Notebook für CAD

Fliege321

Cadet 3rd Year
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Apr. 2009
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hi,
ich brauche ein neues Laptop. Auf diesem möchte ich mit CAD arbeiten. (Werde dieses über HDMI an meinen 22" Bildschirm anhängen)
Dies soll ja sehr grafiklastig sein, daher denke ich, dass keine onboard-Grafik in Frage kommt. Ist das soweit richtig?
Weiterhin sollten neuere Spiele funktionieren, weswegen ich davon ausgehe, dass das mit der Grafikkarte nicht verkehrt ist. (z.B. Fifa, Formel 1)

Bei meiner Suche im Internet tritt nun folgendes "Problem" auf:
Ich finde meist nur fertige Laptops mit einer Intel HD Grafikkarte und/oder mit einer Grafikkarte, welche sich am Arbeitsspeicher bedient.
Jedoch finde ich kaum einen Laptop mit richtiger Grafikkarte.

Dieses habe ich eben in einem anderen Thread gesehen:

http://geizhals.de/814656

Wie sieht es da mit dem glänzenden Bildschirm aus? Stört dieser? Was wäre an einem matten von Vorteil?

Außerdem benötige ich kein Betriebssystem.

Bitte um Hilfe!

Lg Fliege
 
Zuletzt bearbeitet:
Könntest du eventuell noch erklären, warum es ein Laptop sein muss? Dein Anforderungsprofil schreit geradezu nach einem Desktoprechner...
 
Gerne.
Ich bin Student und fahre am Wochenende meist heim. Möchte nicht mit Desktoprechner mit dem Bus fahren. :)
 
Stören wird das glänzende Display erst im Außeneinsatz.

http://www.schutzfolien24.de/

Hier gibts sehr effektive und preiswerte Entspiegelungsfolien.

Zum Notebook: Wäre auch meine erste Wahl im Kompromiss Spiele/CAD, die CUDA-Technologie von NVidia machts möglich.
 
Und dann musst du daheim arbeiten? Wäre es z.B. eine Option, ne Art Netbook fürs Wochenende zu haben und den Rechner in der Studentenbude? Das würde wahrscheinlich nicht teuerer kommen als ein leistungsfähiges Laptop und wäre meiner Meinung nach komfortabler.
 
1. was für CAD?
welche Programme, welche Projektgrößen?
manche CAD Programme sind genügsam, andere sind CPU lastig, andere GPU lastig, manche verlangen für den vollen Funktionsumfang nach nvidia quadro oder AMD Firepro
Projektgröße ist auch ein wichtiges Thema, eine kleine 2D Zeichnung schafft auch jede iGPU, große 3D Projekte brauchen ganz andere Hardware

2. wenn die Software und die Projektgröße keine besonderen Hardwarevorraussetzungen bedingt reicht ein beliebiger i5-xxxx, am besten mit HD4000 iGPU oder mittelklasse seperater Consumer GPU, wenn der Laptop viel transportiert wird würde ich was robusteres nehmen, z.b. HP Probook http://geizhals.de/851063 oder http://geizhals.de/860295
wenn Software und Projektgröße mehr verlangen sind die üblichen verdächtigen: HP Elitebook w, Lenovo w, Dell Precision ... dann gehts mit z.b. sowas: http://geizhals.de/805183 los, Grenzen nach oben offen

wobei... CAD macht eigentlich erst mit Full HD Displays Sinn (die CAD POgramme haben oftmals viele viele Bedienelemente, und dann brauchts ja auch noch eine Arbeitsfläche) dann wären wir bei http://geizhals.de/796377 oder http://geizhals.de/799349 bzw einem separaten Monitor...
 
Zuletzt bearbeitet:
@chriss_msi
Und der Rest des Notebooks? Prozessor "passt" leistungsmäßig dazu?


