News Paid Mods: Valve führt „Custom Game Passes“ für Dota 2 ein

Kasmopaya

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Ich finde die Idee dahinter gar nicht so schlecht. Zb. Skyrim. Da könnte Steam eine Version anbieten mit zig hundert Mods, Support dafür, einfach nur downloaden und Spiel starten, so wie man das bisher gewohnt ist. Man muss die Mods weder auswählen, noch am Game rum basteln, noch sonst was machen. Dafür würde ich gerne ein paar € extra zahlen. Das Game wird ja durch bessere Texturen etc. enorm aufgewertet. Und die Modder werden auch noch entlohnt und supporten das ganze dann in Gegenzug noch besser.

Im Prinzip sowas wie eine inoffizielle EE Version zb. von Fallout 4 wäre da möglich.

Mal schaun ob die das ordentlich umsetzten. Aber so wie ich Valve kenne, werden die erstmal den Markt vor allen andren erobern, bevor die anderen überhaupt realisieren, was gerade überhaupt passiert.
 
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pmkrefeld

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@Kasmopaya
Die Idee ist nicht schlecht, für Valve jedenfalls.

@Topic
Die Argumentation von Valve ist meiner Meinung nach eine bloße Fassade, hier stehen einzig und allein finanzielle Interessen im Vordergrund.
Das ist einfach nur die nächste Stufe von DLCs mit dem riesigen Vorteil das der Publisher/Entwickler/Valve keinen Finger krümmen müssen um neuen Content anzubieten, das kann sich nur n BWLer ausgedacht haben :D

Zugriff auf zusätzliche Charakterslots, Boni auf gewonnene Erfahrungspunkte sowie eine höhere Chance auf seltene Gegenstände
und ein paar Zeilen später:

Pay-to-Win-Entwickler fliegen aus dem Programm
Was ist es nun?
 
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Ich stehe dem System nachwievor kritisch gegenüber.
Man siehe sich mal die werbebespammte P2W-Landschaft in TF2 und CSGO an.

Vernünftige Moderation auf Valveseite hat es nie gegeben und wird es auch nicht. Die reduzieren extremst Kosten. Das sieht man daran, dass Logintokens für CSGO-Servern mitsamt den Accounts automatisiert (und damit häufig zu unrecht) gebannt werden. Eine Beschwerdeplattform gibt es nicht.
In jedem Fall beutet Valve die Community aus (fragt euch, wann sie zuletzt einen eigenen Titel veröffentlicht haben), und lässt sie für sich arbeiten.
 

AbstaubBaer

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Ich find die neue Version ganz gut. Klar profitiert Valve, aber der Modder auch. Irgendwann verschwimmt die Grenze zur Arbeit, sich das - bei Erfolg - bezahlen lassen zu können, ist nur fair. Das haben zumindest einige Modder im vergangenen Jahr schon durchblicken lassen.
 

Kasmopaya

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Die Idee ist nicht schlecht, für Valve jedenfalls.
Warum für mich nicht? Ich mag selber rum basteln, auswählen und dann offiziell nicht unterstütztes Zeug nicht so gerne. Zb. Fallout 4 in 1-2 Jahren dann die "Steam EE" Version kaufen, mit überlegenen Texturen, besseren alles. Steam Sale, zack downloaden und fertig. Das ist doch ein wenig Entlohnung wert oder? Muss es immer gratis sein? Ich denke nicht.

Mods auf dem PC sind eine wahnsinnige Stärke der Plattform. Vor allem für High End Maschinen und die Qualität noch weiter zu erhöhen. Wirklich an der Zeit das dies noch mehr Leuten zur Verfügung steht, als diejenigen die wissen wie man ein Game modded.
 

FranzvonAssisi

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Die Grundidee finde ich toll - aber doch bitte nicht im Abomodell zumal Steam jedesmal mitverdient für quasi nichts und du deine Arbeit für sage und schreibe null, null gesichertes Einkommen verschenkst.

Ein Entwickler schenkt seinem Arbeitgeber doch auch nicht das Programm und sagt "Ihr könnt mir ruhig 70% des Gewinns durch das Produkt abgeben"

Steam sammelt sich da im Workshop einen ziemlichen Schatz und wenn sie dann den Content mal für sich beanspruchen, wehren sich die Leite wahrscheinlich so wie bei der NSA...

