News Notbremse für KI-Modelle: Anthropic will Stopp erst bei 1 Mrd. Dollar Schäden oder 50 Opfern

Aerobraking schrieb:
[...]. Da habe ich mich einfach gefragt wie an sowas eigentlich herangegangen werden würde, wenn man sich das vorher "überlegt".

Sind Impfungen nicht auch sowas in der Art?
Wir schützen viele, nehmen aber in kauf, das ein paar einzelne dadurch schwere Nebenwirkungen oder sterben. [...]
Allenfalls zeigt es mangelnde Kenntnis. Es gibt das Konzept der Inhärenten Sicherheit[1]. Im gesamten Lebenszyklen von Impfungen und Medikamenten wird das normalerweise sehr ernst genommen, also von Entwicklung bis zur Verabreichung. Es wird versucht schädliche Komponenten zu vermeiden, wenn es nicht anders geht wird versucht Substitute zu verwenden und/oder die Menge der schädlichen Komponenten zu vermeiden. Zudem wird das Ganze in verschiedenen Stufen getestet um alle Komplikationen nach Möglichkeit zu erkennen um diese Abzustellen oder wenigstens vor dem Masseneinsatz zu kennen und gezielt Gegenmaßnahmen parat zu haben. Gegebenenfalls durch Vortest gar Problemfälle auszuschließen.

Die KI Regulation in den USA sieht kein solches Konzept vor.

Inhärente Sicherheit wird auch in vielen anderen Bereichen angewendet. Autos werden regulatorisch stark reguliert. Vorgeschriebene Crashsicherheit, div. Assistenten von ABS bis zur Notbremsautomatik, strikte Vorgaben zum Schutz von Passanten und auch die vorgeschriebenen Emissionsklassen gehören da dazu.


Inhärente Sicherheit bei den Neuralen Netzen, LLMs als Konzept zu verankern würde das ganze AI-Ding für einige Jahre in der Versenkung verschwinden lassen.


[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Inherent_safety
 
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BOBderBAGGER schrieb:
Wenn all die aufgelisteten Dinge von sich aus Menschenleben kosten warten wir üblicherweise nicht bis zu einer magischen grenze bevor wir da gegensteuern.
Genau das tun wir, auch wenn die Grenzen hier vielleicht nicht festgeschrieben wird. Wie viele Menschen sterben Jährlich auf dem E-Scooter? Letztes Jahr sollen es nur 6 gewesen sein, scheint kein Grund zur Sorge zu sein. Wo würden wir die Grenze setzen? Bei 20? 50? 100? Oder einfach willkürlich, wenn die Medien das Thema aufgreifen?

Genau darum geht es bei dem Vorschlag. Die Willkür gegen feste Regeln ersetzen. Statt Hauruckationen nach einem medialen Shitstorm durchzuziehen, planbare Grundlagen schaffen.

Stelle dir einfach mal vor du möchtest deine E-Scooter auf den Markt bringen, investierst Millionen in die Fahrzeuge und die Plattform, und startest deinen Dienst. Morgen gibt es eine schwachsinniges Challenge über Social Media, Menschen sterben dabei und die Medien stürzen sich drauf. Plötzlich werden Scooter verboten, obwohl die Gefahren von Beginn an bekannt waren, einzig die Sichtweise wurde durch die Medien beeinflusst.

Wer zahlt dir dein Invest zurück? Was hast du bei deinem Plan falsch gemacht? Vom Prinzip gar nichts, aber es fehlten feste Grenzwerte auf die du dich hättest berufen können. Du gingst schlichtweg von der aktuellen Situation und Wahrnehmung aus, aber die kann sich schnell ändern oder gezielt beeinflusst werden.

Was glaubst du würde in Deutschland passieren, wenn man über jeden Verkehrsunfall mit Toten berichten würde? Wie lange würde es dauern bis du Rufe nach Verboten, übertriebenen Geschwindigkeitsbeschränkungen oder zusätzlichen Regularien laut würden. Derzeit akzeptieren wird einfach 3000 Tote im Jahr, weil die Vorteile überwiegen und wir die Unfallzahlen weitgehend verdrängen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was ein Fiebertraum, glaub denen geht es wohl noch zu gut.

Wo ist eigentlich Anonymous hin? Sollten mal deren Systeme kapern, das alles mit voller Rechenkraft mal auf die ihre eigenen Geldmaschinen gegensteuert. Mal schauen bei welchen Hürden wir plötzlich sind, wenn denen der eigene Laden in Flammen auf geht.

