News Nothing Headphone (1) Pro: Over-Ear-Kopfhörer setzt auf drei Treiber und Flat EQ

Erstaunlich dass sie es geschafft haben, die Hülle der Airpods Max nachzuahmen und noch schlechter zu machen. Wie kommt man auf die Idee, eine Hartplastikhülle zu bauen, wo die halben Kopfhörer rausgucken? Das bietet weder Schutz, noch ist es toll zu verstauen. Da können die Kopfhörer noch so toll sein, für unterwegs ist das einfach Mist.
 
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Alles immer nur geschlossene mit ANC...
Ich will garnicht abstreiten, dass ANC in bestimmen Bereichen massive Vorteile bietet.
Aber wenn man in eher ruhigen Ecken, vorallem zuhause, ist, braucht man es nicht. Im Gegenteil, es reichen schon geschlossene Kopfhoerer, da braucht es nichtmal ANC, um mich nach kurzer Zeit unruhig werden zu lassen.

Aber offene Kopfhoerer, gar mit Funk, sucht man fast voellig vergebens.

Huebsch sind die Dinger auch mal so garnicht :D Das Design der Nothing Phones fand ich noch ganz "frisch". Aber mit den Dingern auf dem Kopf sieht man irgendwie aus wie ein Dr. Who Cyberman am Anfang der Transformation :P
 
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Bin ja mal gespannt, ob der xMEMS überhaupt etwas bringt.
Die sind eher für In-Ears geeignet, da sie aufgrund der sehr geringen Größe/Fläche kaum Luft bewegen können.


@Ranayna
Wie wäre es mit den Hifiman HE1000 WiFi ? :D
Offene Wireless Kopfhörer ohne ANC ^^
 
Conqi schrieb:
Erstaunlich dass sie es geschafft haben, die Hülle der Airpods Max nachzuahmen und noch schlechter zu machen. Wie kommt man auf die Idee, eine Hartplastikhülle zu bauen, wo die halben Kopfhörer rausgucken? Das bietet weder Schutz, noch ist es toll zu verstauen. Da können die Kopfhörer noch so toll sein, für unterwegs ist das einfach Mist.
Dachte ich mit auch.
Man möchte ja alles Schützen vor Krazer oder Wasser.
 
Der hässlichste Kopfhörer den ich jemals gesehen habe! Wie als hätte man 2 Toastscheiben am Ohr.
 
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Ich dachte so an 199€ aber 350€ ist schon eine Ansage für einen Neuling im Kopfhörer Bereich.
Ist mir dann doch einfsch zu teuer.
 
Tommy1911 schrieb:
Hifiman HE1000 WiFi
Klar gibt es im Audio-Phool Bereich was.
Ich waere ja durchaus bereit ein paar hundert Euro auszugeben.
Das einzige Modell was halbwegs da ist, waere der Hifiman Deva Pro. Und der hat dann auch nur Bluetooth mit einem Adapter der an das Geraet gesteckt wird.
Wenn es dann noch klanglich mit dem AKG K702 mithalten koennte, waere das natuerlich auch gut :D
 
Hatte irgendwo einen Test (golem?) zu denen gelesen, bei dem sie ganz ordentlich abgeschnitten haben, meist etwas unter, teils auf Augenhöhe mit Sonys Flaggschiff das ähnlich teuer ist.

Abet egal wie gut sie sind, die Hülle, nicht-Klappbarkeit und vor allem Optik sind für mich Ausschlussgrund genug :D
 
Conqi schrieb:
Wie kommt man auf die Idee, eine Hartplastikhülle zu bauen, wo die halben Kopfhörer rausgucken?
Damit wird eine Handtasche nachgeahmt...
Kannst Du dann am Kopfbügel anfassen und als hipper Mensch durch die Stadt schlendern.
 
