News Neues Design in Windows 11: Warum Microsoft die Systemsteuerung nicht los wird

iGameKudan schrieb:
Die neue neue Systemsteuerung ist doch sowohl per Touch als auch per Maus bestens bedienbar?

Durch den Touchkrempel passt eben wesentlich weniger auf den Bildschirm, als bei den alten Karteikastenreitermenüs. Da fehlt dann entweder die Hälfte, oder man muss über zig Seiten scrollen.

Das präzise Eingabegerät Maus wird durch den Wurstfingerschrott nur unnötig limitiert.
 
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@JMP $FCE2 Und das ist mit den gestiegenen Auflösungen und Bildschirmgrößen im Vergleich zu damals genau wo ein Problem?

Heute muss man halt vielleicht mal aufgrund der vielen Optionen ein wenig scrollen, damals hat man sich häufig durch Option A, Menü B, Untermenü C und Karteireiter D in Fenster E schlagen müssen. Und hat entweder bei größeren Bildschirmen viel toten Platz gehabt oder genau wie heute scrollen müssen, weil nich alles raufgepasst hat.

-> ... womit wir wieder beim Thema "Sich mal an was Neues gewöhnen" wären. Wie damals bei Vista/7 mit der alten neuen Systemsteuerung.:heilig:
 
Too little too late. Ich habe schon vor Jahren den Absprung gemacht, und nur mehr eine kleine Win11 Partition für den Fall, dass ich die Firmware von meinem Gamepad updaten muss, und um auf dem Laufenden zu bleiben bezüglich Microsofts UI und UX Verbrechen :P

Wer ein stabiles Win11 will, welches komplett ohne Bloat (auch kein Copilot u. Recall) daherkommt, und bei dem man sogar die Telemetrie (mittels Gruppenrichtlinie) komplett deaktivieren kann, dem empfehle ich die IoT Enterprise LTSC 2024 Edition (nebenbei: diese benötigt kein Secure Boot und läuft auch auf älteren PCs, z.B. falls jemand noch Win10 verwendet). M.E.n. ist diese Option zuverlässiger, und vertrauenswürdiger, als z.B. Tiny11, da offiziell unterstützt.

Größe des installierten Systems: ca. 16GiB. Diese Version bekommt nur Sicherheitsupdates (garantiert für 10 Jahre), keine Featureupdates. Der M$ Store lässt sich bei Bedarf nachinstallieren. Meine Mom ist damit auf ihrem Office-Rechner (Dual-Core Haswell Celeron, 8GB RAM, SATA SSD) sehr zufrieden; der Wartungsaufwand ist gering, weil die Updates nichts zerschießen und das System läuft schnell, obwohl es nun wirklich nicht Leistungsstark ist. RAM Verbrauch ist geringer, als bei Win 10 Pro.

Interessierte finden auf der "massgrave" Homepage Links zu den aktuellen ISOs (auch für alle anderen Windows 10/11 und Office Versionen in mehreren Sprachen), und Infos wie man ein HWID-Aktivierungstoken von den Microsoft-Servern bekommt.
 
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Geht's da eigentlich nur um die Legacy-Software oder auch um die GUI? Ich fand die Systemsteuerung eigentlich immer intuitiv. Beim Einstellungsmenü mit seinen Slide-Buttons hat man es echt geschafft, alles noch komplizierter zu machen. Allein die Soundeinstellungen auf fünf verschiedenen Sub-Ebenen sind eine Katastrophe.
 
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iGameKudan schrieb:
"Sich mal an was Neues gewöhnen"

Man kann sich an gar nichts neues gewöhnen, solange dem "neuen" die Hälfte fehlt (wie das Lautsprechersetup in meinem Bild). Das ist schlicht kein vollwertiger Ersatz.
 
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Hauptaugenmerk warum die neuen Settings keinen Ansprechen ist im Grunde, dass du nicht findest wonach du suchst, ohne die Suche. 😂 Wundervolle Designer haben die da. 😵‍💫 Man könnte es ja schon besser machen, aber Microsoft scheint das ja zu gefallen. 😏
 
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ComputerJunge schrieb:
Ich glaube der Kram ist teilweise so alt, dass Design-Patterns/-Prinzipien noch nicht sonderlich etabliert waren. Es war nicht unüblich UI- und "Geschäfts"logik als ein Ganzes zu betrachten.
Das hat man vielleicht in den 70ern und 80ern getan. Aber spätestens seit dem Buch der Gang of Four in den 90ern war jedem Entwickler klar, dass man komplexe Programme nur noch durch konsequenten Einsatz von Design Patterns stemmen kann. Und die Gang of Four hatte eigentlich nichts neues erfunden, die haben nur zusammengeschrieben, was die Industrie damals schon verwendet hat.
MVC wurde schon Ende der 70er eingeführt und war in der Zeit um XP bereits breit etabliert.

ComputerJunge schrieb:
Alternativen gibt's zum Glück reichlichst (Linux, MacOS). Meine Migrationskosten, vor allem in Form von Zeit, sind allerdings nicht gering, daher zögere ich das, so lange es für mich geht, hinaus.
Ich empfehle, Stück für Stück die verwendete Software durch andere zu ersetzen, die sowohl unter Linux als auch Windows läuft (z. B. Firefox). Am Ende ist der Sprung dann nicht so heftig, da man mit einem größeren Teil der Software bereits vertraut ist.

iGameKudan schrieb:
Dieses Alt-Neu in Windows war schon seit Windows 8 ein Streitthema. Besonders aber seit Windows 10.
Bei Win8 hatte MS versucht, ein neues UI-Design zu etablieren (Metro). Sie haben aber nicht konsequent alles darauf umgestellt und seit dem gibt es den Bruch. 13 Jahre später (!) sind wir bei Win11 angekommen und MS hat es immer noch nicht geschafft, die UI wieder zu vereinheitlichen. Da ist es klar, dass die Leute meckern.