Selbst bei den übelsten Gefahren wird noch lieber der letzte Cent mehr gequetscht.
Bei den Psychos kriege ich richtig Puls!
 
@xexex Was du entweder absichtlich ausblendest oder unbewusst ignorierst, ist, bei deinem Argument, aber dass es Regeln gibt, die eben so geschrieben sind, dass es per Design keine Toten geben sollte.

Unfälle kann man nicht ausschließen, und wie die Vergangenheit zeigt werden Regeln angepasst wenn sie nicht funktionieren. Aber selten sind Regeln so gestaltet, dass sie akzeptable Verluste enthalten.

Also wäre es wunderbar und da gilt für alle die hier mit diesen schrecklichen whataboutimsen um sich werfen.
Bleibt auf der Sachebene und wenn ihr schon mit sowas wie Autos um die Ecke kommt dann schaut euch die Regeln an und wie sich sich verändert haben von der Einführung des Automobils bis heute.
 
DeusExMachina schrieb:
Unfälle kann man nicht ausschließen, und wie die Vergangenheit zeigt werden Regeln angepasst wenn sie nicht funktionieren. Aber selten sind Regeln so gestaltet, dass sie akzeptable Verluste enthalten.
Was zu den genannten Problemen führt, weil keine Bestimmungen zu haben, zwangsläufig zur Willkür führt.

Wir werden hierzulande früher oder später vor dem Dilemma stehen, wenn wir Regeln für autonomes Fahren festlegen. Wie viele Tote sollen da erlaubt sein? Null? Dann wird es solche Fahrzeuge hierzulande nicht geben, und gleichzeitig werden weiterhin 3000 Menschen, durch andere Menschen sterben.

Es geht hier übrigens nirgendwo um "akzeptable Verluste", es geht um Risikoanalysen und Maßnahmen zur Notabschaltung.
 
Zuletzt bearbeitet:
@xexex
Was du schreibst ist einfach Käse. Gerade bei Regularien rund um Verkehrsteilnahme und Verkehrsmittel haben gibt es ein bestehendes Rechtssystem, Rechtssprüche. Die absolute Sicherheit wird da keineswegs vorgeschrieben, es ist akzeptiert, dass es eine inhärente Unsicherheit gibt und die Regularien sollen diese auf ein akzeptables Maß reduzieren. Im Schadensfall gibt es dann Einzelfallentscheidungen, ob/wie es zum Schadenfall gekommen ist, und ob das Befolgen der etablierten Regeln diesen Schaden hätten vermeiden/mindern können. Das ist keine Willkür sondern schlicht ein Ergebnis realer Komplexität.


Etwaige fixe Werte bringen dabei wenig. Was will man mit einem Grenzwert alla: Autonome Fahrzeuge dürfen 20 Personen in der Woche mit Todesfolge verletzen. Das ist ein schön statischer Wert, aber was macht man damit? Akzeptiert den Toten 1..20 und belangt den Halter/Hersteller des Fahrezugs ab dem 21? Kompletter Unsinn.
 
Piktogramm schrieb:
Die absolute Sicherheit wird da keineswegs vorgeschrieben, es ist akzeptiert, dass es eine inhärente Unsicherheit gibt und die Regularien sollen diese auf ein akzeptables Maß reduzieren.
Definiere "akzeptables Maß"...... Hast du vorhin nicht behauptet, solche Regeln würden keine akzeptablen Verluste beinhalten?

Piktogramm schrieb:
Das ist ein schön statischer Wert, aber was macht man damit? Akzeptiert den Toten 1..20 und belangt den Halter/Hersteller des Fahrezugs ab dem 21? Kompletter Unsinn.
Genau so wird es gehandhabt, wie soll das sonst funktionieren? Soll irgendwann jeder Sachbearbeiter "nach Gefühl" entscheiden, ab wann die Fahrzeuge eines Herstellers stillgelegt und nachgebessert werden müssen? Will man es den Medien zum Fraß vorwerfen?

Wenn Regeln zum autonomen Fahren definiert werden, müssen Quoten festgelegt werden an den sich Hersteller richten können. Das beinhaltet natürlich auch die Anzahl der Unfälle- und Unfalltoten, nur so gibt es eine gewisse Planungssicherheit. Wie redundant muss ich ein System auslegen, wie defensiv soll sich ein Fahrzeug bewegen, wie schnell schaltet das Auto auf manuelle oder Fernsteuerung um.

