News Olympus verwehrt sich dem Megapixel-Wahn

MatzTeCow schrieb:
Endlich mal ein Hersteller ders kapiert hat.

Jedes Jahr werfen die Hersteller mit höheren Megapixelwerten um sich, weils als Verkaufsargument für die doofe Masse zieht. Die kauft fröhlich 16 MPx Kameras und wundert sich dann, dass jedes Foto rauscht...

Ich finde es sehr löblich diesen Weg einzuschlagen und gegen den Strom zu schwimmen. Obwohl ihnen durch diesen Schritt leider einige Kunden flöten gehen werden, ist das für die Zukunft der einzig richtige Weg
Die Hersteller wissen es schon lange und am besten. Sie erhöhten die Pixelzahl - dreisterweise sogar rein virtuell - bewusst, weil Kunden es kaufen würden und sie so weiterhin ihre Produkte mit hohem Profit verkaufen konnten.

Diese Aussage nun ist letztendlich auch nur Werbung, um jetzt die Kunden zu locken, die wissen, daß es nicht alleine auf die Megapixelzahl ankommt. Mit "gegen den Strom schwimmen" hat es nicht zu tun, sondern auf eine langsam größer werdenden Anzahl an potenziellen Käufern, die wissen, daß auch andere Dinge zählen. Andere "Dinge", die bei der Konkurrenz teilweise schon längst Standard sind.

Olympus macht hervorragende Kameras, keine Frage, aber diese Nachricht ist nichts als eine Art PR-Gag.
 
Schade, dass es keine Terapixel Kamera gibt, die würde reißenden Absatz finden!

Mit 1.000.000-fach Digitalzoom!!!

Ein sehr guter hochauflösender 21"-PC Monitor kann vielleicht 3,2 Megapixel darstellen, 30" große TFT-Monitore können 2560x1600 Pixel darstellen - 4 Megapixel!!! Was hat es für einen Sinn, selbst diese maximalen Auflösung noch um den Faktor 3 zu übertreffen? 12 Megapixel ist doch lächerlich.

Solche Auflösungen sind doch nur für Plakatdruck relevant.

MFG
 
McDaniel-77 schrieb:
Schade, dass es keine Terapixel Kamera gibt, die würde reißenden Absatz finden!

Mit 1.000.000-fach Digitalzoom!!!

Ein sehr guter hochauflösender 21"-PC Monitor kann vielleicht 3,2 Megapixel darstellen, 30" große TFT-Monitore können 2560x1600 Pixel darstellen - 4 Megapixel!!! Was hat es für einen Sinn, selbst diese maximalen Auflösung noch um den Faktor 3 zu übertreffen? 12 Megapixel ist doch lächerlich.

Solche Auflösungen sind doch nur für Plakatdruck relevant.

MFG

Jojo, ich mache meine Bilder auch um sie nur auf dem PC anzuschauen..... :freak:
 
Schön zu hören. Macht für einen Otto Normalo auch keinen Sinn Auflösungen bis zu 30 und mehr zu haben. Was soll das auch? Meine Kammera hat 150 Euro gekostet und macht super Fotos. Sicher nicht so gute wie die eines Profis aber das bin ich auch nicht. Selbst meine jetzige macht mehr Auflösung als mein Drucker drucken kann und ich bin absolut zufrieden was die Quali angeht. Die Geschwindigkeit könnte aber verbessert werden und noch einiges andere... Naja, jedem das seine...
 
Nun, natürlich ist es zu begrüßen, aber man sollte auch überlegen, warum es dazu kommt. Olympus würde sehr wohl eine 20Mp Kamera verkaufen, wenn Sie es könnten. Das Problem ist eher, das leider viele Firmen ja schon mit Ihren 10-14 MP Kameras nicht an die Bildqualität von Canons oder Nikons 20MP+ DSLRs ran kommen.

Es wird sicher auch weiter gehen, und ich denke das eine Ende erst bei ca. 35-40Mp gefunden ist. Dies wird natürlich noch einige Jahre daueren, aber technisch ist es möglich.

Man muss bedenken, das es auch Firmen gibt die sowohl die Auflösung als auch die restliche Bildqualität steigern können und dagegen habe ich z.b. gar nichts.

Zuletzt ein Wort zu den Objektiven. Klar sind günstigere schnell limitierend und auch gewisse Firmen haben keinen so guten Ruf ;-), Aber es gäbe auch shcon genügend Objektive die auch 30Mp+ bei DSLRs mitmachen würden.
 
