News Offizielles Statement: Mindfactory bestätigt Sanierung, Insolvenzverfahren läuft

Updy schrieb:
Bei einem Unternehmen in dieser Größe kann nicht "einiges schief gehen".

Nicht? Hier wird also darüber diskutiert, dass gar nichts schiefgegangen sein kann, weil das überhaupt gar nicht möglich ist?
Interessante Sichtweise.

xpad
 
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@xpad.c

Fertig lesen was er schreibt...
 
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Atnam schrieb:
Die sind vor 2 Jahren von ner AG zu ner GmbH gewechselt, allein dabei kann schon einiges schief gehen.
Wenn man so einen Prozess nicht überblickt, sollte man es vlt nicht machen.
Atnam schrieb:
Fehler machen ohne böse Absicht passiert hier anscheinend niemanden mehr...
Versuche ich als Krankenpfleger dringend zu vermeiden.

Zu deinem Beispiel mit den 16+19% Mehrwertsteuer. Wie kann sowas passieren? Buchhaltung hat einen Job. Buchhaltung.

Oder auch die 5 stellige Rechnung ohne MwSt.

Alles wilde sachen, sie ich nicht verstehen kann. Finden da 0 interne Prüfungen statt? Wurde die jeweiligen Verantwortlichen in Regress genommen? Oder war keiner verantwortlich?
 
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Cool Master schrieb:
@xpad.c

Fertig lesen was er schreibt...

Habe ich, und ganz offenbar ist es ja so, dass
a) etwas schiefgegangen SEIN MUSS (worüber diskutieren wir hier sonst?!)
b) sich das Unternehmen diese Fehler eben just anrechnen lässt bzw. mit externer Hilfe entsprechend gegenzusteuern gedenkt.

Insofern ist die oben zitierte Aussage schlicht unsinnig.

xpad
 
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Mindfactory war früher mitunter die erste Adresse wenn es um Hardwarekäufe ging.
Seit letztem Jahr habe Ich mein über 20 Jahre altes Bestandskonto dort aufgelöst weil der Service dermaßen nachgelassen hat.
Sie machen absolut keine Anstalten die Kunden zu halten.
Kaufen die Kunden gibt es keine Probleme.....wenn es aber um Reklamationen, Versandprobleme und Beschwerden geht, fühlt sich Keiner zuständig und man ist auf sich alleine gestellt und muss sich über unzählige Mails, die allesamt inkompetent beantwortet wurden, lange ärgern.
Ganz ehrlich gesagt wäre Ich froh, wenn sich Mindfactory nicht wieder von der Insolvenz erholen würde und die entsprechend wegfallenden Käufer würden sich einfach auf andere Versandhändler konzentrieren.
Schade um die Mitarbeiter und deren Familien die dahinter stehen.

Ich bin damals direkt an Be Quiet herangetreten und habe alle Teile auf Kulanz ohne Probleme erstattet bekommen.
Ich finde solche Unternehmen wie Be Quiet sollte man über seine Käufe definitiv weiter unterstützen.
 
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Alphanerd schrieb:
Alles wilde sachen, sie ich nicht verstehen kann. Finden da 0 interne Prüfungen statt? Wurde die jeweiligen Verantwortlichen in Regress genommen? Oder war keiner verantwortlich?
In ner normal geführten Firma fällt zumindest der zweite Fall unter "Fehler passieren".
Unsere Sachbearbeiter veschicken am Tag nicht nur eine Rechnung und die Rechnungen werden automatisch durch ein Programm erstellt und versendet. Wenn da was falsch konfiguriert ist, was in dem Fall so war, dann trifft denjenigen der das bearbeitet hat schonmal keine Schuld. Aus Fehlern lernt man, man muss nicht für alles immer in Regress genommen werden. Rechnungen ohne Mwst. sind bei Unternehmen die europweit agieren gar nicht so selten nur war es in dem Fall ein Deutsches Unternehmen das die Rechnung ohne MwSt bekommen hat und z.B. nicht eins aus der Schweiz wo das sogar korrekt gewesen wäre. Aber wie gesagt war nicht der Fehler des bearbeitenden Mitarbeiters sodern ein Fehler im Programm.

