahr, damals war meine 390 von AMD auch eine 1440p Grafikkarte. Die Frage ist nur, wie lange bleibt das so und wann reicht die Grafikkarte nicht mehr für mittlere Details.
Das kann man leider nie mit Sicherheit sagen. Eine RTX 4070 lässt sich jetzt schon problemlos ans Limit treiben - eine RTX 4090 mit dem passenden Spiel in entsprechender Grafik aber auch.

Sinn und Verstand ist hier mehr wert als die schnellste Hardware der Welt. Es wird auch in 5 Jahren noch schlecht optimierte Titel geben, die dich mit jeder Hardware dazu zwingen, auch in "nur" 1440p die Details zu reduzieren. Gleichzeitig wird es auch immer wieder toll optimierte Spiele geben.

Dabei gilt zugleich: Ultra-Settings sind eigentlich in jedem Spiel unnötig. Selbst zwei Stufen unterhalb der maximalsten Stufe (z.B. Schattendetails, Antialiasing, Texturauflösung, etcpp) sieht oftmals - besonders, wenn man sich im Spiel bewegt und es SPIELT, überhaupt nicht schlechter aus, läuft dafür aber mit massiv gesteigerten FPS.

Wenn man dann alles so einstellt, dass man seine stabilen 60 FPS auf dem 60 Hz-Monitor erreicht (sprich: VSync), dann ist sowieso alles in Butter.

Newbie87 schrieb:
direkt auf eine 4090 hüpfe
Meintest du nicht die 4070?

Newbie87 schrieb:
Die wird zwar gerne mangels Ram gerüffelt
Ja, du meintest die 4070 ^^

Also, die 12 GB VRAM sind dann ein Problem, wenn hohe Auflösungen auf gleichzeitig irrsinnig hohe grafische Einstellungen (Ultra, schonmal gehört? ^^) treffen. Wie sinnvoll das ist, liegt dann wieder im gesunden Menschenverstand des einzelnen verborgen: nämlich gar nicht! Viele wollen das aber nicht wahrhaben. Nur auf Maximum gekurbelte Settings machen Spaß. Wenn man bei Medium Settings im Standbildvergleich (und oft nur da) einen Pixel-Unterschied mit der Lupe gefunden hat, dann geht die Welt unter.

Das ist jetzt etwas überdramatisiert, aber in vielen Spielen ist das tatsächlich so. Wie schon zuvor erwähnt: Medium bis High Settings in vielen Spielen (und dann nicht per Preset sondern individuell gesetzt) erzielt oftmals grandiose Performance bei nicht wahrnehmbar verschlechterter visueller Präsentation.

Selbst ich spiele z.B. mit meiner RTX 3060 Ti jedes Spiel so, dass ich deutlich entfernt vom maximalen Leistungslimit meiner Grafikkarte bin. Die RTX 3060 Ti nimmt sich maximal 200 Watt - dann sind die Lüfter natürlich auch mal deutlich hörbar. Nicht störend, aber eben deutlich wahrnehmbar.

Das versuche ich einfach zu vermeiden: i.d.R. stelle ich mir die Spiele so ein, dass sie bei 50-150 Watt Verbrauch liegen (je nach Spiel). Starfield z.B. ist ziemlich anspruchsvoll, also liege ich hier eher im oberen Leistungsbereich. Andere Titel wie z.B. AC Origins oder AC Odyssey geben sich auch mit maximal 100 Watt zufrieden und sehen dabei hervorragend aus.

Ja, ich könnte in diesen Spielen dann auch 8x statt 4x Antialiasing einstellen, oder Ultra Schatten statt Very High Schatten.

Visueller Unterschied? Nö, nicht wirklich. Leistungsunterschied? Jupp, das kostet dann direkt mal 30-50 Watt mehr.

Kann jeder machen wie er will, ich mache es nach meiner persönlichen Überzeugung mit Sinn und Verstand.

Newbie87 schrieb:
Die Frage ist nur... 13600K, 14600K oder 14700K
Ich kann dir die Entscheidung nicht abnehmen. Ich wette, ein 13600K, der sieben (!) Generationen neuer als dein 6600K ist, würde dich dumm und durmelich-performen ^^

Aber: manchmal tut es auch einfach gut, etwas zu kaufen, um es zu haben - das Gewissen spielt oftmals eben einen großen Teil zum Wohlfühlfaktor bei.

Newbie87 schrieb:
Theoretisch hätte ich mit Release der neuen Hardware auch iwie einen Preissturz der 13ner Gen erwartet oder kommt da noch was?
Uh, das wage ich zu bezweifeln. Ältere CPUs fallen über die Zeit vielleicht mal um 10, 20, vielleicht sogar um 25%, das dauert aber ein wenig. Mit dieser Denkweise kam man leider noch nie zu Rande in Sachen PC-Hardware und theoretisch könnte man dann ewig warten, weil dann kommt ja wieder und wieder ne neue Generation irgend eines Bauteils auf den Markt.

Newbie87 schrieb:
BlackFriday soll ja leider auch gar nicht so'n großer Brecher sein in DE
Ich glaube, der Black Friday ist in jedem Land ein großer Brecher - für Amazon bzw. all jene, die daran teilnehmen und daraus eine Werbe-PR-Nummer machen :)

Newbie87 schrieb:
schwierig schwierig und welches Mainboard.
Soll ich ein günstiges (z.B. ASROCK) MB von den neuen refreshed ones nehmen oder die bewährten wie ich auch noch eines in meinem Wunschzettel stehen hab?
"günstiges" Refresh-Board? Das Günstigste, das ComputerBase demletzt vorgestellt hat, lag bei 300 Euro. Günstig geht anders.

Brauchbare B760-Boards von Intel fangen bei ca. 120 Euro aufwärts an. Wenn keine besonderen Wünsche in Form von Thunderbolt-Schnittstellen, Dual-2.5Gbit-LAN, WiFi+BT, wahnwitzige Spannungsversorgung, drölf M.2-Ports notwendig sind, dann muss man auch tatsächlich keine Unsummen auf den Tisch legen. Selbst für "nur" (nur ... das ist ne Stange Geld) 250 Euro bekommt man bombastisch ausgestattete Boards.

