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Nextcloud - welche Hardware?

Ich würde ganz ehrlich den Pi 4 nehmen. Das ist der beste Zeitpunkt um einen neuen nextcloud Server zu bauen. Der hat genug Leistung für so wenige Personen. 1gb RAM reichen auch. Gigabit Ethernet und USB 3.0 sind auch dabei. Das ist schon sehr gut so. Der Support für den Raspberry Pi ist auch fantastisch. Ich bin von rpi 3b+ auf den Rock Pi 4A (kein Raspberry Pi) umgestiegen weil ich 1gbit und USB 3.0 haben wollte, aber das ist einfach nicht ausgereift. Weder Apache noch Nginx oder lighttpd lief darauf richtig rund. Hab mir dann für 200€ einen Intel nuc gekauft. Das ganze ist 2 Wochen her. Der nuc mit i3 Prozessor ist absoluter Overkill. Ich wäre froh gewesen, wenn es den Raspberry Pi 4 vor 2 Wochen schon gegeben hätte oder wenigstens angekündigt wäre. Die Preisleistung von pi4 bekommst du aktuell nirgendswoanders. Du musst halt nur Lust auf Linux haben
 
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@Digitalzombie
Ja, die meisten Odrois benötigen ja genauso Zubehör wie Netzteil, Speicher, Gehäuse, Festplatte und bei x86 geht die Neuanschaffung mit einem 2x 1.6GHz Atom für 55€ (zzgl. Ram und Rest wie beim Odroid).

Bei der X86 Plattform hat man auch die maximale Freiheit bei der Auswahl des Betriebssystem. Egal ob FreeNAS, OpenMediaVault, Arch, Slack, *buntu oder Windows und kann sich sicher sein, dass der SoftwareSupport langfristig erfolgt. Meist hat man dann sogar 2 oder mehr Sata Ports.
Ein weiterer Plusspunkt, unter x86 gibt es aktuelle Kernel und man hat damit eher mal die Chance, dass zusätzliche Hardware läuft und sei es eine Wifi Lösung.
Ergänzung ()

@fixedwater
30€ ist frech, 45€ war der Preis von vor 5 Jahren mit Kühlkörper. Musst du dir einen Kühlkörper kaufen bist du quasi beim Originalpreis. Wobei die Kühlkörper mittlerweile vom Markt verschwunden sind. Ein Mainboard fehlt dir dann auch noch.

Eine Neuanschaffung aus Modelljahr 2017 oder jünger geht ab 55€ los, die Welt der Quadcores ab 75€[1]:
https://geizhals.de/?cat=mbson&xf=3323_2017~3760_Intel

Alles in allem muss man sagen, wenn du gebraucht nicht eine AM1 Plattform mit 5350 oder 5370 für 30€ bekommst lohnt es überhaupt nicht.


[1] AMD ist ausgeblendet, bei AMD gibt es günstig nur lahmen Kram vor Zen
 
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Statt eines Raspi 4 würde ich mir mal die Odroids HC-1 bzw HC-2 ansehen.
Schnell und können das 1 GB Netzwerk auch voll ausnutzen. Laufen prima unter Armbian.
 
Groug schrieb:
* Überflüssiges Zitat editiert! *
Würde ich nicht machen. Der Raspi 4 hat auch volles Gbit und da kann man sich sicher sein, dass auch wirklich alles funktioniert. Das hat man eben bei den Konkurrenz SBCs nicht. Hier im Thread hat doch einer geschrieben, dass der Odroid schlechten Software Support hatte. Das ist beim Rock Pi von Radxa genauso gewesen und wird so bei allen anderen auch so sein. Die Raspberry Pi Foundation hat eine riesige Basis geschaffen. Und hier funktioniert Software einfach. Man muss nicht erst im Kernel oder sonstwo rumwerkeln
 
Ähm, auf den Odroids läuft armbian und das läuft vollkommen problemlos und ist im Prinzip Debian. Nicht zu vergessen: Platte anstecken und glücklich sein. Das bietet der Raspi leider nicht!
 
Danke schon einmal für die vielen Ideen! Hab mal ein wenig gerechnet: NUC in der kleinsten Konfiguration ist natürlich zu teuer, ebenso irgendein refurbished-PC. Also selbst bauen - entweder mit Raspi oder mit onboard-CPU-Mainboard. Letztere hab ich hier schon zwei Stück als Media-PC laufen. Doofe Frage: was installiere ich am besten da drauf? Für den Raspi gibts ja NextCloudPi Image, aber auf wie läuft das auf einem x86-System? Gibts da was ähnliches vorgefertigtes?
 
Zuletzt bearbeitet:
@Groug
Armbian hängt für die Odroids bei Kernel 4.9 und die Portierung von Ubuntu die Hardkernel anbietet hängt auf 4.14 ohne konkreten Upgradeplan.