Bei dem Fall mit den 16% MwSt. sind tatsächlich Köpfe gerollt aber ganz oben und nicht ganzen unten.
 
Bei B2B ist es absolut üblich, bei Fehlern eine neue Rechnung zu stellen, die dann auch ausgeglichen wird, wenn die Korrektur rechtmäßig und der ursprüngliche Fehler nachvollziehbar ist.

Bei B2C würde ich mich als Kunde auch weigern. Wobei ja auch ein durchschnittlicher Kunde in der Lage sein dürfte, den 16/19% Fehler zu erkennen. Hat man diesen MwSt-Fehler juristisch prüfen lassen? Ggf. hätten die Kunden tatsächlich auch eine korrigierte Rechnung akzeptieren müssen.
 
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Der Online Shop sieht sehr veraltet aus.

Hier müsste MF auch nachbessern.
 
Updy schrieb:
Ggf. hätten die Kunden tatsächlich auch eine korrigierte Rechnung akzeptieren müssen.
Ist ein Zweischneidiges Schwert...
Auch wenn der Kunde das einsieht und auch bezahlt kann es durchaus günstiger sein es zu "verschenken".
Anders gesagt, es lohnt sich nur bei höheren Beträgen.
 
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So, gerade neu angemeldet, war etwas Zähneknirschen mit dabei, aber ich bin ja HW Junkie. Erst mal eine kleinere Testbestellung gemacht, mal sehen, wie sie es hinkriegen.

Buchhaltungsfehler macht ja jeder mal (kennt jeder Unternehmer, kann eine komplexe Materie werden und Steuernachzahlung ist auch kein Fremdwort). Vor allem habe ich aber keinen Bock, demächst nur noch bei Alternate et al. zu kaufen.

Nicht das MF der beste Shop ever war, aber ich habe beim Kauf lieber mehr Optionen, daher wird MF jetzt weiter unterstützt. Hoffentlich überleben sie das.
 
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@Robo32 Da hast Du Recht. 48K Rechnungen zu korrigieren mit jeweils 0,65 EUR Differenz zu 0,95 EUR Porto wäre auf jeden Fall teurer. 😂
Andererseits, wenn dafür "Köpfe gerollt sind" dürften es in dem geschilderten Fall ggf. höhere Beträge gewesen sein.
 
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Atnam schrieb:
Bei dem Fall mit den 16% MwSt. sind tatsächlich Köpfe gerollt aber ganz oben und nicht ganzen unten.
Natürlich oben, wo sonst.

Aber zu der falsch nicht ausgewiesenen MwSt:

Klingt nach schlechter IT.
 
Rosi848 schrieb:
Mindfactory war früher mitunter die erste Adresse wenn es um Hardwarekäufe ging.
Seit letztem Jahr habe Ich mein über 20 Jahre altes Bestandskonto dort aufgelöst weil der Service dermaßen nachgelassen hat.
Sie machen absolut keine Anstalten die Kunden zu halten.
Kaufen die Kunden gibt es keine Probleme.....wenn es aber um Reklamationen, Versandprobleme und Beschwerden geht, fühlt sich Keiner zuständig und man ist auf sich alleine gestellt und muss sich über unzählige Mails, die allesamt inkompetent beantwortet wurden, lange ärgern.
Ganz ehrlich gesagt wäre Ich froh, wenn sich Mindfactory nicht wieder von der Insolvenz erholen würde und die entsprechend wegfallenden Käufer würden sich einfach auf andere Versandhändler konzentrieren.
Schade um die Mitarbeiter und deren Familien die dahinter stehen.

Ich bin damals direkt an Be Quiet herangetreten und habe alle Teile auf Kulanz ohne Probleme erstattet bekommen.
Ich finde solche Unternehmen wie Be Quiet sollte man über seine Käufe definitiv weiter unterstützen.