Dennoch gibt es überraschend viele, die erst mit dem 500, 600, 800 Euro teuren ASUS ROG STRIX EXTREME ULTRA GIGA YOTTA TERROR OF DEATHMETAL-Board zufrieden sind, weil es nochmal 0,1% bessere Caps verwendet und nochmal 50 Gramm mehr billig eloxiertes Alu als Pseudo-Kühlung besitzt.

Ja, auch das sei jedem gegönnt, es gibt eben für alles Enthusiasten und Käufer und wenn man 500 Euro für ein Board ausgeben will, einfach weil's einem gefällt: es sei genehmigt. Sinnvoll in Sachen Preis/Leistung ist das aber keinesfalls.

Newbie87 schrieb:
Geht da beim RAM jetzt noch spürbar mehr?
Meinst du in Sachen Geschwindigkeit? Der Sweetspot liegt bei DDR5-6000 mit CL30, CL32 oder CL36 (nicht mehr). Mainboards haben nur äußerst wenig Einfluss auf den verwendeten RAM. Hier ist das BIOS eher ausschlaggebend, was darin alles eingestellt werden kann. Ob ein urig schneller, hart übertakteter Arbeitsspeicher generell stabil läuft oder nicht, ist eher Lottospiel und hängt einzig und allein von der in der CPU integrierten RAM-Controller ab (der bei AMD und Intel seit einigen Jahren integriert ist).

Erneut: DDR5-6000, wenns richtig guter Speicher sein soll, dann nimmt man CL30-36-36-76. Etwas entspannter und immer noch äußerst flott wären z.B. CL36-38-38-76, da spart man dann ca. 20 Euro pro 32 GB und hat einen im Extremfall messbaren Leistungsunterschied von niedrigsten, einprozentigen Werten in speziellen Anwendungen: zwei von zehn Spielen und drei von acht Anwendungen reagieren darauf - in den erwähnten, niedrigen ein Prozent-Bereichen, der Rest zeigt sich unbeeindruckt.

Beim RAM wird viel um den heißen Brei geredet, eben auch, weil hier wieder die Zahlen die Menschen überzeugen. Eine große Zahl bzw. eine hohe Geschwindigkeit sieht doch viel toller aus, als eine kleinere.

Mal auf's Auto umgelegt:
meine Möhre hat nur 140 PS. Das ist doch Mist, da ist doch jeder Polo GTI mit seinen 200 PS überlegen. Nun, der Ampelstart geradeaus geht (hauchdünn) tatsächlich an den Polo GTI. Sobald jedoch die kleinste Kurve kommt, zieht er den Kürzeren und ich kreisel mit meinen 970 Kilo Leergewicht mit Leichtigkeit um ihn herum, wärend der Polo nach Grip schreit.

Verstehst du die Analogie? Understatement in allen Belangen - nicht nur die größte Zahl zählt, sondern die Overall-Performance. Klar, wenn man nur geradeaus fährt, interessiert die Kurvengeschwindigkeit nicht ^^ Ein durchschnittlicher Desktop-Spiele-Arbeits-PC macht aber nicht nur eine stupide Aufgabe, sondern eben tausende. Also ist es auch irrelevant, sich über RAM Gedanken zu machen, der in wenigen selektierten Szenarien ein, zwei - im Extremfall vielleicht drei Prozent schneller agiert.

Newbie87 schrieb:
Tatsächlich gibts kein wirkliches Geldproblem.. und ob nun 32 oder 64GB RAM... dafür ist der RAM aktuell einfach zu günstig zu haben
Oho ^^ Na dann, all out! Wir bekommen auch nen PC für 5.000 Euro zusammengestellt :D

Newbie87 schrieb:
Die Frage ist nicht ob ich es kaufen kann sondern viel eher ob ich es kaufen sollte und es einen Mehrwert hat.
Und das ist wieder eine Einstellung, mit der ich mich ebenfalls voll und ganz identifizieren kann.

Newbie87 schrieb:
Mir würde eine 4090 auch nicht soo viel bringen wenn ich zB kaum spiele.. Das wäre halt auch schade um die Hardware die ungenutzt in der Ecke stünde.
Dito, wie zuvor geschrieben: gesunde, vernünftige Einstellung.

Newbie87 schrieb:
Für den Spaß und die Erfahrung werde ich Ihn selbstständig zusammenbauen, wie auch meinen Alten.
Ich kann dir, wenn es soweit ist, gerne ein, zwei HowTo-Videos verlinken, die wirklich detailiert und dennoch einfach und verständlich auf die wichtigsten Aspekte des PC-Baus eingehen. Das ist heute wirklich kein Akt mehr und ich find's nur gut, dass du das selbst machen möchtest :) Alternativ gibt es immer die Möglichkeit, hier zu fragen oder alternativ sogar die Forenhilfe vor Ort (siehe Link in meiner Signatur) in Anspruch zu nehmen.

Newbie87 schrieb:
Die Hardware für meinen alten PC hatte ich primär von mindfactory (was hier auch standardmäßig empfohlen wird) und alternate zusammengekauft.
Es gibt viele weitere brauchbare Shops, z.B. Notebooksbilliger, computeruniverse, Galaxus, Barax, selbst Amazon hat teilweise gute Angebote.

Newbie87 schrieb:
Bin sehr gespannt, was du mir da zusammenstellen wirst und freue mich sehr von Dir zu hören!
Na, dann stelle ich mal was zusammen:

CPU
Intel Core i5-13600K - ca. 330 Euro
3 Gründe: 1. du kannst sicher sein, dass er auf jedem aktuellen Board läuft und kein "blind" durchgeführtes BIOS-Update benötigt. 2. der Leistungshunger ist - selbst ohne Limitierung - noch im Rahmen und gut kühlbar. 3. er reicht dir. Glaub mir, der hat Performance, die dir mehr als ausreichen wird.

Alternativ:
Intel Core i7-14700K - ca. 470 Euro
Ich will ihn dir keinesfalls ausreden, aber dann stell dich darauf ein, das BIOS auf dem Board zu flashen (blind, weil du keine Bildausgabe haben wirst - die Boards können das heute aber nahezu alle) und eben auch darauf, dass du eben kein Wunschkonzert beim Kühler und Gehäuse hast - hier würde ich ganz klar auf maximalen Airflow und Kühlleistung setzen.

