Neuer PC für meinen Onkel

Dadeldu

Cadet 4th Year
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Jan. 2024
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75
Moin. Da ich hier schon mehrfach richtig gute Erfahrungen gemacht habe, möchte ich gern erneut hier Fragen. Unzwar suche ich einen neuen PC für meinen Onkel, da sein alter PC nicht nur sehr in die Jahre gekommen ist - sondern auch kein Support mehr kriegt (Windows). Er nutzt den PC hauptsächlich für Office Tätigkeiten, Online Banking, Surfen und hin und wieder mal eine Serie streamen. Wenn man ein bisschen wünsche äußern darf: Intel wäre schön, mind. 16GB Ram evtl. eine 1TB Festplatte und FullHD sollte schon möglich sein, wenn das alles nicht zu viel verlangt ist für den Preis.
 
Möchtest du mit dem PC spielen?
Nein
Möchtest du den PC für Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD nutzen?
Nein
Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche?
Nein
Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen?
1 Monitor - älteres Teil, nichts besonderes.
Hast du noch einen alten PC, dessen Komponenten teilweise weitergenutzt werden könnten?
Nein
Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?
400€
Wann möchtest du den PC kaufen?
sobald wie möglich
Möchtest du den PC..
  1. selbst zusammenbauen
Selbstbau und Allgemein: Wie schätzt du dein Vorwissen zum Thema ein?
Ganz okay. Habe schon 3-4 PCs erfolgreich zusammengebaut
Bestätigung
  1. Ich habe den Fragebogen bestmöglich beantwortet und verstehe, dass mein Thread ohne diese Angaben geschlossen werden kann.
Ich stelle dir einige Teile vor, die du selbst zusammensetzen kannst. Natürlich wird ein solcher PC größere Abmaße haben, aber dafür bleiben die Teile austauschbar.

Zu eurer Information:
Reguläre, sehr aktuelle Neuware bei Prozessoren startet preislich bei 170 €.
Natürlich geht es deutlich günstiger, dafür älter!

Intel
https://geizhals.de/intel-core-ultra-5-225-bx80768225-a3385432.html?hloc=de
Benötigt Sockel 1851 Brett

AMD
https://geizhals.de/amd-ryzen-5-8600g-100-100001237box-a3096324.html
Benötigt AM5 Brett

Dazu passendes Mainboard in der Größe nach Wahl, bzw. zum Gehäuse passend.

Netzteil
https://geizhals.de/be-quiet-pure-power-13-m-550w-atx-3-1-bp024eu-a3503631.html

SSD
https://geizhals.de/lexar-nm690-1tb-lnm790x001t-rnnn-a2956604.html



Es gäbe natürlich fertige Mini-PCs. Alles eine Frage der Prioritäten.
 
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JMP $FCE2 schrieb:
https://www.lapstore.de/a.php/shop/lapstore/lang/de/a/67841/kw/HP-Prodesk-600-G5-Mini/

Davon habe ich gerade zwei als Office-Rechner gekauft, und 1 TB-SSDs eingebaut.

Vorteil der Business-Rechner: Win11 Pro-Lizenz ist im Preis inbegriffen. Dafür bezahlt man als Selbstbauer allein 170€.

Bei Lapstore bin ich auch schon lange Kunde. Ehrliche westfälische Kaufleute. Ich habe aber mal zu einem HP Mini mit Pentium Gold 5400T gegriffen, der mit das kleinste ist, was offiziell Windows-11-tauglich ist, allerdings unter Windows 11 mit seinem Grafikgeruckel schon bei Standard-Fensteranimationen leider keinen Spaß macht. Dafür kann Lapstore aber nichts (ich glaube, die haben sich damals im Preis vertan).

Was Kollege "JMP $FCE2" empfohlen hat, würde ich auch. Formfaktoren sind wählbar, aber wenigstens eine Intel Grafik 530, 630 oder 770 sollte es sein (keine y20 oder y10), sonst macht es wenig Vergnügen.
 