Darf man fragen was du geraucht hast? Null rauschen? Die Kamera ist Grütze. Allein die Tatsache dass nur Sigmagurken draufgehn.... Wen interessiert denn bitte der Speicherplatz? Speicher ist heutzutage so verdammt billig, dass das wohl am geringsten ins Gewicht fällt. Ich möchte mal deine SD14 sehen wie sie weniger rauscht als die Nikon D700, D3 oder sonstwas.
Kameras anderer User generell als Grütze zu bezeichnen, zeugt imho auch nicht gerade von Seriosität und Fachkenntnis. Bezüglich der Sigmagurken möchte ich anmerken, dass es bei Sigma einige exzellente Gurken gibt und natürlich auch viele, die höheren Ansprüchen nicht genügen. Solche übelschmeckenden Gurken findet man aber auch bei allen anderen Herstellern zur Genüge ... auch bei Canon und Nikon wohlgemerkt. Es hängt halt immer davon ab, was man mit der Kamera machen will.

Wer sich seine Fotos nur am Monitor oder am Kameradisplay anschaut, braucht keine Sensoren mit 12 MP oder mehr, da tut es eine 8 Jahre alte Digicam mit 3,1 MP genauso.
Gleiches gilt für jene, die sich Abzüge bis zu 13x18 cm ausarbeiten lassen.

Ein sehr guter hochauflösender 21"-PC Monitor kann vielleicht 3,2 Megapixel darstellen, 30" große TFT-Monitore können 2560x1600 Pixel darstellen - 4 Megapixel!!! Was hat es für einen Sinn, selbst diese maximalen Auflösung noch um den Faktor 3 zu übertreffen? 12 Megapixel ist doch lächerlich.

Solche Auflösungen sind doch nur für Plakatdruck relevant.
Dem kann ich nicht zustimmen. Zwischen meiner D70 mit 6,1 MP, meiner D200 mit 10,2 MP und meiner D300 mit 12,3 MP liegen Welten ... sowohl hinsichtlich der Auflösung des Sensors (und ich spreche hier von Detailauflösung), Tonwertumfang, Darstellung von Rot, als auch Zeichnung in Licht- und Schattenpartien.
Es macht einen haushohen Unterschied - wenn man sich ein Fotobuch im Format DIN A4 oder so wie zuletzt 30x30 cm bestellt, wo man Fotos über eine Doppelseite abdruckt, ob man eine Auflösung von 6 MP oder 12 MP hat.
Jeder, der Gegenteiliges behauptet, hat entweder geringere Ansprüche an Auflösung, Schärfe und Bildqualität oder sich mit dem Thema noch nie praktisch auseinander gesetzt.

Gerade gestern hatte ich das Vergnügen meine D300 mit einer D700 und einer D3 vergleichen zu dürfen. Alle jeweils mit Sensoren um die 12 MP. Getestet wurde mit den Original Nikon-Objektiven 50/1,4 D - 60/2,8 - 60/2,8 S und 20/2,8 D bei jeweils ISO 200.
Die Unterschiede hinsichtlich Detailzeichnung zwischen der D300 und den beiden größeren Schwestern sind überwältigend. Logisch - hier wird DX mit FX verglichen. Aber gerade das zeigt, dass man bei den Sensoren auch bei heute beinahe schon als Standard zu bezeichnenden 12 MP gewaltige Unterschiede hinsichtlich der Abbildungsqualität erzielen kann.

Dass der beste Sensor unterfordert ist, wenn man eine Billiglinse auf die Kamera montiert, liegt wohl auch auf der Hand.
DSLR mit 20 MP und mehr finden sich nur im Profisegment. Nicht umsonst gibt es zB die D3 und die D3x. Jene, die Auflösung satt brauchen, greifen zur D3x (sofern sie sich für Nikon entscheiden), jene, denen es auf eine schnellere Bildfolge ankommt (Sportfotografie) finden mit der D3 das passende Teil.
Das die Anschaffungskosten für DSLR mit so hohen Auflösungen wahrscheinlich das Budget der meisten von uns hier sprengt und diese Kameras somit ohnehin nur für Bestbetuchte, bzw. Profis in Frage kommen, ist daher auch logisch.

Von daher verstehe ich die Aufregung über hochauflösende Sensoren nicht. Wer keine Kamera mit mehr als x-MP benötigt, braucht sie sich ja nicht zu kaufen.
Aber deswegen pauschale Aussagen zu treffen, wie "alles mit mehr als 4 MP ist bullshit" ist einfach nur unsachlich und subjektiv.
 
fetzie, du oller Meckerfritzte! ^^

Erst mal kann man sich etwas eleganter ausdrücken.

