OS auf SSD: Welche Daten auslagern ?

testie123

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Hi,
ich stehe kurz davor Windows 7 64-Bit auf eine 60GB SSD (Corsair Force F60) zu installieren.
Um den belegten Speicherplatz aus Perfomrance-Gründen so gering wie möglich zu halten, stellt sich für mich die Frage, welche Dateien/Verzeichnisse ich lieber auf eine andere HDD auslagern soll?

Hier einmal eine Auswahl:

  • Auslagerungsdatei
  • Eigene Dateien (ich weiß, wird so nicht mehr in W7 genannt)
  • Temporäre Dateien
  • Dateien für die Arbeit mit Software (z.B. Rippen, Konvertieren, Kodieren, etc..)

1. Also, welche der genannten Dateien soll ich lieber auslagern ohne dabei den Performance-Gewinn einer SSD wieder zu verlieren, wenn diese auf Dateien zugreifen muss, die wiederum erst von einer "langsameren" HDD gelesen werden muss?
2. Wieviel Speicher muss bei der SSD auf jeden Fall ungenutzt bleiben wegen Lebensdauer & Performance (ich lese immer von etwa 10%)?

Danke schon einmal im Voraus. :)

EDIT: Bitte keine Tipps von wegen, "Kauf dir einfach eine größere SSD". Da ich nur ein best. Budget habe, mit dem ich entweder 1x eine große SSD oder 1x eine kleinere SSD + 1x eine große HDD (2TB für Daten) kaufen kann, habe ich mich für Option 2 entschieden.
 
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Auf der SSD bleibt alles was du(Win7) oft benutzt:

- Auslagerungsdatei
- Temporäre Dateien (bitte regelmäßig löschen bei 60GB)

Auf die HDD's kommen:

- Wiederherstellungspunkte
- allg. Tools (Media Player, Videobearbeitung, Office, usw., halt alles was Winblöd nicht unbedingt braucht)
- "Eigene Dateien"


Wegen deiner Frage der Nutzung würde ich so 15-20% frei lassen, dann haste immer noch genug Platz um doch mal was größeres raufzukopieren bzw. Freiraum nach hinten. Ich persönlich würde auf minimum immer 10-15% auf ner SSD frei lassen und dann auch relativ zügig reagieren falls dieser Wert überschritten wird.
 
Ich dachte, gerade häufig verwendete Programme sollten auf der SSD verbleiben, da ansonsten ständig wieder auf eine "langsame" HDD zugegriffen werden muss?

Ich habe mir eine SSD nicht nur zugelegt, um Windows schnell zu booten, sondern v.a. auch schnell auf Programme zugreifen & damit arbeiten zu können.

M0sk1t0 schrieb:
...dann haste immer noch genug Platz um doch mal was größeres raufzukopieren bzw. Freiraum nach hinten.
Diese Dateien meinte ich mit "Dateien für die Arbeit mit Software (z.B. Rippen, Konvertieren, Kodieren, etc..)"
 
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Ich habe mir eine SSD nicht nur zugelegt, um Windows schnell zu booten, sondern v.a. auch schnell auf Programme zugreifen & damit arbeiten zu können.
die starten damit schneller ... schneller laufen tut dadurch nichts ...
 
Dadurch dass die HDD sich nicht mehr um Windows kümmern muss, reagiert sie um Welten schneller.

Ich z.B. habe meine ganzen Spiele (bis auf Ausnahmen) auf ner 2TB WD Green Platte. :D
 
Deine SSD wird nicht langsamer wenn sie voll wird. Du solltest nur bei Platzmangel selten benötigte Dateien auslagern. ISOs oder so. Vielleicht auch die Musiksammlung die keinen schnellen Zugriff braucht. Oder Dokumente, Tabellen, etc.

Also knapp gesagt: Alle Dateien die keinen extrem schnellen Zugriff erfordern können ausgelagert werden.
 
Was Temp, tmp und Sysfile angeht, kannst Du die ruhig auf der SSD belassen. Wenn Du Win 7 auf die SSD installierst (nicht klonen) stellt sich Win 7 automatisch darauf ein. Unter anderem "weiß"
Win 7, daß Defrag eine Totsünde ist und stellt die Autodefragfunktion für die SSD ab.
Ungut sind ebenso Programme wie Tun Up, die permanent im Hintergrund Dateien neu anordnen wollen. Bei SSD völlig unnötig.
Alles was schnell starten soll und nicht zuviel Platz wegnimmt kannst Du mitinstallieren.
Z.B. Internetprogramme. Große Dateien wie Spiele sind auf einer HDD besser aufgehoben.
Der Performanceverlust ist geringfügig. Damit der Controller seine Zellen gut verwalten kann, sind
ca. 20% der SSD frei zu halten.
Damit die SSD richtig läuft, kontrolliere im BIOS ob der SATA Controller im AHCI Modus läuft.
Im IDE Modus ist die SSD nur geringfügig schneller als eine HDD.
Dir wünsche ich den selben AHA Effekt den ich beim ersten booten nach der Installation hatte...
 