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@JMP $FCE2 Danke! Ist der Einbau bei diesen kleinen Geräten leicht? Und sind das Geräte die man auch problemlos 5 Jahre im Officebereich nutzen kann? Hätte bei so kleinen Geräten immer bedenken das die schnell mal zu heiß werden gerade auch wenn sich vielleicht nach 1-2 Jahren staub abgesetzt hat oder so. Aber hab damit auch gar keine Erfahrung, deshalb diese Fragen.

@Zwirbelkatz erst einmal danke! Zu den Mini PCs, sind das die ganz kleinen wie hier vorgeschlagen? Hättest du da ein, zwei Beispiele die in das Preisfenster passen und gut wären?

@Spock37 Danke für die Info. Diese Probleme mit dem ruckeln hattest du, weil in dem Gerät eine y20 oder y10 verbaut war?

@Langi1 kann ich leider nicht sehen, soll mich dafür Registrieren - trotzdem danke.
 
Dadeldu schrieb:
Zu den Mini PCs, sind das die ganz kleinen wie hier vorgeschlagen? Hättest du da ein, zwei Beispiele die in das Preisfenster passen und gut wären?
Dort bin ich nicht so zu Hause. Weil mMn etwas daran kaputtgehen kann, was potenziell die gesamte Maschine wertlos werden lassen könnte. Zudem sind die Bezeichnungen der Prozessoren extrem kryptisch. Vom möglichen, höheren Lautstärkepegel einmal abgesehen. Das ist lediglich meine Einschätzung für mich und soll euch von nichts abhalten.

Als grober Indikator:
https://www.mydealz.de/search?q=mini+pc
 
Dadeldu schrieb:
kann ich leider nicht sehen
Prozessor: AMD Ryzen 5 5500GT, 6C/12T, 3.60-4.60GHz

Arbeitsspeicher: Kingston FURY Beast DIMM Kit 32GB, DDR4-3600

Festplatte: 500 GB SSD Samsung 980

Mainboard: GIGABYTE B550M DS3H

Grafik: AMD Radeon

Netzteil: BeQuiet

Gehäuse: Jonsbo C6 + Arctic P12 PWM PST schwarz, 120mm
 
Dadeldu schrieb:
@JMP $FCE2 Danke! Ist der Einbau bei diesen kleinen Geräten leicht? Und sind das Geräte die man auch problemlos 5 Jahre im Officebereich nutzen kann? Hätte bei so kleinen Geräten immer bedenken das die schnell mal zu heiß werden gerade auch wenn sich vielleicht nach 1-2 Jahren staub abgesetzt hat oder so. Aber hab damit auch gar keine Erfahrung, deshalb diese Fragen.

@Zwirbelkatz erst einmal danke! Zu den Mini PCs, sind das die ganz kleinen wie hier vorgeschlagen? Hättest du da ein, zwei Beispiele die in das Preisfenster passen und gut wären?

@Spock37 Danke für die Info. Diese Probleme mit dem ruckeln hattest du, weil in dem Gerät eine y20 oder y10 verbaut war?

@Langi1 kann ich leider nicht sehen, soll mich dafür Registrieren - trotzdem danke.

Die integrierte Grafikeinheit in der CPU namens Pentium Gold 5400T hat, soweit ich mich erinnere, die Bezeichnung UHD 610. Das bedeutet nur halb soviele "execution units" wie die größere HD 530 im älteren Core i5-6500 (ohne T). Und die CPU ist auch noch niedriger getaktet, denn diese Minis sind nur auf 35 W ausgelegt. Und auch wenn sie formal 4K kann: Die eingebauten Fenster- und Microsoft Office 2024-Animationen von Windows 11 ruckeln schon bei FullHD. Mich nervt das. Unter Linux/KDE lief es zumindest in FullHD flüssig.

Ich weiß nicht, ob es noch einen Celeron gab, aber dieser Pentium Gold 5400T ist das kleinste, oder fast das kleinste, aus der Core-Reihe, was offiziell Windows-11-fähig ist, und deshalb habe ich davon auch bei Lapstore zwei als "Reserve" gekauft.

