Paperless-ngx | Nutzung mit eigenem consume-Ordner je Benutzer | Gibt es hier Experten mit entsprechenden Erfahrungen?

DHC

Commander
Registriert
Aug. 2013
Beiträge
2.322
Ich wieder. Manche werden schon den Kopf schütteln. ;)

Ich weiß nicht, wie der aktuelle Stand ist.
Aber nach meinen Recherchen kann man Benutzern keine eigene consume-Ordner zuordnen.
Man müsste wohl für jeden Benutzer eine eigenen Paperless-Instanz anlegen. Was das auch immer heißt, bzw. wie das auch immer realisiert wird.
Ich nutze aktuell eine Paperless-Instanz auf Debian 13 auf meinem NAS in einer VM. Samba ist auch eingerichtet (Dazu gab es schon schweißtreibende Threads ;)). Soweit alles im grünen Bereich.
Ich würde hier halt gerne eine saubere Trennung haben.
Z. B. für mich:
  • Privat
  • Geschaftlich
Dann evtl. (Option) für weitere Personen, z. B.:
  • Kind
  • Neffe 1
  • Neffe 2
Die Optionen sind nur mögliche Szenarien. Aktuell nicht geplant. Aber wer weiß.

Laut der Recherche kann man REDIS und POSTGRES mit der alten Instanz laufen lassen.
Die Rede ist von Stacks. Was auch immer damit gemeint ist.

Vielleicht wird Paperless in Zukunft auch mal Multi-User-fähig (Inklusive eigener consume-Ordner). Wer weiß.

Falls jemand Erfahrung damit hat und diese gerne teilen möchte. Ich würde mich freuen.

Vielen Dank im Voraus.

P.S.: Ich bin nicht der Linux-/Docker-Crack. Also bitte für mich verständlich erklären.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf Deutsch heißen sie Arbeitsabläufe:

Es wird hier (bei Inhaltsabgleichmuster) einfach geschaut, ob ein bestimmter Name im Dokument vorkommt:
Bildschirmfoto_20260115_014935.png

Wenn ja, kann man unten bei Aktionen den passenden Besitzer zuordnen. So mache ich das, weil ich bisher keinen besseren Weg gefunden habe.

Es braucht aber etwas Vertrauen, da das auch mal daneben gehen kann und dann das Dokument dem falschen Benutzer zugeordnet wird oder man auch mal hier und da die falschen Zugriffsberechtigungen vergibt. Und dann sehen Leute Dinge, die sie vielleicht nicht sehen sollten.
Oder man führt eine Regel ein, dass jeder, der was ins System lädt, sofort den Besitzer zuordnet und eventuell auch die Berechtigungen anpasst. Sonst kann das schnell in Chaos ausarten.

DHC schrieb:
Was das auch immer heißt, bzw. wie das auch immer realisiert wird.
Mehrere Docker-Container, einer für jeden Benutzer. Wobei Paperless bei dir aber vier verschiedene Container benötigt, um einen Benutzer zu versorgen. Das nennt man Stack.

DHC schrieb:
Vielleicht wird Paperless in Zukunft auch mal Multi-User-fähig (Inklusive eigener consume-Ordner). Wer weiß.
Irgendwann sicher, aber das wird wohl noch Jahre dauern. Vielleicht bei Version 3. Du bist nicht der Erste mit diesem Wunsch. Die Paperless-Leute wissen darum.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: redjack1000 und madmax2010
@madmax2010, @Krik
Danke für die Rückmeldung.

Ich hatte mir das schon fast gedacht.

Gut. Dann ist es so.

Für eine Person kann man ja wohl mit den Speicherpfaden etwas erschlagen.
Oder auch mit Arbeitsabläufen.
Das muss ich mir dann mal genauer anschauen und herum experimentieren.

Alles schön sauber getrennt wäre halt schön gewesen.
 
DHC schrieb:
Für eine Person kann man ja wohl mit den Speicherpfaden etwas erschlagen.
Oder auch mit Arbeitsabläufen.
Die Speicherpfade sind für die Organisation der Daten da. Paperless legt die Dateien dann entsprechend ab. Das hat nichts mit dem Import zu tun.
Die Arbeitsabläufe sind Automatisierungen, die nach einfachen Wenn-Dann-Regeln funktionieren.

DHC schrieb:
Alles schön sauber getrennt wäre halt schön gewesen.
  • Dann braucht man einen Stack pro User. Das ist gar nicht so schwer, denn du hast ja schon eine funktionierende docker-compose.yml und .env-Datei. Die kopiert man einfach in ein anderes Verzeichnis, damit sich da nichts in Gehege kommt. In der yml ändert man dann den äußeren Port oder IP und die Verzeichnispfade und dann kann man das Ganze mit docker compose up -d starten. Und schon läuft eine zweite Instanz, die unabhängig von der ersten ist.
  • Man kann alternativ auch die yml-Datei der originalen Instanz so weit ändern, dass da drin ein zweiter Paperless-Container definiert wird (mit anderem Port und Pfaden), der sich mit dem ersten Container die anderen drei Container teilt (Datenbank, Redis und Tika). Das müsste auch gehen.
Ich persönlich würde aber die erste Variante verwenden, weil man dann eine saubere Trennung hat und keine Daten und Abhängigkeiten vermischt werden. Es kostet auch kaum ein paar Systemressourcen mehr.
 