Eine Unfallquote von 0, ist völlig unrealistisch, am sinnvollsten wäre es die aktuellen Unfallzahlen zu nehmen, und das bedeutet derzeit für Deutschland 1,57 Tote pro Milliarde Kilometer. Erfüllt ein Hersteller diese Vorgaben, ist sein Fahrzeug genauso sicher wie ein menschlicher Fahrer, überschreitet er über einen gewissen Zeitraum diese Werte, verliert er die Zulassung.

Was wäre deiner Meinung nach hier die Alternative? Wie bei Flugzeugen jeden Fall einzeln bewerten? Viel Spaß bei 2,5 Millionen Verkehrsunfällen jährlich alleine in Deutschland.
Ergänzung ()

Piktogramm schrieb:
Die KI Regulation in den USA sieht kein solches Konzept vor.
Dann hast du dich damit nicht beschäftigt, denn genau darum geht es die ganze Zeit.
The bill requires companies to provide publicly accessible safety frameworks for frontier AI models, describing how the company tests for catastrophic risk from its AI, and how it implements protections against such risks.
 
Zuletzt bearbeitet:
xexex schrieb:
Definiere "akzeptables Maß"...... Hast du vorhin nicht behauptet, solche Regeln würden keine akzeptablen Verluste beinhalten?
Tun sie ja auch nicht. Nimm dir die StVO und StVZO vor, du findest da keine Regel, die akzeptablen Schaden definiert. Die Regularien sind da alle darauf ausgelegt Schaden zu vermeiden, wobei die Strenge entsprechender Regularien sich aus dem "akzeptablen Maß" ergibt. Eine absolute Schadensvermeidung ist nicht definiert, da dies bei inhärent unsicheren Systemen ein praktisches Verbot darstellt.

Edit: Rechtssysteme sind schon lustig. Es braucht Definitionsschärfe und ausreichende Elastizität um reale Vielfalt und Entwicklung ebenso zu erfassen. Daher ist da sehr viel Kram implizit statt explizit. /edit

xexex schrieb:
Genau so wird es gehandhabt, wie soll das sonst funktionieren? Soll irgendwann jeder Sachbearbeiter "nach Gefühl" entscheiden, ab wann die Fahrzeuge eines Herstellers stillgelegt und nachgebessert werden müssen? Will man es den Medien zum Fraß vorwerfen?
Zur Hölle? Bei Unfällen mit Personenschäden ist polizeiliche Erfassung und Ermittlung die Regel.
Bei Unfällen mir ursächlich oder wesentlich zur Schadenshöhe beitragendem technischem Versagen gibt es auch immer eine Meldung ans Kraftfahrt Bundesamt. Wobei da technische Bewertung stattfindet auch statistische Auswertung. Wobei das KBA da den Kontakt zu Herstellern sucht, gegebenenfalls aber auch selber Anordnungen erlassen kann. Diese sind öffentlich:
https://www.kba-online.de/rrdb/buerger/#/
Die Medien greifen das als Bericht auf: https://www.heise.de/news/VW-und-Au...blem-zurueck-11466254.html#:~:text=Wie,48LG).

Es kann aber auch zum Erlöschen von Betriebserlaubnissen kommen, wenn entsprechend schwerwiegende Probleme festgestellt werden können.

xexex schrieb:
Wenn Regel zum autonomen Fahren definiert werden, müssen Quoten definiert werden an den sich Hersteller richten können. Das beinhaltet natürlich auch die Anzahl der Unfälle- und Unfalltoten, nur so gibt es eine gewisse Planungssicherheit. Wie redundant muss ich ein System auslegen, wie defensiv soll sich ein Fahrzeug bewegen, wie schnell schaltet das Auto auf manuelle oder Fernsteuerung um.
Die Quote für "erlaubte Fehler mit Personenschaden" ist immer NULL. Haftung, Rechenschaft muss es immer geben, wenn durch etablierte Regeln der Schaden minimiert oder vermeiden werde könnte. Wenn entsprechende Fehler systematisch bedingt sind wird die Pflicht zur Nachbesserung durchs KBA auferlegt und/oder die Betriebserlaubnis für alle Fahrzeuge entzogen. Letzteres würde Schadensansprüche aller Kunden gegenüber entsprechende Anbieter begründen.

