News OCZ liefert bereits SSDs mit 25-nm-NAND-Flash aus

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#1
Wie wir im Gespräch erfahren haben, hat OCZ heimlich, still und leise mit der Auslieferung erster Laufwerke auf Basis von 25-nm-NAND-Flash von Micron begonnen, noch bevor Micron oder Intel selbst dazu Gelegenheit hatten. Bereits seit Dezember liefert das Unternehmen die Vertex 2 mit den neuen Speicherchips statt 34-nm-Flash aus.

Zur News: OCZ liefert bereits SSDs mit 25-nm-NAND-Flash aus
 
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#2
Produktionskosten sinken, Verkaufskosten steigen.

So wirds gemacht!
 

nom3rcy

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#3
heimlich deshalb, weil sie so gewinnmaximierung unter vorgehaltener hand abziehen können. tolle sache.. :)


die vertex2 128gb is also keine 150 euro mehr wer? -.-
so sehe ich das
 
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#4
Die Produktionskosten wurden halbiert, siehe dieser Artikel:

Für die Solid State Drives von Intel und Micron bedeutet dies schlicht, dass bei quasi gleichbleibenden Materialkosten und identischer Chip-Bestückung doppelt so hohe Speicherkapazitäten möglich sind.
Die OCZ Vertex 2 120GB (34nm NAND) kostet derzeit 180€, also 1.50€ pro GB. Die OCZ Vertex 2 160GB (25nm NAND) kostet hingegen 275€, also 1.72€ pro GB. Das bedeutet, der Preis pro GB wurde um 15% erhöht, während die Herstellungskosten pro GB um 50% gesunken sind.
 
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#5
Na Gott Sei Dank spielen Entwicklungskosten und Fabrik Neubauten keine Rolle in der Preiskalkulation - die Fabs und die Technologien erscheinen einfach alle 2 Jahre aus dem nichts :rolleyes:
 
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#6
Nein, aber was glaubst du, wieviel so ein GB 25nm NAND in der Herstellung kostet? Vielleicht mal 10 Cent. Das der Endkunde am Schluss dafür fast das 20fache auf den Tisch legen muss, finde ich schon etwas übertrieben.

Allerdings ist das noch sehr moderat. Immerhin kostet der i7 980X in der Herstellung vielleicht mal 30€ und im Verkauf 900€. Oder Server-Prozessoren die 3500€ kosten, oder was weiss ich. Intel halt.
 
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#7
Die Preise können durch den günstigeren Speicher mit der Zeit sinken, aber doch nicht auf einen Schlag :rolleyes: Meinst du der Weihnachtsmann hat die neuen Fabriken und das Know-How für Lau geliefert? ;)

Edit oh, zu langsam.

1GB Flash düfte, ganz grob, übrigens so rund 1$ kosten. Google findet da sicher was genaues zu.
 
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#8
@Killermandarine: Es zwingt dich auch keiner es zu kaufen. Und hey, wenn du der Hersteller wärst würdest du auch was dran verdienen wollen.

Btw, scheiss egal was die Herstellung kostet und was der Hersteller und die Händler dazwischen verdienen. Wenn mir etwas zu teuer ist kauf ichs nicht, wenn ich etwas haben will bezahl ich den Preis. Immer dieses gejammere. Alles haben wollen und kein Knopf im Portemonnaie...
 

AdoK

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#9
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#10
Aus Kundensicht teurer als die gleichen Modelle mit "alten" Chips. Ohne ihm dafür einen Mehrwert zu bieten. Das ist schon dreist.
 

Voyager10

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#11
Nur wegen einer Shrink Umstellung haben die keine neue Fabrik gebraucht , höchstens paar Schablonen..
Das man dort Entwicklungskosten mitnehmen muss kann ich ja verstehen aber selbst 1,5 Eur/ GB halte ich da immernoch für eine Unverschämtheit nach jetzt schon einigen Jahren der Massenproduktion.
 
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#12
Also sollte ab v1.25 25nm unter der Haube sitzen?
 
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#13
Die OCZ Vertex 2 120GB (34nm NAND) kostet derzeit 180€, also 1.50€ pro GB. Die OCZ Vertex 2 160GB (25nm NAND) kostet hingegen 275€, also 1.72€ pro GB. Das bedeutet, der Preis pro GB wurde um 15% erhöht, während die Herstellungskosten pro GB um 50% gesunken sind.
Schaust du hier:

http://www.dramexchange.com/

64Gb MLC kosten durchschnittlich 12$. 64Gb sind 8GB. Macht bei 160GB 240$. Nur für den Flash. Dazu kommen Platine, Contorller, Gehäuse, Zusammenbau, Personalkosten, Verschiffung, Verpackung und und und.

