Nfs Netzwerkgeschiwindigkeit

Alf2000

Cadet 4th Year
Registriert
Juni 2017
Beiträge
66
Hallo zusammen

Nas Selbstbau mit ECC: Openmediavault
Client: Intel Nuc Linux Mint 19 Cinnamon

Für den Linux Client benutze ich NFS für die freigaben, da ich mit smb/cifs mit einer übertragungsgeschwindigkeit von ca 50mb/s nicht zufrieden war. In der hoffnung das NFS schneller ist, habe ich dieses Protokoll gewählt.

Was mich nun verwirrt ist:
Wenn ich Daten vom Nas zum Client kopiere erreiche ich max. 63mb/s
Wenn ich Daten vom Client zum Nas kopiere erreiche ich ca. 110mb/s
Auf das Nas greifen auch Windows Clients zu über smb/cifs da erreiche ich auch ca 110mb/s im Up/Download

Zuerst dachte ich der Nuc sei der Flaschenhals, allerdings wenn ich Daten intern im Nuc kopiere komme ich auf ca. 180-200mb/s (SSD)

Das Nfs Protokoll habe ich so konfiguriert: rw,nohide,no_subtree_check,insecure,async

Die fstab auf dem Client: 192.168.180.80:/freigabe /media/freigabe nfs rw,soft 0 0

Wie bekomme ich nun auf dem Nuc den Download vom Nas auch auf ca 110mb/s ?

Mfg Alf
 
ohne Angaben zu der verbauten Hardware wird nur der Blick in die Glaskugel bleiben
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: H3llF15H
Ich kann natürlich noch ausführlicher die Hardware auflisten.:)
Dachte allerdings da bei Windows smb/cifs und beim Upload vom Nuc zum Nas mit Nfs die geschwindigkeit stimmt, das es eher ein konfigurationsproblem sein wird :D

Nas:
MB: Asrock rack c236m ws
CPU: intel g4560
Ram: 1x Kingston 8G ECC
Lan: RJ45: 2x GLAN(by Intel® i210+ Intel® i219)
HDD: WD Reds 6TB

Client:
Intel NUC Kit NUC7PJYH - June Canyon (Pentium Silver J5005 )
Ram: 2x Kingston 4GB
SSD: Samsung Evo 860 250GB

Mfg Alf
 
Zuletzt bearbeitet:
Alf2000 schrieb:
Steht für Need For Speed. Wenn du was anderes meinst, also eine eigene Abkürzung kreierst, solltest du mindestens einmal schreiben wofür diese Abkürzung steht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: azereus
Zu deinem Problem: ich befürchte der J5005 kriegt die Daten nicht schnell genug durch die Netzwerkkarte, das lokale schreiben auf SSD macht ja der DMA Controller, ins Netzwerkschieben leider die CPU.
 
Vielen Dank für den Link da werde ich mich gleich mal durcharbeiten.
Ergänzung ()

So habe mir nun die Technische Produkt spezifikation vom Nuc angeschaut (NUC7PJY Technical Product Specification )
Im NUC7PJYH ist ein Realtek 8111HN-CG Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000 Mb/s) verbaut

Leider ist der Netzwerk Chip auf https://www.intel.de/content/www/de...005480/network-and-i-o/ethernet-products.html nicht aufgeführt.

Witzigerweise ist auf https://www.intel.com/content/www/us/en/support/articles/000005499/mini-pcs.html angeben das Ubuntu Supportet ist.
Allerdings nur bis zur version Ubuntu 16.x (Mint 19 ist ja 18.04)
Es gibt sogar einen Linux Mint Guide zum erstellen eines HTPCs (https://www.intel.com/content/dam/support/us/en/documents/mini-pcs/Linux-Home-Theater.pdf)
Wenn man bei den Treibern für den NUC7PJYH nachschaut, sind keine für Ubuntu vorhanden.

Was ich auch noch fand ist Supported Operating Systems for Retail Intel® Ethernet Adapters auf dieser liste fand ich den Chip vom NUC7PJYH ebenfalls nicht.

Was mir dabei noch eingefallen ist: das Bios ist Aktuell ver. 045 das hab ich vergessen zu erwähnen. :)

Ich verstehe nicht warum der Upload zum Nas mit voller geschwindigkeit läuft,
es aber beim Download (so scheint es) die geschwindigkeit bei 63mb/s festhängt.
Als wäre da ein Limit eingestellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Intressant allerdings benutze ich NFS und nicht smb/cifs :)
Hats du mit der Synology Nas mit dem SMB2 Protokoll als Client ein Linux System Benutzt?
Und dann über 100mb/s erreicht? Wenn ja wäre das natürlich ein versuch wert:)
unter dem link
Wilhelm14 schrieb:
ist von einer Windows Umgebung die rede.
Mit meinem Windwos Client mit smb/cifs erreiche ich auch über 100mb/s :)
 
Ich müsste exakt gucken, glaube aber kein NFS, sondern SMB/Samba, wie für gemischte Umgebungen. Aktuell kann ich mit Linux nicht testen, könnte das aber mal versuchen. Kann man denn beim Netzlaufwerk "sehen", was es nutzt? Die Verbindung stellt man ja nur mit der IP her.
 
@ d2boxSteve
Auf der seite finde ich den Realtek 8111HN-CG auch nicht.
Den einzigen Treiber für Linux ist: RTL8111H(S)/RTL8118/RTL8119i (LINUX driver for kernel up to 4.15)
Wenn ich in der suche auf Realtek den 8111HN-CG suche, kommt "Sorry! There is no data found. Please try another keyword." auch wenn ich nur 8111HN eingebe.
Stellt sich nun die frage ob das der richtige ist.
In der NUC7PJY Technical Product Specification sind auch Links drin da wird man auf die Intel Seite verwiesen für den treiber download. (For information about LAN software and drivers Refer to http://downloadcenter.intel.com)


@Wilhelm14
Welches Protokoll benutzt wird hab ich in der fstab konfiguriert
Für Nfs:
192.168.180.80:/freigabe /media/freigabe nfs rw,soft 0 0

Für smb/cifs würde es so aussehen:
//192.168.180.80/Freigabe /media/Freigabe cifs defaults,uid=1000,username=deinname,password=deinpasswort

wobei "username=deinname,password=deinpasswort" sich auf den benutzer account vom Nas bezieht und nicht der vom Client
 
Zuletzt bearbeitet:
Nachdem die Treiberpakete bei Realtek eigentlich immer für alle Chips sind gehe ich schon davon aus, dass der passt auch wenn deine Buchstabenkomination nicht dabei steht (das ist villeicht auch eine spezielle Kombination wie sie nur die NUC Chips bekommen haben).

Und das RTL8111H(S) steht wie früher unter Windows eigentlich auch schon immer für "alle RTL8111Hxxxx und RTL8111Sxxxx".
 
Zurück
Oben