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Dr. Chaos schrieb:
Ich dachte so an 199€ aber 350€ ist schon eine Ansage für einen Neuling im Kopfhörer Bereich.
Ist mir dann doch einfsch zu teuer.
Nothing ist kein Neuling mehr und spielt die Konkurrenz zu teilen schon ganz gut an die Wand.
Unter 200€ sind die Nothing Headphones (a) eine wirkliche Ansage. Ein paar Optimierungen über den integrierten parametrischen EQ und die klingen richtig gut, haben ordentliches ANC und der Akku hält auch ewig. Doppelt so lange wie bei den Pro hier. Weiß der Geier wieso. Reicht aber beides.

Das gleiche gilt bei In-Ears mit den Nothing Ear, richtig gute In-Ears, die Nachfolger hab ich noch nicht gehört und kann sie daher nicht bewerten, aber die "alten" (ist die 3. Generation glaube ich, nicht zu verwechseln mit den (3), das ist die 4. Generation) machen einen super Job.

Daher denke ich, dass Nothing auch mit den Pro ein ordentliches Gesamtpaket abliefern wird.

"Leider" habe ich mir gerade erst die Sennheiser HDB630 gekauft und auch die klingen fantastisch, damit bin ich erst mal versorgt. Aber was Verarbeitung/Materialanmutung angeht macht Nothing hier einen deutlich besseren Job als Sennheiser. Und der EQ bietet auch noch mehr Optionen durch die 3 zusätzlichen Bänder.

Was ich aber nicht verstehe ist diese Hülle, der einzige Vorteil den ich darin sehe ist, dass man die Höhe der Ohrmuscheln nicht wieder aufs Minimum stellen muss wenn man die Kopfhörer in ihrer Hülle verstaut. Das finde ich auch ne Fehlkonstruktion irgendwie. Am besten hat man ne Hülle die den ganzen Kopfhörer schützt und wo man sie in der richtigen Höheneinstellung unterbringen kann. Da muss ich an meine Sony WH-1000XM2 zurückdenken, die waren faltbar, das Case war super kompakt und trotzdem passten sie sogar in der richtigen Einstellung herein.
Klanglich können die zwar (ohne externen parametrischen EQ) nicht ansatzweise auf dem Niveau von Nothing und Sennheiser konkurrieren (kann Sony bis heute nicht bei der 1000X Serie, obwohl sie nicht schlecht sind aber die Abstimmung ist nicht gerade optimal). Aber Sony hat sich für die neuen Generationen ja auch für ein nicht-faltbares Design entschieden. Schade drum.

Ranayna schrieb:
Wenn es dann noch klanglich mit dem AKG K702 mithalten koennte, waere das natuerlich auch gut :D
Was die räumliche Darstellung angeht werden die nicht mithalten können, das ist bei geschlossenen rein physisch schon schwer, wobei ich sagen würde die Sennheiser HDB630 aber auch die Melomania P100SE haben eine Recht weite Bühne (für einen geschlossenen). Was die Abstimmung angeht sind es etwas unterschiedliche Philosophien, aber da bekleckert sich der AKG auch nicht so mit Ruhm, zumindest nicht fürs normal Musikhören - der ist halt ziemlich mittenbetont und hell/analytisch abgestimmt, für einen Studio-Kopfhörer in der Produktion kann das nützlich sein und für bestimmte Musikrichtungeb funktioniert das auch, aber ein richtiger Allrounder ist das nicht. Der Nothing kann das sein, vor allem auch weil man diesen durch einen PEQ ja unterschiedlich abstimmen kann. Weil es nur 8 Bänder sind geht das zwar nur eingeschränkt, aber grundsätzlich kannst du den damit schon die Richtung eines K702 biegen, wenn du das willst.

