Neuer PC ausgelegt für Musikproduktion und Office

TeasiT

Cadet 4th Year
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Guten Abend,

meine Eltern hatten mich gefragt ob ich ihnen bei ihrem anstehenden Computer beraten könnte, er soll wohl generell für Office benutzt werden, aber auch hobby/semi-professionell für Musikproduktion.
Stellt euch bitte nicht ein kleines Musikstudio vor, es hält sich im kleinen Rahmen mit einem (vermute ich) günstigem Einsteiger-Set inkl. Mikrofon und recht vereinfachten Geräten (soweit ich das mitbekommen habe).

Meine Stiefmutter ist in einer Band und möchte deswegen Zuhause aufnehmen und produzieren können, also für die nächste Probe einen Song mitschneiden (Vocal & Gitarre). Mein Vater würde ihn lediglich für Internet & Office benutzen.

Wie sich nun eine Musik-Software mit den Ansprüchen an die Hardware verhält, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich hab mir gedacht, dass wohl eine SSD für die Produktion von Nutzen wäre, die HDD diente dann zur Abspeicherung. Dabei stellt sich aber wieder die Frage ob dies bei einem Laien ohne ausgeprägt Ansprüche notwendig ist?
Ansonsten stellte sich mir die Frage ob diese Art Programme (ich weiß nicht genau welches sie nutzen wird) von Hyper-Threading profitieren, also ob man anstatt dem Haswell i5 lieber einen Xeon nimmt.
Weitergehend weiß ich nicht, ob eine extra GraKa benötigt wird, mir käme kein Grund in den Sinn eine zu erwerben, außer sie wollte Visuelles mit dem Ton verschneiden.
Und der letzte unklare Punkt: RAM, ich komme mit 8GB beim Zocken und allem anderen wunderbar aus! Aber besonders bei Musikproduktion wird hier und da 16GB doch als angenehmere Lösung betrachtet. Hier sollte man wieder die niedrigen Ansprüche im Kopf behalten.
Soundkarte (!) hab ich fast vergessen, ist dies für die Qualität der Aufnahme relevant, denn ich weiß nicht ob das Mikrofon die Qualität sowieso limitiert? Die Ausgabe ist von zweiter Priorität, sie besitzen keine Highend-Kopfhörer/Lautsprecher in der PC Umgebung.

Ich hätte einfach mal zu so etwas tendiert: http://geizhals.de/?cat=WL-348179

nochmal meine Kernfragen:
- reicht nicht der i5-4570?
- ist eine SSD notwendig oder eher ein nice2have, welches einem Laien nicht viel bringt/davon merkt?
- Grafikkarte?
- Soundkarte? (wie o.g. wäre dies nur für die Aufnahme relevant, oder limitiert das Mikro die Qualität sowieso? Gehe nämlich davon aus)
- Ram: 16/8GB

Danke euch und
LG
 

GamingArtsXo

Captain
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Der Warenkorb funktioniert bei mir nicht... Bei der Nutzung deiner Eltern müssten 8 Gb Ram locker reichen, ich wüsste jetzt nicht wieso man da bei simpler Musikbearbeitung mehr brauchen sollte.. Ne SSD beschleunigt das System so, das es jeder Laie mitbekommen wird, also rein damit. Onboard Graka müsste auch reichen, da könnte man ja Vielleicht noch über ne Apu von Amd nachdenken. In sachen Soundkarte hab ich keinen Plan, da muss ich anderen das Feld überlassen
 

Sterntaste

Lt. Commander
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Der Link funzt nicht.

Für Audio reicht ein i5 absolut aus, 8 GB RAM sind aber Minimum. Arbeite auch regelmäßig mit viel Audio und habe dabei auch etliche Dateien offen. Läuft absolut flüssig bei mir (Rechner siehe Signatur). Grafik ist nicht sonderlich wichtig wenn nicht gespielt wird. Sound sollte natürlich nicht onBoard sein sondern was Solides aus der extra gekauften Steckkartenfraktion.

Achte auf schnelle Festplatte oder/und SSD.
 

4nt1h3ld

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Also wenn ein Mikro mit 3,5mm Klinken Anschluss verwendet wird, dann braucht man keine Soundkarte. Sonst würd ich bei thomann nach nem günstigen usb Audiointerface schauen.
 

TeasiT

Cadet 4th Year
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Um meine Frage aufzugreifen:
meinst du, es gibt einen Unterschied bei der Qualität der Aufnahme bei einem "Set-Mikro" (ich vermute einfach mal dass das Set Sub 300/200€ inkl Software gekostet hat) mit einer Soundkarte?

