Parkside Smart Akku: Ladestrom wird nicht angezeigt

Mickey Mouse

Fleet Admiral
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bin ich hier völlig falsch?
ansonsten aus der Kategorie: "Probleme", die wir ohne den ganzen Technik Kram gar nicht hätten ;)

ich habe mir so einen Smart Akku von Lidl gekauft. Natürlich ist das in erster Linie Spielerei aber ich bin ja auch ein Spielkind.
erstmal hat es ewig gedauert, bis ich das Teil mit der App verknüpft bekommen habe, aber das habe ich gelöst (das ist ein anderes Thema, noch dümmer kann man den Pairing Prozess nicht machen).

nun sehe ich den Akku und diverse Werte. Ladezustand war bei 46% und ich habe ihn auf eins der Ladegeräte gepackt, das bei einem anderen Set mit 4AH Akku dabei war, lädt auch.
nur den Ladestrom sehe ich nicht, bzw. werden 0A (immer) angezeigt.
zu Beginn des Ladens wurden 56 Minuten bis voll angezeigt, das hat dann etwas "gezittert" (kurz danach wurden 60min gemeldet) und jetzt nach 55 Minuten ist er bei 94% (er lädt also trotz der 0A ;) ) bei 1 Minute Restzeit, allerdings das schon seit ca. 10 Minuten...

meine eigentlichen Fragen:
ist es normal, dass der Ladestrom nicht (richtig) angezeigt wird?
hängt das vom verwendeten Ladegerät ab?

während der Zeit des Tippens hier ist er gerade von 94 auf 95% gesprungen, aber immer noch 1 Minute Rest...
hängen diese "falschen" Restzeitwerte mit dem "fehlenden Ladestrom" zusammen?
 
Was für ein Ladegerät verwendest du denn genau?
Und ja das kann am Ladegerät liegen, genauso gut an der grauenhaften App.

Das Akkus hinten raus länger brauchen um aufgeladen zu werden ist ja nichts unbekanntes, das Verhalten ist also soweit normal und die Zeitanzeige ist halt einfach nur ein Schätzwert.
 
welche lösung schlägt denn chatgpt bzw die ki der wahl vor und welche lösung davon hast du bereits probiert?
 
@Mojo1987 Parkside Performance Akku-Schnellladegerät 20V 4,5A
@n1tro666 die KIs zeigen wie üblich nur kompletten Blödsinn an, bzw. halluzinieren in ihre Ergebnisse Informationen rein, die sie in schwachsinnigen Foreneinträgen gelesen (manche Leute glauben ja an "Lernen" ;) ) haben.

da wird z.B. darauf hingewiesen, dass der Wert auch mal 0A sein kann, weil es ja eine Moment Aufnahme ist usw.
ist natürlich (wie gesagt) alles völliger Blödsinn, wenn ein 8Ah Akku in gut 1 Stunde von unter 50% auf 100% geladen wird (jetzt ist er fertig, Ladegerät schaltet Lüfter ab und LED von rot auf grün), dann fließt da auch ein Strom, "immer", bzw. gerade beim "Start" als der Akku bei 50% war.
ist ja ganz einfach, 8Ah, ca. 50% Ladezustand beim Start, ca. 1hr hat es gedauert, also sind da im Schnitt 4A geflossen, passt ja auch ganz gut zu den max. 4,5A des Ladegerätes.
Da gibt es keine 0A Momentaufnahme. Und die diversen schwachsinnigen Tipps wie "Akku neu anlernen" sind genauso blödsinnig, weil ja z.B. der Ladezustand und die Temperatur immer und stetig angezeigt werden, nur der Ladestrom eben immer mit 0A.
 
Mickey Mouse schrieb:
ich habe mir so einen Smart Akku von Lidl gekauft. Natürlich ist das in erster Linie Spielerei aber ich bin ja auch ein Spielkind.
erstmal hat es ewig gedauert, bis ich das Teil mit der App verknüpft bekommen habe, aber das habe ich gelöst (das ist ein anderes Thema, noch dümmer kann man den Pairing Prozess nicht machen).

Viel zu viel Aufwand.
Hier bei mir ist man wieder komplett weg von dieser Art sich beschaeftigen zu wollen mit ein Etwas was nur geladen werden soll.

Sprich alle Akkus meiner Handwerkszeuge (und ich hab so Einiges) werden geladen. Einfach so. Ohne AppZauberwerk. Der Akku selbst oder das Ladegeraet zeigt das der Akku voll ist.
Ich meine Du bist zu weit im Bereich der Spielerei und Kopp machen fuer nix.

