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Man kann mit allen Displaytechnologien ohne Problem gut Bildbearbeitung auf Hobby und Amateur Level machen. Auch gibt es bei mir kaum Vorlieben, hab Jahre lang TN verwendet, danach 10 Jahre IPS, seit weniger Monaten VA Panel und ein OLED gibt es auch noch im Haushalt. Klar gibt’s bisschen Unterschiede bei der Farbwiedergabe, aber nichts was ein Hobbyforobearbeiter von Relevanz ist.
Geschmack ist auch Zeitgeist. Früher hieß es bei ambitionierterem Fotohobby: EIZO-Monitor mit Scheuklappen. Alternativ mit Spyder kalibrieren. In jedem Falle auf Farbraumabdeckung achten und ohne ICC-Profil sowieso nicht. Und bei WhiteWall natürlich matter Ausdruck, höchstens mit silky touch. Heute: Wenn ICH mich, an MEINEM eigenen OLED glänzend sehen kann, reicht das - und bei dm den glossy print.
OLED ist kontrastreich, brillant und sattschwarz, quasi ein Tweak, wo jedes Kackfoto schön lackiert aussieht. Bei Text- wie Bildbearbeitung kommt ggf. Fringing wegen des Subpixel-Layouts hinzu ( https://www.rtings.com/monitor/tests/picture-quality/text-clarity ), was einem beim Pixelpeepen auf den Sack gehen könnte. Hier würde ein IPS Black + mattes Coating punkten, fehlt nur noch der erste Laptop, der es hat.
Einfacher vielleicht so: 1) Existiert die Strecke "Bildschirm" bis "Ausdruck"? Angleichen über Profile und Kalibrierung, ob Laptop A oder B, gleichviel, die Baustelle ist woanders. 2) Arbeite ich tagsüber stundenlang mit Fenster im Rücken oder am Fenster? Auf Coating wegen Arbeitsergonomie achten. 3) Sehen Dritte die Fotos an ihren Endgeräten (da z. B. im Web veröffentlicht)? Nicht jede/r hat einen OLED aka nicht jedes Foto ist Gold, nur weil es am eigenen Bildschirm saftig glänzt.
Ich persönliche bearbeite auch Fotos und mache Astrofotografie wie @Boimler, bearbeite diese an meinem LG OLED C2. OLED habe ich lieben gelernt, aber nicht weil IPS generell schlecht ist, sondern ich einfach immer Pech bei der Panellotterie hatte. IPS Glow wie "Froschkotze" in den Ecken bei dem einen Gerät, Verspannungen und damit ungleichmäßige Ausleuchtung bei dem anderen. Dann noch ein vom Schwarzwert her IO Gerät (wobei auch hier schwarz natürlich nicht an das des aktuellen OLED rankam), aber bei hellen Bildern eine "Niere" in der Mitte des Bildes.
Damals bin ich dann auf einen Beitrag in einem Bildschirmthread von @Blood011 getroffen und hatte mir dann auch den LG OLED C2 gekauft. Ein Freund hat den Nachfolger C3 sich damals auch gekauft, nachdem nach nicht einmal nach einem Jahr, bei seinem neuen 700 Euro Monitor der Teil einer Seite ausgefallen ist.
An dieser Stelle steht ein externer Inhalt von YouTube, der den Forumbeitrag ergänzt. Er kann mit einem Klick geladen und auch wieder ausgeblendet werden.
Du wirst es als Profi sicherlich wissen, aber über Eizo geht nichts. Ich habe meinen CS2731 nun seit mehr als 5 Jahren. Inzwischen spiele ich beinahe mehr BF6 darauf, als dass ich Fotos damit bearbeite, aber über die Farben und die Gleichförmigkeit geht nichts.
Dazu kommt noch die Software. Colornavigator von Eizo ist gigantisch. Ohne das wüsste ich gar nicht wie man Fotos zuverlässig in den Druck gibt.
