Office PC mit Optischem Laufwerk

Gruffler

Cadet 3rd Year
Registriert
Apr. 2011
Beiträge
52
Guten Abend,
ich wurde beauftragt einen PC für die Arztpraxis zu bestellen. Darauf sollte ein Programm laufen, das ziemlich niedrige (empfohlene! nicht Mindest-) Anforderungen hat.
Ich hätte die Zusammenstellung aus dem Sticky genommen, aber da passt leider kein internes DVD Laufwerk rein und ein externes ist nicht erwünscht.
Deshalb hab ich mich an dem 450€ System orientiert und möchte da dann etwas dran ändern:

MAINBOARD:
MSI B450M Pro-VDH Max

Das scheint mir eigentlich schon deutlich zu viel mit den 4 RAM Slots, wäre das MSI B450M-A Pro Max eine günstigere Alternative?

CPU:
AMD Ryzen 3 3200G

DATENTRÄGER:
250GB Crucial MX 500

GEHÄUSE:
Fractal Core 1100

RAM:
G.Skill Aegis DIMM Kit 16GB, DDR4-3000, CL16

Eigentlich reichen hier schon 8GB, aber dieses Kit hier wird überall empfohlen und gibt es nicht als 2x4GB Kit. Gibt es hier evtl. billigere Alternativen?

NETZTEIL:
be quiet! System Power 9 400W
400W sind denke ich mehr als genug. Lässt sich hier noch etwas sparen?

WLAN-KARTE:
TP-Link TL-WN881ND

DVD-BRENNER:

LG Electronics GH24NSD1


1. Möchtest du mit dem PC spielen?
Nein

2. Möchtest du den PC für Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD nutzen? Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?
Nein

3. Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, ein besonders leiser PC, RGB-Beleuchtung, …)?
Nein

4. Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen? Anzahl, Modell, Auflösung, Bildwiederholfrequenz (Hertz)? Wird FreeSync (AMD) oder G-Sync (Nvidia) unterstützt? (Bitte mit Link zum Hersteller oder Preisvergleich!)
1 Monitor FullHD Auflösung

5. Hast du noch einen alten PC, dessen Komponenten teilweise weitergenutzt werden könnten? (Bitte mit Links zu den Spezifikationen beim Hersteller oder Preisvergleich!)
Nein

6. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?
500€, aber bei den Anforderungen sollte da etwas übrig bleiben.

7. Wann möchtest du den PC kaufen? Möglichst sofort oder kannst du noch ein paar Wochen/Monate warten?
Möglichst sofort

8. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen (vom Shop oder von freiwilligen Helfern)?
Zusammenbauen lassen, sodass er bei Ankuft betriebsbereit ist, wenn kostengünstig (<=50€). Ansonsten kann ich den selbst zusammenbauen.

Vielen Dank im Vorraus
 
Für professionelle Zwecke (und dazu zählt eine Arzt-Praxis) würde ich immer ein fertiges Gerät von einem namhafter Hersteller (DELL, HP, Lenovo etc.) mit entsprechendem Support holen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: wolve666, BFF, Markchen und 3 andere
Die Arztpraxis soll zu einem Systemlieferant herantreten, der sich auf EDV-Einrichtungen im medizinischen Bereich spezialisiert hat. Ein Rechner alleine ist nicht genug, da müssen auch die ganzen Softwarepakete, gerade spezialsierte Software für Patientendaten, mit im Boot sein.
 
Ist die Arztpraxis auf die Funktion des PCs angewiesen? Was passiert, wenn er einen Defekt hat?
 
Ich bin zwar seit 24 Jahren im DATEV-Umfeld aktiv, wollte aber auch mal bei den Praxen reinschauen. Damals war es so, dass die fertige PCs mit Software und Support geliefert bekommen haben....natürlich total überteutert. Wie Systemkritisch ist denn so eine Kiste?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: KarlsruheArgus
Es gibt einen Server auf dem die wichtigen Daten gespeichert werden und andere Workplaces werden per Switch angeschlossen, daher ist ein Ausfall dieses PCs nicht schlimm. Die spezielle Arztsoftware habe ich selbst auch schon installiert und konfiguriert. Das ist kein Ding.
 