Dann:
Sie Sigma SD14 ist sehr rauscharm (Ausgenommen Langzeitbelichtung)
und übertrifft in der Auflösung, vor allem bei starken Farbkontrasten
einige 10MP Spiegelreflex-Kameras.
Die Farbwiedergabe ist wirklich unübertroffen und die per-Pixel-schärfe ebenso.
Ja, unübertroffen, selbst von der Nikon D300 und Co.

Okay, über 18-200 Linsen muss ich wohl nicht viel sagen. Die SD14 hat besseres verdient.
Profi-Blitze wäre übertrieben, aber wo fängt das an?
Brauchbare Aufsteckblitze á la Nikon SB-600 hat Sigma jedoch.

Auch ein System ohne Zukunft macht Bilder und darum geht es. ;)

Ja, du machst nicht nur Bilder für den Bildschirm, viele andere schön, Schnucki. ;)

Privat einen Drucker größer als A3+ zu kaufen ist wirklich Schwachsinn.
Da gehe ich auch zum Labor und zwar mit 6MP Tiff/JPGs.
Bis 45x30cm war das bisher kein Problem, es reicht.
Mehr braucht man nur in Gebieten und Qualitätsansprüchen,
die dann doch sehr in den professionellen Bereich abdriften, nicht.

Der ungesunde Pixelwahn zielt nun mal nicht auch professionelle Bereiche ab.

Topic:
Das es Megapixel-Monster gibt, stört ja keinem wirklich,
sondern, dass es wegen dem Pixelwahn keine günstige,
gering auflösenden, dafür rauscharm lichtempfindlichen Kameras gibt.
Hätte ich die Wahl zwischen 6MP(bis ISO 3200 brauchbar)
und 12MP (bis ISO 1600 brauchbar) würde ich erstere wählen,
aber man lässt mich einfach nicht wählen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@fetzie: du vergleichst eine 2000€ kamera mit meiner 400€ teueren und 3 jahre alten sd14, die übrigens immer noch hervorragende bilder macht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sie Sigma SD14 ist sehr rauscharm (Ausgenommen Langzeitbelichtung)
und übertrifft in der Auflösung, vor allem bei starken Farbkontrasten
einige 10MP Spiegelreflex-Kameras.
Die Farbwiedergabe ist wirklich unübertroffen und die per-Pixel-schärfe ebenso.
Ja, unübertroffen, selbst von der Nikon D300 und Co.

Stimmt schon, dass man DSLR oder Digitalkameras unterschiedlichen Erscheinungsdatums generell nur bedingt miteinander vergleichen kann.
Aber ohne jetzt die SD14, die 2007 auf den Markt gekommen ist, hinsichtlich ihrer technischen Leistung schmälern zu wollen ... fachlich-sachlich-neutrale Fotoprofifachzeitschriften wie Profifoto haben einige Modelle getestet. Der SD14 wurde ausgezeichnetes Rauschverhalten attestiert, das stimmt. Aber von einer bis dato quasi unübertroffenen Farbwiedergabe zu sprechen erscheint mir gewagt, da die SD14 hier eher unterdurchschnittlich und um ein Vielfaches schlechter, als die ein Jahr ältere Nikon D200 abgeschnitten hat, die wiederum der D700 unterlegen ist.
Vielleicht missinterpretiert hier aber auch jemand einfach den Begriff "Farbwiedergabe" und setzt ihn mit subjektivem Farbempfinden gleich, das nicht messbar ist. Die korrekte Farbwiedergabe und Abweichung bei selbiger, ist hingegen labortechnisch objektiv messbar.

