Office PC für CAD Anwendungen - OK?

Hab ich von i3 geredet? Ähm nein!
Der i3 ist ja schonmal doppelt so teuer wie ein X2.
Mainboard ist bei gleicher ausstattung bei AMD im schnitt ebenfalls günstiger.
Das hier verbaute NT ist höchstwahrscheinlich auch nur so ein OEM schrott.
Und warum nochmal gleich für CAD nen Quad? Achja, weil CAD es niemals verwenden wird. Das macht natürlich sinn. Schon alleine weil "andere hier" für sowas nen 6 Kerner nehmen.

Ich habe ihm garkein System vorgeschlagen. Ich habe ihm lediglich anhand der fakten versucht deutlich zu machen das dieses system,wenn es ohne vor ort service kommt, völlig überteuert ist.

Das hat auch nichts mit GEIZ generation zu tun sondern mit gesundem Menschnverstand und verhältnissmäßigkeit zum aktuellen Markt.

Oder ist es in deinen Augen auch gerechtfertigt das eine HD5450 bei uns im Media Markt bei 95€ liegt?
Selbst unser kleiner Computer trödelladen hier in der Stadt bietet die gleiche Karte für 60€ an und im Internet gibt es die für unter 40€. Und ALLE schlagen ihren gewinn da raus. Verschenken tut die keiner...

Preis für GIGABYTE GeForce 210 (GV-N210TC-1GI):
Preis für INTEL Core i3-540 (BX80616I3540):
Preis für ASUS P7H55-M:
Preis für 4GB (2er Kit) G.SKILL NT Series (F3-10600CL9D-4GBNT):
Preis für 500GB WESTERN DIGITAL Caviar Blue / SE16 (WD5000AAKS):
Preis für LG GH22NP:
Asgard II GEDÄMMT 55€
Preis für BE-QUIET! Pure PowerL7 350Watt (BN104):
Preis für MICROSOFT Windows 7 Professional (FQC-00769):

ca 480€ und mit sicherheit kein Billig schrott.
Bei AMD (habs nur kurz überschlagen) schafft man fast die 400€.
Kommt vielleicht noch 30 oder so für den Zusammenbau dazu.

Also eine Preisdifferenz von 240€ die für "Service", Maus und Tastatur dazu. Zum AMD system eine differenz von 320€. Wenn ich einen i5 nehme komme ich noch auf 174€ diff. im verhältniss zum i3. Und man darf nicht vergessen das keine OEM komponenten verbaut wurden und ein gedämmtes gehäuse zum einsatz kommt.

P.S.: Beim einem AMD system sind also die hälfte. PUNKT
 
Naja, 30 € für Zusammenbau und Test ist vllt für nen Privatkunden-PC genug.
Du bist natürlich ein Sparfuchs und hast überall den billigsten Preis genommen, unabhängig vom Shop)
--> Viel Spaß beim Defekt eines Teiles.

In ner Firma muss der aber funktionieren... zudem hast du dort normalerweise Teile-Vorabaustausch (Reparatur kann spätestens am nächsten Tag erfolgen und der PC braucht nicht eingeschickt zu werden, du must zudem keine daten sichern, die nicht in fremde Hände fallen dürfen, ....) über den Garantiezeitraum und zum Beispiel schöne Sachen wie eine Image-Stabilität.

Zudem brauchst du nicht per Vorkasse zu überweisen, hast nen direkten Ansprechpartner und verlangst spätestens nach 3 Tagen ein Austauschgerät, falls es bis dahin nicht funktioniert.
Zudem hast du den PC eventuell am nächsten Tag da, wenn es sein muss.

Und nicht alle OEM-Komponenten sind schlecht, ich würde von der Stabilität her ein Fujitsu-Industrie-Board sofort einem von Asus vorziehen.

Bei nem AMD-System spart er von mir aus 200 €, wenn es der Dienstleister überhaupt anbietet.

Keinenfalls für die Hälfte. PUNKT.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß nicht was ich noch tun soll außer dir die fakten und zahlne vorrechnen. Wenn simplem Mathe nicht glaubst kann ich dir auch nicht helfen. Wir setzen hier im übrigen auch hauptsächlich Lenovo Office PCs ein und die liegen ebenfalls alle in diesen Preislichen von mir vorgerechneten Regionen. Und das MIT dem von dir beschrieben Service. Ich bin also kein reiner Privater Sparfuchs sondern realist. (Allerdings nicht im öffentlichen Katalog ;) Aber wir reden hier ja auch von einer Firma)
Und ganz nebenbei, wir hatten vorher HP und dann IBM bzw. nach der übernahme Lenovo. Und der Service war ehrlich gesagt bescheiden. 2 Wochen durften wir in der Regel auf austauschteile warten. Da ist nahezu jeder online shop schneller.