Für mich ist das einfach nur Inkompetenz. Oder Unwillen. Wahrscheinlich letzteres, weil Entwicklung ja Geld kostet und das will man ja, wo es geht, sparen. Ich wette in 10 Jahren wird immer noch der ganze alte Schmu mitgeschleift.
 
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Rubyurek schrieb:
Das einzige was Microslop machen müsste ist eine OS komplett neu zu programmieren außerhalb der Vorgänger
Das dachte ich über die Jahre auch schon, dieser ständige Umbau ist irgendwie nix.
 
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Zweite Sonja schrieb:
Und warum geht nicht beides?
Ein "stimmiges Design" für Laien und das alte Design für Profis und Gewohnheitstiere (ggf. über einen extra Button/Häkchen)?
Microsoft hat die Frage schon indirekt beantwortet: eine Software, und das ist Windows zuallererst, ist irgendwann so alt, dass die Kosten und Risiken für Änderungen am bestehenden Code einfach zu hoch sind.

Die Weiterentwicklung einer alten Software ist irgendwann unrentabel. In der Fachsprache spricht man vom Refactoring, wenn man alten Code beginnt zu strukturieren, diesen zu überarbeiten, in der Software Ballast zu entfernen und neue Funktionen hinzuzufügen.

Eines der Hauptprobleme von Windows ist nicht nur der alte Code, sondern auch das Aufblähen (a. k. a. Bloatware) des Betriebssystems mit Funktionen, was nicht die Aufgabe einer solchen Software ist.

Der Weg hätte meiner Meinung sein müssen, Windows neu zu denken und von Grund auf neu zu entwickeln: ein Betriebssystem, das seine eigentlichen Aufgaben erfüllt, modular programmiert, darauf eine grafische Benutzeroberfläche (GUI) und einen Katalog an Optionen (z. B. für Copilot und Co.), die man selbstständig (de-)installieren kann. Die Updates für das OS und jene für die optionalen Features würden separat angeboten. Wie schlank Windows sein könnte, zeigen diverse Beispiele.
 
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Hitomi schrieb:
Das beste was Microsoft machen kann ist die Settings App komplett entfernen und die Systemsteuerung auf den Stand von Windows 7 zurück zu bringen.
... und dann bitte auch noch alte aufgeräumte Startmenü von Win7 wiederherstellen.
 
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Ich hoffe doch die Systemsteuerung bleibt optional erhalten. Ich finde diese übersichtlicher und besser als diese neue Einstellungen App wo man doch mehr sucht und ohne Google oft nichts finden oder weiß wo es versteckt ist.
 
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Solange Microsoft es nicht mal hinbekommt, Subnetting mit statischen IPs funktionsfähig in die neuen "Einstellungen" zu bekommen, kann ich auf die Systemsteuerung nicht verzichten. Die alten Netzwerkadaptereinstellungen funktionieren da tadellos. Und mir würden sicher noch 17 Beispiele einfallen, warum die Systemsteuerung (bisher) nicht weg kann.
 
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Mimir schrieb:
Ich werde nie verstehen, warum man lieber die alte nutzt. Vor allem da die neue auch viel mehr Optionen bietet welche die alte Systemsteuerung nie hatte.
Dann erklär mir doch mal, wo ich in den neuen Einstellungen die Soundausgabe der AMD-Grafikkarte auf 5.1 statt Stereo stelle, wenn Windows das nicht automatisch erkennt.

Und das ist nur ein Beispiel.
 
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Einfach von Autopilot übernehmen lassen und die Oberfläche löschen - Microsoft ist doch eh alles egal
 
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Legacy Hardware?
Ich sehe eher das Problem, dass 90% meiner benötigten Features schlicht noch fehlen im neuen Menü.

Wo kann ich im neuen Menu einen Netzwerkadapter deaktivieren?
Wo ein VLAN setzten?
Wo eine offloading Änderung machen?

Das Design ist mir egal, finde beide Systemsteuerungen nicht gut gemacht.
 
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Mimir schrieb:
Ich kenne die alte Systemsteuerung seit Windows XP, also seit 25 Jahren und fand sie schon immer schrecklich.

Die Windows 11 Systemsteuerung ist 100x besser.

Ich werde nie verstehen, warum man lieber die alte nutzt. Vor allem da die neue auch viel mehr Optionen bietet welche die alte Systemsteuerung nie hatte.
Also optisch klar, da gehe ich mit, UIs aus 3 verschiedenen OS brauchts echt nicht.

Funktional gibt es aber einiges in der neuen eben (noch?) nicht, Audio Einstellungen sind eine deutliche Abwertung, man kann immer nur ein Fenster offen haben (Problem das leider auch manch andere OS haben) und es ruckelt bei manchen Systemen beim durchscrollen - das alles allein sind für mich viele Punkte wo es funktional einfach noch deutlich schlechter als das alte ist.
 
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Und wieder ein "Nicht-Thema" im Themenbereich Windows 11. Wenn man keine Probleme hat...

Mit anderen Worten, ich verstehe die Aufregung mal wieder nicht.
 
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