Wenn der Händler eine Garantie/Gewährleistung ablehnt und dann der Hersteller eine "Kulanz" macht dann ist das einfach nur Glück für dich und hat nichts mit falschem Verhalten seitens MF zu tun.
Ohne hier Details zu kennen klingt das ein wenig seltsam.
 
Ich würde bei der ganzen Geschichte auf jedenfall auch die Umfirmierung von der AG zur GmbH berücksichtigen...

Die Umwandlung von einer AG in eine GmbH kann finanzielle, steuerliche und operative Risiken mit sich bringen. Wenn diese Risiken unterschätzt oder schlecht gemanagt werden, kann das Unternehmen schnell in Liquiditätsprobleme geraten. Die Insolvenz in Eigenverantwortung könnte dann ein Versuch sein, sich durch ein strukturiertes Sanierungsverfahren zu retten.

Falls die finanzielle Schieflage aber bereits absehbar war, könnte die Umwandlung zur GmbH bewusst als Haftungsbegrenzung genutzt worden sein. In der GmbH gibt es mehr Möglichkeiten, Sanierungskonzepte in Eigenverwaltung durchzuführen, ohne dass ein Insolvenzverwalter die Kontrolle übernimmt.

Man kann da echt nur mutmaßen...
 
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Updy schrieb:
Bei B2B ist es absolut üblich, bei Fehlern eine neue Rechnung zu stellen, die dann auch ausgeglichen wird, wenn die Korrektur rechtmäßig und der ursprüngliche Fehler nachvollziehbar ist.
Nicht wenn man es erst 1 1/2 Jahre später zufällig merkt. Das macht man einfach nicht.
Bei der Mwst. Geschichte hat man sich bewusst dazu entschieden nichts in Rechnung zu stellen weil es verkraftbar war für das Unternehmen.
Alphanerd schrieb:
Klingt nach schlechter IT.
Sagen wirs mal so: Die IT war es nicht die die Schnittstelle kacke programmiert hat :D und derjenige der es war arbeitet schon länger nicht mehr bei uns (hatte aber nichts damit zu tun)
 
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drücke die daumen das die sich wieder erholen
 
Spekulation meinerseits:
Möglicherweise Pile of tax errors in der Buchhaltung, kumuliert in einer größeren Nachzahlung, die nicht so ohne weiteres verkraftbar war (keine Rücklagen und Gesellschafter bei MF ehedem im Cashout-Mode).

Vielleicht auch ein Know-how-Problem in der Buchhaltung, wobei eine Umwandlung AG in GmbH jetzt auch nicht so die Raketenwissenschaft ist, insbesondere bei dem relativ simplen Geschäftsmodell von MF. Wahrscheinlich wurde da an minimaler (Steuer-)Beratung gespart und der/die Verantworlichen bei MF waren schlichtweg überfordert.

Was es auch ist, es ist sicher sehr peinlich für MF, sonst würde man das dem Kunden zwecks Kundenbindung und Repuation sicher mitteilen.
Spekulation Ende.
 
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user_again schrieb:
samt Rechnungen etc. ?
DSGVO regelt.
Kostenlose Abfrage stellen und dann sollten die in der erteilten auskunft enthalten sein.

Zuerste einfachmal freundlich beim Support anfragen. Ist für die vermutlich weniger Arbeit als eine vollständige Auskunft.
 
Heen schrieb:
Ich finde diesen Ausschnitte von golem vom 23.03. interessant:
(...)
Ich hab jetzt nicht alle 18 Seiten gelesen, will aber kurz zum Besten geben, dass ich vor rund 20 Jahren mal mit dem (damaligen?) Geschäftsführer von MF und einem Hersteller von Shopsystemen eine Interaktion hatte, nach der ich nicht völlig ausschließen würde, dass es nicht nur ein einmaliges steuerliches Problem ist -- falls es immer noch derselbe Geschäftsführer sein sollte. Ich will aber niemandem irgendwas unterstellen, das ich nicht beweisen kann, sondern sage nur: Ich habe mich damals über gewisse Dinge ziemlich gewundert.
 
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