Notebook für Architektur-Studentin

Uwe123

Commander
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Hallo!

Eine Freundin von mir ist Architektur-Studentin. Sie benötigt die Programme revit ist wohl relativ anforderungsreich), Autocad und Photoshop Elements. Eine 256 GB Festplatte ist völlig ausreichend. Von der Größe her sollte es ein 15,6-Zöller werden (größer wäre besser, aber sie muss das große Ding dann mitschleppen). Ich denke, 8 GB RAM sollten ausreichend sein und dass eine 256 GB SSD auch wichtig ist. Als CPU denke ich mal, der i5-6200U ist ausreichend, zumal der i7-6500U merklich teurer aber nicht viel schneller sein dürfte (Wenn dann gleich einen echten i7Q, zumal bei Revit mehr CPU-Leistung gut sein dürfte) In den Anforderungen steht drin, dass Shader Model 3.0 von der GPU unterstützt werden soll, außerdem bringt für die Programme eine dedizierte Karte Vorteile. Ich glaube ein IPS Panel ist für Grafiker noch wichtig und eine nicht allzu kleine Auflösung, stimmts?

Hier die Systemanforderungen der Programme: Autocad, Revit, Photoshop Elements
Sie bekommt Rabatte auf gewisse Notebooks, hier eine Liste: Link, wobei ich mit Geizhals bessere Angebote finde. OS bekommt sie um 10€ auf der Uni.

Daher würde ich ihr diese Modelle vorschlagen, damit sie die Entscheidung je nach Preis fällen kann: Modell 1, Modell 2, Modell 3. Wobei ich stark zu Modell 2 tendieren würde (Modell 1 ist wesentlich schwächer von CPU/GPU her und Modell 3 nur die CPU etwas stärker aber wesentlich teurer). Was meint ihr?
 
Wie hoch ist ihr Budget? Ist sie mobil unterwegs oder steht das Notebook meist auf dem Schreibtisch? Ist die Akku-Laufzeit wichtig?

Du hast nur Modelle raus gesucht, die rein vom Datenblatt her stärker sind/weniger Kosten. Die "Meta-Eigenschaften", die man nicht durch Zahlen in Datenblättern ausdrücken kann, sind bei den von dir verlinkten Modellen deutlich schlechter. Das wären zum Beispiel: Verarbeitungsqualität, Spaltmaße, Materialwahl ("Plastik" ist nicht gleich Plastik, Alu, etc.), Support-Dauer und -Qualität, Aufrüstbarkeit- und Wartbarkeit, Lautstärke/Hitze-Entwicklung, usw.
 
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Sie nimmt ihn 2-4mal die Woche auf die Uni mit. Budget sind bis zu 1000€. Welchen würdest du empfehlen?
 
denk mal über gebrauchte Business Workstations nach
http://www.lapstore.de/f.php/shop/lapstore/f/690/lang/x/kw/HP-Elitebook-8570p-w-Serie/
http://www.lapstore.de/f.php/shop/lapstore/f/820/lang/x/kw/Lenovo-ThinkPad-W530-Serie/

Leistungsmäßig immer noch top und qualitätiv deinen raus gesuchten Laptops um Welten überlegen. neuer Akku rein und du wirst viel länger viel mehr Freude haben als an deinen rausgesuchten Kisten.

mit neuen Lenovo P50 (was hier das prädestinierte Produkt wäre) ist man leider auch mit Studentenrabatten überm Budget, von den gleichwertigen Dell/HP ganz zu schweigen.

bei Autodeskprodukten kann man durchaus auf workstation Grafikkarten verzichten weil die DirectX nutzen, aber das kann bei anderen CAD Programmen schnell wieder ganz anders aussehen.
also ohne Workstation GPU schließe ich mich dem Vorschlag von Alex an. wobei eine R5 330m natürlich auch zeimlich schwach ist.
zumindest als Alternativ würde ich dann einen Blick auf
http://www.campuspoint.de/lenovocampus-thinkpad-e460-sondermodell.html
werfen. ist qualitativ natürlich eine Stufe unter dem L, würde es aber immernoch deutlich über deinen ursprünglichen Modellen ansehen. dafür hats eine potentere R7 360m GPU
 
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Hey, ich würde ihr ein L460 vorschlagen:
http://www.campuspoint.de/lenovocampus-thinkpad-l460-20fvs01400.html
35 cm (14.0") Full-HD IPS matt (1920 x 1080)
Intel® Core™ i7-6500U DualCore (2.50 bis 3.10 GHz)
256GB SSD
8GB RAM
AMD Radeon™ R5-M330 mit 2GB
ohne Betriebssystem
--------------------------------
886€


