News Paid Mods: Valve hält an Idee bezahlter Modder fest

AbstaubBaer

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basilisk86

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#2
Es gibt Spiele die sind nur bekannt wegen der Mods geworden, wenn der Geldgeile Newell das irgendwann endgültig durchsetzt, dann wird es das für solche Games gewesen sein, kann mir kaum vorstellen, das das im Sinne deer Entwickler ist.
 
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#3
Für einen guten Mod bin ich natürlich sehr gerne bereit Geld zu zahlen.

Ist den ganzen großen Publishern, die nur Dollar-Zeichen in den Augen haben, natürlich ein Dorn im Auge sowas.

@basilisk86

Falsch, ein guter Mod ist quasi ein eigenständiges Spiel

Oder war Counter-Strike etwa kein Erfolg, nur weil es Geld kostet? Ganz im Gegenteil
 
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#5
Wird halt so laufen wie schon zuvor bei den Smartphones. Die Apps dort kosten entweder, oder haben irgendwelche Spy-/Adware dabei. Und Apfel oder Google kassieren halt mit ab.
Früher hat Valve mal Spiele gemacht. Heute machen die Geld.
 

Cytrox

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#7
DLCs bekommt man wenigstens alle schön auf der Verkaufsseite aufgelistet und man kann sich noch vor dem Kauf ein Bild darüber machen worauf man sich einlässt. Aber Mods? Versteckt in irgendwelchen Untermenüs? F2P in Grün. Nein danke! :freak:

Ist dann wohl der Anfang vom Ende für Steam. Mal sehen wie lange es noch dauert bis das Ding unter seinem eigenen Gewicht zusammenbricht.
 
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#8
@basilisk86

Falsch, ein guter Mod ist quasi ein eigenständiges Spiel

Oder war Counter-Strike etwa kein Erfolg, nur weil es Geld kostet? Ganz im Gegenteil
speziell mit dem beispiel CS bestätigst du seine These, dass Valve besonders geldgierig ist.
Sie haben den Mod CS aufgekauft, und wenn man schaut was sie jetzt mit GO für eine Melkmaschine daraus gemacht haben (mit Skins die Vorbild für COD in Sachen Geld abknöpfen waren und map DLCs die nach DLC Dauer tatsächlich "verschwinden"), dann ist das traurig.

Wenn man sieht dass waffenskins, spraypaints die früher kostenlos waren jetzt von Valve verkauft werden, dann ist das eine ziemliche Volksverblödung wenn manche Spieler das jetzt mit absurden Argumenten als toll rechtfertigen. Damit Valve mitverdienen kann, wurde Modding praktisch unmöglich gemacht zugunsten des eigenen Steam-Shops.
Einige wenige content-Creators verdienen ein bisschen am Kuchen mit, 99% des restlichen guten Contents geht unbeachtet verloren weil er nicht in den workshop aufgenommen wird. Und die Masse klatscht trotzdem Beifall.

Es war wie Steam einfach nur ein Vorbild wie man die Industrie noch geldgieriger und schlechter macht, und andere Firmen folgen mit kopierten Konzepten um uns noch mehr Geld abzuknöpfen.

wenn man endlich die rosa Brille abnimmt, dann ist Valve längst an EA vorbeigezogen wenn es um das Thema Mikro-Transaktionen geht. Das Ding ist nur, dass Valve und Gaben (und mitlerweile auch der neue aufgekaufte Raffzahn Blizzard) im Gegensatz zu Ubisoft oder EA genau wissen, wie sie die für die Spieler schlechten Entwicklungen positiv verpacken können, sodass die meisten jubeln ohne zu sehen, wie sie als Spieler langfristig draufzahlen.
 
Zuletzt bearbeitet: (.)

Moriendor

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#9
Oder war Counter-Strike etwa kein Erfolg, nur weil es Geld kostet? Ganz im Gegenteil
Counter-Strike war bekanntlich zunächst ein Riesenerfolg, weil es zu Beginn eine Gratis-Mod war. Es kostete ja erst, nachdem Valve die Mod aufgekauft hatte.
Es entbehrt schon nicht einer gewissen Komik und Ironie des Schicksals, dass ausgerechnet Valve, deren Spiele mit Ausnahme von HL fast ausnahmslos ursprünglich auf innovativen Gratis-Mods basieren, jetzt Mods monetarisieren wollen.

Ich habe ja gar nichts dagegen, dass Modder in die Lage versetzt werden sollten, optional Geld für ihre Mods verlangen zu können, aber da würde es eben auch der "donate" button tun. Eine generelle Kommerzialisierung von Mods finde ich aber zum Kotzen und ich werde einen großen Bogen um Spiele mit paid mods machen, wenn es so weit ist.
Als ob die Zerhackstückelung mit DLCs und Season Passes nicht schon schlimm genug wäre, werden dann in Zukunft bei Spielen absichtlich "kreative Lücken" für Bezahl-Mods gelassen. Das ist doch so absehbar und sicher wie das Amen in der Kirche.

