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Neues Gerät zweimal bei der Hitze den ganzen Tag im DHL Auto

Schwobaseggl schrieb:
Die Antwort: Er kommt aus Osteuropa, wird nach Auftrag bezahlt und die Spedition schickt ihn extra mit dem Sprinter los. Warum? Weil man unter 3,5 Tonnen keine Fahrerkarte braucht. So hebelt man ganz elegant die gesetzlichen Lenkzeiten aus und lässt die Leute im Akkord schuften.
Das dürfte schon ein bisschen her sein, oder? M.W.n. hat sich da gesetzlich was geändert. So einfach ist es - zum Glück - nicht mehr.
 
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Da solltest du dir eher Gedanken machen, wenn du Geräte im Winter bekommst und entsprechend kalt sind und die dann in die warme Wohnung stellst.
 
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Bei vielen technischen Geräten ist in der Beschreibung und der vollständigen Spezifikation eine erlaubte Umgebungstemperatur bei Betrieb und eine erlaubte Umgebungstemperatur bei Lagerung angegeben.

Ist immer individuell, aber die erlaubte Umgebungstemperatur bei Lagerung ist meist etwas grosszügiger.

Bei Home&Office Hardware sind es oft 0°C bis 35°C bei Betrieb und -10°C bis 45°C bei Lagerung.

Aber normalerweise passiert da nichts, selbst im Hochsommer im Juli und August nicht. Da musst du dir keine Sorgen machen. Ausserdem ging doch heute eh die Kaltfront durch Mitteleuropa, und bis mindestens Mittwoch ist eh überall wechselhaftes, kühleres Wetter angesagt.
 
Ist aber ziehmlich ähnlich, Lagerung bedeutet das das Gerät ausgeschaltet ist und keine interne Wärmeabgabe erfolgt.

Transport könnte man auch als Lagerung, bei dem sich der Lagerraum bewegt, definieren. Höchstens Erschütterungen sind noch ein Faktor, aber bei überwiegend Autobahn und guter Verpackung, sollte das keinen Unterschied machen.
 
mal drüber nachgedacht das das Gerät vorher nen Monat im Überseecontainer aufm Schiff in der Sonne rumgeschippert ist?
 
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cartridge_case schrieb:
Transport!=Lagerung.
Tatsaechlich ja. Aber in diesem Kontext ist dieser Unterschied was gutes.
Denn Lagertemperaturen sind langfristige Werte. Ein Geraet muss die Lagertemperaturen wochen- oder gar monatelang schadlos aushalten koennen. Kurzfristige Ueberschreitungen sind in der Regel unkritisch.

verbaliBerlin schrieb:
im Überseecontainer aufm Schiff in der Sonne rumgeschippert ist?
Der Anteil an Containern der auf einem typischen Containerschiff wirklich an der Sonne, also ganz oben im Stapel liegt, ist gering :D
Und ich gehe jede Wette ein, dass in diesen oberen Lagen nur Waren liegen, die mit hohen Temperaturschwankungen keine Probleme haben. Kleidung zum Beispiel.

Die kritischste Komponente in einem Smartphone ist die Batterie. Lithium Zellen haben ueblicherweise eine maximale Lagertemperatur von +60 Grad Celsius.
https://www.crtes.com/cts_images/whitepapers/CTS-WP001_whitepaper.pdf

Ja, wenn ein ausgepacktes Handy auf dem Armaturenbrett in praller Sonne liegt, dann koennen 60 Grad schnell ueberschritten werden.
Aber das Handy ist im Karton. Der wiederrum in noch einem Karton. Im Laderaum eines Transporters. Wahrscheinlich zwischen vielen anderen Kartons.
Ja, unter extremen Bedingungen kann auch der Innenraum eines Transporters hohe Temperaturen erreichen. Aber tagsueber, wenn er unterwegs ist, geht die Tuer ja immer wieder auf. Und sollte er abends wirklich rumstehen und nicht geleert werden... Da scheint die Sonne ja weniger und Nachts kuehlt es ab.

luckysh0t schrieb:
wenn du Geräte im Winter bekommst und entsprechend kalt sind und die dann in die warme Wohnung stellst.
Immer erst aklimatisieren lassen bevor man ein kaltes Geraet einschaltet. Als "Cover your ass" Wert wird ja immer von 24 Stunden gesprochen. Dass muss es nicht sein. Aber wenn man sieht oder fuehlt dass Feuchtigkeit am Geraet kondensiert, erstmal abwarten und aufwaermen lassen.
 