Mein älterer, nicht offiziell Windows-11-tauglicher Core i5-i6500 (ohne T) mit CPU-eingebauter Grafikeinheit HD 530 im Dell Optiplex SFF hat keine solchen Probleme und kann auch 4K... so gerade noch flüssig. Im SFF könnte ich eine low-profile-Grafikkarte nachrüsten, allerdings gibt es schon lange nix neues mehr auf dem Low-Profile-GraKa-Markt außer ein paar teure CAD-Karten, die mehr kosten, als so ein Rechner gebraucht. Im Mini geht das mangels Steckplatz nicht.

Das ist das einzige, was man bedenken sollte, ansonsten sind die kleinen HP-Kisten wunderbar. Ich würde also wenigstens einen Core-i3, besser Core-i5, suchen. Es gibt auch welche mit Ryzen, aber teurer. Die Haltbarkeit solcher Markengeräte von Dell, HP, Fujitsu oder Lenovo ist bestimmt noch 5-10 weitere Jahre, da mache ich mir gar keine Sorgen. Ich kaufe seit fast zwanzig Jahren Leasing-Rückläufer, meist Thinkpads, und nur wenige haben mich vor Ablauf von zehn Jahren nach dem Gebrauchtkauf im Stich gelassen, und dann meist wegen erheblicher privater Reisebeanspruchung. Ich habe auch noch ein ebenfalls gebrauchtes Fujitsu-Lifebook aus deutscher Produktion als Reservegerät zuhause gelegentlich im Einsatz gehabt, das hat noch einen Core-i3 330M und nur ein WXGA-TN-Display (und eine nachgerüstete SATA-SSD), aber sieht aus und läuft immer noch wie am ersten Tag. Will heißen: Markengeräte lohnen sich einfach auf lange Sicht, denn die Fertigungsqualitätskontrolle ist eine andere Liga als No-name-Ware.
(Dabei blenden wie mal aus, dass SanDisk sich vor einigen Jahren mit externen SSD und ruinöser Qualität fast den Markennamen ruiniert hat.)
 
Zuletzt bearbeitet:
@Zwirbelkatz genau das waren oder sind halt auch meine Bedenken daran. Allerdings scheint ein Tower PC für den Preis auch nicht ganz so leicht zu erreichen. Mit den drei oben vorgeschlagenen Komponenten bin ich schon bei 326€ und benötige noch Mainboard , Ram und Gehäuse. Das wird wohl schwierig mit dem übrigen Budget bei 400€ rauszukommen.
Ergänzung ()

@Spock37 danke für die ganzen Informationen. Ich werde mich mal umschauen, auch wenn ich eigentlich eher zu einem Tower PC tendiere, aber der scheint schwierig realisierbar in der Preisklasse.
 
Spielverderber ist eben die wucherteure Windows-Lizenz, durch die Eigenbauten für Office-Anwendung keine Chance haben gegen gebrauchte Leasingrückläufer.
 
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Dadeldu schrieb:
@Zwirbelkatz genau das waren oder sind halt auch meine Bedenken daran. Allerdings scheint ein Tower PC für den Preis auch nicht ganz so leicht zu erreichen. Mit den drei oben vorgeschlagenen Komponenten bin ich schon bei 326€ und benötige noch Mainboard , Ram und Gehäuse. Das wird wohl schwierig mit dem übrigen Budget bei 400€ rauszukommen.
Ergänzung ()

@Spock37 danke für die ganzen Informationen. Ich werde mich mal umschauen, auch wenn ich eigentlich eher zu einem Tower PC tendiere, aber der scheint schwierig realisierbar in der Preisklasse.
Zur Zeit ist alles gebraucht relativ teuer, vermutlich gerade wegen des Umstiegs vieler Kunden. Vior einem Jahr gab es auch HP Midi-Tower für knapp über 100 €.
 
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JMP $FCE2 schrieb:
Spielverderber ist eben die wucherteure Windows-Lizenz, durch die Eigenbauten für Office-Anwendung keine Chance haben gegen gebrauchte Leasingrückläufer.
Die Lizenz wäre schon vorhanden, also daran soll es nicht scheitern. Allerdings ist es trotz Lizenz wohl schwierig? Oder hättest du etwas was man man machen könnte?

