Mit der Wellenlänge hat das natürlich indirekt etwas zu tun. Es gibt aber deutlich unterschiedliche Qualität bei Glasfasern, heute wie auch schon vor 10 Jahren. Der "Wasserpeak" sollte entfernt sein --> andere Wellenlänge(n) nutzbar; Qualität der LWL Oberfläche --> Streuung und andere optische Effekte vermeiden.
Material im Allgemeinen dazu zählt auch Ummantelung, Faserdicke und Biegeradien. Die LWLs müssen bei Außenverlegung extremen Ansprüchen genügen wie Temperaturbeständigkeit, Humidität bzw. Aridität, Säure/ Basenfestigkeit. Man geht bei heutigen Qualitätsglasfasern von einer Lebensdauer von bis zu 30 Jahren aus. So wie ich gehört habe (nur Hörensagen, mag alles nicht stimmen) haben die eingesetzten Fasern ihren Zenit schon längst überschritten. Unabhängig davon, ob man Wellenlängen bei 800 nm oder mehr als 1300 nm benutzen würde oder es sich um Multimode oder Monomodefasern handelt. Die Kabel waren beim Neuverlegen wohl schon schlecht und heute sind sie zu nicht mehr viel nütze.
Apropos Eigentum des Providers und "Leasing" der Hardware. Darüber streiten sich die Geister. Es gibt wenige Forenbeiträge, die bezeugen, dass ein Provider sein Material zurückverlangt hat. Andererseits wird der Hardwarevertrieb sehr oberflächlich behandelt. Wie schon gesagt wurde. Es kommt eine Person in den X-Laden und behauptet, sein Splitter oder was auch immer wäre kaputt. Diejenige Person kann sich zumeist ohne Ausweis aber mit Hintergrundinformationen von tatsächlichen Kunden aus dem Bekanntenkreis Hardware erschleichen ohne ! "seine" alte Hardware zurückzugeben. Diese Hardware kann dann zu dubiosen Zwecken eingesetzt werden. Zweitens verlieren viele Geräte nach jahrelangem Dauereinsatz die Garantie bzw. die Gewährleistungsfrist ist abgelaufen. Dies bedeutet, dass der Provider den Kunden spätestens dann ein Schreiben schicken müsste, mit der Frage, ob sie denn neue Hardware haben wollen. Gerade da viele Kunden auch keinen Defekt erkennen, müssten diese Geräte auch alle paar Jahre ausgewechselt oder geprüft werden. Das ist eine Holschuld des Providers und keine Bringschuld des Kunden. Aber die Sache ist doch, dass in vielen Fällen der Kunde reingelegt wurde. Herr Fritz ruft Kundenbetreuung an. Kundenbetreuung sagt, bei ihnen ist die DSL Leitung in Ordnung. Herr Fritz bleibt auf seinem Problem, dem defekten gestellten Router sitzen. Herr Fritz, der nun keine Ahnung von der DSL-Technologie hat, ruft noch 10 weitere Male an, bis denn irgendetwas in die Wege geleitet wird. Bei einem Leasingvertrag hätte aber sofort ein Techniker kommen müssen mit neuer Hardware (alle Komponenten) und alles Austauschen und seine Leitung prüfen. Heutzutage ist es ja eher Mode, einem Kunden ein Paket zu schicken und dann soll er mal machen. UND: Es erfolgt in den meisten Fällen auch keine Nachfrage, ob denn der Kunde überhaupt seine Hardware bekommen hat oder gar ob diese installiert wurde. Da erfolgt dann schon einmal eine DSL Umstellung, wo tatsächlich noch nicht einmal ein Modem installiert wurde. Persönlich kenne ich schon einige Fälle, wo ein Gerät auch nie geliefert wurde.
Von der rechtlichen Seite: Als ISDN Besitzer der ersten Stunde und auch als einer der ersten mit DSL bin ich mir nicht bewußt, je ein Schreiben bzw. eine Klausel gesehen zu haben, bei dem der Provider vorschreibt, das nach Vertragsauflösung die Hardware (wohlmöglich noch auf seine eigenen Kosten) zurückgegeben werden muss. Ich geh bis auf weiteres von einer subventionierten Hardware aus.
Summa summarum: Ich behaupte, dass Geräte, egal ob Telekomlogo oder nicht, als Eigentum überantwortet wurden. Falls Geräte, die z.B. mit dem Telekomlogo in Onlineauktionshäusern angeboten werden, tatsächlich im rechtlichen Sinne nicht deren Eigentum sind, so müssten sie der Hehlerei und des Schwarzhandels angeklagt werden. Der Käufer müsste dann auch noch belangt werden. Wurde dies schon einmal gemacht? Und wenn, warum dürfen diese Angebote weiter vollzogen werden.
Als ein gutes Beispiel halte ich gerade das aktuelle VDSL Angebot für "verwirrend". Der Kunde bekommt Router und Modem und wohlmöglich einen Mediareceiver. Die Telekom kann aber nur extern bis zum Modem und bis zum NTBA prüfen. In vielen Fällen pocht der Provider auch auf diese "Fürsorgepflicht". Bis zum Modem und NTBA kümmern wir uns, der Rest geht uns nichts an! Firmwareupgrades gibt es aber nun häufiger und da geht auch einiges schief. Bei einem guten Kundendienst müsste zumindest per Mail nachgefragt werden, ob alles funktioniert. Stattdessen bekommt man eine Rundmail, in dem ein Firmwareupgrade angekündigt wird. Diese Rundmail bekommt dann auch noch jeder Kunde, VDSL Entertainment oder nicht. Defekter Router und nun? Wie jeder leidgeplagte DSL-Besitzer weiss: Dem Provider ist es herzlich egal, wie schnell man unterwegs ist. Wenn irgendetwas nicht funktioniert, gibt es dann noch ein Fallback oder man wird auf eine Leitung gelegt, die ein TAL von 2,8 km hat statt ursprünglich 400m. Wird das einem gesagt? Nein. Stattdessen braucht Herr Fritz 10 Anrufe.
Mittlerweile bin ich der Meinung, das zu einem DSL-Vertrag mindestens noch eine Netzwerkschulung mit Geräten inklusive angeboten werden müsste. Dann würden auch viel mehr Personen erkennen, dass DSL 16000 Verträge effektiv oft nur leerer Schaum sind, da es sich um ADSL2+ mit Fallbackfunktion handelt. Ein 16000 kbit fähige Leitung ist keine Vorraussetzung wenigstens bei einigen Providern.
Letzten Endes ist mir all dieses im Moment eh gleichgültig. Ich will Splitter von VAC und kein Telekomgerät. Selbiges gilt für alle anderen DSL Komponenten. Die muss ich mir selbst besorgen, damit die Leitung einigermassen wieder läuft. Da wird kein Techniker vorbeikommen und sagen: "Hier haben sie ein Speedport 536i mit 6.xxxx Firmware. Basiert auf Broadcomchipsatz. Ihr DSLAM hat ein Infineonchipsatz. Die könnten gut miteinander harmonieren. Das DECT-Telefon sollte sie lieber zum Elektroschrott geben, gucken sie sich die EMF Interferenzen an etc, pp.