Und mit stack ist gemeint: alle komponenten von paperless, wie sie zusammen betrieben werden.
Was dazu gehört, ist im Compose file beschrieben
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Krik
Danke euch beiden. @Krik, @madmax2010

Eine saubere Trennung ist gut.

Also dann Variante 1 von @Krik.
Die docker-compose.yml und .env-Datei sind ja automatisch von den Paperless-Bash-Skript angelegt worden.
Das heißt dann. Ich lege einen neuen Benutzer an und lass das Bash-Skript noch mal durchlaufen?
Dann werden wohl eh neue docker-compose.yml und .env-Dateien angelegt.
Ich müsste dann die Ports berücksichtigen und smb.conf anpassen, damit ich dann zwei Freigaben habe. Jeweils eine pro Paperless-Instanz.
Ist das so einfach?
Das kann ich mir kaum vorstellen.

Ich denke ich muss euch dann wieder mit Fragen plagen.

Meine Notizen muss ich dann auch noch entsprechend anpassen.
 
Erste Erkenntnis aus dem Selbstversuch.
Neuer Benutzer anlegen und dann das Paperless-Bash-Skript funktioniert nicht.
Damit wird die alte Docker-Instanz überschrieben.

Das wäre ja zu schön gewesen.

Also wird es wohl doch wieder sehr viel komplizierter.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Krik
DHC schrieb:
Neuer Benutzer anlegen und dann das Paperless-Bash-Skript funktioniert nicht.
Damit wird die alte Docker-Instanz überschrieben.
Dass das nicht geht, war doch offensichtlich und auch nicht das, was ich geschrieben habe.
Ich schrieb, dass du die beiden Dateien von der ersten Instanz duplizieren und so ändern solltest, dass sie sich nicht gegenseitig stören können. Und dann einfach per docker compose starten.

@xammu
Oh, interessant! Da muss ich mal ein paar Sachen durchprobieren.
 
xammu schrieb:
Das hatte @madmax2010 auch schon genannt.
Ich habe nur die Befürchtung, dass ich das wieder nicht hinbekomme.
Wenn das aber jemand von euch ausprobieren kann und hier dann eine Hilfestellung geben könnte, wäre das super.

Krik schrieb:
beiden Dateien von der ersten Instanz duplizieren und so ändern solltest
Du sagst das so leicht.
Ich weiß gar nicht, was ich da wie wo machen soll.
Deshalb dachte ich der einfachste weg wäre unter einem neuen Nutzer das Skript nochmal durchlaufen zu lassen.
Aber das war ein Trugschluß meinerseites. Knoten in den Hirnwindungen. Es war auch schon spät.

Mar1u5 schrieb:
Pro IP:Port kann natürlich nur eine Instanz laufen
Das ist mir schon klar, dass die Paperless-Instanzen eigene Port-Nummern benötigen.
Das kann man ja einstellen.

Ich werde mich dann mal mit dem Github-Projekt beschäftigen.
Aber ich ahne schon jetzt, dass ich wieder böse auf die Schnauze fliegen werde.
Ergänzung ()

Ich habe mir mal die GitHub-Seite angeschaut.
Ich habe ehrlich gesagt keinen Schimmer, was ich da machen soll.

Ich dachte mir einfach eine Datei herunterladen und ausführen. Und gut ist.

Aber so wie es ausschaut, muss man da in diversen Py-Dateien irgendwas einfügen oder löschen.
Das traue ich mir nicht zu. Sonst zerschiese ich noch das Paperless und dann geht gar nichts mehr.

Aber vielleicht kann hier jemand berichten, der es mit Multi-cosume-Ordner geschafft hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
DHC schrieb:
Ich habe mir mal die GitHub-Seite angeschaut.
Ich habe ehrlich gesagt keinen Schimmer, was ich da machen soll.
Außer vielleicht lesen gar nix. Da drin diskutierten und entwickelten die Leute das Feature.

DHC schrieb:
Ich weiß gar nicht, was ich da wie wo machen soll.
Das habe ich bereits anderthalb Mal geschrieben.

DHC schrieb:
Ich habe nur die Befürchtung, dass ich das wieder nicht hinbekomme.
DHC schrieb:
Aber ich ahne schon jetzt, dass ich wieder böse auf die Schnauze fliegen werde.
Das ist dein Problem. Mit der Einstellungen kann das nur daneben gehen. Du musst dich endlich mal von der Vorstellung lösen, dass garantiert alles daneben gehen wird.