Eine unübertroffene "Per-Pixel-Schärfe"? Darauf kann imho getrost verzichtet werden bzw. ist für mich sogar unerwünscht.
Erstens ist Pixel gleich Pixel, nämlich nicht mehr und nicht weniger als ein Bildpunkt.
Zweitens variieren Pixel hinsichtlich ihrer Größe und Form in Abhängigkeit vom Sensor.
Wirkt nun eine Aufnahme im RAW-Format (ich hoffe nicht, dass jemand die Schärfe und das Auflösungsvermögen einer Kamera-Objektiv-Kombination anhand einer Aufnahme beurteilen will, die ausschließlich im JPEG-Format gemacht wurde ;-) ) schärfer, als eine mit eine mit einer anderen Kamera gemachten Aufnahme vom selben Motiv, bedeutet das nicht zugleich, dass die andere Kamera eine geringere Auflösung besitzt.
Die Kamera kann per integrierter Software (Firmware-Updates können hier unterschiedliche Ergebnisse/Verbesserungen liefern) die Übergänge zwischen den Pixeln beeinflussen, so dass die Kanten zB "aufgesteilt" werden. Dadurch wirkt die Aufnahme optisch schärfer, dies ist allerdings nicht mit einem generell besserm Auflösungsvermögen zu verwechseln, wo die SD14 aufgrund ihres in die Jahre gekommenen Sensors logischerweise mit aktuellen Sensoren nicht mehr mithalten kann.
Ich bevorzuge jedoch Kameras, die mir im RAW-Format möglichst "weiche", aber dafür detailreiche und bildinformationslastige, jedoch farblich neutrale Aufnahmen liefern. Denn Nachschärfen kann man mit jeder xbeliebigen Software.
 
tbird700 schrieb:
Kameras anderer User generell als Grütze zu bezeichnen, zeugt imho auch nicht gerade von Seriosität und Fachkenntnis. Bezüglich der Sigmagurken möchte ich anmerken, dass es bei Sigma einige exzellente Gurken gibt und natürlich auch viele, die höheren Ansprüchen nicht genügen. Solche übelschmeckenden Gurken findet man aber auch bei allen anderen Herstellern zur Genüge ... auch bei Canon und Nikon wohlgemerkt.

Dass es von Sigma auch gutes Glas gibt bestreite ich nicht. Dass diese aber öfter Probleme machen braucht keiner abstreiten. Was ich als Grütze bezeichne ist mir überlassen. Das hat nichts mit Seriosität oder Fachkenntnis zu tun.

yurij schrieb:
@fetzie: du vergleichst eine 2000€ kamera mit meiner 400€ teueren und 3 jahre alten sd14, die übrigens immer noch hervorragende bilder macht.

Hast du nicht mit der Pauschalisierung und Lobhudelei deiner allmighty SD14 angefangen? Du sagtest dass sie sich vor keiner 12MP Kamera verstecken bräuchte und sie nur Vorteile hätte. Wieso sollte ich dann nicht mit D300/D700/D3 ankommen? Diese haben nämlich 12MP...

Weltenspinner schrieb:
fetzie, du oller Meckerfritzte! ^^

Erst mal kann man sich etwas eleganter ausdrücken.

mimimi

Weltenspinner schrieb:
Dann:
Sie Sigma SD14 ist sehr rauscharm (Ausgenommen Langzeitbelichtung)
und übertrifft in der Auflösung, vor allem bei starken Farbkontrasten
einige 10MP Spiegelreflex-Kameras.
Die Farbwiedergabe ist wirklich unübertroffen und die per-Pixel-schärfe ebenso.
Ja, unübertroffen, selbst von der Nikon D300 und Co.

Das klingt auch wieder so als würde sie ALLE Kameras nass machen.

Weltenspinner schrieb:
Okay, über 18-200 Linsen muss ich wohl nicht viel sagen. Die SD14 hat besseres verdient.
Profi-Blitze wäre übertrieben, aber wo fängt das an?
Brauchbare Aufsteckblitze á la Nikon SB-600 hat Sigma jedoch.

Das stimmt, brauchbar ja, professionell nein.

Weltenspinner schrieb:
Auch ein System ohne Zukunft macht Bilder und darum geht es. ;)

Ja, Bilder ohne Zukunft.:P
Mir ging es eigentlich darum, dass ich mein liebes Geld doch eher in ein System mit Zukunft stecke, bei dem ich Auswahl ohne Ende habe, als in so etwas.

Weltenspinner schrieb:
Ja, du machst nicht nur Bilder für den Bildschirm, viele andere schön, Schnucki. ;)

I mog di a.

Weltenspinner schrieb:
Privat einen Drucker größer als A3+ zu kaufen ist wirklich Schwachsinn.
Da gehe ich auch zum Labor und zwar mit 6MP Tiff/JPGs.
Bis 45x30cm war das bisher kein Problem, es reicht.
Mehr braucht man nur in Gebieten und Qualitätsansprüchen,
die dann doch sehr in den professionellen Bereich abdriften, nicht.

Jein. Es gibt auch Menschen, die die Fotografie nicht Professionell betreiben, aber trotzdem hohe Ansprüche haben.