Dank Studentenrabatt spart sie hier mehrere hundert Euro. Ein aktueller Test dazu:
http://www.notebookcheck.com/Test-Lenovo-ThinkPad-L460-20FVS01400-Notebook.159534.0.html

Oder, wenn eine dedizierte Grafikkarte nicht benötigt wird, das noch hochwertigere T460:
http://www.campuspoint.de/lenovocampus-thinkpad-t460-20fms03600.html
35 cm (14.0") Full-HD IPS matt (1920 x 1080)
Intel® Core™ i5-6200U DualCore (2.30 bis 2.80 GHz)
256GB SSD
8GB RAM
Intel® HD 520 Grafik shared
ohne Betriebssystem
-------------------------------
898€

Hier sparst du ca. 500€ zum Normalpreis (1411€)
 
Wenn du sagst du U-Dual-Core CPUs reichen aus, dann würde ich bei 1000€ Budget Richtung T460/T560 gehen. Wenn doch lieber Quad-Core - siehe Post #4. Wenn sie ihn so oft mitnimmt, würde ich auch eher Richtung 14 Zoll tendieren, wenn sie richtig zu Hause arbeiten will, macht sie das ja eh am externen Bildschirm.

Die Campuspoint Angebote gelten auch für AT, bzw. u:book hat meist ähnliche Angebote.
 
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Danke erstmal für die flotten Rückmeldungen! Hatte ganz vergessen die Frage nach der Akkulaufzeit zu beantworten: Der alte Laptop hält nur 1 Stunde, also sag ich mal darauf muss man hier nicht allzu sehr achten (der alte Notebook ist noch ein Athlon X2 mit 2 GB RAM also dürfte ein neuer ohnehin länger halten). Ich weiß auch nicht ob ein DualCore reicht, hab ich nur mal so gesagt da ich das Gefühl hatte die Anwendungen brauchen jetzt nicht soo viel CPU-Power, aber ich glaube da habe ich mich vl geirrt? Auch weiß ich nicht ob die 8 GB RAM ausreichen, da in den Systemanforderungen aber 4 GB stehen denke ich schon. Die 256 GB SSD reichen sicher.

Sie möchte allerdings das Geld sparen und keinen externen Monitor kaufen (Studentenbudget :-)), daher würden wir schon 15,6 Zoll nehmen wollen. Übrigens habe ich mich beim Autocad geirrt: Sie nutzt nicht das Architecture, sondern das ganz normale Autocad.

Den hier gäbs in Österreich: https://www.ubook.at/produkte/laptops/produktdetail/thinkpad-t560-11/#productDetails --> allerdings nur DualCore und ohne dedizierte GPU. Sollte man also eine AMD GPU oder eine Nvidia Quadro nehmen und die GTX nicht?

Ich finde den ersteren hier sehr ansprechend. Werden die gereinigt bevor sie weiterverkauft werden? Welchen Ersatzakku sollte man dazunehmen (Auf Amazon gibts da verschiedene für den 8570er mit 11/14 Volt?)
 
ob Acad Architecture oder normales Acad ist wurscht.
Acad nutzt nur 1 Kern, also 2 Kerne reichen aus, je höher getaktet desto besser.
amd/nvidia ist grundsätzlich egal.
wie gesagt, bleibts bei Produkten der Autocad Familie können es Gaming GPUs sein, dann wiederum egal ob GTX oder Radeon, andere CAD Programm sind da wählerischer. mit einer Quadro oder Firepro macht man aber sicher nichts falsch. ob so eine iGPU ausreicht hängt dann sehr von der Projektgröße ab. für anfängliche kleine 2D Zeichnungen geht das auch noch, werden die Projekte größer oder 3D würde ich schon eine richtige Grafikkarte bevorzugen, also würde ich das UBook T 560 nicht nehmen, auch wenns sonst zweifellos ein gutes Gerät ist.

ja, gebrauchte Laptops von solch spezialisierten Shops werden auch gereinigt. und wenn da Zustand A steht, ist das auch sehr ordentlich. da braucht man keine Angst vor versifften Teilen haben.
http://www.lapstore.de/doc.php/shop/lapstore/lang/x/i/renew/
Akku, keine Ahnung, müsste ich jetzt auch schauen. aber du kannst auch bei denen für 37€ einen passenden neuen Akku mitbestellen. mag irgendwo anders noch günstiger gehen, ist m.M.n. aber ein humaner Preis
 
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Ok verstehe. Habe mir gerade die empfohlenen Grafikkarten von Autodesk angesehen. Wie du sagst reichen anscheinend die GTX für Autocad, aber bei Revit wird wohl eine Fire/Quadro empfohlen. Von daher würde viel für den gebrauchten sprechen (zumal sie sich auch noch Geld spart zum neuen, schwächeren).

