Office PC FM2 Low-Bugdet

schlagschnurr

Lieutenant
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Hallo,

plane derzeit einen Office PC mit AMD Komponenten.
Da ich mit AMD noch nicht ganz vertraut bin, wollte ich mir eine Einschätzung meiner Zusammenstellung von euch holen.

Der PC wird ausschließlich für Office und Internet genutzt.

Die Komponenten:

Case: Sharkoon MS140 Mini Tower ohne Netzteil
Mainbo: ASRock FM2A75M-DGS AMD A75 So.FM2
CPU: AMD A4 Series A4-5300 2x 3.40GHz So.FM2
HDD: 500GB WD Blue WD5000AAKX 16MB 3.5"
Netzteil: 400 Watt Xilence RedWing R3
RAM: 4GB Corsair ValueSelect DDR3-1600 DIMM
OS: Microsoft Windows 8 64 Bit
Laufwerk: LG Electronics GH24NS95 DVD-RW SATA

Das Begdet von rund 330€ sollte nicht überschritten werden, es sollen und werden nur Neuteile verbaut.

Freu mich auf eure Inspirationen
 
Das Netzteil ist zu viel des Guten, da reichen auch 300W bzw 250W dicke.
 
Du bist mit einem Dualcore Celeron (Ivy Bridge) von Intel für Office besser bedient. Die CPU Leistung ist deutlich höher, lediglich die onchip Grafikeinheit ist schwächer. (reicht jedoch für alles bis auf aufwendige Spiele)
Der einzige Vorteil des FM2 Sockels ist, dass die neue AMD APU Generation wohl auch draufpasst..

Ich würde auch noch ein anderes NT nehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
über den A4-5300 würde ich nochmal nachdenken.

Ein mehr als drei Jahre alter Athlon II X2 für nicht einmal 40 Euro macht den neuen kleinen „Trinity“ immer noch etwas vor, wenn es um Prozessorleistung geht, obwohl diese von vielen Zusatzinstruktionen profitieren können, an die beim Athlon II X2 nicht einmal zu denken war. Die Realleistung der „Trinity“ mit einem Modul ist erschreckend schwach, so dass der drei Jahre alte „echte“ Zweikern-Prozessor Athlon II X2 trotz bis zu 500 MHz weniger Takt (3,3 GHz zu 3,8 GHz maximaler Turbo beim A6-5400K) in fast jedem Test die Nase vorn hat. Dies bestätigen nicht nur die Benchmarks, auch im realen Alltag steht man mit beiden Modellen oft genug vor der Frage, ob das Programm eventuell abgestürzt ist, oder doch noch weiter lädt.

https://www.computerbase.de/artikel/prozessoren/alle-desktop-trinity-im-cpu-vergleichstest.1948/seite-14
 
joschathome schrieb:
Der PC wird ausschließlich für Office und Internet genutzt.
derChemnitzer schrieb:
für kleiner Spielchen und Videowiedergabe würde ich an FM2 festhalten
@derChemnitzer
Merkst du was?


Den lahmen A4-3400 würde ich auch nicht nehmen. Mit einem Celeron G1610 oder Pentium G2020 bist du besser bedient.
 
Standardfragen bei so einem Sys:

- USB 3.0 gewünscht/benötigt? - Wenn "Ja": reicht Backplate oder auch an der Gehäusefront?
- Aufrüstbarkeit gewünscht/benötigt (z.B. auf kleines Gamingsys in naher Zukunft) ?

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Unabhängig davon schonmal: Für deine Anforderungen reicht ein Celeron 1610: http://geizhals.at/de/intel-celeron-dual-core-g1610-bx80637g1610-a889311.html völlig aus.

Und bzgl. NT würde ich das hier nehmen: http://geizhals.at/de/corsair-build...ronze-430w-atx-2-3-cp-9020046-eu-a839798.html, denn sicher ist ein A300 gut (hab selbst in einigen PCs welche verbaut), nur ist das Corsair CX430 momentan keine 3 € teurer - da stimmt das P/L im Vergleich für mich beim A300 nicht mehr.
 
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@rille:
Den lahmen A4-3400 würde ich auch nicht nehmen. Mit einem Celeron G1610 oder Pentium G2020 bist du besser bedient.