Weltenspinner schrieb:
Topic:
Das es Megapixel-Monster gibt, stört ja keinem wirklich,
sondern, dass es wegen dem Pixelwahn keine günstige,
gering auflösenden, dafür rauscharm lichtempfindlichen Kameras gibt.
Hätte ich die Wahl zwischen 6MP(bis ISO 3200 brauchbar)
und 12MP (bis ISO 1600 brauchbar) würde ich erstere wählen,
aber man lässt mich einfach nicht wählen.

12MP, bis ISO 6400 gut brauchbar: D3, D700. Letztere gibts für 2 Riesen, also auch nicht zu teuer. Prinzipiell gebe ich dir aber Recht. Was meinst du mit günstigen Kameras? Wie teuer dürfte sie für dich sein, wie wäre der Body? So groß wie D60, D90 oder D300? Denn günstig sind eigentlich nur Kameras wie die D60. Und wie wäre mir viel zu klein, da könnte sie noch so rauscharm sein. Ich würde sie nicht kaufen, da ich meine größeren Objektive nur unter Schmerzen daran betreiben könnte (Fingerkrebs).
 
Dass es von Sigma auch gutes Glas gibt bestreite ich nicht. Dass diese aber öfter Probleme machen braucht keiner abstreiten. Was ich als Grütze bezeichne ist mir überlassen. Das hat nichts mit Seriosität oder Fachkenntnis zu tun.

Deiner Signatur entnehme ich, dass Du zumindest zwei, wenn nicht sogar drei (das 150er Makro dürfte auch von Sigma sein) Sigma-Linsen Dein Eigen nennst.
Wie oft hattest Du Probleme, Schwierigkeiten oder schadhafte, nicht funktionierende Objektive von Sigma, bzw. musstest Sie aufgrund welchen Mangels einschicken, bzw. umtauschen?
 
Olympus D-SLR`s würde ich nie kaufen, da mein Budget eh unter €500 liegt bekomme ich bei Nikon bessere Kameras die zudem auch noch rauschärmer sind, besonders bei hohen ISO-Werten, meine jetzige hat 10 Megapixel, war auch anfangs skeptisch weil ich davor ne 6 MP D40 hatte, und ich denke mal mit nem sehr guten Objektiv reichen 10MP dicke.
Welcher Ottonormalverbraucher benötigt denn 15,20 oder gar 30MP?
 
Zuletzt bearbeitet:
@tbird700
Das 30 1.4 ist abgeblendet brauchbar. Manchmal ist es gut scharf, dann wieder nicht. Das 10-20 ist ok, wird aber durch das 14-24 2.8 ersetzt da ich zur D3 wechseln werde. Das 150 2.8 ist abgeblendet gut scharf, offen eigentlich ziemlich weich. Bräuchte ich nicht die 150mm für Makros von lebendigen Motiven hätte ich es längst mit dem 105 2.8 VR ersetzt. Der AF ist an kleineren Kameras als der d200 auch unbrauchbar gewesen. Bekannte hatten aber deutlich mehr Pech als ich.

In diesem Sinne


Lieber Gott beschütze uns vor Schnee und Wind, und vor Objektiven die von Sigma sind.

(Ja ich weiß dass sie auch gut sein können).

Gruß
 
Nunja.
Was hier einige als rauscharm betiteln ist auch nur auf billigeren Monitoren rauscharm.
Schaut man sich sowas auf einem hochwertigen Panel an schlägt man die Hände überm Kopf zusammen.
Auch ne DSLR mit "nur" 10 MPix im APS-C rauscht dann fröhlich bei ISO400 rum.
Von daher ist man dort trotzdem gewillt den ISO runter zu drehen.

Auch ist das Argument der älteren DSLR so nicht treffend.
Zwar hatten die früher weniger MPix, dafür war der Sensor an sich aber auch entsprechend schlecht. die aktuellen Modelle erzeugen somit ein ähnliches Rauschverhalten bei mehr MPix, da halt Sensor und Nachberechnung verbessert sind.

Und zu den Printlern:
Für 30x20 cm bei 300 ppi werden 3600x2400 Px benötigt. Das sind 8.6 MPix und damit etwas mehr als die hier behaupteten Abzüge in Postergröße mit 4 MPix. ;)
Für normale Abzüge und/oder reduzierten ppi (höherer Sehabstand) reichen sicherlich auch 6 MPix, aber hahnebüchen untertreiben würd ichs mal auch net. :cool_alt:

Sogesehen muss man dem fetzie Recht geben. Die machen da nich mit weils technischer Blödsinn wird. Es lassen sich nunmal nicht unendlich viele Px auf die Fläche schustern.
Der sinnvolle Punkt für einen großen Anwenderkreis ist erreicht, nun können und müssen sie andere Sachen optimieren.
 