Da hier auch Notebooks ohne dedizierte Grafikkarte empfohlen wurden: Läuft Revit doch irgendwie mit denen auch? Ich nehme mal an, das ist dann viel träger/langsamer?
 
träge/langsamer ist immer eine Frage der Projektart und Größe. 2D/3D, mit/ohne Texturen, kleine/große Zeichnungen
kann man pauschal nicht sagen. ich würde es nicht ohne wagen. das T560 ist sicher ein tolles Gerät. aber wenn du jetzt haufen Geld für ein gutes robustes Gerät ausgibst, willst du ja auch dass man leistungsmäßig durch das ganze Studium kommt und sich nicht nach 2-3Jahren ärgert, dass es doch zu langsam ist.
 
Laufen tut es schon. Die Frage ist, wie komplex die Aufgaben sind. Häufig werden in der Uni nur kleinere Aufgaben und behandelt, in Projekten dann auch mal größere. Für die Standard Uni Aufgaben sollte ein Dual-Core und eine integrierte Grafik reichen. Dadurch spart sie Gewicht und die Akkulaufzeit verlängert sich. Wenn sie auf der sicheren Seite sein möchte oder schon jetzt weiß, dass größere Projekte anstehen, würde ich auch eine gebrauchte Workstation empfehlen.
 
PS: ein Zeichenprojekt kann aber z.b. auch schon ganz schnell ganz groß werden, wenn man z.b. mit vielen Straffuren arbeitet. da braucht das Gebäude nicht groß oder 3D sein. die Architekten haben ja viele Straffuren für verschiedene Materialien, also Betonwände, Steinwände etc. Straffuren = viele viele Einzelobjekte, die können einen Rechner schnell ins schwitzen bringen. ich würde keine iGPU nehmen
 
Ok, sieht stark danach aus dass wir den gebrauchten nehmen. Vielen Dank für die schnelle und gute Beratung!
Ergänzung ()

Ok also sie hat kein Problem mit gebrauchter Hardware, im Gegenteil: Daher habe ich mich mal auf ihren Wunsch bei Willhaben umgesehen und 2 günstige gebrauchte (aber auch ältere und schwächere) Modelle mit Nvidia Quadro Grafik gefunden:

https://www.willhaben.at/iad/kaufen...-mit-dockingstation-und-windows-10-153967891/
https://www.willhaben.at/iad/kaufen...tebook-8530w-windows-8-1-pro-64bit-153581517/

Was meint ihr dazu? Kann man die beiden nehmen? Die beiden trennen halt preislich und leistungstechnisch nochmal Welten. Ich nehme mal an den um 140€ kann man für Revit total vergessen (alleine schon mit 4 GB RAM und Core2Duo) oder kann der noch gehen fürs Studium? Wenn nein: Würde das Notebook um 400€ reichen? (Ist zwar schwächer als der um 800€ und keine gereinigte Tastatur, aber hat genauso SSD, 4 Kerner+HT und zumindest 8 GB RAM). Was meint ihr?
 
ne, würde ich beides nicht machen.
ich habe jetzt in diesem Moment auch das Vergnügen und muss mit einem C2D Rechner eine große aber simple 2D Architektur Zeichnung aufmachen... jeder mausklick 10m warten.
ich würde nichts älter als Sandybridge nehmen (also nichts älter als i7-2xxx).
also die 800€ für nen 8570w sind bestens angelegtes Geld und ja immernoch bequem in deinem Budget. sich mit solchen Kisten quälen, ne, das muss sicher nicht sein
 
Ok, von der Software her kann sie Revit 2015 oder 2016 nutzen. Ich hab gerade gesehen, dass bei den neuen Versionen ohnehin keine FX Modelle von Nvidia mehr unterstützt werden (die K2000M nur bei Win7 64-Bit und Version 2015). Wird die K2000M mit Version 2016 laufen und unter Win8 bzw. 10 oder kann ich, wenn die nicht in der Kompabilitätsliste von Autodesk von Version 2016 drin ist, das vergessen? Ich denke nur daran wenn sie noch 4-5 Jahre studiert und sie irgendwann Version 2017 und 2018 braucht (von Revit oder was auch immer die dann für Programme nutzen) dass die K2000M dann vielleicht gar nicht mehr funktioniert und ein neues Notebook her muss?