RAM
Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000, 36-36-36-76 - ca. 190 Euro
Der Preis ist wirklich gut, da gibt's nix.

Alternativ die "etwas unvernünftigere Variante":
Corsair Vengeance 64 GB DDR5-6000, 30-36-36-76 - ca. 250 Euro
Wie schon gesagt: von der niedrigeren Latenz wirst du in den meisten Fällen nichts spüren. Dennoch will ich dir den RAM nicht vorenthalten.

Mainboard
Gigabyte Z790 Gaming X - ca. 230 Euro
Das Board lässt dir keine Wünsche offen. Du hättest immer noch Platz, mehr Arbeitsspeicher unterzubringen, du hast den gewünschten PCIe 5.0-Slot für eventuelle, zukünftige Grafikkarten-Upgrades (ich bleib dabei: du wirst ihn nicht brauchen ^^) und du hast die USB Flashback-Funktion für BIOS-Upgrades, falls der 14700K nicht out of the box darauf laufen sollte.

Etwas günstiger und ohne PCIe 5.0-Schnittstelle:
ASUS Prime B760 Plus - ca. 150 Euro
Sieht etwas unspektakulärer aus, hat aber dennoch alles an Bord was man braucht. Das BIOS-Update kann hier nicht "blind" erfolgen. Entweder, man flashed ein aktuelles BIOS mit einer älteren CPU oder aber man achtet auf die Revisionshinweise, hier z.B. die Info von Geizhals:
Hinweis 2Neue Produkt-Revision mit aktualisiertem BIOS für Core i-14000 (Raptor Lake-S Refresh) im Handel (PN: 90MB1EF0-M1EAY0 / EAN: 4711387102985).

Grafikkarte
Palit GeForce RTX 4070 Dual - ca. 600 Euro
Ich bin mit meiner derzeitigen Palit-Karte äußerst zufrieden und ich habe exakt diese Karte auch schon anderen Usern hier im Forum schmackhaft machen können ( @Volker1986 :D )

Alternativ gäbe es noch die
Gainward GeForce RTX 4070 Ghost - ca. 590 Euro
Also nochmal 10 Euro weniger. Beide haben den exakt gleichen Kühler und Lüfter verbaut und beide haben einen Zero-Fan-Modus bei niedriger Last, ebenso haben beide dieselben Abmessungen und entsprechen grundsätzlich den nVidia-Werksvorgaben. Ich meine sowieso, das Palit und Gainward zum selben Mutterkonzern gehören, von daher bleibt sich's wohl wurscht :) Auch ich hatte schon Gainward-Grafikkarten, zuletzt eine GTX 1070, die mich gute 5 Jahre lang treu begleitet hat.

Zur Grafikkarte nochmal allgemein: ich würde da nicht groß hadern. Die 3060 ist zwar grundsätzlich keine schlechte Grafikkarte, wenn du aber doch mal spielen willst, bist du froh über die durchaus üppige Leistung der RTX 4070. Zudem solltest du mit DLSS in den Spielen, die es anbieten, Performance bis zum Abwinken haben.

SSD
Lexar NM790 4TB - ca. 200 Euro
Im Ernst, wenn dir 2 TB als SSD zu wenig sind, dann kommst du bei der 4 TB-Variante mit Preisleistungs-Orientierung nicht an der NM790 von Lexar vorbei. ComputerBase hatte sie im Test und konnte ihr trotz des deutlich günstigeren Preises im Vergleich zur Konkurrenz dennoch keine echten Negativpunkte abgewinnen. Ein echter Geheimtipp.

Dennoch würde ich dir raten: speichere deine Fotos und Videos lieber extern auf zwei redundanten Backups. Meinetwegen zwei 20 TB-Festplatten, eine liegt bei dir, eine liegt bei guten Freunden, Verwandten, was auch immer. Dezentral und eben so, dass man alle paar Wochen beide Platten wieder abgleichen und dezentral voneinander lagern kann.

Wenn die Videos und Bilder und generelle Daten wichtig sind, dann ist ein gutes Backup das A und O. Eine SSD im Rechner allein (und auch eine separate Festplatte, die irgendwo im Schrank liegt) ist keine ausreichende Datensicherheit.

Gehäuse
be quiet! PureBase 500 DX - ca. 90 Euro
Das Gehäuse ist und bleibt zurecht ein Dauerbrenner. Viel Platz für Grafikkarten, riesige Tower-CPU-Kühler, tolles Kabelmanagement, erstklassige, vorinstallierte Lüfter. Die RGB-Beleuchtung lässt sich zudem deaktivieren bzw. gar nicht erst anschließen, wenn man sie nicht möchte (ich würde sie nicht wollen ^^).

CPU-Kühler
Thermalright Peerless Assassin 120 - ca. 40 Euro
Du willst den Dark Rock 4 Pro aus diversen Gründen nicht. 1. er ist zu teuer. 2. er ist schrecklich zu montieren. 3. es gibt den Thermalright Peerless Assassin 120:

Ein Kühler für 40 Euro, der den Noctua NH-D15 im für den Alltag interessanten Noise Normalized-Test (Fans auf 35 dB festgesetzt) fast schon deplatziert, will praktisch blind gekauft werden.

Netzteil
be quiet! Pure Power 12M 750 Watt - ca. 110 Euro
Ich habe das be quiet-Netzteil jetzt mal reingenommen, weil du es schon mehrfach erwähnt hattest. Persönlich bin ich kein allzu großer Freund von be quiet!-Netzteilen, weil sie weder einen Zero Fan-Mode bieten, noch über Singlerail-Konfiguration verfügen (bin kein Fan von Multirail-Netzteilen).

Alternativ:
Corsair RMe Series 2023 RM750 - Ca. 120 Euro
Erstklassiges Netzteil mit hoher Bauteilgüte und allem, was man sich sonst so wünscht.


