Notebook-Akku hat kaum noch Kapazität!

Sidolin

Lieutenant
Registriert
März 2004
Beiträge
751
Gestern wollte ich mein Notebook (Gericom...) mit dem Akku betreiben. Doch der Batteriestand springt von 96 urplötzlich auf 7oder 8% und geht hält folglich nur einige Minuten. Habe den Akku dann nochmal aufgeladen und heute nochmal probiert, Ergebnis: das selbe.
Es ist zum verzweifeln, der Akku ist praktisch kaum benutzt worden, insgesamt in den ca 2 Jahren etwa 5 Mal.
Ich hatte ihn in letzter Zeit immer im NB drin während das NB netzbetrieben wurde, ist ja normal.

Ich finde es merkwürdig, daß er direkt von 96 auf unter 10 springt, dann aber so lange hält anstatt daß er nach und nach übermäßig schnell leer wird. Denn nach 7% fallen die Werte auch genauso wie früher, als der Akku ordentlich lief.

Könnte irgend ein doofer Fehler vorliegen, den man irgendwie beheben kann??

Auf dem Akku steht drauf:
Battery Pack: UN251S1(C1)-P
Rating: 11.1V ---- 6000 mAh
...
Battery Cell Made by Panasonic

Hat jemand Erfahrung bzw weiß, was man machen kann?

_____
ist natürlich ein Li-Ion
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Akku spinnt!!!

Gute Frage ;)

Seit wann besitzt Du das Notebook?


Auch ich bin Besitzer eines 3 Jahre alten Gericom Notebook welches hauptzeitlich per Netzbetrieb gespeist wurde (ca. 20 mal mobil eingesetzt).

Bei mir treten genau die selben Probleme auf.

Ich würde die ganze Angelegenheit folglich mal so formulieren.

Zu langer Netzbetrieb + hohe Temperaturen + minderwertige Qualität (ist man von Gericom ja leider gewöhnt - muss man sich einfach eingestehen) = defekter Akku
 
Das ist leider der Nachteil bei Notebooks: Ersatzteile (gerade Akkus) sind sauteuer.
Google doch mal; vielleicht gibt es einen 3.Anbieter Deiner Accu-Marke.
Viel Glück.
 
Die goldene Regel: Akkus laden und ausbauen!
Niemals das gute Stück mit vollem Akku am Netz betreiben.
Die Ladesteuerungen in den NBs sind so grotten schlecht, dass die dauerhaft versuchen den akku zu laden auch wenn er voll ist. Dadurch bekommt der unnötig Ströme ab und wird warm.
Ein aktueller Akku ist nur für etwa 250 Ladevorgänge ausgelegt.
Wenn er also dauerhaft am Netz ist und somit immer lädt gehen die guten Dinger ein.
 
solid2005 schrieb:
Die goldene Regel: Akkus laden und ausbauen!
Wenn es denn so einfach wäre. Um den Akku aus einem Gericom Notebook auszubauen, muss das Gehäuse geöffnet werden. Ergo - Garantie weg!

Da ich mein Notebook schon 3 mal einschicken musste (ich sag ja, super Qualität..) bin ich letztendlich doch froh, dass ich den Akku nicht ausgebaut habe.
 
Das ist natürlich bescheiden.
Bei jedem ordentlichen NB ist der Akku nur unter dran oder hinten dran gesteckt....

Das sind dann so die Sachen wo sich sparen nicht auszahlt.
Aber hinterher ist man immer klüger, das kenne ich auch.

Dann bleibt euch wohl nurnoch bei Gericom nachzufragen wieviel Millionen Euro die haben wollen für einen neuen Akku.
 
Das Notebook zählte 1,5 Jahre lang zu den aktuellsten Notebooks auf dem Markt. Kaum ein Notebook kam im Preis/Leistungsverhältnis an das Gericom heran... von daher habe ich es auch nie wirklich bereut

1600€ waren bestimmt auch ein Sparpreis. Trotzdem muss ich einfach zugeben, dass die Hardware zwar spitze, die Verarbeitung aber absoluter Prosch war. Wenn ein Notebook schon nach dem Kauf einen defekten Ethernet Anschluss aufweist, muss man sich schon Gedanken machen.

