Das Steelsound hat schon einen guten Sound, zumindest wenn man eine Soundkarte, dessen Klang sich über den Treiber regeln lässt (Equalizer), denn das Steelsound ist mit seiner Ausrichtung auf Games schon recht höhenlastig. Ich nehme bei meinem Steelsound immer das Rock-Preset (egal bei welcher Soundkarte meiner Geräte) und passe es noch ein wenig an. Klingt astrein, kann aber sicher nicht ganz mit dedizierten Multimedia-Kopfhörern mithalten. Das Mikrofon ist auch recht gut (und vor allem praktisch), wenn ich den Aussagen meiner Freunden glauben schenken darf (Stichwort Teamspeak).
Probleme des Steelsound sind unter anderem dessen Stabilität. Es fällt dir zwar nicht auseinander, aber da es konstruiert wurde, um für den Wag auf eine LAN-Party auseinander genommen zu werden, haben die Einzelteile ein wenig Spiel und man sollte ein wenig vorsichtiger mit dem Headset hantieren (und wenn es mal auf den Boden fällt, kann es schnell brechen, wie ich feststellen musste). Größtes Problem ist, dass ich bei zwei Modellen nach einigen Monaten ein Rauschen und Knarzen festgestellt habe. Man kriegt das weg, wenn man ein wenig an der Kabelfernbedienung herum spielt und mittlerweile habe ich heraus gefunden, dass man die Lautstärke unter Windows besser nicht auf volle Pulle aufdreht sondern der Kabelfernbedienung einen großen Spielraum bei der Lautstärke zugesteht anstatt das Headset weit runter zu regeln (weil Windows schon so laut ist).
Wenn du ein Headset mit integriertem Mikro haben willst, ist dass SteelSound wirklich sehr gut zu gebrauchen. Die Soundqualität ist sehr gut (die beste, die mir bei Gaming-Headsets unter gekommen ist), wenn man denn den Sound im Soundkartentreiber justieren kann (sollte beim ASUS-Board der Fall sein), aber wahrscheinlich haben reine Multimedia-Kopfhörer in der Preisklasse einen noch etwas besseren Klang (die Frage ist, ob man das spürbar wahrnimmt, wenn man keine gehobenen Ansprüche stellt). Das Mikrofon ist gut bis sehr gut (für ein integriertes Headset-Mikrofon) und äußerst praktisch, weil es sich einfahren und abschalten lässt. Wenn es das Steelsound sein soll, dann die günstigere Variante ohne USB-Soundkarte. Beide Varianten sind identisch, als mit Klinkenanschluß, aber bei der teureren Variante liegt eben eine USB-Soundkarte bei, die man sich sparen kann, wenn man eine Soundkarte mit Equalizer hat. Im Übrigen macht die USB-Soundkarte auch gerne mal Zicken, weil die Treiber nicht immer reibungslos mit Windows funktionieren wollen.