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SO, jetzt muss ich nen harten Cut machen, meine Frau wartet schon auf der Couch ^^

Mehr dann wieder morgen, wenn du noch Rückfragen hast :)
 
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DJMadMax schrieb:
Doppelgemoppel via PN und hier ^^
Können uns gern auf eines einigen :) Die Frage ist nur, was besser funktioniert/sinnvoller ist.
Ist dieser Austausch für Dich eher ein ausführlicher Chat oder eher ein Threatinhalt?

DJMadMax schrieb:
Sprich: eine RTX 3060 scheint genauso schnell zu sein wie eine RTX 4090.
Erklärt auch die ursprüngliche Empfehlung der 3060. Preis/Leistungskarte für Bild/Videobearbeitung! :)
Die 4070 wäre dann tatsächlich eher, wenn man einfach die Möglichkeit/Power haben möchte, falls man doch mal ein Spiel startet. Halte ich aber nicht für "übers Ziel hinaus schießen". Das kann man schon mal machen=p

DJMadMax schrieb:
a, lass mal ^^ Ich wüsste das sehr zu schätzen, aber der würde hier auch nur rumstehen oder als overpowered Windows 7 "Retro" Maschine dienen
erst anbieten aber dann auch nicht haben wollen :p kann ich übrigens gut verstehen.
Ich find bestimmt nen anderen Abnehmer, alles gut.

DJMadMax schrieb:
Mit einem 6600K und einer R9 390 kann man in Full HD durchaus noch das ein oder andere Spiel spielen, da freut sich der Neffe, der kleine Bruder oder der Sohn des besten Freundes (sofern deren Papas einverstanden sind ^^).
Leider nein... ich habe zwar vier Nichten, aber für keine von Ihnen war das Angebot interessant... bzw für die Eltern/Brüder. Vielleicht will die nächste Generation aber auch keine oldschool Technik wie einen Desktop PC :p
Ist leider nicht mehr hip/modern. Heutzutage wollen nicht mal meine Eltern einen stationären PC...

DJMadMax schrieb:
Ich kann dir die Entscheidung nicht abnehmen. Ich wette, ein 13600K, der sieben (!) Generationen neuer als dein 6600K ist, würde dich dumm und durmelich-performen ^^
Die Frage ist halt wie hoch der Mehrwert am Ende beim Arbeiten in Windows ist zwischen 13600K und dem 14700K... ich würde den 14700K ja indirekt "undervolten", bzw auf die Intel Norm runterregeln im BIOS damit er nicht vor Hitze explodiert. Ich weiß halt auch nicht wie viel Einfluss das auf die anderen Komponenten nehmen würde... Ich werde nachher mal die Wishlist ergänzen und mal gucken wie auch der preisliche Unterschied ist.
Der 13600K reicht ganz bestimmt auch - er dürfte sich aber preislich ruhig etwas deutlicher vom stärkeren 14700K unterscheiden.

Update
Ich finde für den Aufpreis von 120€ lohnt sich das Upgrade vom i5 auf den i7er schon...
Kann den der Rest so bestehen bleiben? (RAM, Netzteil, Gehäuse, CPU Lüfter) oder gibts noch weitere Änderungen wenn ich den 14700K wählen sollte?
Ich würde mir dann die Spezifikationen von Intel holen und ihn dann indirekt im Mainboard auf diesen Speed "runtertakten" . Er sollte ja dann trotzdem noch eine spürbare Mehrleistung ggü. des 13600K haben, richtig?


DJMadMax schrieb:
Dito, wie zuvor geschrieben: gesunde, vernünftige Einstellung.

<3

DJMadMax schrieb:
Dennoch gibt es überraschend viele, die erst mit dem 500, 600, 800 Euro teuren ASUS ROG STRIX EXTREME ULTRA GIGA YOTTA TERROR OF DEATHMETAL-Board zufrieden sind, weil es nochmal 0,1% bessere Caps verwendet und nochmal 50 Gramm mehr billig eloxiertes Alu als Pseudo-Kühlung besitzt.
Meine Ansprüche sind da relativ gering. Ich mag nur ein ausreichend gutes Board was die CPU den erforderlichen Strom stabil liefert, M2 Ports für bis zu 2 SSDs und allerlei USB Ports. Nen PCIE 5.0 Express für die Graka wäre natürlich auch noch nett - auch wenns vermutlich nie wirklich zur Anwendung kommt.

DJMadMax schrieb:
Sobald jedoch die kleinste Kurve kommt, zieht er den Kürzeren und ich kreisel mit meinen 970 Kilo Leergewicht mit Leichtigkeit um ihn herum, wärend der Polo nach Grip schreit.

Verstehst du die Analogie?
ich weiß worauf du hinaus willst. In Meinem Kopf ist ein Polo allerdings ebenfalls kein "schwergewicht" ;) aber es geht halt nicht um einzelne Werte sondern um die Gesamtperformance.

DJMadMax schrieb:
Es gibt viele weitere brauchbare Shops, z.B. Notebooksbilliger, computeruniverse, Galaxus, Barax, selbst Amazon hat teilweise gute Angebote.
du hattest gefragt wo ich gerne kaufen würde :p
Notebooksbilliger.de kenne ich auch und hab auch dort gute Erfahrungen. Amazon sowieso. Der Rest sagt mir erstmal nichts, bin aber auch total offen für andere Geschäfte.


Ich habe nun die Wunschliste erweitert. Allerdings wirds davon natürlich nicht großartig einfacher :)


Danke nochmal für deine Zeit. Lieben Gruß
 
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Ich zitiere jetzt viel, halte mich aber möglichst kurz der Übersicht halber.

Newbie87 schrieb:
Heutzutage wollen nicht mal meine Eltern einen stationären PC.
Meine, 62 und 70 Jahre, haben erst kürzlich neue PCs spendiert bekommen und sind nun hin und weg von der Assassins Creed Origins Discovery Tour. Du musst deine Eltern nur richtig erziehen :D

Newbie87 schrieb:
Die Frage ist halt wie hoch der Mehrwert am Ende beim Arbeiten in Windows ist zwischen 13600K und dem 14700K.
Im durchschnittlichen Windows-Betrieb würdest du nicht einmal einen Unterschied zum kleinsten i3-Modell feststellen. Das ist das tolle an heutigen CPUs. 4 Kerne und 8 Threads reichen für eine Desktop-Maschine mit Office und auch mal etwas darüber hinaus (z.B. drei 4K UHD-Streams gleichzeitig) problemlos aus.

