D
DC_
Gast
Der Sinn einer differenzierten Partitionierung besteht vor allem darin, verschiedene Dateien und Verzeichnisse mit verschiedenen Rechten zur Verfügung zu stellen, oder eventuell garnicht. Nachteil der ganzen Sache ist, dass man gut abschätzen muss, wie viel Speicherplatz man für welche Verzeichnisse braucht. Zudem muss man bedenken, dass Transaktionen zwischen den Partitionen länger dauern, da die Daten physisch verlagert werden und nicht nur ein Verzeichniseintrag geändert werden muss.
Die /boot-Partition sollte auf einem robusten FS liegen, wobei Journaling dafür nicht benötigt wird. Zudem sollte die Partition nicht automatisch - und wenn dann nur von Root gemountet werden können. Falls irgendwann mal der Strom plötzlich weg ist oder man durch irgendeine Kernel Panic das System radikal neustarten muss, kann man sich sicher sein, dass Grub, Kernel + Konfiguration dieser unbeschädigt bleiben.
Es bietet sich desweiteren an, dass das /etc, /usr und /opt-Verzeichnis im normalen Betrieb read-only gemountet ist. Dort sind Programme installiert - und nur wenn an dieser Installation etwas verändert wird, werden rw-Rechte benötigt. Im Falle eines Crashes passiert einem ro-gemounteten FS in der Regel nichts, da keinerlei Transaktionen aktiv sind.
/var, /tmp und /home sind letztlich die klassischen Verzeichnisse, die stets read-write gemountet sind. Wer was für die Sicherheit des Systems tun will, kann diese Verzeichnisse noexec mounten, was allerdings manchmal zum Problem werden kann.
Letztlich sollte man imho mindestens drei Partitionen einplanen: Boot (ext2), Swap und Root (ext3 bzw. reiserfs).
Die /boot-Partition sollte auf einem robusten FS liegen, wobei Journaling dafür nicht benötigt wird. Zudem sollte die Partition nicht automatisch - und wenn dann nur von Root gemountet werden können. Falls irgendwann mal der Strom plötzlich weg ist oder man durch irgendeine Kernel Panic das System radikal neustarten muss, kann man sich sicher sein, dass Grub, Kernel + Konfiguration dieser unbeschädigt bleiben.
Es bietet sich desweiteren an, dass das /etc, /usr und /opt-Verzeichnis im normalen Betrieb read-only gemountet ist. Dort sind Programme installiert - und nur wenn an dieser Installation etwas verändert wird, werden rw-Rechte benötigt. Im Falle eines Crashes passiert einem ro-gemounteten FS in der Regel nichts, da keinerlei Transaktionen aktiv sind.
/var, /tmp und /home sind letztlich die klassischen Verzeichnisse, die stets read-write gemountet sind. Wer was für die Sicherheit des Systems tun will, kann diese Verzeichnisse noexec mounten, was allerdings manchmal zum Problem werden kann.
Letztlich sollte man imho mindestens drei Partitionen einplanen: Boot (ext2), Swap und Root (ext3 bzw. reiserfs).