Lg, Franz
 
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Guest83

Lt. Commander
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Mods bleiben kostenlos.
Modder verdienen etwas Geld.
Valve das die Plattform zur Verfügung stellt auch.
Spieler die Geld ausgeben wollen kriegen ein par Extras die keine Auswirkungen aufs Gameplay haben.

Alle profitieren, also wird das Computerbase-Forum wieder rumjammern.
 

pmkrefeld

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Klar profitiert Valve, aber der Modder auch. Irgendwann verschwimmt die Grenze zur Arbeit, sich das - bei Erfolg - bezahlen lassen zu können, ist nur fair.
Warum für mich nicht? (...) Muss es immer gratis sein? Ich denke nicht.
Inwiefern profitiert der Modder? Durch kurzfristige finanzielle Anreize?
Welche Folgen wird dieser Paradigmenwechsel in Zukunft auf die Modder haben?

Im Moment sind Modder berufstätige Menschen die aus Spaß Content erstellen.
Die Arbeit und das Feedback der Community an sich müssen also im Moment als Motivation dienen, Leistungsdruck gibt es kaum.

Wie wird es wohl aussehen wenn Mods nun kostenpflichtig sind?
Das würde meiner Meinung nach massive Auswirkungen auf alle Beteiligten haben:

Welche Motivation hat der Publisher nun das möglichst beste Produkt auszuliefern? Wohl kaum eine, wirtschaftlich macht es viel mehr Sinn absichtlich ein unvollkommenes Produkt abzuliefern und dann die nun professionellen Modder den Rest machen zu lassen, der Publisher verdient ja daran mit wenn Mods verkauft werden.

Welche Motivation hatte Valve mit Steam als Platform dem Kunden die Mods möglichst neutral vorzustellen? Viel mehr Sinn würde es machen den Umsatzstärksten Mods Vorrang zu gewähren, sehe aktuelle AppStores. Dann würden noch die personalisierten Vorschläge für neue Mods kommen, diese Seuche gibt es ja bei Steam schon auf der Frontpage.

Welcher finanzieller Druck lastet auf dem nun professionellen Modder? Auf einmal sehen seine Interessen völlig anders aus, er muss liefern sonst kommt kein Brot auf den Teller. Auch wird seine Arbeit garnicht mehr entlohnt sollte der Mod sich nicht am Markt etablieren, dies erhöht den Erfolgsdruck weiterhin. Sollte dies eintreten ergeben sich dann neue Möglichkeiten: Product-Placement, Ads, Sponsored Content, will man das wirklich in Mods haben? Wir werden obendrauf eine Flut an trivialmods sehen erstellt von Leuten die mit wenig Aufwand Geld machen wollen, Flashlight App anyone?

Wie sieht es nun für den Spieler aus? Er meckert nus nicht mehr über die unfertigen Spiele die er vorbestellt hat, alles was er braucht kann man nun als Mod erwerben. Schön, muss ja nicht immer alles kostenlos sein, oder? Wie ist es dann mit der Fragmentierung der Community? Wird man ausgeschlossen sollte man einen erfolgreichen Mod nicht kaufen wollen? (BF Premium) Wird er den Überblick am Markt behalten können?

All dies ist schon passiert, wie lange dauert es bis die gleichen Prinzipien Spielemods Anwendung finden?
 
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Handysurfer

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Ich denke es gibt hier 3 Parteien und nicht zwei.
Es geht auch nicht direkt um die Monetarisierung sondern um das Konzept bei dem Valve sich was dabei gedacht haben muss.

Wenn das z.B. über den Workshop abläuft, gibst du sämtliche Rechte an deinen erstellten Content ab.
Mods sind und bleiben immer eine gute Sache.
Und die Rechte am eigens erstellten Content spielt im Endeffekt keine Rolle, da du nicht mal das Recht an dem Spiel hast und wenn man möchte, kann man das Spiel einstellen und deinen Content somit wertlos machen.
Es geht nur darum, dass, solange das Spiel gespielt wird, du etwas einzigartiges oder seltenes einfügen kannst. Oder einfach nur etwas, was anders ist und dir mehr gefällt.