Gib dem Teil mal einen richtigen Stromstoss von einem anderen vollen Akku.
Wenn das nix bringt entsorgen oder falls noch irgendeine Art Gewaehrleistung/Garantie da drueber regeln.
 
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Innerhalb der Gewährleistung, Akku austauschen lassen. Außerhalb der Gewährleistung damit leben.

Das Ding auseinandernehmen wäre dann allenfalls in Eigenverantwortung, um zu schauen ob da eine Lötstelle kalt ist, bzw. der Akku überhaupt die Chance hat Ströme zu messen. Solltest zwei Metalleimer mit Sand bereitstehen haben.
 
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Mickey Mouse schrieb:
meine eigentlichen Fragen:
ist es normal, dass der Ladestrom nicht (richtig) angezeigt wird?
hängt das vom verwendeten Ladegerät ab?
Meine Gegenfrage:
Du hast ein Netzteil mit 4,5A, wozu eine Anzeige mit Ladestrom? Li-Ionen Akkus werden mit CC-CV geladen.

1777703234093.png


CC heißt, der Ladestrom ist konstant (also mit deinem Ladegerät immer 4,5A). Die CV Phase ist bei Parkside (da weiß ich es sicher, aber vermutlich ist das bei allen Herstellern so) stark eingekürzt. Das hat zwei Gründe: diese Phase dauert verhältnismäßig lange, und lädt relativ wenig Energie hinein. Im Inneren sind 21700er Zellen, die würde man bis 4,2V laden und wenn der Ladestrom auf 100mA gesunken ist trennen. Parkside trennt aber deutlich früher. Damit sind die Akkus ohnehin nie ganz voll (wenn dir irgendwas 100% anzeigt, wirst du angelogen). Zweiter Grund: Wenn man sie nicht ganz voll lädt, halten sie etwas länger.

Ich messe ja auch gerne und viel. Aber dein Ladestrom den du gerne sehen möchtest, wird fast immer 4,5A anzeigen. Hilft dir das wirklich weiter? Hilft dir eine Prozentanzeige die dir 100% anzeigt, obwohl der Akku gar nicht voll ist? Hier mal ein Beispiel von Worx (auch 18V)

1777703800526.png


Der Unterschied zwischen richtig voll geladen (richtige Ladeschlussspannung, richtiger Abschaltstrom) und das hauseigene Ladegerät sagt, der Akku ist voll, ist gar nicht mal so klein. Egal ob der Akku neu ist oder gebraucht.
 
habichtfreak schrieb:
Meine Gegenfrage:
Du hast ein Netzteil mit 4,5A, wozu eine Anzeige mit Ladestrom? Li-Ionen Akkus werden mit CC-CV geladen.
also vorne weg: ich habe kein Netzteil "mit" 4,5A, sondern ein Netzteil, das maximal 4,5A liefern kann und die Lade-Elektronik steckt im Akku ;)

es geht auch nicht um "wozu", sondern um die Diskrepanz, dass der Akku einerseits eindeutig geladen wird (Anzeige am Ladegerät, Ladung (und auch die Temperatur) steigt an usw.) aber die App eben über den gesamten Ladevorgang immer 0A anzeigt (ganz korrekt 0,0A).

dazu ist eben aufgefallen, dass die Rest Ladezeit (die ebenfalls von der App angezeigt wird) am Ende aus dem Ruder läuft. Am Ende hat er mir ca. eine viertel Stunde lang angesagt, dass der Ladevorgang in 1 Minute beendet sein wird.

habichtfreak schrieb:
Ich messe ja auch gerne und viel. Aber dein Ladestrom den du gerne sehen möchtest, wird fast immer 4,5A anzeigen. Hilft dir das wirklich weiter?
vielleicht ist der Titel da etwas missverständlich, aber ich dachte man versteht schon worum es mir geht, dein "Aufsatz" war da leider zum großen Teil völlig am Thema vorbei...
ich brauche am Auto auch keine Öldruck Anzeige, aber wenn sie vorhanden ist und mir 0,0bar anzeigt, werde ich nervös ;)

mir geht es in erster Linie um Erfahrung anderer Leute mit diesen Akkus und ob das Verhalten (bzw. genauer die Anzeige) "normal" ist oder nicht?!?

der Punkt ist doch, dass das "unkorrekte" Laden eines 20V/8Ah Akkus nicht ganz ohne Risiko ist...

