@Mallar: das ist wahr, allerdings wäre es vorstellbar, dass das betriebssystem auf einer minimalistischen cpu ala atom ausgeführt würde und software auf die massive parallele rechenleistung von gpus optimiert würde. so jedenfalls sieht es nvidia.
allerdings wäre das imho auch nicht die ideale lösung, da cpus in einigen bereichen durch ihre vielseitigere architektur und die befehlssatzerweiterungen einige unschlagbare vorteile zu bieten haben. so leicht kann das eine nicht das andere ersätzen. allerdings kann sich der schwerpunkt durch zuständigkeitsverschiebung verändern. so könnte man viele prozesse, die von parallelisierter leistung profitieren, auf die gpu verlagern, um so rechenleistung zu gewinnen. das würde wohl auch das wachstum der kernzahl bei cpus wieder beschränken, da dann mehr als 4 kerne wohl keinen wirklichen nutzen mehr bringen würden, weil die entsprechenden parallelisierbaren berechnungen dann ja nicht mehr auf der cpu stattfinden würden, sondern auf der gpu.
aber das ist nur ein mögliches szenario. intel würde es am liebsten umgekehrt machen, und aufgaben der gpu durch befehlssatzerweiterungen mit in die cpu verlagern, was imho aber weit weniger sinnvoll wäre, da die meisten aufgaben der gpu aus massig parallelisierbaren aufgaben besteht, welche eine cpu wohl niemlas in vergleichbarem tempo abarbeiten könnte, es sei denn sie hätte ähnlich viele kerne wie die gpu shader zur verfügung. bei derzeit 240 shader (nv) bzw 800 (theoretische) shader (ati) und steigender tendenz ist das aber wohl eher unwahrscheinlich.