Und ich hatte erst bei Hardwareversand.de nen System zusammen gestellt (weil ich geahnt habe das du mit dieser Haarspalterei kommst) und kam vielleicht 15-20€ teurer. Nur ist mir die seite abgeschmiert und ich hatte das hier noch liegen.

Edit :
Wollt jetzt für die antwort keinen neuen Post machen. Aber der Service ist bei uns schon incl. und Administration wird von einer externen firma gemacht. Und zwar projekt bezogen und nicht Monatlich.
 
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Naja, bei HP und Lenovo muss man den Service natürlich auch dazu kaufen.

Aber es gibt auch kleinere Anbieter, bei denen der Service hervorragend ist z. B. Wortmann, Tarox oder ExtraComputer, bei denen man die PCs meist aber eh nur über einen externen Dienstleister bekommt.

Gut, ist halt unsere Firmenpolitik, wenn ihr ne andere habt, auch gut.
dann habt ihr aber wohl auch selbst einen Administrator, dessen Gehalt du dann auch besser in die PCs mit einrechnest (100 € pro PC für die Neuintegration sollte man pauschal nochmals einrechnen zudem natürlich noch Einpfege in die Dokumentatuion und dergleichen).
Das ist aber beim TE wohl nicht der Fall, sonst würde er hier wohl kaum nachfragen.

Allerdings sind wir jetzt doch ein wenig Off-Topic.
 
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sanders schrieb:
Also Quad ist sowas von Geldverschwendung! Es wird auch in 10 Jahren keine Quad Unterstützung bei CAD Programmen geben weil das nichts auf mehrere Kerne aufzuteilen ist. Basta.
Den Rest übernimmt die Graka. Hier ist der VRam entscheidend bzw. wie schnell dieser angebunden ist an die GPU. Also 1gig wenn man richtig große pläne bearbeitet kann man schon als heutiges MUSS ansehen.

Und wiedermal nur Quark.

QuadCore-Unterstuetzung gibts SELBSTVERSTAENDLICH auch bei CAD-Systemen (Zeichnungsableitung, Modellneuaufbau, blablablubb).

Wobei ein hoch getakteter Dual-Core einem langsam getaktetem Quad vorzuziehen ist (Ausnahmen: FEA, Rendering)

Die GPU sorgt fuer die Darstellung der Bauteile, die CPU berechnet die Bauteile.

Ein idealer 3D(!!!)-CAD-PC hat nach Moeglichkeit IMMER die schnellste die CPU die es fuer Geld zu kaufen gibt, genuegend RAM und eine zertifizierte Grafikkarte (in Abhaengigkeit der Anzahl und der Komplexizitaet der einzelnen Teile mit der entsprechenden Leistung). V-RAM ist eher zweitrangig, die Aussage "1GB Minimum" ist Kaese. Natuerlich ist darauf zu achten dass genuegend V-RAM vorhanden ist, allerdings ist eine Popel-Loesung alá GF8400GS mit 1GB RAM WESENTLICH schlechter als eine 9600GT mit 512MB.
WENN den Karten der Speicher ausgeht, sehen allerdings beide kein Land mehr.
 
Achja, und worauf begründest du dein behauptung?
Wir setzen hier Solid Works, ProE und AutoCAD ein. Einzig unsere FEM und Fluid Calc Programme haben einen nutzen von mehr als 2 Kernen. ProE sowie Solid Works und Auto CAD arbeiten jeweils nur mit einem Kern.

Dafür kann ich aber die Auslastung meines VRAMs ziemlich deutlich ansteigen sehen wenn ich ein größeres Projekt öffne.

Meine damalige Anfrage bei PTC sowie Solidworks ergab sinngemäß folgenden Satz :
"Es tut uns leid ihnen mitteilen zu müssen das die Art der Berechnungen die in unseren Programmen getätigt werden zu 90% nicht parallelisierbar sind und deswegen auch für die Zukunft keine native Mehrkern unterstützung geplant ist...."

Von autodesk habe ich eine ähnliche antwort bekommen. Jeweils aber immer mit dem verweis darauf wie toll doch deren FEM programme inzwischen mit mehr kernen skalieren.

Also wo war jetzt nochmal der Quark? Du wirst ja SELBSTVERSTÄNDLICH beweise für deine These haben die die macher dieser Programme als Lügner darstehen lassen. Ich werde diese daten dann gerne weiterleiten.
 
Jepp, einen höher getakteten DualCore würde ich bei CAD durchaus auch einem QuadCore vorziehen.
Wobei man hier durch die TurboBoost-Technologie von Intel durchaus was herausholen sollte, was ich aber selbst noch nicht getestet habe.