Eigentlich war die WLAN-Karte auch nur für den Gebrauch nachdem der PC in der Praxis ausgedient hat, da sie ja wegen Datenschutzgründen nicht mehr über WLAN verbunden sein dürfen. Ich denke ich werde einfach erstmal keine WLAN Karte kaufen.
 
Ich würde für ein Büro zu einem Fertig PC von einem Marken - Händler greifen. Beispielsweise Dell. Wegen Garantie, etc.
Auch empfinde ich die genannten Teile für einen Office Pc als zu "stark". Wobei ich das Programm , das darauf laufen soll, nicht kenne.
IdR reichen 8 GB Ram, CPU im Athlon Bereich, Mainboard günstiger (evt b350 chip ? )
Einfach mal nach so einem Fertig PC bei Händlern suchen. (auch wenn du mal nicht da bist, haben die Kollegen dann einen Ansprechpartner bei Bedarf)
 
Sorry, aber das geht ja mal garnicht.
Wenn ein Arzt an Fertiggeräte namhafter Hersteller inkl. Wartungs-/ und Serviceverträgen sparen möchte, dann sollte der Arzt noch einmal überlegen, ob das Alles so richtig ist.
Mein Hausarzt war auch so genial, hat sich einen Rechner vom Sohnemann zusammenbauen lassen, dann wurde die Praxis gehackt.
Rate mal, was die Versicherung und der Datenschützer des Bundeslandes für eine Meinung zum selbstgebauten Rechner hatten?
Endergebnis war, selbstgebauter Rechner flog ganz schnell aus der Praxis und Lehrgeld in Form einer Strafe durfte mein Hausarzt auch noch zahlen - Ergo ein gekaufter Rechner mit Service-/ und Wartungsverträgen wird deutlich kostengünstiger auf Dauer und ist steuerlich absetzbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dr. McCoy schrieb:
Bis auf's Netzteil ist der in Ordnung.
Das ist hier bei Computerbase getestet worden und als gut bewertet worden.
willst du ein 500W be quiet Straight Power einbauen? :D
 
Spediman schrieb:
Sorry, aber das geht ja mal garnicht.
Wenn ein Arzt an Fertiggeräte namhafter Hersteller inkl. Wartungs-/ und Serviceverträgen sparen möchte, dann sollte der Arzt noch einmal überlegen, ob das Alles so richtig ist.
Mein Hausarzt war auch so genial, hat sich einen Rechner vom Sohnemann zusammenbauen lassen, dann wurde die Praxis gehackt.
Rate mal, was die Versicherung und der Datenschützer des Bundeslandes für eine Meinung zum selbstgebauten Rechner hatten?
Endergebnis war, selbstgebauter Rechner flog ganz schnell aus der Praxis und Lehrgeld in Form einer Strafe durfte mein Hausarzt auch noch zahlen - Ergo ein gekaufter Rechner mit Service-/ und Wartungsverträgen wird deutlich kostengünstiger auf Dauer und ist steuerlich absetzbar.

Was wäre denn so unterschiedlich bzgl. der Sicherheit wenn ich jetzt z.B. einen Dell Inspiron Desktop nehmen würde. Im Endeffekt sind beides PCs und Angriffsstellen sind Netzwerk und direkter Zugriff. Netzwerk ist schon konform eingericht.
Ein zusammengestellter Rechner ist auch steuerlich absetzbar.
 
Wer haelt eigentlich den Kopf hin, wenn das was Du da zusammen basteln willst nicht wirklich funktioniert?
Das WLAN nun eigentlich garnicht geht bei Aerzten hast Du ja schon bemerkt.

Gruffler schrieb:
Es gibt einen Server auf dem die wichtigen Daten gespeichert werden und andere Workplaces werden per Switch angeschlossen, daher ist ein Ausfall dieses PCs nicht schlimm. Die spezielle Arztsoftware habe ich selbst auch schon installiert und konfiguriert. Das ist kein Ding.

Das wird schon schlimm werden, wenn diese Kiste nicht rennt.
Ich persoenlich wuerde mich ganz schnell umsehen nach Jemanden der Dir unter die Arme greift.

BFF
 
Es sind beides PC´s, die funktionieren werden - keine Frage.