Lies dir die Doku zu Docker und Docker Compose durch! Da drin ist alles beschrieben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: redjack1000 und madmax2010
Meine erfahrung ist, nachdem ich jetzt ein paar Jahre so Dinge gemacht habe: Es geht immer irgendwann irgendwas schief.
Neuer kram kommt, alter kram verschwindet.. Wann immer ich ein tool neu aufsetze funktioniert irgend etwas nicht auf anhieb.
Das ist dann die Chance wieder etwas neues zu lernen. Je mehr fehler man macht, desto mehr lernt man :)
 
Ihr werdet es mir nicht glauben

Ich habe es geschafft.

Code:
test@vm-paperless:~/paperless-ngx$ docker compose up -d
WARN[0000] No services to build
[+] up 2/2
 ✔ Container test-db-1        Created                                      0.0s
 ✔ Container test-webserver-1 Created                                      0.0s
test@vm-paperless:~/paperless-ngx$ docker ps
CONTAINER ID   IMAGE                                        COMMAND                        CREATED          STATUS                    PORTS                                               NAMES
fc163b21e02c   ghcr.io/paperless-ngx/paperless-ngx:latest   "/init"                        41 seconds ago   Up 40 seconds (healthy)   0.0.0.0:8001->8000/tcp, [::]:800      1->8000/tcp   test-webserver-1
c18b161fabea   postgres:18                                  "docker-entrypoint.s      …"   41 seconds ago   Up 40 seconds             5432/tcp                                            test-db-1
15bc67f61ac1   ghcr.io/paperless-ngx/paperless-ngx:latest   "/init"                        18 minutes ago   Up 18 minutes (healthy)   0.0.0.0:8000->8000/tcp, [::]:800      0->8000/tcp   paperless-webserver-1
9a4d75b7d7cf   postgres:18                                  "docker-entrypoint.s      …"   18 minutes ago   Up 18 minutes             5432/tcp                                            paperless-db-1
db97d466541b   redis:8                                      "docker-entrypoint.s      …"   20 minutes ago   Up 40 seconds             6379/tcp                                            test-broker-1
1f0f77b18a8e   gotenberg/gotenberg:8.25                     "/usr/bin/tini -- go      …"   20 minutes ago   Up 41 seconds             3000/tcp                                            test-gotenberg-1
551dea2dfef2   apache/tika:latest                           "/bin/sh -c 'exec ja      …"   20 minutes ago   Up 40 seconds             9998/tcp                                            test-tika-1
1965f6fb8ad7   redis:8                                      "docker-entrypoint.s      …"   12 hours ago     Up 49 minutes             6379/tcp                                            paperless-broker-1
0514bfa04b20   gotenberg/gotenberg:8.25                     "/usr/bin/tini -- go      …"   41 hours ago     Up 49 minutes             3000/tcp                                            paperless-gotenberg-1
8f3d2b0a9214   apache/tika:latest                           "/bin/sh -c 'exec ja      …"   41 hours ago     Up 49 minutes             9998/tcp                                            paperless-tika-1

1768493935776.png


1768493972016.png


Ich bin so stolz.

Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.

Viele Youtube-Videos taugen nichts.
Ich habe recherchiert, die KI gequält. Nichts gescheites ist dabei heraus gekommen.

Und dann habe ich ein Video gefunden.
Ergänzung ()

Jetzt gibt es nur noch einen Schönheitsfehler zu beheben.

Die Seite wird nicht als "sicher" angezeigt.
Das stört zwar aktuell nicht. Aber wer weiß. Irgendwann kann man die vielleicht nicht mehr laden, weil jemand meint, dass nur noch sichere Seiten angezeigt werden sollen. Alles möglich in der verrückten Welt heutzutage.

Jetzt muss ich nur noch diese Sache erledigen, dann bin ich fürs erste wunschlos glücklich.

Danke noch mal.

Ja. @madmax2010, man lernt nie aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: madmax2010
Was haltet ihr von dieser Anleitung, um ein SSL-Zertifikat zu erstellen?

Oder gibt es da bessere?
 
sehr wenig. So hat man SSL Zertifikate vor ca 10 jahren gemacht. Ein selbst signiertes cert hast du schon, das jetzt gegen ein anderes selbst signiertes intern zu tauschen ist nicht sinnvoll

Wenn paperless öffentlich erreichbar sein soll, nutz direkt let's encrypt mit http challenge, wenn das intern bleiben soll let's encrypt mit DNS challenge.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: JumpingCat
madmax2010 schrieb:
Das kostenlose ist aber nur für 3 Monate gültig, dann muss man es wieder erneuern.
Zur Erneuerung muss aber der Port 80 und evtl. 443 auf dem Router freigegeben werden.
Die Ports will man nicht unbedingt dauerhaft offen haben. Oder?
 
Zurück
Oben