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News Ohne Emulator: nxnative bringt Switch-Spiele auf iPhone, iPad und Mac

normanposselt schrieb:
Wenn man den Unterhaltungsmarkt 30 Jahre lang beobachtet, dann rücken sich einige Dinge zurecht.
Ich glaub nach 30 Jahren dreht sich alles langsam wieder im Kreis.

Mit den Fortschritten der Technologie natürlich im Blick, doch Leuten missfällt der aktuelle Stand der Dinge immer mehr, wie mit Käuferrechten umgegangen wird und mit so etwas wie dem Evercade, hält sich schon seit einer Weile, ein Cartridge basiertes System, welches auch immer neue Sammlungen erhält, sogar das NeoGeo AES soll ja irgendwann nochmal kommen.

Meine Hoffnung wie die nächsten Jahre ist ja, zwischen all dem Chaos, dass dieser Wahnsinn mit den digitalen Distributionen zurückgefahren wird und sich wenn schon keine physischen Datenträger im großen Stil, Konzepte wie bei GoG auch auf rechtlicher Ebene immer mehr durchsetzen.
BrollyLSSJ schrieb:
Mein SNES ROM habe ich vor Jahren schon mit dem retrode 2 ausgelesen.
Meines liegt auf dem SNES Classic Mini, weil sich das Linux FS darauf auch easy auslesen lässt.
 
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Randnotiz schrieb:
Ich glaub nach 30 Jahren dreht sich alles langsam wieder im Kreis.
Definitiv, so ist meine Beobachtung. Firmen kommen und gehen. Zwischenzeitlich werden Distributionswege geschaffen und Marktmechaniken ausgelotet, die dann irgendwann auch wieder gehen (können).

Der aktuelle Zustand ist meiner Meinung nach katastrophal. Maximal gegen den Konsumenten, maximal für den Anteilseigner. Dabei möchte ich nicht falsch verstanden werden. Jeder soll und muss Geld verdienen. Allen voran die Entwicklerteams und alle die in der gesamten Kette ihren Teil beitragen. Aber wenn auch diese auf dem Weg geopfert werden, sehe ich gerade nur einen Gewinner und das sind die Konzerne. Das Problem sind keine paar tausend Schwarzkopien. Die verhageln keine Ergebnisse und sind eh in die Gleichung bereits integriert. Das Problem, wie in vielen Bereichen, ist der krankhafte Wahn zum Wachstum. Wachstum um jeden Preis und dabei wird stets ausgelotet wie weit man den Konsumenten noch gängeln kann.

Wie immer ist das alles auch eine Frage der Perspektive und der Zeit. Wer nur die letzten 10 oder 15 Jahre aktiv erlebt hat, der wird den Status Quo evtl. nicht in Frage stellen.
 
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@Randnotiz
Ein SNES Mini habe ich nicht. Aber für die Retrode 2 habe ich mir dieses Jahr auch die Adapter für N64, Gameboy und Mega Drive nachbestellt (das Dreierpack war günstiger als nur zwei einzeln zu kaufen), da es die so beim damaligen Kauf nicht gab bzw. die sehr lange ausverkauft waren. Kann damit nun auch meine N64 und GB Spiele dumpen. Inzwischen gibt es aber den Nachfolger Retrode 3 und auch Open Source Alternativen, wie den Sanni Cartreader bzw. den Nachfolger OS Cart Reader. Den (DIY Sanni Cart Reader) bekommt man auch öfter mal auf Ali Express. Finde es gut, dass es solche Dinge gibt. Habe auch noch das SNES zu Hause (gehört öffiziell meiner Mutter), habe aber trotzdem letztes Jahr oder vorletztes Jahr das Analogue Super nt gekauft (allerdings über ebay für nur 30 EUR mehr im Vergleich zu Zoll und Liefergebühren und daher ohne Stress direkt von Analogue).

Edith sagt: Jetzt erst im anderen Thread gelesen dass du auch die Retrode 2 hast. Dann hätte ich die ja (und auch die Sanni) hier nicht erwähnen müssen. Aber lasse ich trotzdem stehen. Beim N64 warte ich noch ab, ob ich mir den A3D hole oder doch den m64. Vom Shop her gefällt mir Modretro besser, da dort Versand und Zoll und sonstige Gebühren direk mit drin sind.
 