Btw. species darf ich fragen was du arbeitest weil du dich so gut auskennst?
 
um win8/10 würde ich eh einen Bogen drum machen und bei Win7 bleiben. und Win7 wird für die Zeit des Studiums auf alle Fälle noch unterstützt und ich wette Autodesk wird die Unterstützung für Win7 auch nicht so schnell einstellen. schließlich wird bei den zahlenden Hauptkunden von Autodesk auch Win7 noch lange lange Zeit Standard sein.

tja, was autodesk die nächsten Jahre treiben wird.... gute Frage. aber wie gesagt, eigentlich wird ja directx als Renderpfad genutzt. es wird also nicht irgendwann aufhören zu funktionieren.

und übrigens, auch wenn Autodesk das gerne so hätte, dass alle jedes Jahr auf die neueste Version wechseln. aber in der Praxis arbeitet man eigentlich recht lange mit der immer gleichen Version und upgradet nicht jedes Jahr zur neuen Version. Die Dateiversionen ändern sich ja auch erst in größeren Abständen.
Ob Autodesk in den nächsten Jahren weitere Zwangsmaßnahmen dagegen unternimmt... keine Ahnung.
Aber Stand heute denke ich, dass die Kombination 8570w + Win7 + quadro k2000m + 2015er oder 2016er Autodesk Produkte sie gut durch das ganze Studium begleiten kann.
Wenn Autodesk irgendwann den großen Hammer rausholt und alles mögliche an zwangsmaßnahmen macht, womit das nicht mehr funktioniert, dann können wir wohl mit jeder heutigen unter1000€ Lösung falsch liegen.
 
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Ok danke, auf Windows 7 werden wir wohl demnach sowieso bleiben.

D.h. mit der K2000M sollte Revit 2016 auch laufen? Und die nächsten Jahre die Versionen auch noch, solange nicht etwas anderes als DirectX als Renderpfad genutzt wird? DirectX wird ja sogar bei Games noch primär genutzt (es gab zwar Randerscheinungen wie Mantle aber das ist eigentlich wieder schnell verpufft).
 
tja, gute Frage
http://usa.autodesk.com/adsk/servle..._group=2&release=2015&os=8192&manuf=all&opt=1
hier ist das 2016er Revit ja leider noch nicht drin.
die allgemeine Beschreibung Directx 11, Shader Model 3, 24bit Farbtiefe. das kanndie quadro definitiv. also gibts erstmal keinen offensichtlichen Grund das es nicht geht.
was Autodesk zukünftig treibt... keine Ahnung. der Wechsel zu Directx kam ja gerade erst. das wird sicher nicht so schnell zurück gedreht.
in nächster Zeit zwangsweise auf Directx 12 wechseln kann ich mir auch nicht vorstellen, damit würden sie alle ihre zahlenden Win7 einsetzenden Kunden verärgern.
 
Die Käuferin wollte den Laptop soeben bestellen, nur hat sie jetzt noch gesehen dass er 3,34 kg wiegt d.h. mit Maus etc. kommt man da schon auf 4 kg. Ist meine Annahme richtig, dass das Teil einfach aufgrund der Leistung und Verarbeitung (dedizierte GPU, hochwertiges Gehäuse+Tastatur) so schwer ist? Gibts eine vernünftige Möglichkeit ein leichteres Modell zu bekommen (ohne gleich auf die dedizierte GPU zu verzichten)?

Danke schonmal für die Infos!
 
ja
nein
;)

jo, Workstationlaptops sind keine leichtgewichte, erst recht die letzte Generation.
gibt inzwischen zwar auch leichte Workstation Laptops, aber teuer teuer teuer
wenn man das Gewicht nicht will, ist alles zurück auf Anfang...
grundsätzlich hast die Wahl:
- gebrauchter Workstation Laptop (super Qualität, ausreichende CPU Power, ausreichende Workstation GPU, schwer
- neuer Gaming Laptop wie z.b. dein rausgesuchter Lenovo IdeaPad Y700 (starke CPU, gute Gaming GPU (für Autocad ok, wenn andere CAD Software dazu kommt, die Workstation GPUs braucht, könnte es eine Sackgasse sein), Qualität naja)
- neue Businesslaptops
-- Lenovo E560 (CPU ok, mittelprächtige Gaming GPU, Qualität passabel)
-- L560 (CPU passabel, nur iGPU, SSD (auch schön schnell für ACAD, ist die Frage ob man mit 256GB hinkommt), gute Qualität)
-- T560 (wie L560, super Qualität)
ne nummer leichter, analog E460,L460,T460
wobei ich persönlich CAD auf 14" eher nicht machen würde...

noch leichter bei gleichzeitig leistungsstark wird deutlich teurer, Dell XPS z.b.
 
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