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NewsNexperia: Niederlande übernehmen Kontrolle, China legt Exportbann auf
Nexperia gehörte mal zu NXP und wurde 2017 nach China verkauft. Die Wurzeln in den Niederlanden sind aber so tief, dass nun die Regierung einschreitet. Denn dass chinesische Behörden eventuell Zugriff auf die von Nexperia entwickelte High-End-Technologie für Lösungen in Europa haben, geht der niederländischen Politik zu weit.
Solches einschreiten sollte in allen europäischen Ländern Standard sein!
Ob die Käufer/in aus China, USA oder Chile kommen, sollte egal sein! KnowHow haben wir ja.
Denn dass chinesische Behörden eventuell Zugriff auf die von Nexperia entwickelte High-End-Technologie für Lösungen in Europa haben, geht der niederländischen Politik zu weit.
In Hamburg und Manchester produziert Nexperia in jeweils einer Fabrik primär Bauteile für Consumer-Elektronik und die Autoindustrie. Dabei werden ältere Fertigungsstufen beispielsweise in 150 und 180 nm genutzt, wobei 200-mm-Wafer zum Einsatz kommen.
@NameHere , es geht wohl prinzipiell darum das nicht plötzlich ganze Produktionslinien (Maschinen) auf Schiffe verladen werden, eben mal so, in der Nacht, wenn keiner zu sieht. Gerade die Häfen der Niederlande sind bekannt für schnellen unsichtbaren In/Export. ^^
Die Überschrift ist schon etwas clickbaity. Dass man "Entscheidungen von Nexperia blockieren und/oder zurücknehmen" kann, also quasi ein Vetorecht, ist schon etwas anderes als die "Kontrolle zu übernehmen".
@Abrexxes da steht Hamburg und Machester und du kommtst mit Niederlande. @tree-snake China kann kein High-End Chips produzieren, da sie nur bis 7nm können. Wofür diese 150 und 180nm Produkte gebraucht werden ist nicht relevant, da kein High-End. Die schieben als Begründung High-End-Technologie vor, wo doch die Produktion nichts mit High-end zu tun hat.
Was ist eigentlich mit der Chip-Bude aus Dortmund geworden, die auch in diesen High-End Strukturen produziert hat und der einzige Kaufinteressent, ein Chinesisches Unternehmen es nicht kaufen durfte?
Was ist eigentlich mit der Chip-Bude aus Dortmund geworden, die auch in diesen High-End Strukturen produziert hat und der einzige Kaufinteressent, ein Chinesisches Unternehmen es nicht kaufen durfte?
@NameHere Es geht hier offensichtlich nicht um die 150nm-Produktionstechnologie sondern um die damit hergestellten Produkte, die in ihrer jeweiligen Branche hig-end sind.
7nm ist vielleicht kein Highend mehr, reicht aber für Navi 21-23 und Power10 oder Zen 3. Damit könnte man schon ein paar KI-Zentren / Supercomputer bauen, zumal der Stromverbrauch durch den massiven Ausbau regenerativer Energien auch kein Problem wäre.
Die holen gerade mit Nachbrenner auf bzw. sind teilweise schon an uns vorbei gezogen, aber wir pressen ja lieber die Augen fest zu und wählen die Politik von vorgestern.
Der eigentliche Grund dürfte eher sein, dass man durch Corona gemerkt hat, dass es irgendwie doof ist, wenn man komplett von Zulieferern aus dem Ausland abhängig ist und sich vielleicht doch nicht so gerne erpressbar machen möchte.
Die Überschrift ist schon etwas clickbaity. Dass man "Entscheidungen von Nexperia blockieren und/oder zurücknehmen" kann, also quasi ein Vetorecht, ist schon etwas anderes als die "Kontrolle zu übernehmen".
Wenn du zu allem Nein sagen und Dinge sogar widerrufen bzw. umkehren kannst, dann ist das mehr als nur Veto, dann ist das de facto Kontrolle. Zumal sie bei Nexperia nun wohl auch nix ändern, verkaufen oder Sonstiges machen dürfen, für mindestens ein Jahr.
Sieht man ja auch direkt in China, bei Wingtech ist total Panik ausgebrochen. Alles was sie in Europa zuletzt wollten ging nur nach hinten los. Wie die Fab-Sache in England .. aus Teilpartnerschaft wollten sie Komplettübernahme machen .. und es wurde Komplettverkauf am Ende. In Deutschland sind sie ein rotes Tuch, nun in Holland und bald überall in Europa.
Was ist denn daran "Gebaren" ((auffälliges) Verhalten), sich an Unternehmen zu beteiligen oder sie zu kaufen? Das ist ganz normal für Unternehmen und Investoren. Handlungen der entsprechenden westlichen Regierungen würde ich eher so bezeichnen, da diese ganz klar politisch motiviert sind. Man hat kein Problem mit Übernahme durch Amerikaner, aber mit Chinesen immer mehr. Dass man sich dann irgendeinen Grund ("Goods Availability Act") zusammenlügt, um dem Ganzen einen rechtlich sauberen Anstrich zu geben, ist auch Standard in der Politik.
Dass man sich dann irgendeinen Grund ("Goods Availability Act") zusammenlügt, um dem Ganzen einen rechtlich sauberen Anstrich zu geben, ist auch Standard in der Politik.
China ist eine Diktatur, die USA eine Demokratie. Zwar geht es bei letzteren gerade ein bisschen drunter und drüber, aber wir können uns darauf verlassen, dass keine extremen Exportzölle verhängt werden, im Gegenteil. Wir sollen ja lieber noch mehr von denen kaufen
Was ist denn daran "Gebaren" ((auffälliges) Verhalten), sich an Unternehmen zu beteiligen oder sie zu kaufen? Das ist ganz normal für Unternehmen und Investoren.
Ja ganz normal für chinesisch subventionierte Unternehmen. Und China ist natürlich ein totales Unschuldslamm. Wer der Welt keine seltenen Erden verkaufen möchte, bekommt hier auch keine Unternehmensanteile.
Die Chinesen drücken ihre Interessen durch und wir eben auch... hier gibt es keine große Verschwörung zu sehen, gehen sie einfach weiter.
Oh, ein Thema mit Politik Bezug ohne Moderator Whitelisting? 🤔
Den Schritt der Niederlande finde ich auf jeden Fall gut und vorbildlich, wir sind in einer Zeit in der Protektionismus gelebt werden sollte, um eigene Interessen zu schützen.