In sehr rechenintensiven Anwendungen trennt sich dann die Spreu vom Weizen.

Newbie87 schrieb:
ich würde den 14700K ja indirekt "undervolten", bzw auf die Intel Norm runterregeln im BIOS damit er nicht vor Hitze explodiert.
Undervolten tut man heute eigentlich nur noch selten. Es gibt zwar Fixed sowie Offset-Voltage Settings in den besseren Boards (dann sollten wir sicherheitshalber lieber definitiv zu einem Z790-Board greifen), allerdings regeln die CPUs ihre Spannung selbst schon gut herunter bei niedriger Last. Was du meinst, sind die Powerlimits, also PL1 und PL2. PL1 ist das langfristige Powerlimit: die CPU darf bei einer dauerhaften Auslastung, die über 56 Sekunden hinausragt, diese Leistungsaufnahme nicht überschreiten. PL2 wäre dann die kurzzeitig erlaubte Leistungsaufnahme.

Die Werte bei Intel liegen hier für den 14700K für beides bei 253 Watt: Intel hat PL1 und PL2 nun zusammengelegt. Die CPUs dürfen also praktisch dauerhaft die maximal spezifizierte Leistung X ziehen und regeln sich lediglich über die Overheat Protection selbständig herunter.

Schön nachzulesen auch hier, zum Absatz bei der zweiten Tabelle runterscrollen:
https://www.computerbase.de/2023-10...tt_14_gen_core_vs_13_gen_core_in_aller_kuerze

Newbie87 schrieb:
Ich weiß halt auch nicht wie viel Einfluss das auf die anderen Komponenten nehmen würde... Ich werde nachher mal die Wishlist ergänzen und mal gucken wie auch der preisliche Unterschied ist.
Je besser die Stromversorgung des Mainboards, desto stabiler kann die CPU betrieben werden. Sofern man aber kein absolutes Einsteiger-Board mit günstigstem Preiszettel wählt, ist das halb so wild. Proper ausgestattete B760- oder Z790-Boards erfüllen problemlos den dauerhafte Leistungsbedarf größerer CPUs.

Weitere Komponenten, die davon abhängen, sind natürlich (im gesamten gemessen) das Netzteil sowie auch die Kühlung der CPU.

Newbie87 schrieb:
Der 13600K reicht ganz bestimmt auch - er dürfte sich aber preislich ruhig etwas deutlicher vom stärkeren 14700K unterscheiden.
Intel weiß, dass beide CPUs stark sind und lässt sich dies leider auch gut honorieren - wie AMD mittlerweile aber auch.

Newbie87 schrieb:
Kann den der Rest so bestehen bleiben? (RAM, Netzteil, Gehäuse, CPU Lüfter) oder gibts noch weitere Änderungen wenn ich den 14700K wählen sollte?
Du erwähnst den 14700K so oft, dass ich dir mittlerweile ans Herz legen würde, ruhig zu dieser CPU zu greifen. Brauchen tust du sie weiterhin nicht, da bin ich fest von überzeugt, aber manchmal ist es wirklich schön, Dinge zu haben, einfach weil man es will.

Sofern es dich also nicht in finanzielle Nöte stürzt, kann ich dich dahingehend beruhigen: schlechter wird dein System mit einem 14700K keineswegs :) Evtl. sollte man sich dann aber vielleicht wirklich mal ne halbe Stunde Zeit nehmen, um ein, zwei Videos zum Thema PL1/2 bei Core i-14th Gen CPUs zu konsumieren und auch, sich mit der Lüfterkurve zu beschäftigen, damit man einfach eine an seine eigenen Vorlieben angepasste Kühlperformance erreicht, die einem pegeltechnisch nicht auf den Senkel geht.

Newbie87 schrieb:
Ich würde mir dann die Spezifikationen von Intel holen und ihn dann indirekt im Mainboard auf diesen Speed "runtertakten" .
Den Speed macht die CPU ebenfalls selbständig aus. Lies dir hierzu ruhig mal den kompletten Test durch, den ich dir weiter oben verlinkt habe. @Volker ist eine echte Konifäre .. ähm... Koryphäe, was CPU-Tests (und das Schreiben der dazugehörenden Artikel) angeht. @Jan selbstverständlich auch, genauso wie jeder andere Redakteur hier in seinem Kerngebiet - soll ja niemand geringgeschätzt werden :)

Newbie87 schrieb:
Er sollte ja dann trotzdem noch eine spürbare Mehrleistung ggü. des 13600K haben, richtig?
In den passenden Anwendungen: ja

Gehen wir mal von einem Video aus, das aus irgend einem Grund per Softwarerenderer verarbeitet werden soll: dann würde, vorausgesetzt, die volle Kernzahl und Taktrate kann vom Programm zum Rendern genutzt werden, es selbstverständlich einen Unterschied machen, ob das Video nach 15 oder bereits nach 13 Minuten fertiggestellt ist.

Auch eine softwareintensive Aufgabe wie das Batchen hunderter oder gar tausender RAW-Aufnahmen via Lightroom kann damit beschleunigt werden. Es ist aber nichts, was dich als Hobbyliebenden Privatmenschen großartig interessieren müsste.

Wenn der 14700K in beliebiger Anwendung gar genauso gut skaliert wie z.B. im von ComputerBase verwendeten Cinebench 2024, dann wäre die CPU gegenüber einem 13600K sogar knappe 40% schneller.

Das sind aber Extrembeispiele mit perfekt auf Mehrkern (und Threads) optimiertem Workflow. Wenn man von z.B. "nur" 20% ausgeht - und somit von einem 20%igem Zeitersparnis - dann muss man sich einfach die Frage stellen, ob 12 Sekunden bei einer vollen Minute kriegsentscheidend sind.

Dennoch denke ich, dass sich in deinem Kopf der 14700K mittlerweile festgesetzt hat - und das ist auch nichts schlimmes. Wir sind alle erwachsen und können uns kaufen, was wir wollen (sollte man meinen).