Tommy1911 schrieb:
Bin ja mal gespannt, ob der xMEMS überhaupt etwas bringt.
Die sind eher für In-Ears geeignet, da sie aufgrund der sehr geringen Größe/Fläche kaum Luft bewegen können.
Deshalb kommen die ja auch nur für den Hochton zum Einsatz, soweit ich gelesen habe 10-40kHz. Also de facto 10-16kHz für die meisten Menschen (mit dem Alter tendenziell weniger). Wohingegen der mittlere Treiber bis 15kHz mitspielen soll.
Ich bin von dem Multi-Treiber-Konzept nicht ganz überzeugt - ein guter dynamischer Treiber ist durchaus in der Lage, das gesamte Frequenzspektrum adäquat abzubilden. Aber natürlich kann es auch nicht schaden diesem etwas Arbeit abzunehmen. Mit zusätzlichen Treibern für den Hochton könnte man die Auflösung weiter erhöhen und hat vielleicht auch mehr Spielraum bei der Abstimmung, weil es schwierig ist einen Treiber für das gesamte Frequenzspektrum optimal abzustimmen. Deshalb ist es heute bei aktiven Kopfhörern auch üblich die Abstimmung über den DSP zu machen, damit kann man die meisten Probleme beheben - aber gerade bei größeren Schnitzern ist das auch nicht toll bzw. hat es einfach physische Grenzen.
 
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Marcel55 schrieb:
aber grundsätzlich kannst du den damit schon die Richtung eines K702 biegen, wenn du das willst.
Ich will den hier, oder irgendeinen von den Over-Ears die in den letzten Monaten und Jahren hier vorgestellt wurden ja garnicht :D
Ich moechte gerne einen offenen, optional drahtlosen, Overear, ohne gleich tausende Euros ausgeben zu muessen.

Und da gibts halt so gut wie nix. Ich hatte mal den Yamaha YH-WL500 im Visier, der als halb-offen beworben wird, der soll aber laut Rezensionen ziemlich geschlossen sein.
 
Das mit dem Design haben wir in den letzten 50 Jahren irgendwie gewaltig verlernt. Ich finde das schaut alles nur noch aus wie ein schlechtes Mock-up für Medizingeräte.
 
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Tommy1911 schrieb:
Bin ja mal gespannt, ob der xMEMS überhaupt etwas bringt.
Die sind eher für In-Ears geeignet, da sie aufgrund der sehr geringen Größe/Fläche kaum Luft bewegen können.
Siehe die Antwort von Marcel55.
Für den Ultra-Hochton sollte der Mems Treiber vollkommen ausreichen, wobei die Frage ist, wie die THD da dann aussieht, da wir den Treiber hier ja tatsächlich etwas zweck-entfremden... Und ob man es hört, was bei Multi-Treiber-Setups durchaus möglich ist, Stichwort "Treiber Kohärenz".


Auch zeigt Nothing wie üblich keine Messungen des Default oder "Flat" Tunings, was für mich stark darauf hindeutet, dass es nicht wert war zu zeigen.


Immerhin scheint man aber die App noch mal etwas verbessert zu haben und auch wenn es immer noch nicht danach aussieht, dass es ein "voller" PEQ ist, kann man nun doch nen Großteil damit machen, was man bräuchte um den Frequenz-Gang zu beheben. Soweit so nett.

Leider sehe ich hier aber ähnlich wie bei der Konkurrenz Probleme: Wartbarkeit sieht nicht doll aus, das Glas dürfte Fingerabdruck und Kratzer-Magnet sein und wie bei den meisten anderen ANC Hörern ist das Kopfband zu dünn oder das Polster zu klein um wirklich über lange Zeit komfortabel zu sein. Klar lässt sich sowas mit 3D-Gedruckten Aufhänge-Bändern von z.B. Capra Audio beheben, wirklich doll ist sowas für nen Convenience-Hörer wie hier aber nicht.

Auch bin ich nicht überzeugt, ob eine Ohrmuschel aus Titan/Alu irgendwie Vorteile gegenüber Plastik bringt? Klar ist es stabiler aber ich habe noch nie gehört, dass die Ohrmuschel der "Point of Failure" ist. Es ist eigentlich immer das Kopfband oder das Scharnier... Sofern wir die Pads mal nicht mit zählen. Den Nachteil von Kondensation sehe ich da aber dann leider wieder, wie Apple ja bei ihren Over-Ears gut gezeigt hat.

