Neues Gerät zweimal bei der Hitze den ganzen Tag im DHL Auto

Einfallslos2023

Lt. Commander
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Servus meine Lieben.
Ich denke ich muss mich nicht verrückt machen aber wollte trotzdem mal meine Angsterkrankung hier abarbeiten)
Neues Gerät in Zustellung bei 30 Grad, nach 9 Stunden auf dem Auto macht der Zusteller Feierabend und Montag gehts von vorne los.
Keine Ahnung wie heiß es in den E Autos von DHL hinten drin wird aber da das Gerät ja insbesondere nichtr in Betrieb ist und noch verpackt...
wird schon passen und keine Schäden davon tragen, DIsplay, Akku zu lange zu heiß gelegen?
 
Was ist denn "das Gerät"?
 
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Guten Abend, vielleicht genießt du besser das Wochenende ;)
 
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iPhones können zwischen -20 und +45 Grad gelagert werden (Quelle). Bei anderen Geräten wird's wohl vergleichbar sein. Das wird bei den vorhergesaten Temperaturen/Wetterverhältnissen schon passen.
 
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Das brauchste dir keine Sorgen machen ;)
 
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Weißt du wie warm es manchmal in LKWs ist, in denen solche Geräte auch transportiert werden?

Da solltest du dir keine Gedanken um das DHL Fahrzeug machen.
 
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Warum immer gleich so überdramatisch? Wenn das Gerät angekommen ist und nicht oder fehlerhaft funktioniert, dann reklamiert man das und schickt es zurück um eine fehlerfreie Ersatzlieferung zu bekommen.
 
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Einfallslos2023 schrieb:
Neues Gerät in Zustellung bei 30 Grad, nach 9 Stunden auf dem Auto macht der Zusteller Feierabend und Montag gehts von vorne los.
Und es ist eher unwahrscheinlich, dass der Paket Bote das Smartphone abends noch im Auslieferungsfahrzeug hat.
 
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Ach, mach dir mal über die Zustellfahrzeuge keinen allzu großen Kopf.

Davor wird das Ding schon X-mal in irgendwelchen Lagern/Containern/Fabriken/Wechselbrücken/... für Tage gekocht.

PS: Wir haben mal gemessen, in so einem Lkw-Auflieger hat es im Sommer gerne mal über 60 Grad, und Ware steht da oft für Tage drin, da die rechte Spur auf der Autobahn das größte Lager Europas ist. ;)
 
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Luke S. schrieb:
DER Gerät. Hab das Mal für dich korrigiert 😚
Den Witz musste ich mit erst einmal von der KI erklären lassen.
 
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bisy schrieb:
Und es ist eher unwahrscheinlich, dass der Paket Bote das Smartphone abends noch im Auslieferungsfahrzeug hat.

bei DHL magst du recht haben, bei Hermes und anderen Konsoten, wenn das über Subs geht, ist das teils üblich, das die am "Ende" der Schicht, wenn die ihre Lenkzeiten erreicht haben nach einer 14 Stunden Arbeitsschicht und nicht alles ausgeliefert haben, weil die vollgepackt wurde bis zur Kotzgrenze, die noch beladnenen Fahrzeuge beim Boten vor der Haustüre stehen, damit die die Tour am nächsten Tag nocht zu Ende bringen.
 
@Sebbi
Kleiner Denkfehler: Entweder sie bringen die Tour heute zu Ende oder sie kriegen am nächsten Tag massiven Ärger mit dem Chef.

Ich habe schon oft genug Hermes oder Amazon Fahrer samstags um 23 Uhr Pakete ausliefern sehen. Das ist kein Einzelfall, sondern System: Die Aufträge werden an Subunternehmer vom Subunternehmer weitergereicht. Am Ende dieser Kette stehen die Ärmsten der Armen, die die Zeche für den billigen Versand zahlen.
 
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Wäre so als Hersteller oder Händler ziemlich doof, Geräte zu versenden, die bei üblichen Außentemperaturen schon beim Transport kaputt gehen, Lieferdienste würde aber es freuen...

Ich habe beim Bestellen auch noch nie die Frage, nach der bevorzugten Tagestemperatur bei Lieferung, beantworten müssen... von daher -> das was Sandro sagt!
 
Schwobaseggl schrieb:
Entweder sie bringen die Tour heute zu Ende oder sie kriegen am nächsten Tag massiven Ärger mit dem Chef.

Realität sieht anders aus, ja die bekommen Ärger, aber eher ein du du du - erst wenn Pakete verschwinden, dann bricht die Hölle los.

Schwobaseggl schrieb:
Ich habe schon oft genug Hermes oder Amazon Fahrer samstags um 23 Uhr Pakete ausliefern sehen. Das ist kein Einzelfall, sondern System: Die Aufträge werden an Subunternehmer vom Subunternehmer weitergereicht. Am Ende dieser Kette stehen die Ärmsten der Armen, die die Zeche für den billigen Versand zahlen.

jap das weiß ich, Touren werden massiv überladen, 3 - 5 fache von dem was eigentlich Vorgabe ist, unschaffbare Zeitvorgaben. Der Wagen muss selbst eingeräumt werden und das zählt nicht mal zur Arbeitszeit. Und die Fahrer sind auch noch oft Scheinselbstständige, wodurch offizell auch nicht mal Arbeitszeiten anfallen. Das ganze System ist oft kriminell.
 
