Neuer File- und Service-Server

Klar hats nen Grund, den hab ich im letzten Post ja erläutert. Ob du mir jetzt glaubst oder eben nicht, das überlasse ich dir :)
Es ist aber definitiv so wie ich es sagte, warum sollte ich das sonst behaupten? :D

Diesen Benchmarks stehe ich etwas kritisch gegenüber. Es kann natürlich sehr wohl sein, dass die Black schneller ist als die Barracuda 7200.11, allerdings ist die Geschwindigkeit einer Platte auch von ihrer Kapzität abhängig, die dort nicht aufgelistet ist.
Ich würde soweit gehen und sagen, dass sich alle 7200er ähnlicher Kapazität in der Performance kaum unterscheiden.

Du wirst natürlich mit allen Platten entsprechend gut fahren, wieso auch nicht? Der Markt lässt es garnicht zu, dass einer der beiden großen ins Hintertreffen gerät. Beide liefern entsprechend gute Produkte.
Wenn du dann aber unbedingt 7200er Platten von WD willst und mit 1 TB (Blue) nicht auskommst, dann wirst du den Preis für die Blacks zahlen müssen. Es gibt von denen nunmal keine 7200er mit 3 Jahren Support.
 
Okay, das mit den Festplatten lass ich derweil mal. Ich bau derweil nur eine ein und kanns ja nacher noch erweitern bzw. tauschen.

Eine Systemplatte bräuchte ich aber noch... Ich hab dabei an eine Intel SSD310 mit Adapter auf PCI-Express gedacht... Kann man die Intel-Festplatte mit 40GB an einem Mini-PCIe-Port betreiben? Weil diesen kann auch auf den PCIe-Port des Mainboards adaptieren...

Über die Sinnhaftigkeit lässt sich streiten, aber ich will die 4 S-ATA-Ports später nur für die Storage-Platten verwenden...
 
schrotti12 schrieb:
Das Problem ist, die Blue haben weniger Cache-Speicher. Und meines Wissens drehen die Green-Modelle bei Bedarf auf 7200 rauf.

Habe zwar keine Quelle, aber das bezweifel ich *ganz stark,* wenn man sich mal die Benchmarks der Green anguckt. Ich habe selbst WD Green und da geht garantiert nichts auf 7k2 hoch.

Bedenke einfach, dass viele HDDs auch viel Wärme produzieren. 7k2 Platten wüde ich nicht einbauen, wenn die HDDs eng beinander liegen. Daher WD Green.

Wenn du ein File Server mit FreeNAS aufbauen willlst, tut es auch eine CF Karte mit passendem Adapter. Auf die CF Karte installierst du dann FreeNAS und hast alle SATA Ports frei. Günstiger geht'_s nicht. Natürlich ist der Speicherplatz begrenzt. Für FreeNAS reichen 4GB.

Zufälligerweise besitze ich ein solches Bunde :D 4GB CF Karte und CF 2 IDE Adapter.
*Wesentlich* günstiger als eine SSD. Würde ich nicht in einen Fileserver einbauen.

Btw. Hatte ein RAID 5 aus 6x 1,5TB WD Green laufen. Ohne Probleme. Warum sollte das nicht gehen?
(Übrigens am ICH9R)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das blöde iss, dass das Mainboard keinen IDE-Anschluss mehr hat... Aber gut, ich find da hoffentlich schon noch eine Alternative...

Wie gesagt. Kleine SSD mit miniPCIe-Anschluss auf miniPCIe-zu-PCIe-Adapter wäre ideal...
 
Also ich hätte auch eine SSD verbaut, allerdings eine normale Sata SSD.
Mini PCIe SSDs kriegt man natürlich ebenso, auch wenn die Auswahl nicht ganz so groß ist, aber ob man davon via PCIe Adapter dann auch noch booten kann in dem Brazos System kann ich nicht sagen.
Allerdings musst du unterscheiden zwischen mSata und Mini PCIe. Beide nutzen die physikalisch identischen Stecker, sind aber nicht 100% kompatibel. Das liegt zum einen daran, dass die Standardisierung etwas aus dem Ruder lief bzw. im Falle von mSata auch sehr spät erst kam.
Bei mSata werden die Leitungen mit klassischen Sata Signalen angesteuert, man bedient sich nur am Stecker von Mini PCIe.
D.h. eine Intel 310 Series SSD wird über so eine Mini PCIe auf PCIe Adapter Geschichte sowieso nicht funktionieren.
Dazu gibt es dann auch noch einige proprietäre Implementation von dem ganzen Spaß, die zu nichts anderem kompatibel sind.
Siehe auch hier und hier und hier (engl.). Es gibt da an jeder Ecke eine Fallen, verursacht durch Inkompatibilitäten, die man möglichst umgehen sollte.
Da dein Gehäuse ausreichend groß ist würde ich den PCIe Slot einfach mit einem Sata HBA versehen, sobald du mehr als die vier onboard Ports brauchst.
 
Für das E 350 System solltest Du vielleicht 2*4 GB UDIMM DDR3 1333 nehmen, so ist auch unsere Konfiguration für einen DC/ Druckserver und gelegentlichen Fileserver.
Zudem noch ASROCK ITX Board, 2,5 Zoll HDD SATA von Seagate mit 7200 U/min und Gehäuse mit externen 70 Watt- Netzteil. Sind bisher voll zufrieden: schnell, klein, wenig Strom.

Für die 1155 Xeons reichen übrigens auch die P67 oder Z68 Boards von ASROCK, dann auch mit preiswerten UDIMM, es sein denn Du benötigst unbedingt die Funktionen des Serverboards.
 
Zum Main-Server:
Ich will den ECC-Speicher, weil ich bisher viele Probleme mit dem Speicher hatte... Iss einfach sicherer... Buffered muss er nicht sein...

Zum File-Server:
Für meine Verhältnisse brauch ich keine 8GB Ram... Das wäre heillos übertrieben.
Aber ich werd einen kleinen S-ATA2-Raid-Controller reingeben, sowas von DeLock oder was ähnliches, und vorerst mit einer kleinen Notebook-Platte arbeiten. Wenn sich dann eine SSD ausgeht, geb ich die hinein...
 
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