Da ich derzeit meine ganze Filmsammlung digitalisiere, brauche ich relativ viel Speicher für die ganzen Zwischenschritte beim Rippen, Codieren & Konveriteren von DVDs & Blu-rays.

Soll ich die ganzen Arbeitspfade der entsprechenden Programme gleich auf eine HDD umstellen oder erst auf der SSD damit arbeiten und nach Benutzung gleich wieder löschen?

@ Echoes
Danke für deine Ausführung. AHCI ist schon umgestellt. Defragmentierungssache ist auch klar. Ist es vielleicht sinnvoll den Ruhezustand von Windows zu deaktivieren bzw. hibernate.sys zu löschen?
 
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Prinzipiell musst dir da nicht viel Stress machen. Ich würde die meisten Programme auf der SSD installieren, bis auf die großen vielleicht. Aber Office & Co und alles, was irgendwie regelmäßig gestartet wird auf die SSD. Wäre doof, wenn dein PC beim Booten irgendwelche Dateien von der HDD holen müsste, und die meisten Tools sind ja eh nur paar MB groß.

Dein Lieblingsspiel könntest du auch noch auf die SSD packen ;)

Temporäre Dateien, eigene Dateien etc würd ich auch auf der SSD lassen. Halt 1x im Monaten Datenträgerbereinigung durchführen.

Vllt den Ordner "Eigene Bilder" oder "Eigene Filme" auf die HDD packen, wenn du dort große dateien speicherst.
 
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Ich würde die SSD nicht unnötig belasten, der große Vorteil einer SSD ist ja ihre Reaktionszeit - und die braucht man nicht unbedingt da.
 
Cey123 schrieb:
Ich würde die meisten Programme auf der SSD installieren, bis auf die großen vielleicht. Aber Office & Co und alles, was irgendwie regelmäßig gestartet wird auf die SSD.
Dein Lieblingsspiel könntest du auch noch auf die SSD packen ;)
Das vom Speicherbedarf größte Programm ist bei mir Photoshop CS3.
Was Spiele angeht, ich bin überhaupt kein Zocker. Also habe ich hier schon mal Speicherkapazität gespart.:lol:
 
es gibt doch keinen Grund die SSD zu "schonen" die sind zum arbeiten da un dnicht um die Umgebung zu verschönern.
Ich habe auf den meisten Rechnern alles drauf was man braucht. OS,Office, Adobe CS, ERP mit einer ganzen Menge Daten und habe auf einer 60 GB SSD immer noch 25 GB frei.
was wichtig ist bei einer SSD mit Sandforce-Controller: standby deaktivieren ( macht nur Probleme)
 
Danke für den Tipp. An den Ruhezustand habe ich gedacht, nicht aber an den Standby-Modus.;)
 
Die Geschwindigkeit der Filmbearbeitung ist vom Bearbeitungsprogramm abhängig. SSD nutzt da nix. Zum konvertieren von BD dateien benötige ich eine 1/2 Stunde. Egal ob auf HDD oder SSD.
Grundsätzlich gillt:" Programme, die viel schreiben, sollten ihren Pfad auf eine HDD gelegt bekommen". Die SSD verschleißt beim schreiben, nicht beim lesen.
Da Konvertierungsprogramme im allgemeinen für 32 Bit geschrieben werden aber in einer 64 Bit Umgebung arbeiten, helfen keine Übertaktungsorgien der Prozessoren oder der Pfad auf die SSD.
Wunderst Du Dich nicht, daß beim konvertieren kaum Prozessorresourcen bzw. Speicher verbraucht werden? Man benötigt schon andere Programme um eine HDD dafür auszureizen.
 
Ich glaube, du hast mich missverstanden.
Bei den Bearbeitungsprogramm für Rippen, Encoding & Konvertieren habe ich wegen der Pfade für die verwendeten Dateien nicht auf die Schnelligkeit abgezielt, sondern vielmehr auf das ständge Zufreifen & Beschreiben, was ein Digitalisierungs & Codierungsprozess halt so mit sich bringt.
 
Gibt es eine Empfehlungen bzw. eine Anweisung für das Einstellen der Parameter, damit alle Daten auf die häufig zugegriffen wird, nicht auf der SSD gespeichert werden ?

Danke schon mal im Voraus.
 
... damit alle Daten auf die häufig zugegriffen wird, nicht auf der SSD gespeichert werden ?

Zu was hast du dann eine SSD?
 
Eben, gerade die häufig verwendeten Daten sollen ja doch gerade auf der SSD sein, damit man von deren Performance auch optimal profitiert. Wie man im Dauerschreibtest auf xtremesystems.org sieht, halten gute, aktuelle SSDs so viele Schreibvorgänge aus, dass ein normaler User diese in vielen Jahren nicht ausschöpfen wird.
 
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