@SeppoE
So ähnlich hab ich es mir auch schon mal angedacht. Problem ist nur, wenn ich daheim dann mal was machen will, dann geht es nicht^^ :/
Ich denke mit meinem fünf Jahre alten Desktoprechner sollte das ganze auch noch einigermaßen funktionieren.. aber oben genanntes Problem könnte blöd auslaufen.
Ein Netbook kommt mir irgendwie einfach zu klein vor, wenn ich mal nicht irgendwo zuhause mit Bildschirm, Maus und Tastatur vor. Ich habe damit leider auch gar keine Erfahrungen. Für ein billiges Laptop wird man sicher auch 400-500€ los, wenn es einigermaßen auf dem Stand der Technik ohne große Extras sein soll. (oder?)
Ergänzung ()

Welches CAD-Programm wir verwenden werden, weiß ich leider nicht genau. Gehe aber von AutoCAD aus.
Projektgröße wird denke ich nicht zu groß werden, da ich es im Rahmen meines Studiums benötige. Jedoch könnte am Ende davon ein etwas größeres CAD-Projekt anstehen.
Daher möchte ich lieber ein bisschen mehr Leistung, nicht dass ich in 1 1/2 Jahren wieder ein neues brauche. Wäre nicht so schön.
 
@SeppoE:
Die nVidia 5400m ist aber schlechter als die GTX660, oder?
Aber Lenovo ist doch standardmäßig schon sehr gut, was die Verarbeitung betrifft oder?

@species_0001:
Ich studiere Kunststofftechnik. Und am Ende meines Studiums werde ich ein Werkzeug (das Formgebende Teil) konstruieren müssen. Wir fangen dann im Februar an, mit CAD umzugehen.
Würde da auch schon die nVidia 5400m reichen, oder ist selbst die GTX660 da noch zu schwach?
 
http://www.notebookcheck.com/NVIDIA-NVS-5400M.76721.0.html
ist natürlich weit schlechter als eine Desktop GTX 660, aber für eine günstige mobiele GPU eigentlich ganz ordentlich.
wobei quadro / firepro Karten mit den richtigen Autocad Treibern dann wiederum deutlich an Geschwindigkeit zulegen.

Werkzeugkonstruktion mhh.... gute Frage
kommt dann wohl auf die "Auflösung" des Bauteils an, wie fein die Strukturen ausmodelliert sein müssen etc. feine Strukturen treiben dann eben den Rechenaufwand in die Höhe.
aber gehen wir mal davon aus dass es im Rahmen des Studiums noch keine Ultrapräzission mit Nanometergenauigkeit sein wird :D
insofern, die nvs 5400... warum nicht.

Lenovo... naja, generell sehr gute Verarbeitung ist leider vorbei, gibt gute und schlechte Serien. mit der L Serie habe ich keine Erfahrung.
aber http://www.notebookcheck.com/Test-Lenovo-ThinkPad-L430-Notebook.82518.0.html liest sich eigentlich ganz gut.
Also wenn du in dem Preisbereich bleiben willst/musst, dann ist das Lenovo sicher ok. Wenn dir aber zufällig jemand auch die 1400€ für mein letztempfohlenes HP Elitebook gibt, würde ich dann das nehmen :D
 
Entschuldigung, ich meinte die GTX 660M.

Ja ich denke mal Nanogenauigkeit ist nicht erfordert. :P

Hast du denn Erfahrung mit einem Lenovo Y580? Dieses hätte dann die GTX 660M verbaut.
Hm, das Geld werde ich wohl leider nicht geschenkt bekommen :/ ;)
 
Die Seite notebookcheck.com bietet einen reichhaltigen Fundus an Notebooktests. Auch das Y580 wurde in einer ähnlichen Konfiguration getestet:
http://www.notebookcheck.com/Test-Lenovo-IdeaPad-Y580-Notebook.79113.0.html

Musst halt in der Preisklasse Kompromisse eingehen. Für mehr Leistung leidet halt die Verarbeitung. Irgendwo wirst du immer Abstriche machen müssen.
Falls du BF3 auf mittleren Details zocken willst solltest du vielleicht eher das Y580 nehmen. Bessere Verarbeitungsquali und eventuell nen besseren Bildschirm bekommst du wohl beim L430. :)
 
Hm. Aufgrund dessen, dass ich vorhabe, den Laptop sowieso meist an einen Bildschirm anzuschließen, würde das schlechtere Display mir nicht so viel ausmachen.