Ich bin gerade erst auf diese Thema gestoßen und mein erster Gedanke nach der Überschrift war: "ausgerechnet einer der Hersteller mit größeren Problemen was Rauscharmut betrifft verkündet das Ende der Pixelanhäufung, die die Hauptursache für Rauschen ist."

Aus einer Schwäche imagetechnisch so gestärkt hervorgehen, gutes Marketing meine Herren.

Grüße Quick
 
@pixie:
Objektive mit Anfangsöffnung 1,4 verbessern durch die Bank erst nach Abblenden ihr Auflösungsvermögen. Es gibt einschlägige, interessante amerikanische Fotoseiten, wo Du Dir Tests von verschiedenen Objektiven anschauen kannst und am Bildschirm am Blendenrad drehen kannst und genau anhand des beigefügten Liniendiagramms sehen kannst, wie sich Auflösung (Linien), Vignettierung und Chromatische Abberation des jeweiligen Objektives durch Abblenden verändern.

Keines der getesten Objektive - sei es von Canon, Nikon oder zB Sigma hat bei voller Öffnung eine hohe Auflösung erreicht (Offenblende 1,2 bis 1,8).
Zumindest zählst Du jedoch offenbar auch zu den Fotografen, die mit Sigma-Objektiven bis dato persönlich kein Pech hatten ;-).
Ich kann mich über das meinige auch nicht beschwerden. Der Rest - alles Nikon-Objektive - entspricht hinsichtlich Abbildungsleistung dem Neupreisniveau.
Insofern weiterhin viel Spaß mit Deinen Sigma-Gurken. ;-)
 
Finde den Schritt von Olympus gut, und hoffe das viele folgen werden.
Was will man als 08/15 User mit massig MP wenn man nicht wirklich vorhat die Fotografie intensiver zu betreiben.

Rund 95% aller gemachten Bilder werden nicht ausgedruckt. Solche die es schaffen gedruckt zu werden, landen noch meist auf dem Format 15x10.

Hier wäre wirklich sinnvoll den zukünftigen Kompaktkameras einen qualitativ besser arbeitenden CMOS zu spendieren. Welcher bessere Farbwerte erreicht und ein geringeres Rauschen bei ISO 400-800 bietet. Mehr ISO brauchen solche Kameras wirklich nicht mit 1A sauberen Rauschverhalten. Sowie bessere Linsen welche Lichtstark sind. Sowie eine gute Programmlogik die mich beim knipsen unterstützt und auch wirklich gute Resultate hervorbringt.

In dem Bereich können alle Hersteller sich noch massiv verbessern. Wer mehr Leistung benötigt soll halt zur einer Profi Kamera greifen. Welche Olympus wohl auch anbieten wird.

Ich selbst nutze eine Canon EOS 5D Mark II wenns richtig gute Bilder werden sollen. Wenn ich so unterwegs bin habe ich eine kleine IXUS bei mir die vollkommen ausreicht.
 
Es ist schon hoch interessant was sich teilweise ausgedacht wird.

Kaum ist die Technik hinter dem Objektiv unzulänglich, wird ein lichtstarkes Objektiv gefordert.
Nur leider ist Offenblende kein Allheilmittel für alle Probleme. Irgendwie müssten hunderte Fotos mit Blende <=2.8 im Netz zu finden sein, sind se aber nich.
Offenblende als Stilmittel ist nicht immer gewollt, viel häufiger wird man sich bei 5.6 oder mehr aufhalten.
Von daher bringt dieser Blendenwahn überhaupt keinen praktischen Vorteil fürs Motiv.
Die Leute die gezielt damit arbeiten haben entweder immer ein Stativ oder ein Studio für Portraits. Und da ist das Licht sowieso künstlich.
Bei bedecktem Himmel oder etwas wenig Licht und entsprechender Brennweite werden dann ISO Werte von 400 und mehr sehr schnell interessant. Von der Offenblende halten dann aber weder Automatik noch Fotograf noch was.
Grob gesagt rechtfertigt das Nutzerverhalten die meisten Forderungen nicht, maximal die kleine Sparte fällt dort rein.
 
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