Newbie87 schrieb:
Meine Ansprüche sind da relativ gering. Ich mag nur ein ausreichend gutes Board was die CPU den erforderlichen Strom stabil liefert, M2 Ports für bis zu 2 SSDs und allerlei USB Ports. Nen PCIE 5.0 Express für die Graka wäre natürlich auch noch nett - auch wenns vermutlich nie wirklich zur Anwendung kommt.
Das trifft auf jeden Fall auf das ASRock-Board zu, das du aktuell in deiner Liste mit "1" hervorgehoben hast, wenn du etwas Geld sparen willst, reicht aber auch das Z790 Gaming X von Gigabyte. Das hat kein WiFi/Bluetooth, weniger M.2-Slots (und kein PCIe 5.0 an selbigem) und eine schwächere VRM-Versorgung, um mal die Hauptunterschiede zu nennen. Wenn du aber auch hier wieder gern für's Gewissen kaufen möchtest: nimm ruhig das ASRock, das ist schon grundsolide - mit 300 Euro aber auch nicht gerade von der billigsten Sorte.

Newbie87 schrieb:
In Meinem Kopf ist ein Polo allerdings ebenfalls kein "schwergewicht" ;) aber es geht halt nicht um einzelne Werte sondern um die Gesamtperformance.
1372 Kilo hat der aktuelle Polo GTI als Leergewicht. Ich finde das schon viel für so ne Nuckelpinne ^^ Mit 207 PS entsteht dabei ein Leistungsgewicht von ca. 6,7 Kg pro PS. Mein Swift Sport kommt bei 975 Kilo und 140 PS auf etwa 6,9 Kg pro PS. Jetzt sind die Japaner aber erz-konservativ und underraten den Swift bei der Leistung sowie entgegengesetzt geben höhere Werte beim 0-100 Spurt an. VW macht genau das Gegenteil (zumindest beim 0-100 Spurt).

Letztlich merkt man aber spätestens in schnellgefahrenen Kurven, dass das um 400 Kilogramm höhere Gewicht seinen Tribut zollt - die Seitenführungskräfte sind nunmal physikalische Grenzen, die man nicht austricksen kann.

So viel zum kleinen Autoexkurs und dein letztes Wort trifft es - auch beim PC - treffend: Gesamtperformance. Wenn es nicht um eine ganz explizite Aufgabe geht, hat niemand etwas von einem Gerät, das nur eine einzige Disziplin beherrscht, diese aber nur einen Bruchteil der eigentlich zu bewerkstelligenden Aufgaben abbildet.

Newbie87 schrieb:
du hattest gefragt wo ich gerne kaufen würde :p
Notebooksbilliger.de kenne ich auch und hab auch dort gute Erfahrungen. Amazon sowieso. Der Rest sagt mir erstmal nichts, bin aber auch total offen für andere Geschäfte.
Notebooksbilliger ist schon okay :)

Übrigens noch zur Grafikkarte: die Gigabyte-Version hat zwar drei Lüfter, diese sind jedoch nur 80 mm groß, während die Palit-Karte mit zwei 95 mm-Lüftern ausgestattet ist.

Wollen wir das ganze mal wissenschaftlich aufziehen? Nein? Doch, komm - mir macht sowas Spaß :D
Also, gehen wir einfach mal davon aus, dass die Anzahl der Ventilatorblätter dieselbe ist und diese gemessen anhand der Gesamtlüftergröße proportional die selbe Fördermenge besäßen. Was bedeutet das?

95 mm Durchmesser = 7.087 mm² Fläche
80mm Durchmesser = 5.026 mm² Fläche

2x 7.087 = 14.174
3x 5.026 = 15.078

Oh... die Karte mit drei Lüftern besitzt einen höheren Luftdurchsatz... oder? ODER?!

Der mittlere Teil des Lüftergehäuses, der das Lager schützt, fördert keine Luft. Bei Lüftern dieser Größe besitzt das Lagergehäuse in der Regel einen Durchmesser von 32 Millimetern. Also mischen wir die Karten erneut:

32 mm Durchmesser = 804 mm² Fläche
804 x 2 = 1.608
804 x 3 = 2.412

Zieht man diese Fläche von den zuvor ermittelten Gesamtlüfterflächen ab, erhält man:
12.566 mm² effektive Lüfterfläche bei der 2x95mm Variante
12.666 mm² effektive Lüfterfläche bei der 3x 80mm Variante

Der Unterschied beträgt unter 1% - ich denke, wir können hier von einem Gleichstand ausgehen.

Da wir nun wissen, dass die Kühlung bei beiden Varianten vermutlich gleichgut ausfällt, bleibt nur noch die Frage übrig, wie sich das ganze akustisch niederschlägt.

Auch hier gehen wir wieder davon aus, dass gleichwertige Materialien und somit auch gleiche Lager verwendet wurden.

Selbst bei gleicher Drehzahl aller Lüfter ergibt sich somit bereits das Bild, dass wir bei der einen Grafikkarte zwei, beider anderen drei Schallquellen haben und diese sich herrlich verrechnen lassen.

2x 35 dB = 38 dB
Wieso ist das so? Weil Dezibel ein logarithmisches 10er System darstellt und gleichzeitig die Verdopplung einer Schallquelle einen Schallpegelzuwachs von +3 dB bedeuten.

3x 35 dB = 39,8 dB
Bei gleicher Kühlleistung ist die Variante mit drei Lüftern also automatisch schon lauter als die mit zwei Lüftern.

Jetzt könnte man noch hinzufaktorisieren, dass kleinere Lüfter tendenziell sowieso immer dazu neigen, eine höhere Drehzahl an den Tag zu legen als ihre größeren Pendants - das lassen wir hier aber mal weg, da es keinen festen Wert dafür zu berechnen gibt.

Fakt ist aber nach dieser kurzen Veranschaulichung, dass bei gleicher Voraussetzung eine gleiche Lüfterfläche mit weniger Lüftern gegenüber der mit mehreren Lüftern zu bevorzugen wäre.

---

So, abschließend: die Wunschliste passt so :) Sie liegt nun zwar schon ne ganze Ecke über deinem ursprünglichen Budget, aber wenn du damit deinen Seelenfrieden findest, ist das vollkommen in Ordnung.