Plus, das Carrying-Case ist eine komplette Katastrophe... Wie man noch mal zwei Nummern unter dem der Apple Hörer landen konnte, brauchte echt viel "Können" um so nen Müll zu fabrizieren...


Bin dennoch auf unabhängige Messungen des Tunings und des ANC gespannt, auch wenn ich das Ding wohl nicht mal für die Hälfte des Preises nehmen würde... Gerade wo wir jetzt von Senni tatsächlich wartbare Convenience ANC Hörer haben...
 
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Bringt das mit den 3 Treibern überhaupt was? Abgesehen von 'surround-sound' Gaming Müll habe sind mir bisher nur Kopfhörer mit einem Treiber bekannt, auch im Ultra-Highend.

Wobei das schon etwas merkwürdig ist, dass sowohl bei ganz großen Lautsprechern als auch bei highend In-Ears größtenteils mehrere Treiber für verschiedene Frequenzbereiche genutzt werden.
Bei IEM sind Breitband-Treiber selten und bei highend Lautsprechern noch seltener, bei Kopfhörern derweil der Standard.
 
@Rickmer
Physische Eigenschaften. Breitband-Treiber haben gewisse Nachteile, u.a. was den Frequenzbereich angeht aber vor allem auch das Abstrahlverhalten, was meistens nicht so besonders gut ist. Beides spielt für einen Kopfhörer keine Rolle, da der Frequenzbereich unter diesen Bedingungen reicht um das gesamte menschliche Hörspektrum abzudecken und der Abstrahlwinkel ist auch egal, weil die ja direkt auf den Ohren sitzen.

Bei Lautsprechern hingegen braucht man gewisse Eigenschaften die man mit 2- oder 3-Band-Systemen einfach besser abdecken kann. Da es das bei Kopfhörern nicht braucht, ist ein Treiber der Standard.

Bei IEMs ist es ein Sonderfall. Die Multi-Treiber-IEMs sind ursprünglich entstanden, weil man als Alternative zu dynamischen Treibern Balanced Armature (BA) Treiber eingesetzt hat und diese sind in ihrem Frequenzbereich tatsächlich so eingeschränkt, dass sie in der Regel nicht das gesamte Hörspektrum abdecken können. Dennoch haben BA-Treiber auch Vorteile, weshalb man dann einfach angefangen hat mehrere einzubauen, wie bei Lautsprechern. Vom Multi-BA ist man dann irgendwann auch dazu übergegangen verschiedene Treiber-Arten zu kombinieren. Was das bringt ist ne andere Frage, ich denke mit mehr Treibern wirbt es sich erst mal besser, aber natürlich lässt es sich auch einfacher abstimmen, wenn man für bestimmte Frequenzbereiche eigene Treiber unterschiedlich ansteuern kann. Es gibt aber auch sehr gute Single-Driver-IEMs.
 
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Ranayna schrieb:
Klar gibt es im Audio-Phool Bereich was.
Ich waere ja durchaus bereit ein paar hundert Euro auszugeben.
Das einzige Modell was halbwegs da ist, waere der Hifiman Deva Pro. Und der hat dann auch nur Bluetooth mit einem Adapter der an das Geraet gesteckt wird.
Wenn es dann noch klanglich mit dem AKG K702 mithalten koennte, waere das natuerlich auch gut :D
Heutzutage verwende ich nur noch geschlossene Kopfhörer und In-Ear-Monitore.
Ich habe schon viele offene Modelle besessen – darunter auch die von AKG , aber ehrlich gesagt wirken die AKG 702 im Vergleich zu guten IEMs oder geschlossenen Systemen wie dem Adam Audio SP5 geradezu wie Spielzeug.

Die Klangbühne und die räumliche Tiefe des SP5 sind bemerkenswert, ebenso wie die Bass- und Subbass-Wiedergabe.

Ein Sennheiser HD 480 Pro als BT-Kopfhörer mit Aptx Lossless wäre genial!
 
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