Der PC wird ausschließlich für Office und Internet genutzt.

merkeste was? ;)

derChemnitzer hat schon nicht ganz unrecht, ich habs bitter bereut einen i3 2100 statt einen llano fürs büro genommen zu haben. sollte auch nur für office und internet sein. jetzt zocke ich in der mittagspause minecraft und muss dafür extra noch ein notebook mitschleppen, weil das auf der intelgrafik nicht geht.
 
Lass dich nicht bequatschen von den Inteljüngern und ihren c&p Lieblingszitaten, ich habe da nämlich auch eines, frisch aus der PCGH:

A6-5400K und A4-5300 im Test: Zusammenfassung und Fazit

Mit den beiden kleinen Trinity-Modellen A6-5400K und A4-5300 hat AMD zwei APUs geschaffen, die ihre preislichen Gegner - den Celeron G530 und den Pentium G860 - bei ähnlicher bis besserer Leistungsaufnahme gerade bei der integrierten Grafikeinheit deutlich in Schach halten; die CPU-Performance ist zwar nur in Schlagdistanz zum Celeron - geht aber im täglichen Betrieb völlig in Ordnung (keine Lags oder Verzögerungen). Da es viele gut ausgestattete FM2-Boards und auch µATX-Platinen gibt, geht unsere Empfehlung im Preisbereich von 30 bis 60 Euro ganz eindeutig an AMD - wer einen HTPC baut, kann darauf selbst aktuelle Titel mit reduzierten Details passabel zocken und ältere Spiele wie Freelancer mit maximalen Einstellungen (samt Supersample-Kantenglättung).


Bei einem Officepc ist es völlig egal, welche aktuelle CPU man verbaut, den Unterschied sieht man maximal im Benchmark und selbst da kaum.
Dafür ist die AMD APU auch später noch aufrüstbar und verfügt über eine gravierend bessere igpu.
Warum also tiefer in die Tasche greifen als nötig und sich bei später möglichen Änderungen des Anwendungsprofiles selbst beschränken?!
 
@Lübke: Oder einfach ne gebrauchte Graka für 15-20€ reinpacken? Dafür ständig extra nen Läppi mitschleppen ist irgendwie...ähmm....nunja.

Ansonsten ist das halt (bzgl. Threadersteller) das übliche Problem: Was steht geschrieben und was ist wirklich gemeint ;).

@Tammy: Reine CPU-Leistung liegt beim G1610 schon über der des A4-5300, nur reicht natürlich auch die des A4-5300 höchstwahrscheinlich aus und bietet dazu noch einiges mehr an Grafikleistung, wobei man auch die IGP beim 5300 nicht überschätze sollte. Insgesamt landet man beim AMD 5300er-Sys bei ~10€ mehr bei als beim G1610er (Board+CPU), was aber natrülich quasi nix ist. Bin sicher kein Intel-Jünger und evtl. hast du recht: Merkt er, dass er doch irgendwas machen will, das zumindest minimal Grafikleistung vorraussetzt, ist er mit dem 5300er auf der sichereren Seite.
 
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Reine CPU Leistung ist mir zu allgemein, sicher hat er eine höhere IPC, aber er ist nicht in jedem Bereich schneller, truecrypt z.B.

Dazu kommt dass der A4 im idle sogar noch sparsamer als ein Celeron 530/Pentium 860 ist und im Officebetrieb haben alle aktuellen CPU nicht viel zu tun.

Wenn die reine Officeleistung bei Intel und AMD also völlig ausreichend ist, warum ein System nehmen, welches auf einen Sockel setzt, der demnächst nicht mehr wirklich aktuell ist und darüberhinaus auf eine gute igpu verzichten?
 
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Die AMD APU hat nur eine FPU, ist also nicht das, was ich als vollwertigen Zweikerner bezeichnen würde. Sie dürfte sich folglich bei einigen Anwendungen wie eine single core CPU verhalten. So etwas würde ich mir nicht freiwillig antun - siehe Computerbase Test: "...zwei „echte“ Kerne zählen oft noch mehr als nur ein Modul."

Da für Office und Internet die bessere GPU des AMD völlig nutzlos ist, würde ich doch lieber eine Intel Alternative nehmen, die deutlich mehr leistet und dabei weniger kostet.

Ich würde allerdings noch auf den neuen Pentium G2030 warten und ich würde ein passives Pico Netzteil einbauen.
 