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Sebbi schrieb:
Realität sieht anders aus, ja die bekommen Ärger, aber eher ein du du du - erst wenn Pakete verschwinden, dann bricht die Hölle los.
Ich bin selbst in der Logistik und kenne das Spiel mit Speditionen, Fahrern und Disponenten zur Genüge. Da gibt es echt krasse Extreme. Ich habe ungelogen schon einen Fahrer an der Rampe weinen sehen, weil er ca. 70 m³ Ware mit einem Sprinter abholen sollte. Zur Einordnung: Das ist die Ladung eines 40rAufliegers (33 Europaletten auf 2,20 m Höhe). Eigentlich eine Sache von einer Dreiviertelstunde mit dem Hubwagen.

Der Typ musste das alles händisch in den Sprinter wuchten und im Pendelverkehr ins Depot fahren. Der war am Ende drei Schichten lang unser Dauergast und eine Woche später ging der Zirkus von vorne los. Ich habe ihn dann über den Google Übersetzer gefragt, warum er sich das antut. Die Antwort: Er kommt aus Osteuropa, wird nach Auftrag bezahlt und die Spedition schickt ihn extra mit dem Sprinter los. Warum? Weil man unter 3,5 Tonnen keine Fahrerkarte braucht. So hebelt man ganz elegant die gesetzlichen Lenkzeiten aus und lässt die Leute im Akkord schuften. Und wehe, ein Paket verschwindet oder wird beschädigt das wird den Fahrern oft kackdreist direkt vom Lohn abgezogen.
Sein Disponent hat auf Nachfrage spontan „kein Englisch/Deutsch“ mehr verstanden.

Das Harte ist: Wir reden hier nicht von irgendeinem kleinen Sub-Sub-Unternehmer, sondern von einem Laden, der jährlich um die 2 Milliarden Euro Umsatz scheffelt. Der arme Kerl wurde danach bei uns übrigens nie wieder gesehen genau wie der Dienstleister.

Sebbi schrieb:
Das ganze System ist oft kriminell.
Ja.


@Einfallslos2023
Aber bei DHL bist du eigentlich noch bei den „Guten“ gelandet. Bei uns klappt das mit denen privat jedenfalls immer super. Um das direkt dazuzusagen: Das Ganze ist natürlich nur meine persönliche Sicht und auf keinen Fall repräsentativ. Je nach Region unterscheidet sich das ja extrem.

Nach meinen Erfahrungen im Alltag sieht die Liste so aus:

  • UPS: Ebenfalls gut. Kommt im Privatbereich aber nicht an DHL ran – ist halt eher ein B2B-Lieferant. Die Lieferzeit ist mit meistens 1 bis 2 Werktagen gewohnt knackig. Pakete kommen wenigstens ordentlich an.
  • GLS: Kann gut gehen, aber unterm Strich bekomme ich zu 90 % die Meldung, dass ich nicht zu Hause war und es im Shop abholen muss. Wenn es doch mal ankommt, darf ich das Paket erst einmal auf dem Grundstück zusammensuchen. Man sieht den Kartons auch an, dass sie auf der Reise ordentlich was erlebt haben. Dauer? Joa, das zieht sich bei mir gerne mal eine gute Woche hin.
  • Hermes: Die Ware wird zwar irgendwann zugestellt, aber die Pakete sehen oft ziemlich mitgenommen aus und müssen regelmäßig irgendwo auf dem Grundstück zusammengesucht werden. Zudem merkt man recht deutlich, dass irgendwo in der Lieferkette stark geraucht wird. Die Lieferzeit ist mit gut 5 Werktagen aber absolut im grünen Bereich für den Standardversand.
  • Amazon: Kommt extrem zuverlässig, gut und schnell. Die Lieferzeit ist unschlagbar, oft ist das Paket schon am nächsten Tag oder innerhalb von 48 Stunden da. Das Paket liegt auch da, wo es liegen soll. Die Fahrer wechseln gefühlt ständig, aber der Support bügelt im Notfall einfach alles super aus.
  • DPD: Ist zwar eigentlich ein reiner B2B-Partner, aber für Privatkunden die absolute Katastrophe. Das Paket darf man sich erst einmal irgendwo auf dem Grundstück zusammensuchen, wenn es nicht gleich im falschen Shop landet. Die Lieferzeit schwankt extrem – von schnellen 2 Tagen bis hin zu über einer Woche. Wird gemieden, wo es nur geht.
Was den Vogel aber komplett abschießt: Wir wohnen ländlich, und während sich die Fahrer von DHL, UPS und teils Amazon benehmen können, nutzen die restlichen Dienste unsere weite Grundstücksgrenze regelmäßig als Boxenstopp, da wird dann ungeniert kackdreist ins Gebüsch gepinkelt. Aber was muss, das muss.

Unterm Strich läuft aus Endverbrauchersicht für mich bei den Lieferzeiten, der Zuverlässigkeit und den Manieren einfach nichts über die klassische Post/DHL (da dauert es privat eigentlich nie länger als 1 bis 2 Werktage).
 
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