Sollte es aber zum Hackerangriffsfall mit Datenklau von Patienten kommen und der Datenschützer, dass BSI und die Versicherung (ich hoffe doch, er hat eine abgeschlossen und spart nicht auch noch da) vom Arzt fragen, welche IT in der Praxis verwendet wird und der Arzt erklärt, Gruffler hat mir die Kiste zusammengebaut und mir das Betriebssystem und die Software auf die SSD geklatscht, dann hast Du ganz schnell ein Problem.

Beim gekauften Markenrechner hat der Systemlieferant das Problem, nicht Du.

Bete jeden Tag, falls Du den selbstgebauten Rechner in der Praxis installieren möchtest, dass ja kein Hacker jemals die Praxis hacken und Patientendaten weiterverkaufen wird. Sollten Schadenersatzforderung von Patienten kommen, dann bist Du mit dem Arzt zusammen im Spiel - ich empfehle mal Art. 82 DSGVO zu lesen.
 
Spediman schrieb:
Beim gekauften Markenrechner hat der Systemlieferant das Problem, nicht Du.
Naja, aber wenn am Ende wieder der TE den Rechner in Betrieb nimmt und die Software konfiguriert, dann ändert sich an der Haftung rein gar nichts. Der Lieferant der Hardware ist ja nicht zuständig für die korrekte Konfiguration eines Betriebssystems bzw. der Software.
 
@Myron

Dafür gibt es ja die Wartungs-/ und Serviceverträge, die beide Vertragspartner aushandeln bzw. erstellen können. Alles eine Frage, ob der Kunde bereit ist, Kohle aus der Geldbörse zu nehmen und zu investieren, was hier ja offensichtlich nicht wirklich der Fall ist, da ein Rechner selbst gebaut werden soll, ohne Service-/ und Wartungsverträge. Ändert aber nichts an Art. 82 DSVGO und Haftungsfragen.
 
Myron schrieb:
Naja, aber wenn am Ende wieder der TE den Rechner in Betrieb nimmt und die Software konfiguriert, dann ändert sich an der Haftung rein gar nichts. Der Lieferant der Hardware ist ja nicht zuständig für die korrekte Konfiguration eines Betriebssystems bzw. der Software.
Das nicht. Aber bei einem Systemlieferanten wird davon ausgegangen, dass das von ihm zusammengestellte System auf der Hardwareebene aktuellen Sicherheitsanforderungen entspricht. Wenn der TE das tut, wird das erstmal bei ihm in Frage gestellt. Auch wenn die Softwarekonfiguration und die Netzwerkstruktur einen deutlich höheren Einfluss auf die letztendliche Sicherheit hat, nutzen Versicherungen jeden Zweig, um sich vor den Forderungen zu drücken und dann stehen Arztpraxis und du allein da. Wenn die einfach behaupten, es liegt am PC, dann kosten allein die Gutachten um das zu entkräften ein Vielfaches des PCs.

Nicht selbst bauen würde ich, wenn der PC dort am Praxisnetzwerk hängt oder Patientendaten sieht oder relevant für den Praxisbetrieb ist. Nur letzteres scheint nicht der Fall zu sein.
 
Nunja, die Haftung liegt beim Arzt, denn er ist Inhaber der Praxis und muss gewährleisten, dass die IT-Sicherheitsvorlagen erfüllt werden. Wenn er die IT durch einen "Laien" einrichten lässt und sogar ohne Vertrag, dann trifft die Schuld nicht den Laien, sondern den Arzt.
Es besteht auch ein Vertrag mit dem Praxissoftwareanbieter bzgl. Nutzung und Wartung und die Sicherheit ist auch nach gesetzlichen Vorgabe eingehalten. Das einzige was hier "gespart" wird ist die Wartung und ggf. Windows-Installation der Hardware.
Ich denke, dass diese Diskussion etwas ins Offtopic abrutscht.

Zum Thema: Wie gesagt es muss kein selbst zusammengestellter und zusammengebauter PC werden, sondern kann auch wie vorgeschlagen einer von Dell, HP oder Lenovo sein. Da würde der Lenovo V55T am besten passen, aber um den mit Laufwerk zu bekommen muss man auch eine Ryzen 5 dabeihaben für 100€ Aufpreis...
 
Zurück
Oben