Bei menschlichen Fahrern ist es auch nicht anders. Schadensfall ist auf jeden Fall scheiße, wenn der Schadensfall für aufmerksames, regelkonformes Fahren nicht vermeidbar, dann ist das so und das Ganze verbleibt straffrei. Wer nicht aufmerksam ist, Regeln missachtet hat wird entsprechend geahndet. Die erlaubte Quote an "du hast Scheiße gebaut und deswegen Schäden verursacht" ist NULL.


xexex schrieb:
Was wäre deiner Meinung nach hier die Alternative? Wie bei Flugzeugen jeden Fall einzeln bewerten? Viel Spaß bei 2,5 Millionen Verkehrsunfällen alleine in Deutschland.
Wird bei Personenschäden und erheblicher Sachbeschädigung so gehandhabt mit staatlicher Teilhabe. Selbst viele kleine Rempler werden in formalisierten Verfahren ohne Teilhabe von staatlichen Organen zwischen Versicherung und mit Gutachtern geklärt.

Und du kannst jede Wette eingehen, dass die Versicherungen auch fröhlich ans KBA melden, wenn da systematische Probleme beim Material/Steuersystemen auftauchen.
 
50 Tote zu 1 Milliarde steht doch in keinen Verhältnis da könnte man die Toten ruhig etwas hoch setzten bis man eingreift. :)
 
xexex schrieb:
. Wie viele Menschen sterben Jährlich auf dem E-Scooter? Letztes Jahr sollen es nur 6 gewesen sein, scheint kein Grund zur Sorge zu sein.
In wie vielen der fälle war der E-Scooter selbst das Problem ? Das gleiche Spiel bei Autos da sind Hersteller schnell mit Rückrufen weil sie wissen wenn es durch fehlerhafte Autos zu tödlichen unfällen kommt geht's denen an den Kragen.
Siehe ehemaliger Airbag Hersteller takata.
 
Klingt irgendwie absurd dass die Unternehmen der Regierung vorschlagen wie sie denn reguliert werden wollen.
Als würde der Wolf zum Bauern sagen "Hey, du! Ab 5 Schafen im Monat darfst du auf mich schießen und ab 15 meinetwegen Fallen und Gift auslegen. Aber nicht vorher, ok?"
Lässt sich sicher ne schöne Fabel für Kinder draus machen.

Die ganzen 'Null-Toleranz' Forderungen sind genauso bullshit. Darauf könnte man auch alleine kommen wenn man kurz drüber nachdenkt was das für folgen hätte. Alle Arztpraxen, Krankenhäuser, Apotheken und Pflegeheime schließen? Aber klar doch, super idee.
wagga schrieb:
Da müsste man aber auch bei Medikamenten auch anwenden, da müssten einige schon längst vom Markt sein.
Auch ein schönes Beispiel. Jeder der mal einen ernsten Beipackzettel gelesen hat dürfte das wissen. Persönliches Highlight war mal 'spontaner Tod' oder so. Wegen ungeklärter Todesursache in Verbindung mit dem Medikament. Dagegen wirkt Leberversagen gleich weniger schlimm.
Das Mittel was ich seit einer Weile nehme hat wohl anfangs auch ohne überdosierung zu lebensgefährlichen zuständen oder todesfällen geführt. Danach gab es eine Anpassung durch verlangsamte Freisetzung des Wirkstoffes und man darf die Tabletten eben nicht beschädigen (teilen, kauen etc).
Ist aber in knapp 20 Jahren Behandlung das erste Mittel das zumindest tut was es soll und ohne unangenehme Nebenwirkungen.
Bedenkt man die Möglichkeit einer Überdosierung müsste man Patienten die Tabletten nur unter Aufsicht in der Apotheke verabreichen. Kein Aspirin oder Ibuprofen mehr zum mit nach Hause nehmen, man könnte das ja horten und sich dann damit vergiften.

Und dann gibts da noch Dinge wie Wasser, Mehl oder gar Fette und Öle in der Küche. Auch daran sterben Menschen ständig. In der Dusche ausrutschen, Mehlstaubexplosionen sind wohl selten geworden, kommen aber immer noch vor und afaik sind Fettbrände in der Küche ein echter Dauerbrenner für die Feuerwehren.
 
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Piktogramm schrieb:
Tun sie ja auch nicht. Nimm dir die StVO und StVZO vor, du findest da keine Regel, die akzeptablen Schaden definiert.
Also wird willkürlich entschieden was akzeptabel ist. Mag bei bewährter Technik funktionieren, aber wie stellst du dir das vor bei neuer Technik, wo es noch keine Zahlen gibt bis zu denen wir "ein Auge zudrücken".

