OLED oder IPS bei Bildbearbeitung?

Was nutzt ihr für die Bildbearbeitung?

  • TN - nicht toll, aber einfach vorhanden

    Stimmen: 2 1,3%
  • IPS, matt ist der King

    Stimmen: 78 52,0%
  • OLED, weil Schwarz Schwarz ist

    Stimmen: 64 42,7%
  • Spiegelnd? Ja passt trotzdem

    Stimmen: 15 10,0%
  • Matt muss es sein

    Stimmen: 24 16,0%
  • IPS, spiegelnd, kann man machen

    Stimmen: 12 8,0%

  • Umfrageteilnehmer
    150
Man kann mit allen Displaytechnologien ohne Problem gut Bildbearbeitung auf Hobby und Amateur Level machen. Auch gibt es bei mir kaum Vorlieben, hab Jahre lang TN verwendet, danach 10 Jahre IPS, seit weniger Monaten VA Panel und ein OLED gibt es auch noch im Haushalt. Klar gibt’s bisschen Unterschiede bei der Farbwiedergabe, aber nichts was ein Hobbyforobearbeiter von Relevanz ist.
 
Geschmack ist auch Zeitgeist. Früher hieß es bei ambitionierterem Fotohobby: EIZO-Monitor mit Scheuklappen. Alternativ mit Spyder kalibrieren. In jedem Falle auf Farbraumabdeckung achten und ohne ICC-Profil sowieso nicht. Und bei WhiteWall natürlich matter Ausdruck, höchstens mit silky touch. Heute: Wenn ICH mich, an MEINEM eigenen OLED glänzend sehen kann, reicht das - und bei dm den glossy print.

OLED ist kontrastreich, brillant und sattschwarz, quasi ein Tweak, wo jedes Kackfoto schön lackiert aussieht. Bei Text- wie Bildbearbeitung kommt ggf. Fringing wegen des Subpixel-Layouts hinzu ( https://www.rtings.com/monitor/tests/picture-quality/text-clarity ), was einem beim Pixelpeepen auf den Sack gehen könnte. Hier würde ein IPS Black + mattes Coating punkten, fehlt nur noch der erste Laptop, der es hat.

Einfacher vielleicht so: 1) Existiert die Strecke "Bildschirm" bis "Ausdruck"? Angleichen über Profile und Kalibrierung, ob Laptop A oder B, gleichviel, die Baustelle ist woanders. 2) Arbeite ich tagsüber stundenlang mit Fenster im Rücken oder am Fenster? Auf Coating wegen Arbeitsergonomie achten. 3) Sehen Dritte die Fotos an ihren Endgeräten (da z. B. im Web veröffentlicht)? Nicht jede/r hat einen OLED aka nicht jedes Foto ist Gold, nur weil es am eigenen Bildschirm saftig glänzt.
 
Ich persönliche bearbeite auch Fotos und mache Astrofotografie wie @Boimler, bearbeite diese an meinem LG OLED C2. OLED habe ich lieben gelernt, aber nicht weil IPS generell schlecht ist, sondern ich einfach immer Pech bei der Panellotterie hatte. IPS Glow wie "Froschkotze" in den Ecken bei dem einen Gerät, Verspannungen und damit ungleichmäßige Ausleuchtung bei dem anderen. Dann noch ein vom Schwarzwert her IO Gerät (wobei auch hier schwarz natürlich nicht an das des aktuellen OLED rankam), aber bei hellen Bildern eine "Niere" in der Mitte des Bildes.
Damals bin ich dann auf einen Beitrag in einem Bildschirmthread von @Blood011 getroffen und hatte mir dann auch den LG OLED C2 gekauft. Ein Freund hat den Nachfolger C3 sich damals auch gekauft, nachdem nach nicht einmal nach einem Jahr, bei seinem neuen 700 Euro Monitor der Teil einer Seite ausgefallen ist.
 
XCatenaccioX schrieb:
Früher hieß es bei ambitionierterem Fotohobby: EIZO-Monitor mit Scheuklappen.
Ja gut, man kann es auch übertreiben.


BorstiNumberOne schrieb:
aber bei hellen Bildern eine "Niere" in der Mitte des Bildes
Das habe ich glücklicherweise nicht.
 
Wenn Interesse noch vorhanden ist:

 
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