Notebook fährt den Takt runter, woran liegst?

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Alter Meckermann
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Ein Kollege hat ein Medion Notebook mit einem 2,5er Pentium und einem SIS Chipsatz. Nun ist ihm aufgefallen, dass der Rechner sich immer wieder, wenn er viel arbeitet, runtertaktet, aber immer dann wenn die Power benötigt wird. Öffnet er z.B. Winamp 3.0 und möchte die Musik seiner externen Festplatte in die Medienbibliothek einfügen, taktet der Rechner bis auf 302 Mhz runter, was den natürlich arschlahm werden lässt. Man kann nichts mehr machen am Rechner, alles ist wie eingefroren, bis Winamp fertig ist, dann taktet er wieder auf 630 Mhz, man kann wieder arbeiten, wird Winamp beendet, taktet er wieder auf volle Pulle. Im Bios gibt es keine Optionen um einzustellen, das er nicht runtertaktet. Wir haben auch schon den Akku rausgenommen, bringt nichts. Ausserdem ist der Zugriff der Platte arschlahm, eingestellt ist sie auf UDMA5 im Gerätemanager, wenn man nun von einer Partition auf eine andere kopiert, erreicht er eine Geschwindigleit von ca. 500 KB/sek, wenn er auf die externe Platte kopiert erreicht er bis zu 10.000 KB/sek. Defrag und Scandisk haben nichts gebracht, andere Treiber von SIS auch nicht. Die Smartwerte der Platte sind alle o.K. System ist XP Home/SP2.
Gibt es nun ein Tool (bei Intel gab es sowas mal), das verhindert oder man einstellen kann, das der Rechner sich nicht runtertaktet. Oder wird das Teil zu warm und taktet deshalb runter? Lüfter wurde bereits gewechselt von Medion, Mainboard auch, waren beide defekt. Nun ist die Garantie abgelaufen und er weiss keinen Rat, da ich aber nicht der Notebookfreak bin, denke ich mal, dass einer von Euch ihm helfen kann.
Das NB wird hauptsächlich für Musikwiedergabe benutzt, das dann auch über mehrere Stunden. Ist nicht so erquickend, wenn Winamp beim abspielen Pause macht, wenn er ein Lied in der Bibliothek sucht.
 
Kann schon durchaus sein, dass das Notebook zu warm wird. Könnte sein, dass sich das System als Schutz runtertaktet. Beobachtet mal die Temperaturen, ob es damit einen zusammenhängt.
 
@Mr. Incredible
Soviel Infos hat er mir nicht gegeben, er hatte mich angerufen und sein Problem geschildert. Das habe ich hier weitergegeben, der Mann ist gerade 60 geworden und nicht gerade ein Ass mit dem Computer, obwohl er viel damit macht.
Welche Software kannst Du denn fürs Notebook empfehlen um den Takt festzusetzen?

@Götterwind
Der Rechner wird doch nicht ungeheuerlich in Anspruch genommen, wenn der von der externen Platte ein Verzeichniss zur MedienBibl. hinzufügt, was dann die CPU heiss werden lässt oder ist Winamp so Ressourcenhungrig? Wenn er nun extrem Spiele machen würde, die die Graka und CPU ausreizen, könnte ich es verstehen. Aber Winamp, das läuft sogar auf meinem alten 200er Pentium noch hervorragend, wenn es darum geht nur Musik zu machen, reicht der voll aus.
 
Das langsame Kopieren liegt glaube ich daran, dass Windows die zwei Partitionen als
eigenständige Laufwerke akzeptiert, und somit gleichzeitiges lesen und schreiben nicht so
einfach ist.

Ich verwende den total-commander, bei dem man angeben kann, welche Partitionen auf einem
Laufwerk liegen. Zusätzlich beschleunigte die Einstellung der Puffergröße ohne Cache den
Kopiervorgang ungemein.

Wie weit die Einstellungen zu Windows 'vordringen', weiß ich nicht, aber die normalen
Kopiervorgänge laufen jetzt mit ca. 12500 KB/sec stabil, vorher wurde es immer langsamer, bis
zu 2500KB/sec

viel Glück
 

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