Piktogramm schrieb:
Es kann aber auch zum Erlöschen von Betriebserlaubnissen kommen, wenn entsprechend schwerwiegende Probleme festgestellt werden können.
Zahlen bitte! Entsprechend schwerwiegend ist was? Bei Nebel in eine Autogruppe reingerast? Machen Menschen auch. Bei Rot über die Ampel gedüst? Machen Menschen auch. Zu schnell über die Kurve gerast? Maschen Menschen auch!

Also gibt mir eine Zahl, wie häufig solche Unfälle sich noch im akzeptablen Rahmen befinden, weil als Hersteller muss ich meine Software dahingehend entwickeln.

Piktogramm schrieb:
Die Quote für "erlaubte Fehler mit Personenschaden" ist immer NULL.
Ist sie nicht, sonst würden hierzulande keine autonomen Fahrzeuge unterwegs sein, niemand kann so eine Quote garantieren. Umgekehrt nimmst du dann aber 3000 Tote in Kauf, denn das ist die aktuelle Zahl an Verkehrstoten die geduldet wird.
Ergänzung ()

BOBderBAGGER schrieb:
In wie vielen der fälle war der E-Scooter selbst das Problem ?
In allen dieser Fälle. Verkehrsunfälle mit E-Scootern gab es logischwerweise erheblich häufiger.
Die Zahl der E-Scooter-Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, ist weiter gestiegen. Im Jahr 2025 registrierte die Polizei in Deutschland 16 496 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden – das waren 38,1 % mehr als im Jahr zuvor (11 944 Unfälle). Dabei kamen insgesamt 38 Menschen ums Leben, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/07/PD26_N049_462.html

EDIT: Lies selbst, ich brauche eine Übersetzung von Woke auf Deutsch für diesen Text.
 
Zuletzt bearbeitet:
vorhersehbares und unmittelbares Risiko für Schäden
Zum Vergleich: der Cloudstrike Ausfall anno 2024 hat allein in den größten 500 US Firmen einen Schaden von geschätzt 5.4 Mrd Dollar verursacht und hat in den USA auch Notruf, hunderte Krankenhäuser und hunderte patientenrelevante Krankenhaussyteme lahmgelegt (weltweit sind die Zahlen natürlich nochmal größer). Ist jetzt nicht belegt, dass deswegen jemand gestorben ist, aber unmittelbares Risiko gab es auf jeden Fall.

Ich wäre geneigt zu sagen, dass es mit jedem neuen LLM Modell absehbar ist, dass es genutzt wird um zero day Lücken auszunutzen die potenziell kritische Infrastruktur lahmlegen können. Wie ein Gericht dieses Risiko vorher beziffern soll ist natürlich völlig unklar.
 
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lordlaschi schrieb:
Ich wäre geneigt zu sagen, dass es mit jedem neuen LLM Modell absehbar ist, dass es genutzt wird um zero day Lücken auszunutzen die potenziell kritische Infrastruktur lahmlegen können. Wie ein Gericht dieses Risiko vorher beziffern soll ist natürlich völlig unklar.
Muss es nicht! Das Richtlinien richten sich an Entwickler deren KIs potentiell diesen Schaden einrichten könnten. Simpel ausgedrückt, alle hochentwickelten KIs die man in die "freie Wildbahn" loslässt.
The law defines “catastrophic risk” as a foreseeable risk that a model could:
cause death or serious injury to 50 or more people, or greater than $1 billion in damages;
provide expert-level assistance in creating or releasing a chemical, biological, radiological, or nuclear weapon;
autonomously commit major crimes or cyberattacks
evade control by developers or users.