Mods sollte es meiner Meinung nach in jedem Spiel geben können. Wenn ich beispielsweise bei einigen Spielen eine bessere Grafik, Texturen, neue Inhalte, etc. erhalten könnte, würde ich das eine oder andere Spiel nochmal spielen bzw. überhaupt erst anfangen.
Diablo 3 im Offline-Modus mit guter Grafik (nicht Comic-Verwischt-Weichzeichner-WoW-Stil) würde es für mich spielbar machen. Als purer Hardcore-Mode-Spieler will ich aber meinen Charakter nur verlieren, weil Blizzards Server Probleme machen oder ist 10 Sekunden im Spiel bleiben muss, wenn das Internet abbricht und in dieser Zeit durch Gegner getötet werde, die komischerweise weiterspielen.
 

pmkrefeld

Commander
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Mods bleiben kostenlos.
Modder verdienen etwas Geld.
Valve das die Plattform zur Verfügung stellt auch.
Spieler die Geld ausgeben wollen kriegen ein par Extras die keine Auswirkungen aufs Gameplay haben.

Alle profitieren, also wird das Computerbase-Forum wieder rumjammern.
Wie naiv bist du eigentlich? :D
Wenn jmd damit Geld verdienen kann, dann wird er das auch tun und zwar auf biegen und brechen.
Und wo wird das Geld herkommen? Aus deiner Tasche ^^

Oder bist du auch einer von denen?: "Sollen sie meine Daten doch lesen, ich habe nichts zu verbergen!" :o
 
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Und die Rechte am eigens erstellten Content spielt im Endeffekt keine Rolle, da du nicht mal das Recht an dem Spiel hast und wenn man möchte, kann man das Spiel einstellen und deinen Content somit wertlos machen.
Es geht nur darum, dass, solange das Spiel gespielt wird, du etwas einzigartiges oder seltenes einfügen kannst. Oder einfach nur etwas, was anders ist und dir mehr gefällt.
Hi.
Ich arbeite seit 5 Jahren an TF2 Mods und habe unter anderem auch andere Spiele gemoddet (L4D2, CSGO). Recht umfangreich und habe teilweise mit einzelnen Modreihen Content erstellt, der vom Umfang her Valve's Jahresbeitrag für das jeweilige Spiel übertrifft.
Mir sind natürlich meine Rechte am eigenen Content wichtig. Urheberrechte sind des Weiteren nicht wertlos.
Tut mir Leid, aber deine Aussage ist einfach nur Müll und ich kann dem aus eigener Erfahrung speziell in diesem Bereich widersprechen.
 

pmkrefeld

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Mods sollte es meiner Meinung nach in jedem Spiel geben können.
Mods sind in vielen Spielen eine tolle Sache, aber sollte es sie in jedem Spiel geben? Definitiv nicht!
GTA mit Mods => Oberhammer
Minecraft mit Mods => Oberhammer
Heavy Rain mit Mods => ?
Silent Hill mit Mods => ?
Pokemon mit Mods => ?
Forza mit Mods => ?
Schonmal CS mit Mods gespielt ?

Und bitte nicht den gleichen Fehler wie Valve machen! DLCs von externen Anbietern sind keine Mods sondern DLCs egal ob es Blizzard, Dice oder Frank Müller von der Banhhofstraße 13 gemacht hat.
 
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AbstaubBaer

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Inwiefern profitiert der Modder? Durch kurzfristige finanzielle Anreize?
Welche Folgen wird dieser Paradigmenwechsel in Zukunft auf die Modder haben?

Im Moment sind Modder berufstätige Menschen die aus Spaß Content erstellen.
Die Arbeit und das Feedback der Community an sich müssen also im Moment als Motivation dienen, Leistungsdruck gibt es kaum.

Wie wird es wohl aussehen wenn Mods nun kostenpflichtig sind?
Das würde meiner Meinung nach massive Auswirkungen auf alle Beteiligten haben:
[...]
Der Modder profitiert, weil er seinen Aufwand vergütet bekommt - wenn er gut ist und wenn er das möchte. Er muss ja nicht in Vollzeit Mods entwickeln. Aber die Idee ist: Wenn es Arbeit wird - und populäre Mods sind idR hochqualitativ und damit professionell gemacht - kann man das honorieren. Das System ist letztlich optional und schließt niemanden aus, zumal ja gar nicht jeder Nutzer Pässe anbieten darf.