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@BrollyLSSJ

Retrode 3, cool. Kannte ich bisher nicht. Für meine GameBoy-Sammlung habe ich vor ein paar Jahren den Joey Jr von BennVenn gekauft. Zusammen mit seinen MBC3000 RTC GBC cartridges ist das Leben mit GameBoy ganz wunderbar.
 
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Randnotiz schrieb:
Salty, weil die Argumente ausgehen?
Argumente interessieren hier ja nicht, wird sich nichts am Verhalten ändern weil man der Meinung ist im Recht zu sein. 🤷‍♂️
 
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normanposselt schrieb:
Retrode 3, cool. Kannte ich bisher nicht.
Dragonbox hat vor einigen Jahren das ganze vom ursprünglichen Macher übernommen und kümmert sich seither um den Vertrieb.
Hab gerade keine genauen Neuerungen im Kopf, außer, dass das neue Gerät auch ohne Adapter NES und vermutlich Famicom Module schluckt.

Ist ein gutes Teil, also die 2er jetzt und man kann auch die SNES und MegaDrive Controller damit am PC nutzen.
Allerdings ist das sichern von GameBoy/Color/Advance Spielständen eher krampfig.

normanposselt schrieb:
Für meine GameBoy-Sammlung habe ich vor ein paar Jahren den Joey Jr von BennVenn gekauft.
Hab das Modul zwar, mir dann aber doch lieber den Submodule GB01 gekauft und noch einen weiteren, der auch Flash Module beschreiben kann, was ich in Verbindung mit GB Studio sehr interessant fand.

habla2k schrieb:
Argumente interessieren hier ja nicht, wird sich nichts am Verhalten ändern weil man der Meinung ist im Recht zu sein. 🤷‍♂️
Konstruktive Unterhaltungen sind durchaus förderlich und wir sollten alle die Meinungen der anderen hier akzeptieren.

Doch wenn einem eingeredet wird, was man für den Eigenbedarf im privaten Gebrauch tun und lassen darf, wenn man genau weiß, wie viele Leute hier auch mit Adblocker aktiv sind und bei ihren PCs zwar Geld für eine 5090 und einen aktuellen Ryzen, sowie RAM haben, es dann aber an Geld für die Windows Lizenz fehlt und man selbst die Firmen-Vorgabe bricht, dass es ein Onlinekonto benötigt, um das aktuelle Betriebssystem auf dem geplanten Wege auch nutzen zu können, dann ist das für mich Doppelmoral in Reinform und bedarf keiner weiteren Diskussion.
 
WinstonSmith101 schrieb:
Aber da muss man doch nicht gleich persönlich werden! Ich werde hier nicht mein Privatleben ausbreiten. Außerdem weiß ich wirklich nicht, was mein Erwerbseinkommen an dieser Diskussion ändert.


Du, einige Bosse sind mit Computerspielen sogar nicht nur reich, sondern überreich geworden. Wenn die neuen KI-Möglichkeiten solche Exzesse eindämmen würden, fände ich das gut. Meiner Auffassung nach sollte das Geld eher in die Breite gehen als in die Hände einiger weniger.

Ich glaube auch nicht, dass man einzelne Firmenpleiten grundsätzlich mit Leistungserschleichung begründen kann. Da gibt es bei jeder einzelnen Pleite unterschiedliche Gründe, die oft auch sehr weit außerhalb dieses Themenkreises zu suchen sind.

Und ganz ehrlich: Vielleicht würden sogar die besseren und interessanteren Spiele entstehen, wenn nicht nur der kommerzielle Aspekt im Vordergrund stünde? Vielleicht könnte man die KI-Möglichkeiten in Zukunft in diese Richtung nutzen. Man gebe den Leuten ein auskömmliches Grundeinkommen, das von KI erwirtschaftet wird, und lasse sie in Ruhe und mit Spaß ihre Herzensprojekte entwickeln. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass dann sogar die besseren Spiele entstehen.
:lol:
 
@Randnotiz
Joey Jr kann auch Flash Module beschreiben. Zusammen mit FlashGBX funktioniert das ganz wunderbar. Eben auch mit den genannten MBC3000 RTC GBC cartridges. Aber da kommen wir jetzt weg vom Thema hier …
 
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normanposselt schrieb:
Wie immer ist das alles auch eine Frage der Perspektive und der Zeit. Wer nur die letzten 10 oder 15 Jahre aktiv erlebt hat, der wird den Status Quo evtl. nicht in Frage stellen.
Ich habe eher den Eindruck, dass bei der Diskussion gerne zwei Begriffe vermischt werden, nämlich Recht und Gerechtigkeit.