Der Artikel bei CB ist einfach schlecht geschrieben, die Regeln sollen keinen Freischein darstellen sondern genau das Gegenteil bewirken. Für jede KI mit dem Potential diesen Schaden anzurichten, sollen besondere Reglementierungen und eine Dokumentationspflicht gelten.
Large developers must publish an annual framework explaining what mechanisms they have in place to identify, mitigate, and govern catastrophic risks. It must outline governance structures, cybersecurity measures, and alignment with recognized standards
Before deploying a new or substantially modified frontier model, all frontier developers (not just those defined as “large”) must issue a transparency report describing model capabilities, intended uses, limitations, and results of risk assessments, including whether any third-party evaluators were used.
Frontier developers must notify the California Office of Emergency Services (Cal OES) of critical safety incidents within 15 days of discovery, or within 24 hours if an incident poses imminent danger.
Employers must maintain anonymous channels for reporting concerns regarding catastrophic risk and may not retaliate against employees or contractors who make such reports.
https://ai-analytics.wharton.upenn....rnias-new-ai-safety-law-means-for-developers/

Hier wurde daraus ein völlig reißerischer Artikel gemacht, der nicht mal im Kern drauf eingeht worum es bei der Regulierung gehen soll. Wenn du eine KI für eine Parkplatzschranke entwickelst, wo das Teil maximal einer Person die Schranke auf den Kopf hauen könnte, brauchst du das alles nicht. Das bedeutet aber nicht die KI dürfte dann nach Belieben töten, sie unterliegt nur nicht dieser verschärften Regulierung.
 
Zuletzt bearbeitet:
xexex schrieb:
Das Richtlinien richten sich an Entwickler deren KIs potentiell diesen Schaden einrichten könnten
Wenn sie potentiell nur 40 Leute umbringen oder schwer verletzen oder 950mio Schaden anrichten dann ist ja alles gut....
 
BOBderBAGGER schrieb:
Wenn sie potentiell nur 40 Leute umbringen oder schwer verletzen und 950mio Schaden anrichten dann ist ja alles gut....
Auch hier noch einmal, wo setzt du die Grenze an?

Ein LKW Fahrer muss einen Fahrtenschreiber nutzen, weil von ihm eine erhöhte Gefahr für den Straßenverkehr ausgeht. Ein PKW Fahrer muss es nicht, obwohl auch er locker 40 Menschen "umbringen" könnte, die Wahrscheinlichkeit scheint hier aber geringer.

Beschwerst du dich jetzt wirklich darüber, dass ein Unternehmen feste Vorgaben haben möchte? Hätten wir solche Vorgaben im Autoverkehr, müssten für schwere Elektro-SUV mindestens die gleichen verschärften Richtlinien gelten wie für LKWs.

Du hast zudem nicht eine Zeile von dem verstanden was ich geschrieben habe und worum es gfeht oder? Keine KI soll 50 Menschen töten dürfen, aber für KIs die möglicherweise so viel Schaden einrichten könnten, gelten spezielle Regeln.
 
Ich sollte auch bei der nächsten Risiko Analyse für eine Personen Interlock auch einfach mal hinschreiben potenziell 50 Tote ist okay für meine Anlage. Dann ist diese weniger aufwendig zu bauen und die Teile werden günstiger. 😤
 
xexex schrieb:
Auch hier noch einmal, wo setzt du die Grenze an?

Bei 0

Wenn sie für einen Schaden verantwortlich sind müssen sie kompensieren und werden zusätzlich bestraft Ende.

Drücken sie sich kommen die Verantwortlichen an den Pranger der Öffentlichen Vorverurteilung und dann ins Gefängnis

Ende.
 
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Dieser ständige Vergleich mit Autos ist absurd und nervt langsam...noch gruseliger ist allerdings die Gewohnheit hier, jede Antwort komplett von einer KI generieren zu lassen, weil offenbar niemand mehr in der Lage ist, selbst Fakten zu nennen...stelle Vergleich mit Auto her und erstelle eine Antwort mit möglichst vielen Absätzen...oh Mann...

Die Macht, die KI-Systeme einzelnen Konzernen in die Hand geben, ist null greifbar...wenn solche Firmenkonstrukte, agierend ohne Moral oder Skrupel, die Grenze von beispielsweise maximal 49 Toten als akzeptables Risiko kalkulieren...auf was für Ideen könnten sie dann wohl kommen?

Wenn dann Experimente mit dem Argument abgetan werden, sie seien ja von der KI durchgeführt worden und es gäbe daher keinen Verantwortlichen mehr...wie kann man mit gesundem Menschenverstand und auch nur minimalem historischen Grundwissen ernsthaft glauben, dass das nicht massiv missbraucht wird?

Um den Autovergleichsfetischisten hier dennoch entgegenzukommen und zu zeigen, wie weit Skrupellosigkeit geht, solange es die Gesetzeslage erlaubt...Abgas-Menschenstudie der EUGT (Volkswagen, Daimler, BMW und Bosch) an der Uniklinik Aachen...
 
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