Ist leider so teuer und auch wenn neue Technologien die doppelte Packdichte liefern, müssen diese auch erstmal amortisiert werden. Traurig für uns, ist aber so.

Aber die Dinger werden ja immer günstiger, früher war man über ne 80GB INTEL für 600$ froh! Dagegen sind die hier wahrlich hinterhergeworfen...

http://www.anandtech.com/show/2614/1

geht auch @voyager10. Die Entwicklung verschlingt Milliarden und mit ein paar Schablonen isses auch nicht getan, die immerhin auch in die Millionen gehen.
 
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AdoK

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#14
Bei der 1.25 soll es sich "nur" um eine Änderung für bestimmte Kapazitäten handeln und diese sonst identisch mit der 1.24 sei und man daher auch nicht zum DL freigibt - finde den Beitrag aber nicht mehr im OCZ-Forum.

Da man die 1.25 auch nicht zum DL angeboten, genauso wie die 1.26 u. auch jetzt die 1.27 liegt der Verdacht nahe, dass man sukzessive die Laufwerke in bestimmten Kapazitätsgrößen "fit" für 25nm gemacht hat.
 
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#15

Voyager10

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#16
@ KAOZNAKE

Ich glaube du rechnest das falsch , 240 Dollar reiner Zellenpreis für 160GB würde sich nie und nimmer rechnen wenn die Teile für denselben Preis im Laden stehen. Da amortisiert sich nie was.
 
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#17


So hier habt ihr mal die Kosten für ne neue Fab + Entwicklungskosten.

Sehr guter Artikel im Übrigen

@voyager10. Naja, ich hab halt den Durchschnittspreis genommen, war ja auch schon billiger. Die 32Gb Chips sind auch schon wieder nur halb so teuer. Irgendwie so wirds schon hinkommen ;)

Ich hab auch den Flash Spot Price genommen, der NAND Flash kostet als 64Gb nur 9$ durchschnittlich, macht bei 160GB = 180$.
 
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ITX

Commander
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#18
Nein, aber was glaubst du, wieviel so ein GB 25nm NAND in der Herstellung kostet? Vielleicht mal 10 Cent.
Und wen interessiert das? Ein Produkt kostet eben so viel, wie der Markt bereit ist zu zahlen. Offenbar kostet 25nm NAND an der Speicherbörse eben mehr als 35nm NAND. Das könnte zum einen daran liegen, dass die Produktionskapazität noch lange nicht so groß ist, dass die Nachfrage nach kleineren Strukturen größer ist oder dass der Hersteller seine Enwicklungskosten rein holen will. Oder alles 3 zusammen.

Dieses Gejammer ist ja kaum zum Aushalten. Vllt. machen sich mal einige Gedanken über Marktwirtschaft und Preisbildung. Meine Güte.

@ topic

Immer her mit den neuen Modellen. Gibt es eine Möglichkeit an der Seriennummer zu erkennen welcher Speicher verbaut ist?
 

Holt

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#19
Nein, aber was glaubst du, wieviel so ein GB 25nm NAND in der Herstellung kostet? Vielleicht mal 10 Cent. Das der Endkunde am Schluss dafür fast das 20fache auf den Tisch legen muss, finde ich schon etwas übertrieben.
Wir wollen mal nicht übertreiebn, für 10ct bekommt man so einen Chip nicht hergestellt und wer auch die Wirtschaftsnachrichten liest, der merkt dann doch recht schnell, ob die Hersteller wirklich so gewaltigen Gewinne machen oder Verluste schreiben und der eine oder andere sogar schliessen muß.

Allerdings ist das noch sehr moderat. Immerhin kostet der i7 980X in der Herstellung vielleicht mal 30€ und im Verkauf 900€. Oder Server-Prozessoren die 3500€ kosten, oder was weiss ich. Intel halt.
Die kommt schon her hin, aber die Kosten sind ja weit höher als die Herstellung eines Stücks Silizium. Das kostet bei einem 980X in der Tat nicht so viel mehr als 30€, aber die Entwicklungskosten? Die Kosten der Einrichtung des Herstellungsprozesses? Der Ausschuß bei der Herstellung? Das Markting? Der Vertrieb? etc.

Wer so rechnet wie Du, der will wohl auch ein neues Auto nach dem reinen Metallwert bezahlen, oder?
 
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#20
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