Owncloud, Sparkleshare oder doch was ganz anderes?

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Moin. Da ich den Luxus einer Cloud wirklich sehr zu schätzen gelernt habe, die Daten aber ungern anderen anvertrauen möchte, will ich meinen eigenen Server dafür nutzen!

Nun ist nur die Frage mit welcher Software ich das ganze reallisieren soll.
Ich habe weder mit owncloud noch mit sparkleshare Erfahrungen, würde mich freunen wenn ihr mir hier ein wenig von euren berichten könntet.
Oder vielleicht kennt ihr ja noch eine ganz andere Software dafür?


Grüße und nen schönes Wochenende! ;-)




PS: Ich bin mir nicht sicher ob dies hier der richtige Bereich dafür ist, sorry schon mal. :D
 
Ich musste für Sparkleshare gerade googlen - aber so wie ich das verstehe sind die zwei Anwendungen in meinen Augen nicht komplett vergleichbar. Owncloud hat keine Version Control und ist eher so etwas wie Dropbox. Sparkleshare kommt mir eher rüber wie ein Google Docs wo man wirklich an einem Dokument gemeinsam arbeiten kann. Habe privat Owncloud im Betrieb und muss sagen, dass das Interface ganz gut ist ;)
 
Ich verwende aktuell noch TeamDrive auf meinem eigenen Server. Allerdings hört sich Seafile sehr interessant an...hatte nur noch keine Zeit es mal zu testen.
 
Zuletzt bearbeitet:
SemperVideo hat auf YouTube einige gute Tutorials für OwnCloud. Brauche sowas selbst nicht, aber das dürfte deinen Anforderungen schon entsprechen.
 
Ich habe owncloud aktiv in Benutzung. Das ganze rennt auf einem Hetzner EX4 inkl. gültigem SSL Zertifikat.
Die Daten selbst liegen auf dem Server in einem 50 GB Truecrypt File Container. Ist zwar etwas umständlich nach jedem Reboot den File Container zu mounten, aber so oft muss man ja keinen Neustart machen.

Was ich mit owncloud gelernt habe ist, dass es irgendwie alternative Webserver so gar nicht mag (in meinem Fall war das nginx), mit Apache funktioniert es dagegen tadellos. Am besten also owncloud runterladen, auf dem Server installieren, nach Möglichkeit seperate IP mit Apache nutzen und unbedingt ein SSL Zertifkat kaufen.

Der Vorteil von owncloud ist der Desktop Client für Windows, Mac & Linux. Die Oberfläche von owncloud selbst nutze ich so gut wie gar nicht, ich will nur meine Dateien über mehrere Rechner synchron halten und hatte nach einer Alternative für Dropbox gesucht.
 
Man kann sich doch ein eigenes SSL Zertifikat erstellen, wenn es für den privaten Bereich ist oder nicht ?

Owncloud in der neusten Version, hat ausserdem einen Bug, man kann die Passwörter der Konten nicht ändern.
Musste ich leider gestern schmerzlich erfahren, nach dem Update.
 
Huhu,

ich habe selber auch die owncloud am laufen auf nem kleinen Rasperri Pi. Ein gekauftes SSL Zertifikat sehe ich als nicht nötig. Du kannst ohne weiteres mit Linux dir ein eigenes ausstellen (openssl). Zur Perfomance kann ich sagen es könnte schneller sein. SFTP über WINSCP auf dem Pi erreicht biz zu 32 mbit/s. Über Webdav Freigabe erreiche ich max 11 mbit/s im eigenem Netzwerk. Der PHP Upload in der Webseite ist dabei um weiteres schneller dieser erreicht 28 - 32 mbit/s.
Ich setzte den aktuellen Apache ein.

Ich schreibe nicht auf die SD Karte sondern auf eine externe USB Platte.
Ergänzung ()

Jap für den privaten Gebrauch kann man ein eigenes Verwenden. Danke für den Hinweis mit dem PW bin mich schon ne halbe Stunde am Fragen ob ich zu blöd zum ändern bin :D.
 
Klar kann man sich ein eigenes unsigniertes Zertifikat erstellen, aber ich habe keine Lust die Fehlermeldung des Browsers wegzuklicken :).
Als Alternative könnte man noch www.startssl.com empfehlen, da bekommt man ein kostenloses & signiertes SSL Zertifikat für 1 Jahr.

Der Rasperry Pi hat nur eine 100 MBit NIC, die per USB angebunden ist, daher die mauen Übertragungsraten.
 
hedsht schrieb:
Klar kann man sich ein eigenes unsigniertes Zertifikat erstellen, aber ich habe keine Lust die Fehlermeldung des Browsers wegzuklicken :).
Als Alternative könnte man noch www.startssl.com empfehlen, da bekommt man ein kostenloses & signiertes SSL Zertifikat für 1 Jahr.

Der Rasperry Pi hat nur eine 100 MBit NIC, die per USB angebunden ist, daher die mauen Übertragungsraten.

Das weiß ich mit den 100 Mbit NIC ich bin auch eher unzufrieden mit der WEBDAV Geschwindigkeit falsch ausgedrückt.

Zu dem Zertifikat wenn du das selber signierst mit openssl und dann unter windows registrierst (Vertrauenswürdige Stammzertifizerung) musst du keine Fehlermeldung wegklicken.
 
hedsht schrieb:
Klar kann man sich ein eigenes unsigniertes Zertifikat erstellen, aber ich habe keine Lust die Fehlermeldung des Browsers wegzuklicken :).
Selbst erstellte Snakeoil-Zertifikate sind tatsächlich die sichersten Zertifikate von allen. Eine reguläre Cert Authority kann gecrackt werden, das hat die Vergangenheit bewiesen. Ein regulär gekauftes (oder bei startssl.com gratis bezogenes) Zertifikat kann durch einen CA-Hack gefälscht werden. Ein Snakeoil hingegen... einmalig im Browser/Mailclient fest akzeptieren und glücklich sein, dass die Verbindung garantiert wirklcih sicher ist.

Der einzige Nachteil von Snakeoil ist, dass fremde Nutzer eben eine rote Warnung erhalten. Wenn man die Inhalte aber nur an einen kleinen Userkreis richtet geht nichts über Snakeoil.
 
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