Gäbe es denn noch andere gute Alternativen, welche die gleiche Leistung haben?
 
Nochmal: KEINESFALLS eine NVS nehmen! Da ist jede vergleichbare Consumer-Karte schneller in Sachen CAD. Die NVS-Karten sind die denkbar schlechteste Wahl für CAD-Geschichten.

Das Ranking ist immer noch:

Quadro/FirePro > Geforce/Radeon > NVS/IGP
 
Ich kann MDMMA da zustimmen.

Die professionellen Grafikkarten der Quadro Serie sind natürlich seitens Treiber- und Hardwareunterstüzung für CAD Programme und deren Berechnungen sehr gut, allerdings für einen Studenten preislich ganz schön hoch angesiedelt.

Ich für meinen Teil nutze eine GT650M für mein Technikstudium und bin damit bis jetzt recht gut gefahren. Der Inventor und ProE harmonieren gut mit der doch schon recht potenten Geforce.
Bei unseren Projekten im Studium mit ca. 50 Elementen pro Projekt kommt das System in meiner Signatur sehr gut zurecht. Dein schon angesprochenes Lenovo ist hardwaremäßig auch in etwa dort angesiedelt.
Ich hab jedenfalls bis jetzt gute Erfahrungen mit Consumer-Karten in Verbindungen mit professioneller Software gemacht. Wenn man also nicht das Geld für eine Workstation mit Quadro hat ist eine Geforce eine Alterntive, die man in Betracht ziehen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das stimmt so nicht ganz. Die NVS sind eigentlich nur GeForce mit speziellen Treibern, z.B. entspricht die NVS 5400M der GeForce 630M. Sie sind auch noch mal deutlich besser als die Intel IPGs was CAD angeht.

Natürlich sind die Quadros besser, das möchte ich gar nicht anzweifeln. So schlecht, wie sie hier gemacht werden, sind die NVS aber auch nicht.
 
ok, das heißt es spricht prinzipiell von meinem Standpunkt alles für das Lenovo Y580. Gestern habe ich mir es im nahen Media Markt mal angeschaut. Verarbeitungstechnisch fand ich es eigentlich völlig ausreichend. Gab keine Auffälligkeiten, die mir ins Auge gestochen sind. Da ich aber nicht wirklich ein Fachmann bin, was Verarbeitung bei einem Notebook angeht, würde ich mich freuen, wenn da jemand Erfahrung mit hätte, und diese mir mitteilen könnte. :)

Was mich noch interessieren würde zu dem Y580: Passen die Komponenten leistungsmäßig zusammen? Es heißt ja manchmal, dass der Prozessor zu stark wäre oder die Grafikkarte zu stark.. Wie ist es hier?

Gibt es noch andere vergleichbare Notebooks?
Wie schaut es bei anderen Marken aus? Verarbeitungsmäßig und Leistungsmäßig?

lg
 
Das Verhältniss ist ausgewogen. Der Prozessor hätte auch ne größere Grafikkarte verkraftet aber dann wär die Kühlung wohl nicht ausreichend. Es gibt noch eins von Asus und von Msi.
Aber von der Preis Leistung ist wohl das Lenovo das Beste. Das einzige was nicht so gut ist, ist das Glossy Display und die Festplatte (keine SSD). Sonst ist alles gut.
 
Dieses habe ich nun mal als Wahl für das Y580 genommen:
Lenovo Y580

Ich habe schon einige schlechte Berichte über "Notebooksbilliger gelesen. Wie sieht es da mit dem Service aus?
Ergänzung ()

Also wäre das wohl die beste Wahl.. :)

Super! :)
Schon mal danke an alle ;)
 
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