Test Framework Laptop 13 Pro im Test: Genau so baut man ein tolles modulares Notebook

nlr

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Der Framework Laptop 13 Pro macht fast alles neu: Chassis, Prozessor, RAM, Display, Eingabegeräte, Linux-Support und mehr. Geblieben ist der modulare Aufbau, der einfache Upgrades und Reparaturen ermöglicht – und der Spaß beim Zusammenbau bereitet. Im Test überzeugte das Notebook rundum und verdient sich damit den Award.

Zum Test: Framework Laptop 13 Pro im Test: Genau so baut man ein tolles modulares Notebook
 
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Was für ein hervorragendes Gerät. Aktuell brauche ich kein Notebook, bin mit Blick auf die Speicherpreise auch ganz froh darüber. Würde ich eines brauchen, wären dieses hier oder ein gebrauchtes Thinkpad aber meine erste Wahl. Ich hoffe wirklich, dass Framework die Speicherkrise überlebt!
 
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Genau so baut man ein tolles modulares Notebook

Ne, sorry, mit den praktisch nicht verfügbaren Speichermodulen im LPCAMM2-Format hat sich der Hersteller hier gerade in Sachen Modularität ein derbes Eigentor geschossen.

Das Unternehmen ruft nach aktuellem Stand mindestens 1.349 Euro für den Intel-Barebone des Framework Laptop 13 Pro auf, also ohne DRAM, SSD, Betriebssystem, Erweiterungsmodule und Netzteil.

Das Gerät ist überhaupt nur nutzbar, wenn man bei der Bestellung direkt beim Hersteller auch den Speicher mitkonfiguriert.
 
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Bei dem Preis muss alles stimmen!

Abgesehen davon, der hier ist viel viel viel zu teuer. Man hat vor Jahren schon ein HP Elitebook 845 G10 für 999€ bekommen...

Natürlich ein schönes Gerät.
 
Über 3300€ für die Konfiguration sind echt ne Ansage, Speicherkrise hin oder her. Mir gefällt aber die Modulität.
 
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Also prinzipiell finde ich den Ansatz spannend.
Jedoch fallen mir auf Anhieb folgende Dinge negativ auf:
  • transparenter Displayrahmen (warum Aufpreis für nicht-transparent?)
  • LAN Port nicht bündig mit Gehäuse
  • Erweiterungsmodule bieten immer nur eine Funktion

Ich habe mir über Weihnachten noch ein neues Lenovo E14 Gen7 mit 32 GB RAM, Intel Core Ultra 7 255H, 1 TB SSD, integriertem LAN Port und Win 11 Pro für 999 gekauft und bereue es nicht.
 
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Tolles Teil mit sehr transparenter Strategie!
 
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incurable schrieb:
Das Gerät ist überhaupt nur nutzbar, wenn man bei der Bestellung direkt beim Hersteller auch den Speicher mitkonfiguriert.
Aber wie kann das sein? Kann man nicht einfach seinen eigenen Festspeicher, sagen wir die Samsung 990 Pro 2 TB einstecken? Das LPCAMM2 kann bleiben, wüsste nicht wie man die Module einzeln kaufen kann, aber habe auch noch nicht geschaut.
 
einmal konfiguriert bleibt es wohl zu 99% bei dieser konfig auf lifetime.
die naechste cpu generation und schon inkompatibel?
bei der preisklasse waere mindestens eine 5070 rtx mobile von noeten,
fuer die konfig maximal 1800.-
 
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incurable schrieb:
Ne, sorry, mit den praktisch nicht verfügbaren Speichermodulen im LPCAMM2-Format hat sich der Hersteller hier gerade in Sachen Modularität ein derbes Eigentor geschossen.
Es war der gewünschte Schritt. Dass die Speicherkrise kommen würde, war nicht abzusehen.
incurable schrieb:
Das Gerät ist überhaupt nur nutzbar, wenn man bei der Bestellung direkt beim Hersteller auch den Speicher mitkonfiguriert.
Den LPCAMM2, ja; sofern man nicht direkt zu Beginn selbst ein Modul erstanden hat. Ansonsten lassen sich natürlich vorhandene M.2s weiternutzen.
 
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Irgendwie triggert mich die Verwendung von "haptisches Touchpad" jedes Mal. Nicht nur scheint man unhinterfragt einen Apple-Marketing-Begriff [mal wieder] für die gesamte Branche zu gebrauchen, das ergibt auch einfach inhaltlich keinen Sinn. Haptik bezeichnet die Qualität einer Berührung, nicht eine technische Umsetzung. Sobald ich ein 500-€-Notebook im Mediamarkt anfasse, ist das eine "haptische" Erfahrung, sogar ganz ohne Touchpad.

