Dadeldu schrieb:
@JMP $FCE2 Danke! Ist der Einbau bei diesen kleinen Geräten leicht? Und sind das Geräte die man auch problemlos 5 Jahre im Officebereich nutzen kann? Hätte bei so kleinen Geräten immer bedenken das die schnell mal zu heiß werden gerade auch wenn sich vielleicht nach 1-2 Jahren staub abgesetzt hat oder so. Aber hab damit auch gar keine Erfahrung, deshalb diese Fragen.
@Zwirbelkatz erst einmal danke! Zu den Mini PCs, sind das die ganz kleinen wie hier vorgeschlagen? Hättest du da ein, zwei Beispiele die in das Preisfenster passen und gut wären?
@Spock37 Danke für die Info. Diese Probleme mit dem ruckeln hattest du, weil in dem Gerät eine y20 oder y10 verbaut war?
@Langi1 kann ich leider nicht sehen, soll mich dafür Registrieren - trotzdem danke.
Die integrierte Grafikeinheit in der CPU namens Pentium Gold 5400T hat, soweit ich mich erinnere, die Bezeichnung UHD 610. Das bedeutet nur halb soviele "execution units" wie die größere HD 530 im älteren Core i5-6500 (ohne T). Und die CPU ist auch noch niedriger getaktet, denn diese Minis sind nur auf 35 W ausgelegt. Und auch wenn sie formal 4K kann: Die eingebauten Fenster- und Microsoft Office 2024-Animationen von Windows 11 ruckeln schon bei FullHD. Mich nervt das. Unter Linux/KDE lief es zumindest in FullHD flüssig.
Ich weiß nicht, ob es noch einen Celeron gab, aber dieser Pentium Gold 5400T ist das kleinste, oder fast das kleinste, aus der Core-Reihe, was offiziell Windows-11-fähig ist, und deshalb habe ich davon auch bei Lapstore zwei als "Reserve" gekauft.
Mein älterer, nicht offiziell Windows-11-tauglicher Core i5-i6500 (ohne T) mit CPU-eingebauter Grafikeinheit HD 530 im Dell Optiplex SFF hat keine solchen Probleme und kann auch 4K... so gerade noch flüssig. Im SFF könnte ich eine low-profile-Grafikkarte nachrüsten, allerdings gibt es schon lange nix neues mehr auf dem Low-Profile-GraKa-Markt außer ein paar teure CAD-Karten, die mehr kosten, als so ein Rechner gebraucht. Im Mini geht das mangels Steckplatz nicht.
Das ist das einzige, was man bedenken sollte, ansonsten sind die kleinen HP-Kisten wunderbar. Ich würde also wenigstens einen Core-i3, besser Core-i5, suchen. Es gibt auch welche mit Ryzen, aber teurer. Die Haltbarkeit solcher Markengeräte von Dell, HP, Fujitsu oder Lenovo ist bestimmt noch 5-10 weitere Jahre, da mache ich mir gar keine Sorgen. Ich kaufe seit fast zwanzig Jahren Leasing-Rückläufer, meist Thinkpads, und nur wenige haben mich vor Ablauf von zehn Jahren nach dem Gebrauchtkauf im Stich gelassen, und dann meist wegen erheblicher privater Reisebeanspruchung. Ich habe auch noch ein ebenfalls gebrauchtes Fujitsu-Lifebook aus deutscher Produktion als Reservegerät zuhause gelegentlich im Einsatz gehabt, das hat noch einen Core-i3 330M und nur ein WXGA-TN-Display (und eine nachgerüstete SATA-SSD), aber sieht aus und läuft immer noch wie am ersten Tag. Will heißen: Markengeräte lohnen sich einfach auf lange Sicht, denn die Fertigungsqualitätskontrolle ist eine andere Liga als No-name-Ware.
(Dabei blenden wie mal aus, dass SanDisk sich vor einigen Jahren mit externen SSD und ruinöser Qualität fast den Markennamen ruiniert hat.)