Ich kann Dir sonst nur beipflichten. Nächstes mal wirds ein ordentliches Notebook mit herausnehmbarem Akku und hoher Qualität. Das steht fest! :)

Auf einen neuen Akku verzichte ich jetzt lieber. Jetzt wo die Garantie abgelaufen ist werde ich mich höchstens nach einem kompatiblen Akku umsehen.
 
hab mal ne frage:

mein bruder hat auch nen laptop ( hp .... weiß nicht genau) der sehr oft im netzbetrieb läuft und auch immer angesteckt ist. kann ihm so ein problem auch passieren ?:rolleyes:
 
Die Chancen stehen jedenfalls sehr gut. Ich glaube keinen Notebookakku zu kennen der dauerhafte Ladeströme und hohe Temperaturen unbeeindruckt wegstecken kann. Es kommt halt immer drauf an, wie lange ein Akku auf diese Art und Weise belastet wird.

~3 Jahre Dauerspannung , wie beispielsweise bei mir sind dem Anschein nach schon eine sehr lange Zeit.
 
Ja, die meistens Notebooks schrotten ihre Akkus im dauerhaften Netzbetrieb. Deswegen sollte man den Akku (sofern möglich ;)) für den Desktopbetrieb aufladen und in den nächsten Schrank legen.

Im übrigen sollte man meinen das ein super modernes hyper Notebook intelligent genug sein sollte sein eigenes Akku nicht zu zerschießen. Eine einfache Ladekontrolle kann doch nicht so teuer sein. Warum wird bei 100% nicht einfach das Laden beendet? Schwachsinn!
 
Die Probleme mit den Akkus bei Notebooks kenne ich auch. Ich besitze ein Acer TravelMate 8005 LMI. Ich habe es mir letzte Jahr im Oktober zugelegt (damals 2200€) und im Dezember war schon der Akku hin. Obwohl ich ihn nur zum Laden drin hatte und ihn nur für den mobilen Einsatz benutzt habe. Zum Glück war es ein Garantiefall und ich habe einen Neuen bekommen, der bis zum heutigen Tage funzt.
Prinzipiell kann es da wohl jeden treffen, egal welcher Hersteller und egal welcher Preis.

gruß

energy626
 
Oh Man, das ist ja zum heulen! :-(

Hätte ich blos nicht auf meinen Kumpel gehört, der mir immer sagte, ich solle den Akku im NB drin lassen. So ein Mist.
Dabei hat das Semester noch nicht einmal angefangen....

Ich frage mich, ob man den irgendwie noch reparieren kann.

PS: Klar ist der Akku herausnehmbar!! Genau wie der DVD-Brenner und die Festplatte, alles per Knopfdruck, ohne Schrauben.

Trotzdem: Ich würde mir keinen Gericom mehr holen, nach all den Erfahrungen, die ich gemacht habe, inklusive die des Dienstpersonals. (das hat jetzt gar nichts mit dem Akkuproblem zu tun).
Wenn ich mich nicht irre, will Gericom jetzt auch keine NBs mehr rausbringen, nur noch Bildschirme.
 
Sidolin schrieb:
PS: Klar ist der Akku herausnehmbar!! Genau wie der DVD-Brenner und die Festplatte, alles per Knopfdruck, ohne Schrauben.
Du Glücklicher ;) Bei mir ist da nichts mit rausnehmen. Höchstens aufschrauben..

Du könntest den Akku bestimmt bei Gericom austauschen lassen. Ich würde mich dabei allerdings auf einen Betrag im dreistelligen Bereich (und zwar locker über 100€) einstellen.
 
Bates83 schrieb:
Im übrigen sollte man meinen das ein super modernes hyper Notebook intelligent genug sein sollte sein eigenes Akku nicht zu zerschießen. Eine einfache Ladekontrolle kann doch nicht so teuer sein. Warum wird bei 100% nicht einfach das Laden beendet? Schwachsinn!

IBM/Levono hat soetwas seit der T42-Serie verbaut. Dort kann man einstellen, ab wie viel % der Akku geladen werden soll. Bei 100% wird dann abgeschaltet. Somit wird der Akku nur dann geladen, wenn er auch wirklich leer ist (so sollte man es am Besten einstellen). Ist aber meines Wissens leider die Ausnahme bei Notebookherstellern.

Gruß Jörsch
 
Zurück
Oben