Nun, das Ding schlägt mit einer alten und sehr sicherheitsanfälligen CPU, einer 256 GB SSD und 8 GB RAM mit 229 Euro zu Buche. Das sehe ich als zu teuer, im Vergleich zum Gegenwert, den man dafür bekommt (zumal diese Geräte bereits bis zu sechs Jahre Nutzungszeit auf dem Buckel haben, die CPU ist ca. sieben Jahre auf dem Markt). Hinzu kommt folgender Nachteil:
| Formfaktor: | Small Form Factor (SFF) |
Wenn man da später was um-/nachrüsten möchte oder muss, weil eine der alten Komponenten alle Viere von sich streckte, kommt man bei solchen Konstellationen durchaus in Schwierigkeiten, weil das von den Herstellern teils so proprietär umgesetzt wurde. Würde ich alleine deswegen schon nicht empfehlen, diesen PC.
Hier die Lösung mit zukunftsfähigen Komponenten:
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https://geizhals.de/?cat=WL-1545696
SSD habe ich mehrere gelistet, einfach die günstigste bzw. eine davon aus einem Angebot nehmen. Neues Gehäuse bedarfsweise. Einen guten und leisen CPU-Kühler (leiser als der boxed, kann über die Lüftersteuerung des UEFI zudem weit heruntergeschraubt werden, somit nahezu unhörbares System in Verbindung mit der SSD und dem ebenfalls sehr leisen Netzteil) gibt es hier mit 10 Jahren Herstellergarantie:
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https://www.amazon.de/ARCTIC-Freezer-eSports-ONE-Prozessorlüfter/dp/B076LX4DJF/
Exaisir schrieb:
Ok, ich würde ungern die 350 EUR Grenze überschreiten, ist das realistisch?
Das kommt darauf an. Ob ein Gehäuse "schöne Luftschlitze" hat oder nicht, ist zweit- bzw. absolut nachrangig. Wichtiger ist der Airflow insgesamt, die Qualität verbauter Gehäuselüfter, oder vielleicht je nach Anwendung der Umstand, ob man auch vorne am Gehäuse USB-3.0-Steckplätze zur Verfügung hat.
Auf den ersten Blick mag der letzte ein unscheinbarer Punkt sein, ich habe allerdings bei doch einigen Nutzern in den vergangenen Jahren erlebt, dass es einen Unterschied bedeutet, ob sie Backups mit lahmem USB-2.0-Speed durchführen, oder mit USB 3.0, und ob dabei die schnelleren Ports auch vorne verfügbar sind, oder nur rückseitig.
Diejenigen, die die 3.x nur hinten zur Verfügung haben, fertigen entweder seltener Backups an, oder lassen einen Backupdatenträger dauerhaft(!) hinten gesteckt (was nicht gut ist, im Sinne von Backups). Diejenigen, die an der Front USB 3.x zur Verfügung haben, fertigen von allen am häufigsten und regelmäßigsten Backups an.
Der Grund ist ganz einfach Bequemlichkeit/Komfort bzw. Zeitersparnis. Keiner möchte sich gerne länger mit Backups aufhalten. Und weil Deine Formulierung auf der Vorseite andeutet, dass Backups auf der HDD abgelegt werden sollen, ich jedoch die Absicht vermute, dass die HDD dazu ebenfalls intern verbaut werden soll, erwähnte ich dies. Denn intern wäre es eben
kein Backup!
Dann kommt noch der Punkt hinzu, wie laufruhig man es haben möchte. Gerade bei Office oder Bildbearbeitung ist es ja etwas ruhiger in der Umgebung als vielleicht beim Gaming mit Headset, und man nimmt Lüftergräusche viel eher wahr. Hat man dann eine sehr laute Komponente verbaut, macht dies fast die Laufruhe aller anderen zunichte.
Exaisir schrieb:
ich würde gerne wieder einen Zeitraum von mind. 5 Jahren abdecken, sodass sie wieder schnell unterwegs sind.
Eben. Wenn Du auf einen Zeitraum von ~5 Jahren gehst, kannst Du keine 0-8-15-Komponenten verbauen.
Exaisir schrieb:
Was noch verwendet werden soll ist die alte HDD als Backup Festplatte.
Als
Backup-Platte dann aber nur extern. Nicht intern. Das geht nicht.
Das Netzteil könnte veraltet sein, das muss ich mir noch anschauen!
Mit könnte könnte man viel anfangen, wenn man hellsehen könnte.
Haltet ihr 400W für angemessen oder etwas too much?
Es geht bei einem Netzteil nicht nur um xy Watt. Es geht um Vorhandensein aller und Qualität der Schutzschaltungen, und die Laufruhe und Verarbeitungsqualität des verbauten Lüfters (soll ja schließlich ebenfalls mind. 5 Jahre zuverlässig laufen), etc.; Ein gutes 300W-Netzteil reicht hier aus.