@BFF ich hatte ja gesagt, dass das alles eher Spielerei ist, aber wenn man es schon hat...
natürlich kann ich mir auch merken/ausrechnen wie lange ein Akku noch laden wird, z.B. wenn man "durcharbeiten" möchte und mehrere rotierend im Einsatz hat. Trotzdem ist es doch "nett", wenn ich den Akku auf das Ladegerät stecke und mir die App sagt, wann der Akku wieder voll sein wird.

die (Lade)Elektronik steckt eh im Akku und jetzt haben sie als Gimmick noch BT dazu gepackt, App dazu und man kann ein paar Dinge "machen".
es geht ja wie gesagt nicht um den Ladestrom, sondern man kann z.B. auch den maximalen Entladestrom begrenzen oder die Entlade-Endspannung zur Schonung des Akkus anpassen. Natürlich braucht man auch das nicht aber es ist eben ein Gimmick.
 
Mickey Mouse schrieb:
also vorne weg: ich habe kein Netzteil "mit" 4,5A, sondern ein Netzteil, das maximal 4,5A liefern kann und die Lade-Elektronik steckt im Akku ;)
Nein
Mickey Mouse schrieb:
die (Lade)Elektronik steckt eh im Akku
Nochmal nein. Das Netzteil begrenzt die Spannung, auf z.B. 20,5V (den genauen Wert bei Parkside kenne ich nicht). Außerdem begrenzt das Ladegerät den Strom, in deinem Fall auf 4,5A. Das BMS im Akku ist nicht die Ladeelektronik. Das schaltet bei Spannung X ab, damit die Zellen nicht tiefentladen werden, es überwacht die Temperatur und balanced vermutlich die Zellen. Aber es ist nicht die Ladeelektronik. Ladeelektronik klingt ohnehin sehr komplex, was es bei Li-Ionen gar nicht ist. Das Ladegerät ist im Grunde genommen ein Labornetzteil das genau eine Spannung (Ladeschlussspannung) und einen Strom kennt (den maximal Strom den es liefert). Wie viel davon die Zellen haben wollen, entscheiden sie alleine. Je näher die Zellen an der Zielspannung liegen, je weniger Ampere (Elektronen) nehmen sie auf. Da wird nichts elektronisch geregelt. Das funktioniert einfach mit Physik.

Falls du es nicht glaubst, nimm ein Labornetzteil, stell es auf 21V ein, begrenze den Strom auf was du willst und schau auf die Anzeige. Wenn die Spannung 21V erreicht, sinkt der Strom immer weiter. Bei 100mA schaltet man typischerweise ab. Wird dein Akku aber nicht tun, dass macht entweder das Parkside-Ladegerät, oder du von Hand (wenn du den Versuch mit dem Labornetzteil machst).
Mickey Mouse schrieb:
es geht ja wie gesagt nicht um den Ladestrom, sondern man kann z.B. auch den maximalen Entladestrom begrenzen oder die Entlade-Endspannung zur Schonung des Akkus anpassen. Natürlich braucht man auch das nicht aber es ist eben ein Gimmick.
Klingt für mich so, als möchtest du an Parametern rumspielen, an denen Endkunden nichts zu suchen haben. Entladestrom begrenzen? Wozu? Damit der Akku auf 20A begrenzt ist und im Winkelschleifern nicht mehr funktioniert weil der einen Anlaufstrom von 25A hat? Entladeschlusspannung ist (bei den Zellen) 2,5V. du hast 5 davon in Reihe, sind 12,5V. Typischerweise setzen Hersteller die Wert schon hoch, auf ca. 14-15V. Damit verlierst du Kapazität, gewinnst aber Lebensdauer. Und du möchtest daran weiter "Optimierungen" vornehmen?

Ich fürchte, du möchtest unbedingt mit der App rumspielen. Mach das. Wenn du den Zellen wirklich was gutes tun willst, gibt es ihnen richtig dreckig (dafür sind sie gemacht), aber mach eine Sache nie: Vollladen und dann für Wochen/Monate nicht benutzen. Damit killst du die Zellen. Da hilf dir auch keine App, es sei denn die kann eine Storage Funktion beim Laden aktivieren. Würde mich aber stark wundern, wenn sie sowas eingebaut hätten.
 