Hier behauptet der eine, er hätte das Recht, mit seinem gekauften Medium tun und lassen zu können, was er will. Er meint aber, dass das sein Gerechtigkeitsempfinden ist.

Dem anderen wird da unterstellt, dass sein Verständnis von geltendem Recht ein unbedarftes Gerechtigkeitsempfinden sei.

Ich denke nicht, dass man das ganze erst viele Monde beobachten muss, um unzufrieden zu sein. Wird aber viel zu gerne als Entwertung gegen den Argumentierenden als das Argument hergenommen.
 
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habla2k schrieb:
Nein, du kaufst die Hardware zu deren Bedingungen, damit kannst du nicht machen was du willst.
Man kann nicht machen was man will, aber man hat in der EU das Recht, legal erworbene Software soweit erforderlich anzupassen, damit sie auf eigener Hardware läuft. Und nichts anderes passiert hier.

Richtlinie 2009/24/EG:
(13)Zu dem Ausschließlichkeitsrecht des Urhebers, die nicht erlaubte Vervielfältigung seines Werks zu untersagen, sollten im Fall eines Computerprogramms begrenzte Ausnahmen für die Vervielfältigung vorgesehen werden, die für die bestimmungsgemäße Verwendung des Programms durch den rechtmäßigen Erwerber technisch erforderlich sind. Dies bedeutet, dass das Laden und Ablaufen, sofern es für die Benutzung einer Kopie eines rechtmäßig erworbenen Computerprogramms erforderlich ist, sowie die Fehlerberichtigung nicht vertraglich untersagt werden dürfen. Wenn spezifische vertragliche Vorschriften nicht vereinbart worden sind, und zwar auch im Fall des Verkaufs einer Programmkopie, ist jede andere Handlung eines rechtmäßigen Erwerbers einer Programmkopie zulässig, wenn sie für eine bestimmungsgemäße Benutzung der Kopie notwendig ist.
 
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Nachdem Konsolen und Spiele immer teurer werden, finde ich es gut das es Recomps, Emulatoren und vieles mehr gibt.

Jeder kann selbst entscheiden wie, wann und worauf etwas gespielt wird. :)
 
habla2k schrieb:
Na und? Kümmert doch hier eh niemanden. Geht dem geldgeilen Konzern doch gut genug und kein Gewinn verloren weil man es eh nicht gekauft hätte. Und klagt doch keiner und außerdem ist es doch eh egal was ich mache!

Noch was vergessen?
"Mir steht das zu"
"Die Konzerne sind doch selber schuld, wenn sie keinen PC Port anbieten"
"Ich habe einen 80.000€ PC, da kaufe ich mir doch keine Konsole"
 
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chithanh schrieb:
legal erworbene Software soweit erforderlich anzupassen, damit sie auf eigener Hardware läuft
Ja, Computersoftware auf dem Computer, aber nicht Switchsoftware auf dem PC.
 
normanposselt schrieb:
Wahrscheinlich liegt es eher am Alter und der Erfahrung bzw. Blick auf die Welt.
Oder es sind einfach übergeordnete Werte, die einen im Leben begleiten. Ein Empfinden, was richtig und was falsch ist. Was Recht und was Unrecht ist. Und das als grundsätzliches Prinzip und nicht als Fähnchen im Wind des puren Eigennutzes.
 
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chithanh schrieb:
Man kann nicht machen was man will, aber man hat in der EU das Recht, legal erworbene Software soweit erforderlich anzupassen, damit sie auf eigener Hardware läuft. Und nichts anderes passiert hier.

Richtlinie 2009/24/EG
Das ist eine Richtlinie, kein Gesetz. Edit: Das ist so tatsächlich weitestgehend in das UrhG eingegossen.
Bei der Recherche bin ich übrigens auf den mir bislang unbekannten §69e UrhG (Dekompilierung) gestoßen, der die aktuellen Decomps ausdrücklich legalisiert.