Das ist der größte Vorteil vom Pi, die Ansage da ist klar: Es gibt Updates und wird kümmern uns darum, dass möglichst viel über den Manline Kernel läuft. Was bisher problemlos bis zum aller ersten Pi eingehalten wird.

@fixedwater
Beliebige Linuxdistribution (Debian oder Ubuntu sind einsteigsfreundlich) und dann Nextcloud installieren als
  • Docker Image
  • Snap Package (Ubuntu)
  • von Hand (Datenbank, Webserver aufziehen und Nextcloud drauf)
Alternativ sowas wie Open Media Vault, für solche NAS Distries gibt es meist auch passende Plugins.
 
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Piktogramm schrieb:
@Groug
Armbian hängt für die Odroids bei Kernel 4.9 und die Portierung von Ubuntu die Hardkernel anbietet hängt auf 4.14 ohne konkreten Upgradeplan.

Armbian Stretch hat 4.14.x und Debian patcht Lücken überaus zuverlässig. Und Upgrade ist mit Debian Buster dann auch gesichert. Nicht umsonst basiert Armbian und Raspian auf Debian...
 
@Groug
Da fängt es schon an, je nach Board unterscheiden sich die zur Verfügung stehenden Kernelversionen. Bei der Neuerscheinung N2 kommt man nur bis zur 4.9
https://www.armbian.com/odroid-n2/
https://wiki.odroid.com/odroid-n2/os_images/ubuntu/20190329

Das ist das Problem, wenn Hardware zum Einsatz kommt deren Kernelmodule außerhalb von mainline gepflegt werden. Da nutzt einem die Basis von Debian nicht viel, wenn der Kernel veraltet und die Anbieter vom SoC keine neue Kernel liefern. Meistens gibt es ja nicht mal Backports um Sicherheitslücken zu stopfen. So kauft man sich dann ein SBC wo ab Kauf bis in alle Ewigkeit dann solche Bugs offen sind:
https://www.itprotoday.com/linux/netflix-finds-bug-creates-linux-kernel-panic

Quasi Schrott ab Werk für kostengünstige 80€ -.-
 
Der Kernel ist genau die Version die auch in der aktuellen stable Version von Debian genutzt wird und werden halt um die passenden Module für das Gerät erweitert. Diese Kernel werden immer noch gepflegt. Und wie gesagt folgt der ganze Spass der aktuellen stable von Debian. Nächsten Monat kommt Buster und damit auch ein neuer Basis Kernel. Armbian hat auch nichts mit Hardkernel zu tun und ist für diverse Hardware verfügbar unter anderem auch für Raspi's.
 
Ich muss mich korrigieren, zumindest die Boards mit SoC von Amlogic haben gute Chancen Updates zu bekommen. Amlogic arbeitet daraufhin möglichst viel Kram in den mainline Kernel zu bekommen und ARM ist auch fleißig bei den Mali GPUs dabei.
 
fixedwater schrieb:
NUC in der kleinsten Konfiguration ist natürlich zu teuer, ebenso irgendein refurbished-PC

Meinen Kommentar hast du gelesen oder?
Ist wie ein NUC und damit kommst du inkl 4GB RAM auf 130-150€ je nachdem ob du von SSD oder USB-Stick booten willst:
https://geizhals.de/gigabyte-brix-gb-bace-3160-a1470512.html?hloc=de
https://geizhals.de/g-skill-sl-series-so-dimm-4gb-f3-1333c9s-4gsl-a1063275.html?hloc=at&hloc=de
https://geizhals.de/adata-ultimate-...su650ss-120gt-r-a1701806.html?hloc=at&hloc=de
 
@da_reini Hab ich gesehen, danke :) Ich guck mir das nochmal genauer an - der ist aber nicht passiv gekühlt, oder?
 
Passiv gekühlt gibts die C Serie der Zotac Zboxen, ich hab seit längerem eine CI320. Läuft mit Ubuntu als NAS, Web- und CalDAV/CardDAV Server und langweilt sich dabei vermutlich zu Tode...
 
Ich zitiere mich mal selbst...

Pandora schrieb:
Alternativ gibts auch noch diverse ThinClients vom Gebrauchtmarkt. Preis/Leistung irgendwo zwischen SBC und NUC, aber ne richtige CPU und voller Linux support.
HP-T620
Lenovo-M73
Der erste ist passiv und Leistungsmäßig gleich auf mit dem Gigabyte. Wobei ich auf passiv nicht all zu viel geben würde, so ein NUC ist auch nur hörbar wenn er ordentlich Last hat und das kommt bei deinem Usecase wahrscheinlich wenn überhaupt nur kurzzeitig und tagsüber vor.
 
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