Du wirst die SSD und das Mainboard bei Mindfactory bestellen müssen, der Rest ist entweder bei NBB oder Amazon direkt ab Lager zu beziehen.
 
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Hmm, Hauptsache dem potenziellen Käufer wurde geholfen, aber das hier ist bei weitem zu viel des Guten.. Das liest kein Mensch mehr durch!

Damit ist glaube ich den wenigsten geholfen. :)
 
@funkflix
Na, du hast's doch scheinbar gelesen. Und wenn es nur @Newbie87 alleine liest, dann iat es das schon Wert gewesen.

Außerdem findet man sowas auch über die Forensuche und sogar via Google. Es kann also durchaus auch zukünftig noch anderen helfen.
 
@funkflix
Ich kann sehr gut verstehen was du meinst. Der Threatersteller möchte bestimmte Dinge ganz genau wissen, hinterfragt viel und jmd wie @DJMadMax nutzt die Gelegenheit um sein Wissen (ggf auch etwas weiter gefasst) zu teilen.
Dennoch hast du seinen letzten Beitrag geliked ;) Die große Masse wird sich die ganzen Posts nicht durchlesen aber falls mal doch jmd. Interesse hat und genau dieses Thema interessant findet... wieso nicht.
Ist doch auch mal was anderes als die ganzen Gaming only PCs wo immer die selbe Hardware empfohlen wird(die sicherlich auch am besten dafür geeignet ist).
Etwas mehr Varianz ist immer schön.

Update zum Threat:
DJMad hat schon so einiges aufgemischt in meiner Wunschliste, diese sieht nun wie folgt aus:
https://geizhals.de/wishlists/3388837

Der Intel 14700K soll es werden und gern auch ein refreshed Z790 MB, damit ich als Laie nicht noch das Thema "Bios Update" an der Backe habe.
In der Wunschliste beim MB stehen aktuell 3 Boards.
Ein älteres von Gigabyte bei dem noch ein Bios-Update nötig wäre, dafür aber 100€ Ersparnis und von den neuen sowohl eines von ASROCK als auch eines von Gigabyte. Details aus der Wunschliste zu entnehmen.

Dann wäre die Frage ob bei den refreshed Boards auch ein 6000er RAM "ausreichend" wäre oder ob man schon eher einen stärker übertakteten nehmen sollte/könnte. Leistung/Nutzen Verhältnis wäre hier natürlich entscheidend.
Ansonsten könnte man ggf noch philosophieren ob der Wechsel von BeQuiet nach Corsair und der Wechsel vom BeQuiet Dark Pro 4 auf den Thermaltake 120 Assassin so weise ist wie ich erhoffe.
Also falls jmd Interesse hat, gerne einbringen und Erfahrungen teilen.
Ansonsten war ich sehr dankbar, dass sich DJ die Zeit für mich genommen hat und auch etwas mehr erzählt hat.
 
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Diesmal wirklich ganz kurz, damit auch andere sich hier mal zu Worte melden können:

Newbie87 schrieb:
Dann wäre die Frage ob bei den refreshed Boards auch ein 6000er RAM "ausreichend" wäre oder ob man schon eher einen stärker übertakteten nehmen sollte/könnte. Leistung/Nutzen Verhältnis wäre hier natürlich entscheidend.
Je höher der RAM-Speed, desto größer die Gefahr, dass er instabil läuft. Der RAM-Controller steckt in der CPU und dieser hat einen vorgegebenen Takt. Alles darüber hinaus ist OVerclocking. 6000er RAM hat sich sowohl bei Intel als auch bei AMD als Sweetspot erwiesen. Darüber hinaus sinkt der Nutzen stark und die Gefahr von Abstürzen nimmt drastisch zu.
 
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Newbie87 schrieb:
Der Intel 14700K soll es werden und gern auch ein refreshed Z790 MB, damit ich als Laie nicht noch das Thema "Bios Update" an der Backe habe.
In der Wunschliste beim MB stehen aktuell 3 Boards.
Ein älteres von Gigabyte bei dem noch ein Bios-Update nötig wäre, dafür aber 100€ Ersparnis und von den neuen sowohl eines von ASROCK als auch eines von Gigabyte. Details aus der Wunschliste zu entnehmen.

Dann nimm bitte das ASRock Z790 Riptide WiFi das kostet dich ca. 50€ weniger und bietet viel mehr für das Geld. Bei der M.2 bitte eine mit DRAM-Cache. Gerade bei Videobearbeitung kommt dir das zu Gute.
 
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Paradox.13te schrieb:
Bei der M.2 bitte eine mit DRAM-Cache. Gerade bei Videobearbeitung kommt dir das zu Gute.
Das würde dann tatsächlich gegen die Lexar NM790 und für die Kingston KC3000 sprechen. Da würde ich dann tatsächlich 2x 2 TB nehmen statt 1x 4 TB, was nämlich 2x 110 Euro vs. 1x 330 Euro bedeutet.
 
Danke für die Infos. @Paradox.13te

Beim Artikel https://www.computerbase.de/2023-09...bschnitt_kein_dram_aber_dank_hmb_kein_problem
wird HMB als "Ersatz" zum DRAM bei SSDs gesehen, jedenfalls soll das einigermaßen kompensierend wirken. Aber ob nun 2* 2TB Kingston oder 1* Lexar 4TB... das geht sicherlich beides.
Interessant finde ich jedenfalls, dass der Mainstreammarkt wohl auf kurz oder lang immer weniger DRAM Cache nutzen möchte.

Trotzdem habe ich nun erstmal 2* die Kingston reingepackt und auch das ASROCK MB fest eingeplant.
Passt die aktuelle Zusammenstellung für Dich? @Paradox.13te
https://geizhals.de/wishlists/3388837
Eine Frage an der Stelle... wg der SSDs..
Ich hab iwo gelesen, dass die M2 SSDs auch Lanes vom PCIE express nutzen und somit für Grafikkarten nicht mehr nutzbar machen.
AMD hat wohl mehr PCIEe Lanes und da ist das wohl weniger ein Thema als bei Intel. Muss ich mich als Laie damit befassen oder ist das kein Thema? Ansonsten wäre das ja auch eher ein Punkt der für eine größere SSD als für zwei kleinere SSDs spräche.