PS: hab dann den Xeon schon rausgepackt, der Preis ist auch nicht unbedeutend ;)
LG
 

GamingArtsXo

Captain
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Netzteil kannst auch 350W oder 300W nehmen, du hast im System nicht mal ne dezidierte GPU, somit braucht das System ja nicht sonderlich viel Strom
 

mahik

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Auf die Wunschliste kann nicht zugegriffen werden.
Welches Budget?
Soll die Gitarre mit Tonabnehmer aufgenommen werden oder mit dem Mikrofon?
Wenn noch ein Midi-(USB-)Keyboard angeschlossen werden soll, ist die Audiolatenz der Soundkarte nicht irrelevant.
Ein schon fast professionelle Lösung in Sachen Audioqualität und Treiber ist Native Instruments Audio Komplete 6, setzt aber einen USB 2 Anschluss zwingend voraus, an USB 3 kann es Probleme geben.
 

puffisworld

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Picard87

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also ich würde beim Mainboard (eins mit B85 Chipsatz) und beim NT (ein Cougar A300 oder BQ L8 300W) sparen und das Geld entweder sparen oder eher in ne (wesentlich, 150-200€ Bereich) bessere Soundkarte investieren. Der i5 und 8GB sollten hier dicke reichen. Rest passt.
 

TeasiT

Cadet 4th Year
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Das Mainboard hab ich eigentlich nur genommen, weil ich es auch hab :p
--> einfacher für mich!

Aber B85 wäre sinnvoller, natürlich.
NT hab ich ausgebessert.

LG
 

Gr33nHulk

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Das hört sich für mich nicht so an als müsstest du da in riesen Leistung investieren, da reicht mit Sicherheit ein guter i3 + 8GB RAM und dafür der Rest sehr gut ausgestattet:

Intel Core i3-4340
Arctic Cooling Freezer 13 CO
ASUS B85M-E (C2)
G.Skill Ares DIMM Kit 8GB, DDR3-1600, CL9
Samsung SSD 840 Pro Series 256GB
Seagate Barracuda 7200.14 2TB
LG Electronics GH24NS95
Sea Sonic G-Series G-360 360W
Cooltek Antiphon anthrazit, schallgedämmt, integrierte Lüftersteuerung, Kabelmanagement, Staubfilter

Bist du aufgerundet bei 684€

Der i3 mit der stärkeren HD 4600 als Onboardgrafik und durch seinen hohen Takt ist dieser sehr flott unterwegs (die i3s haben ja zudem ebenso Hyperthreadung, also 4 Threads kein Problem). Dazu ein leiser Kühler und alles in einem leisen Case mit einem hochwertigen Netzteil.
Große HDD für alles an Daten und auch eine große SSD (mit zusätzlich sehr guter Schreibrate) um die komplette Bearbeitung maximal zu beschleunigen. Für das gewollte finde ich diese Richtung am optimalsten, da wird man seine Freude dran haben.


Selbst wenn es dann irgendwann vielleicht mal professioneller wird, einfach weitere 8GB RAM rein und dann auf einen Haswell-Refresh Quad-Core bzw. Xeon aufrüsten! Den i3 bekommt man auch noch nach Jahren, wenn es sein muss, sehr gut verlauft.


In wie fern von einer guten Soundkarte profitiert wird muss man selbst abschätzen, aber dann sollte sich schon z.B. eine ASUS Xonar Essence STX lohnen.......
 
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TeasiT

Cadet 4th Year
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mahik

Ensign
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Die ASUS Xonar DGX hat nur einen Eingang, wenn Gitarre und Gesang als einzelne Spuren aufgezeichnet werden sollen, ist dies nicht so toll.
 

TeasiT

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Daran hab ich nicht gedacht.
Sie wird wohl kaum per Akustik-Gitarre aufnehmen, eher die Elektronische.

Was ich jetzt nicht weiß, kann leider um diese Uhrzeit nicht mehr Unten stören,
wie dieses "mini-Studio" aufgebaut ist, ich muss mir für nähere Information erstmal das Set an sich anschauen...

LG6
Ergänzung ()

Der i3 mit der stärkeren HD 4600 als Onboardgrafik und durch seinen hohen Takt ist dieser sehr flott unterwegs (die i3s haben ja zudem ebenso Hyperthreadung, also 4 Threads kein Problem). Dazu ein leiser Kühler und alles in einem leisen Case mit einem hochwertigen Netzteil.
Große HDD für alles an Daten und auch eine große SSD (mit zusätzlich sehr guter Schreibrate) um die komplette Bearbeitung maximal zu beschleunigen. Für das gewollte finde ich diese Richtung am optimalsten, da wird man seine Freude dran haben.


Selbst wenn es dann irgendwann vielleicht mal professioneller wird, einfach weitere 8GB RAM rein und dann auf einen Haswell-Refresh Quad-Core bzw. Xeon aufrüsten! Den i3 bekommt man auch noch nach Jahren, wenn es sein muss, sehr gut verlauft.


In wie fern von einer guten Soundkarte profitiert wird muss man selbst abschätzen, aber dann sollte sich schon z.B. eine ASUS Xonar Essence STX lohnen.......

Hab gar nicht in Erinnerung gehabt, dass es Haswell i3s gibt, sind die später als i5/i7/Xeon gekommen?

Haben bei nicht denselben iGP? :D Oder bezogst du dich auf den Vorgänger?
Bei der Soundkarte muss ich mir wohl erst das Set angucken, um da eine Entscheidung treffen zu können.