Kann ich alles nicht gut heißen... modden sollte dem Modder in erster Linie Spaß an der Freude bereiten. Die Kommerzialisierung wird doch nur dazu führen, dass Steam dann von einer Monsterwelle von Müll-Mods überrollt wird und letztlich keinem so richtig geholfen ist, da man in dem Meer von Scheiße die guten Mods eh kaum noch finden wird. Naja, aber Hauptsache Gabe wird immer feister und fetter... dem ist es doch völlig wurscht, ob er seinen 30% Anteil von Müll oder von gutem Content macht. Hauptsache die Kasse klingelt.
 

k2t

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#11
Solange es optional ist, warum nicht?

Wäre doch cool, wenn ein paar Leute davon leben könnten und ein erster Schritt in die Spielindustrie, es gibt doch schon einige Künstler die von Dota 2 Skins verkäufen selbstständig gemacht haben.
 

tek9

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#12
Kann ich alles nicht gut heißen... modden sollte dem Modder in erster Linie Spaß an der Freude bereiten. Die Kommerzialisierung wird doch nur dazu führen, dass Steam dann von einer Monsterwelle von Müll-Mods überrollt wird und letztlich keinem so richtig geholfen ist, da man in dem Meer von Scheiße die guten Mods eh kaum noch finden wird. Naja, aber Hauptsache Gabe wird immer feister und fetter... dem ist es doch völlig wurscht, ob er seinen 30% Anteil von Müll oder von gutem Content macht. Hauptsache die Kasse klingelt.
Ich fand die Idee zunächst eigenartig. Andererseits haben die Macher der mods auf diesem Weg die Chance eine Vergütung für die nicht unerhebliche Arbeit zu erhalten. Das der Publisher von einem Spiel auch was dabei verdient halte ich auch noch für legitim. Ohne das Spiel würde es kein Mod geben.

Was wohl den meisten sauer aufstöst, sind die 30 Prozent, welche Steam kassieren will.
 
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Crifty

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#13
Ich glaube das es für viele Modentwickler der richtige Schritt ist, da sie sofort von der Arbeit auch leben können und diese auch entsprechend gewürdigt wird.

Früher hat man gar nicht gefragt ob man was bezahlen muss, eine gute Arbeit wurde immer dementsprechend vergütet. In der heutigen Zeit schreien viele rum wenn es darum geht auch mal für eine tolle Arbeit/Leistung zu bezahlen bzw. zu entlohnen.

Für mich klingt das ganze wie die Vertreibung von Adam und Eva (Moduser) aus dem Schlaraffenland in die harte Realität.
 
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#16
Valve will da nur mit verdienen! Mehr nicht. Meist gibt es dann die Mods eh für Lau auf der "Hersteller" Seite. Ich finde es ja nicht schlecht das die Leute dafür Geld bezahlen, aber man sollte wohl 100% der Mod Community überlassen und DAS bitte auch erst nach prüfen der Ware. Nicht wieder so eine Ente für 100€ xD
 
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#17
Ich bin Valve einfach nur unendlich dankbar für das geniale Steam, HL2+Episoden, CS:S, DOD:S ... ich spiele außer noch GTA nichts anderes.

Gabe ist ja schon Milliardär... aber völlig zurecht
 

Moriendor

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#18
Und am Ende heißt es wieder 75% Valve und 25% Modder :freak:
Dies ist falsch. Die ursprünglich mal geplante Aufteilung für Bethesda-Mods hätte so ausgesehen, dass Valve ihre üblichen 30% (erheben die mindestens pauschal für alles auf Steam) und Bethesda 45% und der Moddder 25% bekommt.
Valve sind zwar sehr raffgierig, aber auch nicht soooooo pervers gierig ;) .
 
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#19
Macht das Ganze einfach optional, aber deutlich ersichtlich und die Mod an sich aber gratis. So oder gar nicht. Der erste Versuch ging zu Recht nach hinten los...

Grüße

Micha
 
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#20
Ich bin ein Befürworter von Paid-Mods, allerdings sollte man dann auch gewisse Voraussetzungen setzen, wie gute Beschreibung, Bilder, Videos und der Modder sollte auch schon aktiv gewesen sein.
Solange die Preise im 0-2 € Bereich sind, bin ich gerne bereit dafür für die Modder etwas hinzulegen. Ich sehe immer wieder beim American Truck Simulator wie Modder Zeit investieren um gute Mods zu erstellen.

Ein Spende Button ist aber auch schon längst überfällig.
 
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