Danke nochmal und viele Grüße
Newbie
 
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Newbie87 schrieb:
Danke für die Infos. @Paradox.13te

Beim Artikel https://www.computerbase.de/2023-09...bschnitt_kein_dram_aber_dank_hmb_kein_problem
wird HMB als "Ersatz" zum DRAM bei SSDs gesehen, jedenfalls soll das einigermaßen kompensierend wirken. Aber ob nun 2* 2TB Kingston oder 1* Lexar 4TB... das geht sicherlich beides.

Ich geh halt schon ein Schritt weiter auch wenn du eventuell noch nicht so weit sein solltest.
1. für Windows, Programme, Cache und finalen Export
2. für die Projektdaten.

Newbie87 schrieb:
Ja kann man grundsätzlich so machen. Ich persönliche würde aber einen RAM nehmen der weniger Spannung benötigt (auch wenn die Timings schlechter sind). DDR5 wird brutal heiß siehe dazu auch Wie heiß wird DDR5-Speicher wirklich? Auslesewert vom SPD-Hub vs. echte Messung am Modul | Investigativ
Newbie87 schrieb:
Ich hab iwo gelesen, dass die M2 SSDs auch Lanes vom PCIE express nutzen und somit für Grafikkarten nicht mehr nutzbar machen.

Solange du keine M.2 oberhalb der GPU in den M.2_Gen5 steckst werden die Lanes von der GPU nicht geteilt. (Siehe Hinweis im Handbuch von ASRock Seite 48 )
Der M.2 ist ein kleiner, vielseitiger Card-Edge-Anschluss, der mPCIe und mSATA ersetzensoll. Der Blazing-M.2-Sockel (M2_GEN5, Key M) unterstützt Typ-2280-PCIe-Gen5x4-Modus (128 Gb/s).* Wenn der M.2_GEN5-Steckplatz belegt ist, wird PCIE1 auf den x8-Modus herabgesetzt.
Selbst wenn du eine M.2 dort einbauen würdest kannst du auch weiterhin die GPU benutzen. Es würde sich nur folgendes ändern: Die GPU wird statt 16 Lanes nur noch mit 8 Lanes angesprochen. Dies hat zur Folge das die GPU Bandbreite verliert. Ob du das überhaupt spürst stell ich mal in Frage. Ein Weltuntergang ist das aber sicherlich nicht.
 
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Moin @Paradox.13te und herzlichen Dank für deine Hinweise.

Paradox.13te schrieb:
Ich geh halt schon ein Schritt weiter auch wenn du eventuell noch nicht so weit sein solltest.
1. für Windows, Programme, Cache und finalen Export
2. für die Projektdaten.
Redest du jetzt von der Aufteilung der Festplatten? Ist es denn gut 2* 2TB von den Kingstons zu haben? :) Wird jedenfalls oft empfohlen und Kingston ist ja auch schon lange im Speichergeschäft. Freue mich jedenfalls schon drauf und bin gespannt, wie flott es sich dann damit arbeiten lässt. Mein PC ist jetzt 8 Jahre alt... ich denke das sollte man merken.

Paradox.13te schrieb:
Ja kann man grundsätzlich so machen.
klingst jetzt aber auch nicht vollends begeistert :D für Vorschlage bin ich natürlich offen, wobei ich mit dem gebastelten Zusammenstellung dank Kooperation durch @DJMadMax relativ zufrieden bin. Aber wenn man kein Profi ist, lässt es sich halt auch immer nur schwer bewerten.

Paradox.13te schrieb:
. Ich persönliche würde aber einen RAM nehmen der weniger Spannung benötigt (auch wenn die Timings schlechter sind)

Das mit dem RAM ist spannend. Der Artikel ist zwar von 2021 aber vermutlich immer noch aktuell und aktuelle Chips mit höherer Last werden zu warm und dadurch instabil(er)?! Jedenfalls würde ich das da so interpretieren.
Ich habe mir mal die RAM Riegel angesehen. die Corsairs die aktuell bei mir drin sind mit (DDR5-6000, CL30-36-36-76) kommen auf 1.4 Volt Spannung.
Zuvor wurden mir noch welche von G-Skill (RipJaws S5) angeboten als auch günstigere von Patriot Viper mit höherer Latenz, aber ebenfalls 1,4 Volt.
Was für ein Zielwert würdest du denn da empfehlen? Bis zum "kauf"-Button ist ja nichts in Stein gemeißelt.
Einige wären auch mit 1,35 volt zu haben. Weiter runter geht's auch aber da sind die Zahlen schon nochmal stärker abweichend.

Die hier wären bei 1,35volt
  1. G.Skill Ripjaws S5 schwarz DIMM Kit 64GB, DDR5-6000, CL36-36-36-96, on-die ECC -F5-6000J3636F32GX2-RS5K
  2. Kingston FURY Beast schwarz DIMM Kit 64GB, DDR5-6000, CL36-38-38, on-die ECCab € 226,9 KF560C36BBEK2-64
  3. Patriot Viper VENOM DIMM Kit 64GB, DDR5-6000, CL36-36-36-76, PVV564G600C36K
Gibt es da einen Sweet-Spot oder spezielle Empfehlungen?
In einem Test von CB hab ich lesen können,dass g Skill bei dem getesteten Modulen die Wärme mit ihrem Gehäuse schlechter anführt als der Corsair. Vielleicht also nicht nur ein spannungsthema? Wäre natürlich blöd einen langsameren g Skill zu wählen wenn am Ende beide auf der selben Temperatur laufen würden. Hmm

Paradox.13te schrieb:
Solange du keine M.2 oberhalb der GPU in den M.2_Gen5 steckst werden die Lanes von der GPU nicht geteilt.
Hast du Dir jetzt extra für mich die Anleitung meines zukünftigen MBs gezogen um das für mich zu prüfen?
Das ist ja echt mega nett und hilfreich! Tut mir Leid für die Umstände und/aber auch herzlichen Dank!
Dann weiß ich jetzt auch schon wo ich die SSDs reinstecken werde.

Beste Grüße
Newbie
 
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