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NewsNeues Design in Windows 11: Warum Microsoft die Systemsteuerung nicht los wird
Um das Design und die Benutzerführung von Windows 11 zu optimieren, dreht Microsoft derzeit an vielen Stellschrauben. Ein Problembereich bleiben jedoch die Einstellungen. Die Systemsteuerung wird man weiterhin kaum los. Wie kann das sein?
Weil es von anfang an zum scheitern veurteilt war. Die Legacy UI (wie die Systemsteuerung) zog sich von Windows 3.1 bis knapp Windows 8. Danach wurde krampfhaft versucht nach und nach die Einstellungen die man eh schon gewohnt war umzuändern was einfach nur katastrophal umgesetzt worden ist. Sowohl in Win10 als auch jetzt in Win11 und in Win12 wird sich das auch nicht ändern. Das einzige was Microslop machen müsste ist eine OS komplett neu zu programmieren außerhalb der Vorgänger, wenn sie von der Legacy UI endlich weg gehen möchten, sonst wird es immer und immer wieder zu kompatiblitätsproblemen kommen.
Warum auch immer die Systemsteuerung so verteufelt wurde, geht mir nicht ein. Ist doch wie ein eigener Explorer für Systemtools.
Einzig toll finde ich die Suche, welche ich beim Win7/10/11 Systemsteuerungschaos mehr und mehr nutzen musste, um die passende Einstellung zu finden.
Und warum geht nicht beides?
Ein "stimmiges Design" für Laien und das alte Design für Profis und Gewohnheitstiere (ggf. über einen extra Button/Häkchen)?
Mir gefällt die Streuung und das "Verstecken" der Einstellungen nicht, weshalb ich O&O ShutUp10++ nutze, damit ich alle Einstellungen in einer Übersicht habe.
Außerdem sind die Einstellungen dort verständlicher sortiert und beschrieben.
Das geht halt nur, wenn dabei auch ganz bewusst Kompatibilität zu alter Soft- und Hardware gebrochen wird.
Und wenn Microsoft das tut, müssen sich alle ein neues System installieren, entweder das "neu programmierte Windows" oder etwas anderes. Das "andere" dürfte dabei massiv Marktanteile gewinnen...
Diese Legacy-Technologie ist aber nötig, damit die Abwärtskompatibilität gewährleistet bleibt. So stellt Microsoft sicher, dass alte Geräte und Software noch unter Windows läuft.
Ist halt schon komisch das Legacy Support mit GUI bei Windows zu tun hat. Kenne ich so bei anderen OS jetzt nicht so aber Windows ging halt schon immer einen anderen Weg.
Waaas?
Es gibt Leute, die mögen es nicht eine Kategorie anzuklicken, in der Seite runter zu scrollen, eines von den Auflistungspunkten aufklappen, darin einen Link zu klicken um dann nach 1 oder 3 weiteren Klicks zu den Detaileinstellungen zu kommen?
Stattdessen wollen die einen schnöden Baum und direkt zu den Einstellungen?
Tsss.... das ist ja grotesk! 🤣
Die Systemsteuerung war/ist teilweise aber auch schrecklich verschachtelt und unintuitiv (Energieeinstellungen, Computerverwaltung,...). Aber es ist halt das Chaos, das man seit 25+ Jahren kennt.
Windows Systemsteuerung - nur echt in der Ansicht "kleine Symbole".
Da findet man eben noch Tools, bzw. der schnelle bekannte Weg seit >10 Jahren, wo man eben nochmal ran muss.
Der System / Kontextmenü / Einstellungs Dschungel bei Windows in 3 Designsprachen seit knapp 20 Jahren ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Kann ja nicht angehen, dass irgendein Team von den Hunderttausend Beschäftigten dort sich mal darum kümmert. Alles andere scheint wichtiger gewesen zu sein.
stefan92x schrieb:
Das geht halt nur, wenn dabei auch ganz bewusst Kompatibilität zu alter Soft- und Hardware gebrochen wird.
Ich sehe es bei mir auf der Arbeit... die "alten Hasen", wo ich mich mit 36 dazuzähle, kommen eben mit der alten Systemsteuerung besser zurecht. Liegt wohl daran das man weiß wo man was findet. Zumindest war es lange so, bis Microsoft anfing den ganzen Bums in die neue Settings-Geschichte einzugliedern.
Die jüngeren Personen kennen die alte Systemsteuerung gar nicht mehr... für die ist das völlig normal mit den Settings zu arbeiten. Soll MS doch einfach noch gute 10-20 Jahre warten, dann hat sich das rausgespült
Das sagen die aber auch schon länger. Bei der alten Systemsteuerung weiß ich wenigstens wo alles ist. Gerne auch dann mal die vollkommen geisteskranke Verwaltung von Audiogeräten überarbeiten bitte, ich alleine entscheide doch bitte welches Gerät abspielen darf und welches nicht, und nicht Windows nach Lust und Laune.
So wie es aktuell ist, mit 2 verschiedenen Benutzeroberflächen mit jeweils unterschiedlichen Funktionen, ist es ein Unding.
Ehrlich gesagt verstehe ich das Problem nicht. Warum legt man nicht über die alte Systemsteuerung ein neues UI drüber (also integriert die alte Systemsteuerung in der "neuen Systemsteuerung")?
Wie kann es sein, dass ich beim Rechtsklick auf ein Bild extra auf "weitere Einstellungen" klicken muss, damit man mal zu "Drucken" kommt? Alsob "Bild drucken" so etwas ungewöhnliches wäre.
Och bitte nicht. Wenn wir schon in die Zeit zurückgehen, dann XP mit aktuellem Support.
Meine Aussage bleibt gleich, einfach das Windows, welches es als Windows 10 und Windows 11 LTSC gibt, als Professional für eine einmalige Zahlung anbieten, keinen Kontozwang und bei der Installation alles optional machen.
Ist halt professional, bis NT2000 und teils XP konnten wir optional auch die automatische oder angepasste Installation machen.
Windows 12 Home ist dann das Zeug, wo sich aktuell alle Geister scheiden und was standardmäßig mit den OEM-Kisten eh kommt.
MS könnte, wenn sie denn wollten, entsprechende Schnittstellen für die Hardware definieren und sagen: In 5 Jahren unterstützen wir nur noch diese. Alte Zöpfe werden dann abgeschnitten. Jeder Hersteller weiß dann, was Sache ist und kann sich, ohne zu hetzen, darauf vorbereiten.
Tatsächlich hat MS diese Macht. Kein Hersteller will, dass sein Kram unter Windows 13¼ nicht läuft.