Wem der Glow nicht passt, greift halt zu nem Gerät mit Polarisationsfolie.
Leider ist auch 2026 der Beschnitt auf sRGB in Windows zwingend nötig. Ein Trauerspiel...
Du gibst praktisch "blind" Daten in den Druck, ob man darauf stolz sein sollte ... Auch dir lege ich den Cleverprinting Ratgeber ans Herz. Ein medienneutraler Workflow (Intermediate Binding) mit ICC Profilen ist und sollte Standard sein.
Jeder, der ernsthaftes Interesse an dem Thema zeigt, sollte sich das Buch oder das kostenlose PDF zulegen. Absolutes Standardwerk im deutschsprachigen Raum. Ansonsten ist das nur herumeiern und raten.
Firefox und Chrome machen schon ewig Farbmanagement.
Genauso alles an SW von Adobe, schon immer.
Und inzwischen gibt's das ACM ja .. bisschen spät, denn laufen meine Monitore in HDR
Du lebst noch in der Windows 10 Welt. Windows 11 kann ACM.
Du gibst praktisch "blind" Daten in den Druck, ob man darauf stolz sein sollte ... Auch dir lege ich den Cleverprinting Ratgeber ans Herz. Ein medienneutraler Workflow (Intermediate Binding) mit ICC Profilen ist und sollte Standard sein.
Ich nutze ein mattes IPS-Panel mit W-LED Hintergrundbeleuchtung, kalibriert mit einem Spyder Pro.
Es handelt sich eigentlich um einen AOC AGON Gaming Monitor (AG273QXP), das Panel wird von LG hergestellt und auch bei einigen anderen Herstellern verwendet.
Für mich ist der Bildschirm eine eierlegende Wollmilchsau, taugt zur Bildbearbeitung aber auch zum Zocken. Hab auch schon Bilder bei Whitewall drucken lassen, angepasst mit deren ICC (Druck-)Profil in Lightroom. Kam dann genauso raus, wie ich es mir vorgestellt habe.
Am Ende ist mir genau das am wichtigsten, vor allem da ich ab und an auch kleine fotografische Aufträge gegen Bezahlung erledige.
Von was redest du? Ich weiß wie Softproof funktioniert. Mir ging es um Windows, nicht um den Druck.
Firefox hat auch früher schon Farbmanagement beherrscht, nur war das total nutzlos, da die Anwendung (z.B. Player wie YouTube) es wieder ignoriert haben.
Die Frage ist, was man mit den Bildern vor hat. Ob man die Bilder nur für seinen eigenen Bildschirm bearbeitet oder sie am Ende auf unterschiedlichen angezeigt werden, ob sie gedruckt werden oder nicht, etc. Wenn das Bild auf dem spiegelnden Display kontrastreich aussieht, aber "in Wirklichkeit" gar keinen hohen Kontrast hat ist, sieht es auf einem matten Bildschirm noch schlimmer aus. Genauso wie wenn ich die Bildschirmhelligkeit ganz hochdrehe und das unterbelichtete Foto gut aussieht, aber eigentlich viel zu dunkel ist.
Oppenheimer schrieb:
Kann das Handbuch von Cleverprinting sehr empfehlen, gibt es kostenlos als PDF. Hat mir damals sehr geholfen bei dem Thema durchzusteigen.
Top Quellen! Kann ich auf jeden Fall unterschreiben. Wirklich schade, dass es Cleverprinting nicht mehr gibt. Das PDF bekommt man zwar noch, aber beim Buch wirds schwierig...
XCatenaccioX schrieb:
Geschmack ist auch Zeitgeist. Früher hieß es bei ambitionierterem Fotohobby: EIZO-Monitor mit Scheuklappen.
Heißt es das etwa nicht mehr? Je nach Lichtsituation sind die Scheuklappen echt Gold wert. Zur Not auch selbstgebastelt aus Pappe, wenn ich an meine Jugend mit Budget-Lösungen zurückdenke