Spock37 schrieb:
Zur Zeit ist alles gebraucht relativ teuer, vermutlich gerade wegen des Umstiegs vieler Kunden. Vior einem Jahr gab es auch HP Midi-Tower für knapp über 100 €.
Ja das ergibt auf jeden Fall Sinn das es deshalb teurer sein könnte.

JMP $FCE2 schrieb:
nur die Preise für die älteren Modelle fielen ins Bodenlose.
Klar, die möchte natürlich kaum noch jemand haben.
 
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Dadeldu schrieb:
Oder hättest du etwas was man man machen könnte?

Für einen Bürorechner käme man auch mit den älteren CPU-Generationen davon, und 16 GB RAM, wenn es so billig wie möglich sein soll:

https://geizhals.de/intel-core-i3-13100-bx8071513100-a2871146.html?hloc=de

https://geizhals.de/amd-ryzen-5-5600g-100-100000252box-a2536507.html?hloc=de

Fertige Mini-PCs sind allerdings wegen der verbauten Laptop-Technik sparsamer, an so niedrige Leerlauf-Leistungsaufnahmen kommt Standard-ATX-Hardware m.W. nicht heran.
 
@JMP $FCE2 ich hätte jetzt diese Liste zusammengestellt.. Fehlt da noch was oder kann man das so machen bzw. passt das alles zusammen? Preislich bin ich jetzt allerdings noch drüber.. gibt es noch etwas was man ändern könnte, was nicht zwingend schlechter ist um mit dem Preis runter zu kommen? Mit dem Gehäuse hab ich mich etwas schwer getan, gibt ja nur noch lauter leuchtende Gehäuse. Hoffe das passt so.

Gar nicht so leicht in der Preisklasse was zu bekommen, da wäre es ja fast leichter einfach irgendeine Fertigkiste zu holen. Aber da gibt es meist nur 8GB Ram.

Vielen Dank schonmal für deine Hilfe!
 
Dadeldu schrieb:
gibt es noch etwas was man ändern könnte, was nicht zwingend schlechter ist um mit dem Preis runter zu kommen?
Ja, da gibt es noch so einiges. Günstiger und mehr Leistung. So würde ich das nicht kaufen.

Melde mich später mit einem anderen Vorschlag.
 
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Dadeldu schrieb:
Fehlt da noch was oder kann man das so machen bzw. passt das alles zusammen?

Ich kenne die Teile selbst nicht. Das Gigabyte-Mainboard aus der Kaufberatung ist noch etwas billiger:

https://www.computerbase.de/forum/threads/der-ideale-office-pc.332392/

Ich sehe so spontan jetzt auch nichts, was bei einem billigen Bürorechner gegen ein H610-Mainboard für 60€ sprechen würde:

https://geizhals.de/?cat=mainboards&xf=2833_Intel 1700~5516_H610&offset=0&sort=p
 
Langi1 schrieb:
Ja, da gibt es noch so einiges. Günstiger und mehr Leistung. So würde ich das nicht kaufen.

Melde mich später mit einem anderen Vorschlag.
Das klingt gut. Ich bin gespannt.
Ergänzung ()

JMP $FCE2 schrieb:
Ich kenne die Teile selbst nicht. Das Gigabyte-Mainboard aus der Kaufberatung ist noch etwas billiger:

https://www.computerbase.de/forum/threads/der-ideale-office-pc.332392/

Ich sehe so spontan jetzt auch nichts, was bei einem billigen Bürorechner gegen ein H610-Mainboard für 60€ sprechen würde:

https://geizhals.de/?cat=mainboards&xf=2833_Intel 1700~5516_H610&offset=0&sort=p
Das ginge auch, allerdings sind das DDR4 Boards.. Gibt es für DDR5 noch keine Boards in dem Preissegment?

Edit: Hab gerade nochmal geguckt das GIGABYTE H610M H V2 gibt es auch mit DDR5 für 75€. Ist das so üblich das Boards einen identischen Namen haben - ob DDR4 oder 5?
 
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