Ob jetzt eine 8400GB mit 1GB schneller ist als eine 9600GT mit 512MB, möchte ich aber nicht einschätzen.
Ich würde eher schätzen, dass sich die Karten nicht viel nehmen.
 
Hallo,

Auf der AutoDesk Seite in den FAQs gefunden:

4.3 Does AutoCAD 2011 software support multiple CPU systems?
Yes, AutoCAD 2011 software supports multiple CPUs. The performance of AutoCAD graphics and rendering systems benefits from multiple CPU systems.
 
Oh, na dann werde ich denen ja wohl mal eine Email schreiben :D
Gut, das Programm kam zwar auch erst mitte diesen Jahres auf den Markt, aber das ändert nichts an der tatsache das deren Aussage als Gesetzmäßigkeit gesprochen wurde. Es ließ also keinen Freiraum für Hoffnung.
Dennoch, bringen tut es einem nichts, die arbeit wird einfach dumm verteilt. Mehr arbeit in der gleichen zeit kann nicht getätigt werden. Gefunden auf der Autodesk Seite :

Due to the lack of multi-threading, AutoCAD is not capable of using more than 50% of the CPU on a dual-core computer, so there is no significant performance gain over a single CPU computer except for the areas noted above.
LINK
 
Ich kann es zwar nicht wirklich sagen, aber ic hschätze, dass zum Rendern mehrere Kerne durchaus was bringen, in allen anderen Disziplinen hingegen nicht...
 
Na klar, beim Rendern/Raytracing ist jeder Kern ein segen. Aber wer rendert schon 2D flurpläne :D
Also selbst bei uns rendert KEINER (außer mir weil ich ein freak bin) seine Modelle. Weder 2D noch 3D.
Und das darstellen eines 3D modells im shaded modus (bei 3D CAD) geht genauso über die openGL schnittstelle der Graka wie der Wireframe mode.
 
Und ich sage dir nochmal:

Zeichnungsableitung, Modellneuaufbau - diese Dinge lassen sich wunderbar parallelisieren und das wird (zumindest bei SW) auch so gemacht.

Wenn man 0815-Zeichnungen mit 2 Ansichten erstellt - bringt nix.

Zusammenstellungszeichnungen mit mehreren Ansichten dagegen schon. Modellneuaufbau mit komplex ineinander verschachtelter Parametrik genauso.

Was anderes hab ich nicht gesagt, verfizieren kannst du das ja selber (oder deinen eine Mail schreiben meintwegen).
 
Habs heute ausprobiert. Nö, geht nicht. Hab mal so die größeren CAD Modelle durchgezogen die ich noch auf der workstation hatte. Jeweils in ProE und AutoCAD. Solid Works waren gerade alle lizenzen weg. nüx mit mehrkern nutzung. Komme auf wahnsinnige 12.5% Auslastung. (Lenovo Workstation mit 32gig RAM und 2x 4Kernen)
Also das kannst du mir noch so oft sagen wie du möchtest. Es wird nicht richtiger. Also viel spaß dabei ;)
 
Bist du leseresistent?

Ich hab AUSDRUECKLICH geschrieben "zumindest bei SW"

:freak:
 
Also nach dem was ich rauslesen kann ist dualcore "support" erst ab SW2009 dabei. Desweiteren ist es kein echtes multitheading sondern lediglich verteilung der last.

Aber bei SW2010 wird wie du schon geschrieben hast Redraw von mehreren Kernen supportet.
Nach meiner telefonischen Anfrage von heute skaliert das aber nicht besonders gut. Bei 2 Kernen bekomme ich etwa 33% mehr leistung. Bei jedem weiteren Kern verliere ich ca. 50% (je nach modellbeschaffenheit) der steigerung. Sprich ich bekomme im vergleich 2 zu 3 Kernen nur noch ca. 17% mehr. und so weiter und sofort...

Der Rest kann auch in zukunft nicht parallelisiert werden (auch dies hab ich mir nochmal bestätigen lassen) da dies eine komplette neuprogrammierung des SW Kernels vorraussetzen würde. Der zu erwartende gewinn wäre allerdings so gering das der Aufwand nicht lohnen würde.

Also kann man wohl sagen das du grundsätzlich mit deiner aussage bezogen auf SW recht hast, dies einen Quad aber trotzdem nicht sinnvoller macht.

Aber back to topic, denn hier war ursprünglich nicht von SW die rede...;)
 
Jop - ich hab ja gesagt dass ich einen schnell getakteten Dual-Core einem langsam getaktetem Quad vorziehen wuerde ;)

Naja, wenn der Rechner fuer mich waere, dann nicht ;)

Aber hast ja recht - back 2 topic :)
 
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