Aber den Teufel an die Wand malen? Es ist optional, wer nur aus Spaß moddet, kann das weiterhin. Und wer wirklich Geld nehmen möchte, muss sich halt mit anderen Produkten am Markt messen. Bei Prospekt ist das zu Recht gehörig in die Hose gegangen. Muss doch jeder selber wissen, worauf er sich einlässt.

Auch wird seine Arbeit garnicht mehr entlohnt sollte der Mod sich nicht am Markt etablieren, dies erhöht den Erfolgsdruck weiterhin.
Genau. Wie bei "richtigen" Entwicklern auch.

Welche Motivation hat der Publisher nun das möglichst beste Produkt auszuliefern?
Verkaufszahlen. Meinst du Nutzer kaufen ein Produkt, um anschließend Mods zu kaufen, die das Produkt spielbar machen? Damit ein Spiel überhaupt erst für Modder attraktiv wird, muss es eine Nutzerbasis aufbauen, was wiederum nur funktioniert, wenn es gut ist.
 
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und populäre Mods sind idR hochqualitativ und damit professionell gemacht - kann man das honorieren. Das System ist letztlich optional und schließt niemanden aus, zumal ja gar nicht jeder Nutzer Pässe anbieten darf.
Ich muss dir da in Teilen widersprechen.
Ich kann jetzt nur Sourcemod-Plugins beurteilen, aber da sind selbst die offiziellen qualitativ minderwertig in der Umsetzung.

Geld wird auf Servern so oder so in drei- bis vierstelligen Summen von gewissen Communities gemacht. Durch Werbung, solche Zusatzitems und P2W. Da wird ordentlich (zum Leid der User in fast allen Fällen) Kohle gemacht. Andere Communities werden mit den Erlösen teilweise durch gemietete Botnetze angegriffen.
Abgesehen von vielen als schlecht wahrgenommenen Communityservern merkt der Spieler letztendlich davon nichts. Im Gesamtvergleich eigentlich absolut gar nichts.
 

pmkrefeld

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Genau. Wie bei "richtigen" Entwicklern auch.
Inwiefern das? Ein Entwickler ist entweder selbst angestellt oder als Freiberufler tätig, in jedem Fall wird er für seine Arbeit bezahlt.

Es ist optional, wer nur aus Spaß moddet, kann das weiterhin.
Er muss sich so oder so mit den kommerziellen Produkten messen, ich glaube kaum das Valve dir einen kostenlosen Mod vorschlagen will wenn es das gleiche im Grün für 99 Cent verkaufen kann.

Wie lange wird es wohl dauern bis sich "Modder" in kleinen Gruppen spezialiesieren und z.B. für jedes erscheinende Spiel sofort einen HD-Textur-Mod anbieten?
Welche Motivation hat nun jmd der nicht einmal annähernd die gleichen Mittel zur Verfügung hat einen ähnlichen kostenlosen Mod zu erstellen?
Wie viel Unterstützung wird die Community dem klassichem Modder bieten, wenn es eh alles erdenkliche für ein paar Cents gibt.

Meinst du Nutzer kaufen ein Produkt, um anschließend Mods zu kaufen, die das Produkt spielbar machen? Damit ein Spiel überhaupt erst für Modder attraktiv wird, muss es eine Nutzerbasis aufbauen, was wiederum nur funktioniert, wenn es gut ist.
Schonmal DarkSouls auf dem PC gespielt?
Das Spiel ist toll, die Technik dahinter Schrott und der DSFix sein Geld auf jeden Fall Wert.

Wie wärs mit Assassins Creed? Oder Battlefield 4?
AAA Titel die im katastrophalen Zustand ausgeliefert wurden und dennoch massenweise preordered und gekauft wurden.

Nur so als Erinnerung, heute regt sich keiner mehr darüber auf:
https://www.youtube.com/watch?v=e-LE0ycgkBQ

Ich muss hier nichts Schwarzmalen, sobald finanzielle Interessen im Raum stehen wird alles andere keine Rolle mehr spielen.
 
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Exlua

Lieutenant
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Naja Valve wird sich schon über die 50% freuen die sie mit Mods für ihre Spiele einnehmen, wohl gemerkt für das nichts tun.
 

sc0repi0

Lt. Junior Grade
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