Dass es dazu noch wörtlich aus dem Englischen übernommen ist, macht es nicht besser.
 
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Tito_2000 schrieb:
Also prinzipiell finde ich den Ansatz spannend.
Jedoch fallen mir auf Anhieb folgende Dinge negativ auf:
  • transparenter Displayrahmen (warum Aufpreis für nicht-transparent?)
  • LAN Port nicht bündig mit Gehäuse
  • Erweiterungsmodule bieten immer nur eine Funktion

Zumindest in der DIY-Edition kann man zum Standardpreis unter anderem den nicht-transparenten schwarzen Display-Rahmen auswählen. Der schwarz-transparente Rahmen des Testgeräts kostet 10€ mehr. Wenn der LAN-Port einem wichtig ist, sieht das natürlich doof aus. Dass man am Framework 13 (Pro) nur 4 Erweiterungs-Ports hat, fällt mir in der mobilen Nutzung aber nicht negativ auf. Kommt aber auch sehr aufs Nutzungsprofil an.

Zum Test selbst:
Generell freut es mich, dass das 13 Pro einen so guten Eindruck hinterlässt. Das neue Chassis und Panther Lake sind ne echt gute Kombination.

Ich habe mir vor ~3 Jahren ein Framework Laptop 13 mit Ryzen 7 7840U geholt und finde das Konzept super. Irgendwann, wenn ich mehr Leistung brauche, gibt es ein Update des Innenlebens. Das wird aber vermutlich nur auf Mainboard inkl. CPU und dann DDR6 hinauslaufen. Und falls zwischendurch was kaputt geht, kann man sehr viele Einzelteile bei Framework kaufen und selbst austauschen.
 
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@uberLemu Da bin ich auch schon ein paar Mal drauf reingefallen und habe im Englischen den falschen Begriff benutzt. Ist ein "false friend" Englisch<>Deutsch, haptics =/= Haptik.

Bin mir nicht sicher was die beste deutsche Entsprechung wäre. Vielleicht "taktil"?
 
Slashchat schrieb:
einmal konfiguriert bleibt es wohl zu 99% bei dieser konfig auf lifetime.
die naechste cpu generation und schon inkompatibel?
bei der preisklasse waere mindestens eine 5070 rtx mobile von noeten,
fuer die konfig maximal 1800.-

Das Prinzip das Framework verspricht ist schon cool, du kannst das erste Framework 13 aus 2021 heute noch mit neueren Komponenten aktualisieren, ich glaube darum geht es den Käufern: ich brauch kein neues Laptop wenns mir zu langsam ist, ich hau ne neue Platine rein und gut. (Platine nur examplarisch, halt alles andere auch, gute Ersatzteilversorgung usw)

Wieviel davon wirklich übrig bleibt würde mich sehr interessieren, für mich kommt es aktuell aber nicht infrage weil ich da gerade keinen Bedarf habe.
 
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Weiß jemand, ob geplant ist, auch ein Keyboard mit Trackpoint anzubieten?

Also alter ThinkPad Nutzer komme ich damit tatsächlich am besten klar
 
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Vermutlich wird es keinen Trackpoint geben. Das letzte Statement dazu kam im Rahmen eines Framework 16 Videos, aber ist allgemein gehalten:
 
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Mit 1349 Euro kann man das Gerät ja nicht benutzen. Ich lande mit der kleinsten Konfiguration bereits bei 1883 Euro. Und dann hat man halt auch nur so nen ollen Core Ultra 5 325. Auch gibt es kein OLED als Konfiguration.

Und wenn ich irgendwann mal aufrüsten will zahle ich offenbar nochmal mindestens 509 für ein neues Board ohne RAM. Und sehr wahrscheinlich will ich in 5 Jahren auch anderen RAM. Also kommt das dann auch nochmal als Aufpreis dazu. Dann kann ich halt auch direkt jedes Mal ein neues Notebook kaufen. Dann habe ich auch einen neuen Akku, neue Tastatur, Bildschirm usw. Für mich funktioniert das Konzept bei dem Preisen einfach nicht. Das liegt aber auch daran, dass ich meine Notebooks im Angebot kaufe und nicht wenn sie neu sind. Bei Framework gibt es so etwas halt nicht.
 
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