Ranayna schrieb:
Und ich gehe jede Wette ein, dass in diesen oberen Lagen nur Waren liegen, die mit hohen Temperaturschwankungen keine Probleme haben. Kleidung zum Beispiel.
Nö, denn ein Containerschiff wird gezielt so be- und entladen, wie es sein Fahrplan vorsieht. Da hat jeder Container einen fest eingeplanten Platz, der garantiert dass dieser Container in seinem Zielhafen auch ohne zu graben zur Entladung bereit ist. Wenn die Kleidung also erst lange nach den Iphones entladen wird, dann wird sie garantiert nicht auf die Iphones gepackt.
 
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Natuerlich spielt die Ladereihenfolge eine Rolle.
Aber ich bleibe bei der Wette: Wenn ein Kunde sagt, dass seine Ware in einem Temperaturbereich bleiben muss, der in der obersten Lage nicht gewaehrleistet werden kann, dann wird die Ware auch nicht in die oberste Lage gepackt.
 
Wenn ein Kunde unbedingt einen bestimmten Temperaturbereich eingehalten sehen will, dann packt er seine Ware in einen klimatisierten Container.
 
Als alter Schwabe kann ich dazu nur sagen: Was das wieder kostet...Nein Spaß, da werden die BWLer bestimmt ein Wörtchen mitzureden haben.Container sind eh schon verdammt teuer, und dann noch ein klimatisierter? Merkt der Kunde doch eh nicht (bei Handys).

Wir sind hier vermutlich bei einem Faktor 2, was bei einem Handy ja 0,05 € mehr an Versandkosten bedeutet... Nene, viel zu teuer.
 
Schwobaseggl schrieb:
DPD: Ist zwar eigentlich ein reiner B2B-Partner, aber für Privatkunden die absolute Katastrophe. Das Paket darf man sich erst einmal irgendwo auf dem Grundstück zusammensuchen, wenn es nicht gleich im falschen Shop landet. Die Lieferzeit schwankt extrem – von schnellen 2 Tagen bis hin zu über einer Woche. Wird gemieden, wo es nur geht.
Meine Erfahrung, trotz das keine Abstellgenehmigung erteilt wurde, einfach abgelegt und mit "meinem" Namen Unterschrieben :/
 
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Hallo @Einfallslos2023,

ganz ehrlich, ich kann deine Angst verstehen. Mir ging es mal ähnlich, als eine SSD bei argen Minustemperaturen in einer defekten Packstation über längere Zeit liegen blieb.

Aber auch ich kann dich hier (hoffentlich) beruhigen, deinem Smartphone geht es gut. Denke nur mal an andere Länder und Regionen, wo es wesentlich - länger- heißer oder kälter ist als hier. Da sind selbst Hightech-Geräte unter weitaus schlechteren Bedingungen in Betrieb. Und Lieferung. Also, mach' dir keine Sorgen und freue dich auf dein neues Phone.

Und ja, ich finde ebenfalls, dass DHL im Vergleich tatsächlich noch am professionellsten ist.
 
Iron Plague schrieb:
Mir ging es mal ähnlich, als eine SSD bei argen Minustemperaturen in einer defekten Packstation über längere Zeit liegen blieb.
Die typische Elektronik ist ziemlich unproblematisch was die Lagertemperaturen betrifft.
Problematisch sind: Batterie/Akkus, Displays aller Art und Kondensatoren mit Fluessigelektrolyt.

Kaelte ist dabei generell aber zumindest in hiesigen Breiten hoechst selten ein Problem. -20 Grad C machen die alle mit.

Bei einer SSD haette ich ueberhaupt keine Bedenken. Die hat weder Batterien, noch Displays, noch Kondensatoren mit Fluessigelektrolyt.
Das einzige wo ich da vorsichtig gewesen waere, waere das Aufwaermen. Ich haette die, noch im Versandkarton, vermutlich eine Weile im Haus liegen gelassen und dann erst ausgepackt.
 
Da mach ich mehr mehr Sorgen um die Fahrerinnen und Fahrer.
 
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