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@Tammy: Schon richtig, sehr allgemein. Einfacher ausgedrückt: Im Durchschnitt der Office- bzw. "Standard"-Anwendungen. Da wirst du mir nicht widersprechen können. Auch wenns wie gesagt kaum relevant sein dürfte. Dazu kommt, dass der G1610 noch ne ecke sparsamer als der G530 ist, was aber auch keine Rolle spielt - was sind schon 3-5 Watt bei normaler Nutzung (8h/Tag). Ich muss mir da immer wieder unseren besch*** hydraulischen Durchlauferhitzer vor Augen rufen, der im Betrieb zwischen 4 und 20 kW verbraucht H%%$DHE%3 :D. Und als letzten Punkt: "gute iGPU"..mmh, nunja, so dolle ist die HD 7480D nun auch nicht (ist ja keine 7660D). Insgesamt kloppen wir uns hier jetzt aber um Nuancen. Und höchstwahrscheinlich habt ihr (wie ich oiben schon schrieb) recht: Merkt er, dass er doch irgendwas machen will, das zumindest minimal Grafikleistung vorraussetzt, ist er mit dem 5300er auf der sichereren Seite.
 
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@officeee: den bürorechner hab ich für die firma gekauft. ich schraub doch keine grakas in firmenrechner rein ;)
wobei ich zugeben muss, dass ich die idee auch schon hatte^^
privat hätte ich ohnehin zum 3870k gegriffen, da ich privat eigentlich alles übertakte und das geht in der preisklasse ja nur bei amd. für die firma hab ich halt auf die stock-leistung geachtet, und da liegt intel vorne.

auf jeden fall hat mich die sache für officesysteme weg von intel hin zu llano/trinity gebracht. für office/internet ist die cpu-leistung jeder halbwegs modernen cpu mehr als ausreichend. trinity bietet hier imho das ausgeglichenere produkt aus gpu und cpu.
 
@officeee
Klar stimme ich dir da zu und ich will ja auch den Pentium nicht schlecht reden, letztlich ist es reine Geschmackssache, welche CPU man verbaut.
Für mich sind Aufrüstbarkeit und bessere igpu aber schon genug Gründe um für Office auf AMD zu setzen.

Ich glaube ja auch nicht, dass ein Officepc wegen einer low end APU zur Gamingmaschine wird, aber es gibt jede Menge Gelegenheiten, auch beim surfen mit überladenen Seiten (flash&co), bei der ein wenig mehr Grafikpower nicht schaden kann.
Der Verbrauch ist ohnehin bei allen genannten CPU nicht so wichtig.
 
Erst einmal danke für die Vielen Anregungen...muss mal einen Überblick gewinnen.

Der Rechner wird wirklich nur für Word, Excel und Firefox eingesetzt, und damit meine ich wirklich nicht mehr.

Ich will einen zukunftsfähigen und aufrüstbaren PC aufbauen.

USB3.0 und SATAIII sind Pflicht, keine gebrauchten Teile! Eine SSD zähle ich nicht dazu!

Eine ausgewogene Leistung von CPU und GPU ist eines meiner Ziele.


Die blöden Sprüche über AMD- und Inteljünger könnt ihr euch alle samt sparen, die interessieren keinen!!!

Die Teile sollten aus einer Hand kommen, ein Shop. Was nützt es mir, wenn ich für die Teile 330€ zahl und für den Versand nochmal 70€...?


Nichtsdestotrotz ( :-) ), gute Anregungen sind bis jetzt dabei gewesen, nur weiter so

MfG
 
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O._.O schrieb:
Wenn du nicht vor hast größere Datenmenegen zu sammeln, würde ich unbedingt eine SSD einbauen. Ohne SSD ist jeder PC, unabhängig von der CPU, im täglichen Workflow vergleichsweise lahm.

So eine Konfiguration sieht auch recht interessant aus:
https://www.computerbase.de/forum/threads/75w-netzteil-und-celeron-g530.1163602/page-2#post-13642134

Das DVD Laufwerk würde ich dann als externes LW nehmen und in den Schrank legen - vorausgesetzt man braucht es nicht so häufig.

Bin kein Fan von ITX, da gibts zu wenig zum Schrauben, man ist zu schnell fertig :), ein normaler Tower ist das Ziel, allein schon der Aufrüstbarkeit halber...

die Idee mit dem externen LW ist gut, liked
 
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