LG
 
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Gr33nHulk

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Hab gar nicht in Erinnerung gehabt, dass es Haswell i3s gibt, sind die später als i5/i7/Xeon gekommen?
Die sind erst jetzt neu draussen. Wie gesagt so einer wird wohl problemlos genug Leistung bringen und die Option zum Haswell-Refresh steht wie erwähnt immer offen. Dadurch kannst du das Budget besser nutzen um aus dem PC im ganzen halt eine sehr feine Kiste zu bauen.

Haben bei nicht denselben iGP? :D Oder bezogst du dich auf den Vorgänger?
Nein, die gibt es mit der langsamen "HD Graphics", HD 4400 und eben der HD 4600.
 

TeasiT

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Alles klar, ich schau mir das Set morgen nochmal an, und pack den i3 rein, danke schon mal!
LG
 

druckluft

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Im Prinzip paßt deine Auswahl, je nach Arbeitsweise bei den Aufnahmen würde ich aber ein Audiointerface statt einer Soundkarte empfehlen. Hinter das Mainboard mache ich jetzt auch erstmal ein Fragezeichen, weil ich nicht weiß ob damit ein Low-Latency Betrieb möglich ist.
Das einzige Haswell-Board mit dem ich diesbezüglich Erfahrung habe und von dem ich weiß, dass es bzgl. BIOS und Treibern keine Probleme macht, ist das Asus Z87-A. Da solltest du noch ein wenig recherchieren.

Bei der Auswahl des Audiointerfaces hängt es davon ab, wie aufgenommen werden soll:

-Welche/wieviele Instrumente und mit welchen Mikrofonen sollen aufgenommen werden?
-Wird zusätzlich ein Mischpult verwendet?
-Sollen alle Spuren auf einem oder einzeln nacheinander aufgenommen werden?
-Brauchen die Musiker Kopfhörermischungen?
-Wie aufwändig sollen die Aufnahmen nachbearbeitet/abgemischt werden?
-Kommen Software-Synthesizer zum Einsatz die evtl. über ein MIDI-Keyboard gespielt werden?
-...

Eine günstige, brauchbare Lösung ist z.B. das bereits erwähnte Native Instruments Komplete Audio 6. Die Probleme bei Anschluß an USB3-Ports beziehen sich nach meinem Wissen auf solche Ports, die über Asmedia-Zusatzchips angebunden werden. Die nativen Intel-Ports sowie solche über Renesas-Chips (mit aktueller Firmware+Treibern) sollten keine Probleme machen. Weitere günstige, empfehlenswerte Audiointerfaces sind auch Tascam US-322 und US-366. Je nach Arbeitsweise kann aber auch eine einfach Soundkarte ausreichen oder eine wesentlich teurere Audiolösung fällig werden.

Zu den weiteren Komponenten: Der i5 4570 ist gut für Audio geeignet, wesentlich besser als alles von AMD. Hyperthreading, mehr Kerne oder höhere Taktraten bringen natürlich nochmal höhere Leistung. Hier mal paar Infos um das bischen einzuordnen. Für den i5 4570 einfach am i5 4670K orientieren ;)
16GB RAM machen Sinn, wenn ein echtes 64Bit Programm zur Audiobearbeitung zum Einsatz kommt und viele PlugIns, insbesondere samplebasierte Software-Synthesizer verwendet werden. Mit hochwertigen Orchester-Sample-Libraries kann man auch 64GB RAM in die Knie zwingen. Für normale Projekte reichen 8GB aus, wenn nebenher keine speicherfordernden Programme geöffnet sind. Bedenken sollte man aber, dass der Speicher in Zukunft eher teurer als billiger werden soll, Nachrüsten heißt also wahrscheinlich Draufzahlen.
Für die Aufnahmen reichen so zeimlich alle heutzutage erhöltlichen Festplatten aus. Ich würde die von dir gewählte Seagate beibehalten, sie ist schnell, günstig und meiner Erfahrung nach auch zuverlässig.
Kühlung paßt, der Rest ist meiner Meinung nach auch OK.


Edit: Wenn du das Gigabyte Mainboard schon hast, dann solltest du mit dem DPC Latency Checker testen ob es Low Latency fähig ist.
Im Prinzip ist alles unterhalb von 500us brauchbar. Ordentliche Boards bewegen sich unterhalb von 200us. Falls es bei dir nicht paßt, heißt das allerdings noch nicht, dass es das Board ist. Dann schreib einfach nochmal ;)
 
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Spaxgeco

Lt. Junior Grade
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Die wollen ein mini Tonstudio haben und du packst ne 25 € Soundkarte rein?? Ich würde ja bei vielem sparen, aber nicht an der Soundkarte. i3 sollte locker reichen. Rest der Kohle dann in die Soundkarte investieren.
 

TeasiT

Cadet 4th Year
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Danke für die ausführliche Antwort!
Bin erst heute Abend/Nachmittag im Haus, werde mich dann wieder melden.
Danke schon mal für eure Hilfsbereitschaft :)

LG
 
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