Mickey Mouse schrieb:
es geht auch nicht um "wozu", sondern um die Diskrepanz, dass der Akku einerseits eindeutig geladen wird (Anzeige am Ladegerät, Ladung (und auch die Temperatur) steigt an usw.) aber die App eben über den gesamten Ladevorgang immer 0A anzeigt (ganz korrekt 0,0A).
Softwarefehler, oder die Strommessung funktioniert nicht weil irgend eine Lötstelle nicht funktioniert.
Würde ich das herausbekommen wollen. würde ich mir besagte Sandeimer hinstellen, den Akku öffnen und genau hinschauen bzw. messen. In den ersten Monaten nach Kauf aber immer schlicht Reklamation. Zeit ist endlich ;)
Mickey Mouse schrieb:
dazu ist eben aufgefallen, dass die Rest Ladezeit (die ebenfalls von der App angezeigt wird) am Ende aus dem Ruder läuft. Am Ende hat er mir ca. eine viertel Stunde lang angesagt, dass der Ladevorgang in 1 Minute beendet sein wird.
Das Balancing von Zellen wird bei den einfachen Batteriemanagementsystemen normalerweise zum Ende des Ladevorgangs erledigt. Im Zweifelsfall gilt das bei dem System als aktiver Teil vom Ladevorgang, schließlich kann die Laseschlussspannung vom gesamten Pack erst erreicht werden, wenn die Zellen entsprechend angeglichen wurden.
Oder das Erreichen der Ladeschlussspannung dauert einfach ewig, weil die Abscheltgrenze für den Strom vergleichsweise gering ist und 8Ah bei dem restlichem Getröpfel einfach ewig brauchen, bis die Ladeschlusspannung erreicht wird.

Und ja, die dicken Akkus gibt es bei Lidl anscheinend gerade nur mit Bluetooth, aber das sind (günstige) Akkus für Werkzeuge. Solang der Schlagschrauber schlagschraubt, die Kreissäge gerade sägt, der Bohrhammer hammermäßg bohrt und die Akkukaffeemaschine nicht Helene Fischer dudelt ist alles in Butter.
 
Mickey Mouse schrieb:
Trotzdem ist es doch "nett", wenn ich den Akku auf das Ladegerät stecke und mir die App sagt, wann der Akku wieder voll sein wird.

Wenn es denn funktioniert, was es nicht tut bei Dir.

Hier bei uns haben alle groesseren Hersteller in den letzten Jahren mal "rumgefragt" war wir Handwerker davon halten wuerden am TatschFone™ zu sehen wann der Akku fertig geladen ist, ob eben gerade meine Kreissaege zu warm ist oder der Speicher vom Messgeraet voll ist. Hab diese Frageboegen/Umfragen durch von Makita, Ryobi, Dewalt, Ridgid und Bosch. Akkuanzeige per App hat sich nie verwirklicht. Finden wir hier absolut sinnfrei. Weil eigentlich keine Zeit dafuer. Ist ein Akku alle, nimmt man den naechsten und so weiter. Hast Du einen Lader mit kommt der zu Ladende darein. In der Masse weiss man wie lange ein Akku braucht bei seiner Groesse und hat ein gutes Set an Akkus mit sich so dass man ueber den Tag nicht unbeding waehrend der Arbeit nachladen muss. Ok. Ist privat etwas anders.

Anyway.
Bei Dir kann ich mir vorstellen das die Elektronik die da etwas "messen" soll und per BT versendet einen weg hat.

BFF schrieb:
Gib dem Teil mal einen richtigen Stromstoss von einem anderen vollen Akku.
Wenn das nix bringt entsorgen oder falls noch irgendeine Art Gewaehrleistung/Garantie da drueber regeln.
 
BFF schrieb:
Gib dem Teil mal einen richtigen Stromstoss von einem anderen vollen Akku.
Wenn das nix bringt entsorgen oder falls noch irgendeine Art Gewaehrleistung/Garantie da drueber regeln.
weil ich es jetzt erst gesehen habe: Ganz dumme Idee. Ja, du machst das so, viele machen das in der Praxis so, aber das heißt nicht das es richtig und gut ist. Akku A mit Akku B zu "erwecken" ist gefährlich. Du kannst den Stromstoß nicht kontrollieren. Das dir das Kabel oder die Klemmen wegbrutzeln ist noch der kleinste Schaden der passieren kann. Die Methode ist aber ohnehin nicht für "irgendein Wert wird von der App nicht angezeigt" gedacht, sondern wird benutzt um das BMS zurückzusetzen. Wobei es die Schutzmechanismus auch triggern kann, wenn eine Zelle in Akku B defekt ist und man versucht mit Gewalt 20V reinzupressen. Ist für die verbleibenden 4 Zellen zu viel, sollte das BMS verhindern. Und wie das mit Gewalt meistens so ist, es richtet mehr Schaden an als Nutzen.

Wie man es richtig macht: Mit einer Stromquelle, mit der man den Strom kontrollieren kann. Nennt sich Labornetzteil. Warum wird das aber nicht gemacht? Weil Handwerker meistens kein solches bei sich haben, weil sie irgendwann herausgefunden haben, ich kann Akku A mit Akku B "Starthilfe geben wie bei KFZ" und in vielen Fällen funktioniert das sogar. Also muss es ja richtig sein.

Eine Li-Ionen Akku mit BMS gibt man keine Starthilfe mit einem anderen Akku. Egal ob eine einzelne Zelle mit 3,6V oder als Akkupack!
 
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