Ich bin gespannt, ob die aktuellen Entwicklungen dazu führen, dass sich sogar Nintendo für Fremdhardware öffnet. Oder zumindest einen speziellen Controller der Art Razr Kishi anbietet. Bisher dürfte das ein ziemliches Nischenthema sein, gerade für die Zielgruppe von Nintendo. Aber Microsoft hat die Strategie ja schon vorher angepasst ("everything is an XBOX").

Das Bootlicking in diesen Threads ist nebenbei gesagt unerträglich.
 
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Ist eine schöne Sache, wenn man es legal betrachtet und eine Switch mit Jailbreak hat und die Spiele auslesen kann.

Wird Nintendo natürlich nicht freuen, aber bei denen verliere ich eh keine Träne.
Kunden- geschweige den Familienfreundlich sind die schon lange nicht mehr und bei den Preisen wirkt das auch nicht mehr wie die „Familienkonsole oder Konsole für all seine Spröslinge“.

Aber am Ende macht Nintendo trotzdem mächtig profit, daran haben auch Switch Konsolen mit Jailbreak und Emulatoren nichts geändert, die Leute kaufen trotzdem das 3 Remaster eines Spiels, zum Vollpreis versteht sich.

Nintendo setzt naturgemäß alles daran, die Stores der älteren Generation von Konsolen schon nach 3 Jahren zu schließen (wie bei der Wii(u)) dann ihr Franchise jahrelanger links liegen zu lassen (so das die Preise für gebrauchte N64,GC,WII(u) Spiele durch die Decke gehen) bis sie sich irgendwann mal dazu erhaben, sowas wie ein Zelda Remake rauszuhauen, das mehr ist, als ein plumpes Wii(u) Remaster, das eh kaum besser aussieht, aber 60-70€ kosten soll.
 
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Kuristina schrieb:
Oder es sind einfach übergeordnete Werte, die einen im Leben begleiten. Ein Empfinden, was richtig und was falsch ist. Was Recht und was Unrecht ist. Und das als grundsätzliches Prinzip und nicht als Fähnchen im Wind des puren Eigennutzes.
Das schließt sich nicht aus und darum geht es auch nicht. Es geht im Kern auch nicht um Piraterie und oder moralische Überlegenheit. Es geht eigentlich um Unmut am System, wie es sich entwickelt hat und immer unfreier wurde. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da konnte man ohne Probleme Spiele verleihen oder verkaufen. Das ginge auch noch heute nach der Dematerialisierung. Ist nur von den meisten Konzernen nicht gewollt. Klar, gefallen mir die Spielregeln des Systems nicht, muss ich nicht mitmachen. Keine Frage. Manche sehen das aber anders. Meine Konsequenz war, Nintendo weitestgehend zu ignorieren. Bei mir endet die Geschichte im Jahr 2002. Solche Entwicklungen sind dennoch spannend. Eben auch aus Gründen des Konservierens. Um auf Deine Standfestigkeit im Leben zu kommen: der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann. Recht und Unrecht werden regelmäßig neu definiert und stets neu ausgelotet und verhandelt in einer Gesellschaft.
 
normanposselt schrieb:
Es geht eigentlich um Unmut am System
Ja, ich verstehe das durchaus. Aber Unmut am System berechtigt nicht, die Regeln nach eigenen Maßstäben zu brechen. Sonst haben wir Anarchie. Wenn dir das System zu unfrei ist, lautet die logische Konsequenz Verzicht.

Und seien wir ehrlich, den meisten geht es bei solchen Sachen doch nur darum, eine eventuell neue Möglichkeit gefunden zu haben, um Früchte gratis zu ernten. Höhere Motive werden da selten zu finden sein.

normanposselt schrieb:
Recht und Unrecht werden regelmäßig neu definiert und stets neu ausgelotet und verhandelt in einer Gesellschaft.
Ja, aber die Verhandlung kommt vor der Regeländerung. Nicht umgekehrt. :) Man sollte auch nicht automatisch davon ausgehen, dass man mit der eigenen Ansicht einen Teil der Mehrheit einer Gesellschaft darstellt. Und solange das nicht so ist, ist es halt nur eine persönliche Richtungsänderung und nicht maßgeblich für die Gesellschaft.
 
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